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John Ruskin Soup |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 3. Apr 2026 00:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | John Ruskin | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | A Joy in Madness To-Day (Untertitel) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLR 2026 ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Audio Art | ||||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Oliver Augst Robert Eikmeyer | ||||||||||||||||||||
| Bearbeiter: | Oliver Augst Robert Eikmeyer | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Oliver Augst Robert Eikmeyer | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Mit Texten von John Ruskin, Oscar Wilde, Charles Manson und Adam Sutherland Ohne ihn würde die Welt heute anders aussehen: Der Brite John Ruskin (1819-1900) beeinflusste den modernen Wohlfahrtsstaat, die zeitgenössische Kunst und sogar den Klimaschutz. Eine Annäherung mit Raymond Pettibon, Bernadette La Hengst und anderen. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Links: | The official website of TEXTxtnd, Oliver Augst, Marcel Daemgen, Michaela Ehinger Blank-Homepage (Augst, Carl, Korn)Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
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Als mein Bruder ein Wal wurde |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 3. Apr 2026 08:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Nina Weger | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLR 2022 59 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Cordula Dickmeiß | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeiter: | Cordula Dickmeiß | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Michael Rodach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Martin Eichberg Ton und Technik: Philipp Adelmann Regieassistenz: Felix Lehmann Dramaturgie: Thomas Fuchs | |||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Durch einen Unfall gerät Belas Welt aus den Fugen. Sein großer Bruder liegt im Wachkoma und die Familie soll eine wichtige Entscheidung treffen. Aber was ist richtig oder falsch? „Manchmal, wenn ich abends im Bett lag, stellte ich mir vor, dass Julius wie ein riesiger Wal durch die Tiefen des Ozeans glitt.“ Darf man über das Leben eines anderen bestimmen? Und woher soll man wissen, was richtig oder falsch ist, wenn man ihn nicht fragen kann? Belas großer Bruder Julius liegt im Wachkoma, die Familie soll eine Entscheidung treffen und steht kurz davor, auseinanderzubrechen. Und jetzt? Belas Freundin Martha würde zum Papst fahren. Der muss schließlich wissen, was in so einem Fall zu tun ist ... Heimlich schlachten sie ihre Sparschweine, klauen eine Kreditkarte und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise nach Rom, um eine Antwort zu finden und Belas Familie zu retten. Einfühlsam und einzigartig – ein wunderbares Kinderhörspiel über das Leben. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Essen als Religion - Vom Zwang, sich gesund zu ernähren |
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| Sendetermine: | SR 2 - Freitag, 3. Apr 2026 11:04, (angekündigte Länge: 26:00)
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| Autor(en): | Friederike Streib |
| Produktion: | Min. (Stereo) - Feature |
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Machtpoker um die Westsahara |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 5 - Freitag, 3. Apr 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Freitag, 3. Apr 2026 18:04, (angekündigte Länge: 55:00) | ||||||||
| Autor(en): | Andreas Zoppot | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Zwischen altem und neuem Kolonialismus (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | SWR/WDR 2026 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regisseur(e): | Felicitas Ott | ||||||||
