HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

gestern | heute | morgen | 30. Jan | 31. Jan | 1. Feb | 2. Feb | 3. Feb | 4. Feb |

Wandering Lake - an atomic opera

Sendetermine: DLR - Freitag, 2. Dez 2022 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Echo Ho
Ulrike Janssen
Produktion: WDR/DLR 2021, 47 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Inhaltsangabe: Auf der Suche nach einem Testgelände für Atomwaffen stieß die chinesische Zentralregierung Ende der 1950er Jahre auf den ausgetrockneten Salzsee „Lop Nor“. Echo Ho und Ulrike Janssen komponieren ein Hörstück über einen weitgehend vergessenen Ort.
Auf Satellitenbildern erinnert das ausgetrocknete Seebett an eine übergroße Ohrmuschel. Der „See, in den viele Quellen zusammenströmen“, so sein mongolischer Name, liegt heute in Xinjiang, einem autonomen Gebiet im Nordwesten Chinas. 1964 machte die chinesische Zentralregierung nördlich des Seebeckens erste Atomwaffentests. Der nukleare Fallout breitete sich aus wie Schallwellen. Vor dem zerdehnten Sound einer Atomexplosion erzählen die Künstlerinnen von den Mythen und Relikten zahlreicher Zivilisationen, die einst am Ufer des Sees lebten.
Mitwirkende:
Melanie Lüninghöner
Bettina Wenzel
Daniel Werner
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Von leeren Häusern und neuer Hoffnung

Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 2. Dez 2022 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patrick Batarilo
Auch unter dem Titel: Alleinsein im Alter (Untertitel)
Produktion: SWR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton und Technik: Tanja Hiesch
Ton und Technik: Fabian Vossler
Inhaltsangabe: Seit der Vater des Autors gestorben ist, lebt seine 77-jährige Mutter allein in einem großen Haus voller Erinnerungen. Die Kinder wohnen in anderen Städten. Sie ist eine offene unternehmungslustige Frau - und trotzdem überkommt sie am Ende des Tages oft die Einsamkeit und das Gefühl, in einer Sackgasse angekommen zu sein. Die Kraft ist noch da, aber wie lange noch? Die Mutter und vier ihrer Freundinnen erzählen, wie sich das anfühlt - Alterseinsamkeit. Wie wehren sie sich gegen die Momente von Verzweiflung? Wie gelingt es ihnen, doch erfüllt zu leben - und das Alleinsein sogar zu genießen?
Mitwirkende:
Patrick Batarilo
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Daddy

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 2. Dez 2022 19:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Sarah Kilter
Lars Werner
Produktion: RBB 2022, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Anouschka Trocker
Komponist(en): Christof Kurzmann
Ton: Martin Seelig
Ton: Katrin Witt
Regieassistenz: Eunike Kramer
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Tiga und Joelle sind verantwortlich für CO²-Away-Absauganlagen in Berlin und Eyjólfsstadir. Sie verbringen ihr einsames Leben zwischen Bots und Mukbangern. Doch was soll’s − für die Rettung der Welt ist kein Opfer zu groß. „2035“ − Zehn Zukunftshörspiele von zehn unterschiedlichen Autor:innen und Teams. 2022. Ein ganzer Jahrgang junger Menschen erlebt seine Abschlussprüfungen unter verzerrten Bedingungen. Nach bizarr ausgedünntem Unterricht und Monaten der Selbstisolation, in denen genau das nicht möglich war, was diesen Lebenseinschnitt auszeichnet: Aufbrechen. In die Welt gehen. Begegnungen und Erfahrungen machen. Schon ist mal wieder von einer „lost generation“ die Rede. 2035. Kurz nach dem Stichtag, der als Deadline für den eingelösten Reverse-Klimawandel gesetzt wurde. Ist es gelungen? Wo steht der Abschlussjahrgang 2022 jetzt? Haben seine Protagonist:innen ihre Chancen ergriffen? Sich neue geschaffen? Oder hatten sie gar keine mehr? Die Anthologie-Serie „2035“ erzählt in unterschiedlichen Hörspielen ein Multiversum verschiedener Entwürfe der nahen Zukunft.
Mitwirkende:
Anne Müller
Bernhard Schütz
Melina von Gagern
Jördis Trauer
Bettina Hoppe
Rainer Strecker
Margret Kamera
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Doberschütz und die letzte Staatsjagd

