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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





1 Hörspiele mit Autor = »Kempowski« und Titel = »Moin Vaddr«

Moin Vaddr läbt

Autor(en): Walter Kempowski
Auch unter dem Titel: A Ballahd inne Munnohrd kinstlich mit Mosseg unde Jesann von Wullar Kinnpussku (Untertitel)
Produktion: HR 1980 33 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Sprache: Dialekt
Regisseur(e): Horst H. Vollmer
Komponist(en): Peter Zwetkoff
Inhaltsangabe: Auf der Suche nach dem im Krieg verlorenen Vater, der einer schuldig gewordenen Generation angehört, setzt sich ein Sohn - nach langer Zeit - auch mit dem verlorenen väterlichen Vorbild auseinander. In seiner Fantasie lebt der als Ideal abhanden gekommene Vater als kriegsversehrte Restexistenz in einem Kellerloch an unbekanntem Ort. "Moin Vaddr läbt" ist eine Totenklage in einer künstlich-kunstvollen Sprache und es ist eine Auseinandersetzung mit der Vätergeneration und mit dem Thema Krieg.
Expertenkommentar: "Kempowski kleidet seine Klage in traumartige Bilder, er träumt den toten Vater lebendig, aber er gedenkt trauernd zugleich der Opfer und all derer, die im Krieg gelitten haben. Das gelingt ihm durch die Verwendung einer erfundenen, aus Elementen des Jiddischen, des Schlesischen und Niederdeutschen zusammengesetzten Sprache. Kempowski, der sich hier Wullar Kinnpussku nennt, erscheint also nicht - wie in seinen Romanen - in der Distanz des Erzählers, sondern als ein seinen Vater liebender, an seinen Vater gebundener Mensch, wenngleich er ihn zu den schuldlosen Tätern rechnen muß." (Entschließung der Jury Hörspielpreis der Kriegsblinden)
Mitwirkende:
Erzähler Ernst Jacobi
im Vurspiel Käthe Haack
im Vurspiel Friedrich Maurer
im Zwischenspiel Dieter Borsche
im Zwischenspiel Bruni Löbel
im Nachspiel Eva Garg
Kinderche Anette Conrad
Kinderche Bettina Döser
Kinderche Matthias Ebert
Kinderche Elisabeth Miserre
Kinderche Lars Rösner
Kinderche Daniel Sailer
Kinderchor Tel Aviv unter der Leitung von Lazlo Roth
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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