| Ton und Technik: Claudia Peyke Ton und Technik: Sabine Klunzinger | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Nur wenige Länder der Welt erkennen die Westsahara als Staat an. Marokko hat das Territorium 1975 fast vollständig besetzt. Seitdem sind Hunderttausende Sahrauis nach Algerien geflohen und leben dort in Flüchtlingscamps in der Wüste, kontrolliert von der Unabhängigkeitsbewegung "Frente Polisario". Doch nun empfiehlt der UN-Sicherheitsrat, die Westsahara völkerrechtlich dem Königreich Marokko anzugliedern - auf Initiative der alten Kolonialmacht Frankreich und US-Präsident Trump. Was das für die Menschen in der Region bedeutet, dem geht der Autor in Marokko und im algerischen Tindouf nach. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Das letzte Register |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 3. Apr 2026 14:05, (angekündigte Länge: 54:34)
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| Autor(en): | Étienne Roeder | ||||||
| Produktion: | DLR 2022 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regisseur(e): | Étienne Roeder | ||||||
| Ton: Martin Eichberg Regieassistenz: Felix Lehmann | |||||||
| Inhaltsangabe: | Ein Leben an der Orgel. Ein Leben für die Musik. Ein Leben im Dienst der katholischen Kirche. Aber was ist das für eine Kirche geworden? Gedanken, Fantasien und Pläne des Organisten Matthias Körner im letzten Jahr seines Berufslebens. Die Orgel, das ist ein Orchester aus Klangfarben und eine registerreiche Stimme für die Geheimnisse der Musik. Zugleich setzte sie die Machtansprüche der Kirche in Klänge um, lange Zeit angetrieben von der Muskelkraft des Fußvolks an den Blasebälgen. Matthias Körner hat ein Berufsleben an ihren Tasten verbracht. In seinem letzten Arbeitsjahr als Organist und Chorleiter ist er immer noch nicht fertig damit, die Musik, zum Beispiel von Johann Sebastian Bach, zu ergründen. Sein Abschied vom Dienst in der katholischen Kirche fällt zusammen mit einer Zeit, in dem die Kirche sich verabschiedet von dem, was sie war. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Eine Jugend in Deutschland |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 3. Apr 2026 15:05 Teil 1/3 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Ernst Toller | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Gefängnis (3. Teil) Jugend (1. Teil) Revolution (2. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2008 172 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeiter: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Jakob Diehl | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton: Wilfried Hauer Technik: Susanne Herzig Regieassistenz: Stefanie Ramb | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller. 1893 geboren in einem behüteten jüdischen Elternhaus erlebt er in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Literatur-, Philosophie- und Jurastudent. Sofort reist der Patriot Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. An der Front lernt er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schwindet schnell. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben an der Front erschüttert, erkrankt er schwer und wird kriegsuntauglich. Toller setzt in München sein Studium fort und trifft dort, u.a. Thomas Mann, Frank Wedekind und Rainer Maria Rilke. In Heidelberg lernt er Max Weber kennen und ist Mitbegründer des Kulturpolitischen Bunds der Jugend in Deutschland, der "für eine friedliche Lösung der Widersprüche des Völkerlebens" und "Abschaffung der Armut" kämpfen will. Die Reaktion auf die Gründung folgt auf dem Fuß: alle männlichen Mitglieder des Kampfbundes werden als kriegstauglich in die Kasernen geschickt. Toller aber liegt im Krankenhaus und ist deswegen für die Militärbehörden nicht greifbar. Er kann rechtzeitig fliehen und kämpft, durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. Nach seiner Teilnahme an Kundgebungen wird er verhaftet und nutzt die Zeit im Militärgefängnis, die Schriften von Marx, Engels und Rosa Luxemburg zu studieren. Vom Ausbruch der Revolution Anfang November 1918 erfährt er im Krankenbett. Die Arbeiter in den Fabriken, die Kriegsgeschädigten, Studenten, Bürger, ziehen in die Kasernen der Städte, wo sich die kaiserlichen Militärmächte den rebellierenden Massen ergeben. Der Arbeiter- und Soldatenrat wählt Kurt Eisner zum ersten Ministerpräsidenten des neu ausgerufenen Freistaates Bayern. Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordet. Der Zentralrat der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übernimmt die Regierungsgewalt. Am 7. April 1919 wird die erste Münchner Räterepublik ausgerufen. Sie ist der Versuch, aus dem aus dem Königreich Bayern entstandenen Freistaat einen sozialistischen Staat in Form einer Rätedemokratie zu schaffen. Toller wird der Vorsitzende ihres Zentralrates. Nach nur sechs Tagen wird der von der USPD geführte Zentralrat von den Kommunisten abgesetzt und die zweite Münchner Räterepublik ausgerufen. Auch an dieser zweiten Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der "Roten Armee" an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch die zweite Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus; am 2. Mai durch die weißen Truppen mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, nur Toller kann sich verbergen. Er wird polizeilich gesucht, Unterschlupf ist nur schwer auffindbar, und alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben. Auch an der zweiten Münchner Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der Roten Armee an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch diese Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus, sie wird durch Freikorps und Reichswehren mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, Toller versteckt sich. Er wird polizeilich gesucht. Alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Machtpoker um die Westsahara |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Freitag, 3. Apr 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Freitag, 3. Apr 2026 18:04, (angekündigte Länge: 55:00) | ||||||||
| Autor(en): | Andreas Zoppot | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Zwischen altem und neuem Kolonialismus (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | SWR/WDR 2026 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regisseur(e): | Felicitas Ott | ||||||||
| Ton und Technik: Claudia Peyke Ton und Technik: Sabine Klunzinger | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Nur wenige Länder der Welt erkennen die Westsahara als Staat an. Marokko hat das Territorium 1975 fast vollständig besetzt. Seitdem sind Hunderttausende Sahrauis nach Algerien geflohen und leben dort in Flüchtlingscamps in der Wüste, kontrolliert von der Unabhängigkeitsbewegung "Frente Polisario". Doch nun empfiehlt der UN-Sicherheitsrat, die Westsahara völkerrechtlich dem Königreich Marokko anzugliedern - auf Initiative der alten Kolonialmacht Frankreich und US-Präsident Trump. Was das für die Menschen in der Region bedeutet, dem geht der Autor in Marokko und im algerischen Tindouf nach. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Stolz und Vorurteil |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 3. Apr 2026 18:30 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 84:00)
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| Autor(en): | Jane Austen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | HR/DLR/Hörverlag 2022 250 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Kai Grehn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeiter: | Kai Grehn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Murat Parlak | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Jean Szymczak Regieassistenz: Melina von Gagern Dramaturgie: Cordula Huth | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Manfred Allié Gabriele Kempf-Allié | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In Jane Austens Klassiker hofft Mrs. Bennet, ihre Töchter mit wohlhabenden Herren verheiraten