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 2. Dez 2022 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Tom Peuckert
Produktion: WDR 2020, 107 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Leutzbach
Komponist(en): Jean-Boris Szymczak
Technische Realisation: Andreas Meinetsberger
Regieassistenz: Oliver Martin
Dramaturgie: Hannah Georgi
Inhaltsangabe: Militärverschwörung zum DDR-Ende Berlin 1990, die Zeit der Wende, in der die Zukunft der DDR noch offen scheint. Privatermittler Doberschütz soll seinen Bekannten Lutz Vieweg beschatten und gerät tief in ein politisches Kräftemessen. Ist Vieweg wirklich so harmlos wie Doberschütz meint? Und was sind die Motive des unbekannten Auftraggebers? Es sind die ersten Monate des Jahres 1990, es ist das Ende einer Gesellschaftsordnung. Frank Doberschütz ist vom Alkoholmissbrauch gezeichnet und steht im Scherbenhaufen seines Lebens. Während seine ehemalige Freundin Tanja ihren Weg ins neue System sucht und mit der Vergangenheit, dem Unrechtssystem DDR aufräumen will, bleibt Doberschütz nur die Flucht. Den neuen Auftrag eines dubiosen Stasi-Mitarbeiters lehnt er zunächst ab, er soll seinen Saufkumpanen Vieweg beschatten. Doch die Versuchung ist groß: Als Lohn winkt das Vernichten aller Akten über sich selbst, Frank Doberschütz den Mauerschützen. An der Seite des Westjournalisten Petruschka führt ihn die Beschattung Viewegs schließlich zu abenteuerlichen kriminalistischen Aktionen und zu einer politischen Verschwörung: In der Schorfheide rüstet sich das Militär. Taumelnd gerät der Ermittler mitten in das Machtspiel und Ringen um einen Staat, dessen Auflösung auch seine persönliche Zukunft in Frage stellt. Wird Doberschütz der Versuchung widerstehen?
Mitwirkende:
Frank Doberschütz Felix Goeser
Peter Petruschka László I. Kish
Lutz Vieweg Thomas Arnold
Tanja Heike Warmuth
Irmela Nadja Engelbrecht
Auftraggeber Uwe Preuss
Leutnant Florian Lukas
General Thomas Gumpert
BND-Mann Richard Barenberg
Nina Valerie Koch
Auto-Verleiher in Kreuzberg Johannes Benecke
Rednerin / Journalistin Susanne Jansen
Moderator im TV Hellmuth Henneberg
Links: Externer Link Homepage von Tom Peuckert
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Auf ewig Dein redlicher Vater ...