zu können. Ein heiteres und scharf analysiertes Gesellschaftsbild als große dreiteilige Hörspielproduktion. England im frühen 19 Jahrhundert: Das Ehepaar Bennet, das unterschiedlicher kaum sein könnte, lebt auf dem ländlichen Familiensitz Longbourn mit seinen fünf Töchtern. Diese sind allesamt ins liebes- und heiratsfähige Alter gekommen, und so ist das alles beherrschende Thema, wer wann mit wem und wie zusammenkommt und was in finanzieller und sozialer Hinsicht zu berücksichtigen ist. Nicht nur sollen sie möglichst „gut“, sondern überhaupt verheiratet werden, damit sie nicht nach dem Tode ihres Vaters auf der Straße stehen. Den Familiensitz würden nämlich nicht die Ehefrau und die Töchter erben, sondern ein entfernter männlicher Verwandter. Immerhin, der ein oder andere Heiratskandidat lässt sich in der Umgebung Longbourns blicken. Die älteste Bennettochter ist ausnehmend hübsch, sanft und besonnen. Die zweitälteste Elizabeth hingegen leuchtet mit ihrer Intelligenz und ihrem frischen Humor aus der Geschwisterriege heraus. Der dritten Tochter Mary, ernst und strebsam, kommt im Hörspiel die Rolle einer Erzählerin zu, und die beiden Jüngsten, Lydia und Kitty, kompromittieren mit ihrer Unbedarftheit und unüberlegten Handlungen die ganze Familie. Doch kann das menschliche Bewusstsein überhaupt sich und andere erkennen, um richtige Entscheidungen zu treffen? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Die Mumins: Der Hut des Zauberers (aka Eine drollige Gesellschaft) |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Freitag, 3. Apr 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Tove Jansson | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2024 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Hannah Georgi | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeiter: | Christina Hänsel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Andreas Bick | ||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Anna-Christina Wolf Technische Realisation: Rike Wiebelitz Regieassistenz: Roman Podeszwa Regieassistenz: Finn Oleg Schlüter Dramaturgie: Ulla Illerhaus | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Birgitta Kicherer | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In einem idyllischen Tal, irgendwo in Finnland, leben die Mumins. Das kleine Trollwesen Mumin und seine Muminmama sind auf der Suche nach dem verschollenen Muminpapa. Auf ihrem Weg durch Wälder und Sümpfe machen sie allerhand Bekanntschaften. In ihrer Gestalt ähneln die Mumin-Trolle Nilpferden, aber sie sind viel kleiner: gerade mal knapp 50 cm groß. Sie teilen sich das Land mit Snorks, Filifjonkas, Hemulen, Hatiffnatten und einigen anderen wundersamen Gestalten. Viele haben eigenartige Schrullen, doch alle werden so akzeptiert, wie sie eben sind. Tove Janssons liebenswerte Finnland-Trolle haben längst Weltruhm erreicht. Mumins lange Reise ist der Ausgangspunkt für die vielen lustigen und abenteuerlichen Fantasie-Geschichten rund um Mumin und seine Freunde. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Loriots Abend |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 3. Apr 2026 20:00, (angekündigte Länge: 49:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Vicco von Bülow | ||||||
| Produktion: | ORF/DRS 1990 61 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||
| Genre(s): | Komödie | ||||||
| Regisseur(e): | Günther Huber | ||||||
| Bearbeiter: | Günther Huber | ||||||
| Ton: Reinhard Prosser Schnitt: Gerda Eisendle Regieassistenz: Tomas Friedmann | |||||||
| Inhaltsangabe: | Ein Best-of von Loriots unsterblichen Sketchen – aber ohne Loriot und dazu im Radio statt im Fernsehen. Das funktioniert prächtig und ist mindestens so lustig wie das Original! Loriot hat mit seiner Humorkunst Geschichte geschrieben. Szenen wie das Jodeldiplom («Du dödel di») sind Klassiker. Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow (1923–2011), stammte aus einem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht. Der Künstlername Loriot kommt vom französischen Wort für Pirol, dem Wappentier der Familie von Bülow. In den 1970er-Jahren wurde besagter Loriot zum Massstab für feinsinnige und doch bitterböse Komik. Sie zeigte sich nicht nur in unverwechselbaren Cartoons, sondern prägte auch Filme wie «Ödipussi» und «Pappa ante portas», die zu den erfolgreichsten deutschen Kinokomödien aller Zeiten zählen. Seine höchste Meisterschaft aber bewies Loriot als Autor von TV-Sketchen. Darin glänzte er auch als Interpret seiner unzähligen komischen Figuren. Diese Sketche sind derart eigenwillig, überraschend und gut gebaut, dass sie auch anderen das perfekte Rollenfutter liefern. Und man glaubt es kaum: Sie funktionieren bis heute, und ganz ohne Bild – am Radio! | ||||||
| Mitwirkende: |
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Ich führe ein Doppelleben – und jetzt?! |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 3. Apr 2026 20:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 3. Apr 2026 20:30 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00) | ||
| Autor(en): | Julia Keller | ||
| Auch unter dem Titel: | MidlifeDating, mentaler Bierbauch und Vaginallaser (3. Teil) Rollenkolle, Wuttraining und MidlifeReset (4. Teil) | ||
| Produktion: | DLF 2025 55 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Ton und Technik: Hendrik Manook Ton und Technik: Oliver Dannert | |||
| Inhaltsangabe: | Eine Woche Mutter, eine Woche frei – das Wechselmodell klingt modern, fühlt sich für Filmemacherin Julia Keller aber an wie ein Doppelleben. Drei Monate lang leben ihre Kinder beim Vater. Endlich Zeit zum Schreiben. Endlich Zeit für sie selbst. Nur – wer ist man, wenn niemand „Mama“ ruft? In Schweden stellt sich Julia ihrer Angst vor Stille und Einsamkeit, während die Kinder mit ihrem Vater Delfine sehen. Eifersucht inklusive. Zurück in Athen will sie beruflich durchstarten – doch nichts klappt. Die Projekte liegen brach, das ZDF kürzt Aufträge, und im kommenden Jahr verliert sie ihre Versicherung. Sinnkrise trifft auf Existenzkrise: Bis zum 15. Dezember muss etwas gelingen. Sonst ist Schluss mit Film, Schluss mit der Branche. Aber wohin, wenn man zwanzig Jahre lang alles auf eine Karte gesetzt hat? Das schlechte Gewissen bleibt: Sie vermisst ihre Kinder – und die Version von sich, die sie einmal war. Privat läuft’s kaum besser. Julia ist müde von Männern mit „Salami-Taktik“. Mit ihrem Psychologenfreund Dennis spricht sie über Beziehungen, Sexualität und das Leben nach 17 Jahren Beziehung. Gemeinsam besuchen sie die Ausstellung SEX NOW, er „pitcht“ sie auf einem Dating-Event – Julia fragt sich, was sie alles verpasst hat. Oder vielleicht gar nicht so viel? Denn die Männer ihres Alters leiden an einem mentalen Bierbauch: entweder vergeben, traumatisiert in Trennung oder schon immer allein – aus Gründen. Mitte vierzig, zwei Kinder aus sich herausgepresst, beruflich am Limit – und jetzt? Vielleicht ein jüngerer Freund? Oder gleich der Vaginal-Laser? Und überhaupt: Braucht man noch eine „All-in“-Beziehung – oder reichen Kinder, Freundschaften und ab und zu ein bisschen Körperlichkeit? Kurz: What to do with this one precious life? Episode 3: MidlifeDating, mentaler Bierbauch und Vaginallaser Julia testet, ob sie nach 17 Jahren Beziehung noch mal sozusagen auf den Markt will – oder ob der Markt längst ein anderer ist. Mit ihrem Psychologenfreund Dennis seziert sie den Männerjahrgang 40+: vergeben, traumatisiert in Trennung oder schon immer allein – und fast alle tragen Bauch, entweder körperlich oder mental. Statt großer Romantikstrategie gibt’s einen Live-Beta-Test: Dennis pitcht sie auf einem Dating-Event. Vielleicht ein jüngerer Freund, vielleicht ein neues Tinder-Profil mit Angel-Foto, oder gleich der Vaginal-Laser – Julia ist hin und her geworfen zwischen Beziehungsbiografie und Beckenboden-Panik. Beim Kuchen mit Schauspielkollege Julian landet sie bei der eigentlichen Frage: Wo wartet in diesem Leben überhaupt noch eine Karriere – und will und kann sie da wirklich nochmal rein? Ein Date mit der Lebensmitte: lustig, schamlos ehrlich und unangenehm nah an ihren eigenen Ausreden. Episode 4: Rollenkolle, Wuttraining und MidlifeReset Julia steht vor einem halb aufgebauten Ikea-Bett, zwei leeren Kinderzimmern und einem Datum: 15. Dezember. Kein Mann, der das Bett zusammenschraubt, keine Kinder im Haus, die Filmaufträge weg – und in ein paar Wochen auch die Versicherung. Bei der Agentur für Arbeit wird ihr Leben in Kästchen einsortiert: Mitte vierzig, Branchenkrise, Lücken im Lebenslauf. Die Vorschläge heißen Umschulung, Mangelberuf, Fortbildung – als wäre ein kompletter Neustart nur eine Frage von Formularen. Niemand fragt, wer das bezahlt, wer in der Zeit die Kinder auffängt und wie man mit Mitte vierzig nochmal wirklich von vorne anfangen soll. Manchmal denkt Julia: Es wäre einfacher gewesen, Vater zu sein. Im Selbstverteidigungskurs für FLINTA lernt sie, nach außen zu schlagen, obwohl sie jahrelang nach innen geschluckt hat. Sie ertappt sich dabei, Brötchen schmieren als Liebesbeweis zu verkaufen – und merkt, wie tief sie noch in Rollenmustern steckt, von denen sie dachte, sie hätte sie längst abgeschüttelt. Und genau in dem Moment, in dem sie sicher ist, dass der 15. Dezember die Abrisskante ihres bisherigen Lebens ist, klingelt ihr Handy… | ||
| Mitwirkende: |
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Ich führe ein Doppelleben – und jetzt?! |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Freitag, 3. Apr 2026 20:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Freitag, 3. Apr 2026 20:30 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00) | ||
| Autor(en): | Julia Keller | ||
| Auch unter dem Titel: | MidlifeDating, mentaler Bierbauch und Vaginallaser (3. Teil) Rollenkolle, Wuttraining und MidlifeReset (4. Teil) | ||
| Produktion: | DLF 2025 55 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Ton und Technik: Hendrik Manook Ton und Technik: Oliver Dannert | |||
| Inhaltsangabe: | Eine Woche Mutter, eine Woche frei – das Wechselmodell klingt modern, fühlt sich für Filmemacherin Julia Keller aber an wie ein Doppelleben. Drei Monate lang leben ihre Kinder beim Vater. Endlich Zeit zum Schreiben. Endlich Zeit für sie selbst. Nur – wer ist man, wenn niemand „Mama“ ruft? In Schweden stellt sich Julia ihrer Angst vor Stille und Einsamkeit, während die Kinder mit ihrem Vater Delfine sehen. Eifersucht inklusive. Zurück in Athen will sie beruflich durchstarten – doch nichts klappt. Die Projekte liegen brach, das ZDF kürzt Aufträge, und im kommenden Jahr verliert sie ihre Versicherung. Sinnkrise trifft auf Existenzkrise: Bis zum 15. Dezember muss etwas gelingen. Sonst ist Schluss mit Film, Schluss mit der Branche. Aber wohin, wenn man zwanzig Jahre lang alles auf eine Karte gesetzt hat? Das schlechte Gewissen bleibt: Sie vermisst ihre Kinder – und die Version von sich, die sie einmal war. Privat läuft’s kaum besser. Julia ist müde von Männern mit „Salami-Taktik“. Mit ihrem Psychologenfreund Dennis spricht sie über Beziehungen, Sexualität und das Leben nach 17 Jahren Beziehung. Gemeinsam besuchen sie die Ausstellung SEX NOW, er „pitcht“ sie auf einem Dating-Event – Julia fragt sich, was sie alles verpasst hat. Oder vielleicht gar nicht so viel? Denn die Männer ihres Alters leiden an einem mentalen Bierbauch: entweder vergeben, traumatisiert in Trennung oder schon immer allein – aus Gründen. Mitte vierzig, zwei Kinder aus sich herausgepresst, beruflich am Limit – und jetzt? Vielleicht ein jüngerer Freund? Oder gleich der Vaginal-Laser? Und überhaupt: Braucht man noch eine „All-in“-Beziehung – oder reichen Kinder, Freundschaften und ab und zu ein bisschen Körperlichkeit? Kurz: What to do with this one precious life? Episode 3: MidlifeDating, mentaler Bierbauch und Vaginallaser Julia testet, ob sie nach 17 Jahren Beziehung noch mal sozusagen auf den Markt will – oder ob der Markt längst ein anderer ist. Mit ihrem Psychologenfreund Dennis seziert sie den Männerjahrgang 40+: vergeben, traumatisiert in Trennung oder schon immer allein – und fast alle tragen Bauch, entweder körperlich oder mental. Statt großer Romantikstrategie gibt’s einen Live-Beta-Test: Dennis pitcht sie auf einem Dating-Event. Vielleicht ein jüngerer Freund, vielleicht ein neues Tinder-Profil mit Angel-Foto, oder gleich der Vaginal-Laser – Julia ist hin und her geworfen zwischen Beziehungsbiografie und Beckenboden-Panik. Beim Kuchen mit Schauspielkollege Julian landet sie bei der eigentlichen Frage: Wo wartet in diesem Leben überhaupt noch eine Karriere – und will und kann sie da wirklich nochmal rein? Ein Date mit der Lebensmitte: lustig, schamlos ehrlich und unangenehm nah an ihren eigenen Ausreden. Episode 4: Rollenkolle, Wuttraining und MidlifeReset Julia steht vor einem halb aufgebauten Ikea-Bett, zwei leeren Kinderzimmern und einem Datum: 15. Dezember. Kein Mann, der das Bett zusammenschraubt, keine Kinder im Haus, die Filmaufträge weg – und in ein paar Wochen auch die Versicherung. Bei der Agentur für Arbeit wird ihr Leben in Kästchen einsortiert: Mitte vierzig, Branchenkrise, Lücken im Lebenslauf. Die Vorschläge heißen Umschulung, Mangelberuf, Fortbildung – als wäre ein kompletter Neustart nur eine Frage von Formularen. Niemand fragt, wer das bezahlt, wer in der Zeit die Kinder auffängt und wie man mit Mitte vierzig nochmal wirklich von vorne anfangen soll. Manchmal denkt Julia: Es wäre einfacher gewesen, Vater zu sein. Im Selbstverteidigungskurs für FLINTA lernt sie, nach außen zu schlagen, obwohl sie jahrelang nach innen geschluckt hat. Sie ertappt sich dabei, Brötchen schmieren als Liebesbeweis zu verkaufen – und merkt, wie tief sie noch in Rollenmustern steckt, von denen sie dachte, sie hätte sie längst abgeschüttelt. Und genau in dem Moment, in dem sie sicher ist, dass der 15. Dezember die Abrisskante ihres bisherigen Lebens ist, klingelt ihr Handy… | ||
| Mitwirkende: |
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Kultur in Opposition! |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 4. Apr 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
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| Autor(en): | Terry Albrecht Wilhelm Droste |
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über „Das Andere Ungarn“ (Untertitel) |
| Produktion: | DLR/DLF 2026 ca. 165 Min. (Stereo) - Feature |
| Regisseur(e): | Terry Albrecht |
| Inhaltsangabe: | „Wenn ich kein Ungar wäre und mich anders entscheiden könnte, dann würde ich dennoch Ungarn wählen, weil ich keine andere derartig zerbrechliche und märchenhafte Sprache kenne wie das Ungarische.“ (László Krasznahorkai) Der aktuelle Ruf Ungarns im Ausland ist heute geprägt von Demokratiefeindlichkeit, Populismus und europäischen Blockaden. Dabei gibt es nicht nur in der Hauptstadt Budapest eine wunderbare Vitalität, die sich durch das politische System zwar stören, nicht aber aufhalten lässt. Seit Jahren wird in Ungarn an einer illiberalen Regierungsherrschaft gearbeitet. Gewalt wird nicht geteilt, sondern systematisch zentralisiert. Gerade in der Kunst gibt es aber ein sehr starkes, „ein anderes Ungarn“, nicht nur trotz, sondern auch jenseits aller Versuche der Regierung, jede Regung des Lebens dem Machtapparat zu unterwerfen. Ausgehend von einer Diskussionsrunde mit ungarischen Kunst- und Kulturschaffenden, wie der Filmemacherin Ildikó Enyedi und dem Schriftsteller und Melancholieforscher László Földényi, zeigt die „Lange Nacht“, dass sich eine große Vielfalt unabhängigen künstlerischen Arbeitens, sei es in der Bildenden Kunst, dem Theater und Film, der Medienarbeit, der Musik oder der Literatur Ungarns, erhalten und weiterentwickelt hat. Eine besondere Rolle spielen dabei sowohl eine große Verbundenheit mit dem deutschen Sprachraum als auch die einzigartige Sprache des Landes. |
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