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 2. Dez 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Vanhoefer
Auch unter dem Titel: Leopold Mozart - Porträt eines Widersprüchlichen (Untertitel)
Produktion: BR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Markus Vanhoefer
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: Er war ein Mann der Aufklärung, Geiger und Komponist, Verfasser einer berühmten Violinschule, die als wichtige Quelle für die Musikpraxis seiner Zeit gilt. Unsterblich geworden ist er jedoch in einer anderen Funktion: als Vater des genialen "Superstars" Wolfgang Amadeus Mozart. Und in dieser Rolle ist Leopold Mozart bis heute eine kontroverse Gestalt. Einerseits machte er mit seinem pädagogischen Know-how das "Wunderkind Wolfgang" möglich, andererseits trat er als rigider Übervater und sauertöpfischer Moralapostel in Erscheinung, der die künstlerischen Emanzipationsbestrebungen seines erwachsen werdenden Filius genauso zu verhindern versuchte, wie dessen Ehe mit der flatterhaften Konstanze. So, wie wir die Überlieferung gerne deuten, muss Leopold ein Mann gewesen sein, dem Prinzipien wichtiger waren, als die Liebe zu seinem Sohn. Sympathieträger sehen jedenfalls anders aus. Wer war Leopold Mozart? Was ist die historische Wahrheit und was üble Nachrede? Ist es überhaupt möglich, jenseits des Vater-Sohn-Konfliktes einen vorurteilsfreien Blick auf Mozart senior zu werfen? "Auf ewig Dein redlicher Vater...", lautet der Titel eines Musikfeatures von Markus Vanhoefer zum 300. Geburtstag einer schwierigen Person.
Mitwirkende:
Katja Amberger
Hans Jürgen Stockerl
Andreas Neumann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das mit de Zoe

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 2. Dez 2022 20:00 Teil 5/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 44:00)
Autor(en): Julie Budtz Sørensen
Produktion: SRF 2021, 226 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Reto Ott
Komponist(en): Noah Ferrari
Tontechnik: Mirjam Emmenegger
Tontechnik: Roland Fatzer
Tontechnik: Franz Baumann
Tontechnik: Basil Kneubühler
Dramaturgie: Reto Ott
Übersetzung: Andreas Liebmann
Inhaltsangabe: Ein Zürcher Gymnasium, Samstagnacht: Zoes Clique feiert heimlich eine Party. Die Nacht endet in einer Katastrophe: Zoe wird vergewaltigt. Und niemand weiss, wer es war. Der Fall erschüttert die Schule, Freundschaften, Familien. Eine authentische und spannende Serie, nicht nur für Jugendliche.
Freundschaft und Liebe, Moral, Vertrauen und Schuld, Sexualität, Mobbing und Rache – das sind die Themen der fünfteiligen Serie, die ursprünglich 2018 unter dem Titel "Det med Liv" vom dänischen Radio DR produziert wurde. Andreas Liebmann hat sie für SRF auf Zürcher Verhältnisse und Jugendsprache übertragen.
Die dialogstarke Story entwickelt sich wie ein Krimi: Wer ist der Täter? Je mehr man sich auf Zoes Clique einlässt, desto verworrener wird die Angelegenheit. Was ist in der alten Turnhalle des Gymnasiums tatsächlich passiert? Wird die Vergewaltigung je aufgeklärt? Zerbricht die Clique daran? Wie reagieren Lehrer und Eltern, die Schulleitung? Und überhaupt – wird eine Normalität je wieder möglich sein? Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Verbrechen rekonstruiert, das nur schwer zu fassen ist. Dabei verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Projektion permanent. Altersempfehlung: ab 16 Jahren Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt.
Mitwirkende:
Sofie, Schülerin Amélie Luise Hug
Zoe, Schülerin Rabea Lüthi
Alex, Schüler Sean Douglas
Luca, Schüler Rino Hosennen
Ben, Schüler Jonas Julian Niemann
Philip, Schüler Hannes Schraner
Leonie, Schülerin Lou Haltinner
Kathrin Lienert, Lehrerin Anna Schinz
Martin Brändli, Rektor Sebastian Krähenbühl
Per Anliker, Prorektor Joachim Aeschlimann
Lisa Petkovic, Polizistin Jeanne Devos
Susann, Mutter von Zoë Anna-Katharina Müller
Mia, Mitschülerin Sophie Angehrn
Emma, Mitschülerin Jasmin Gloor
Sämi, Mitschüler Yves Camin
Chaschper, Mitschüler Matthias Kull
Jack, Vater von Alex Urs Jucker
Frau Sonderegger, Mutter v. Mia Karin Berri
Herr Bajna, Vater von Emma Sirio Flückiger
Christine, Mutter von Sofie Zita Bernet
Kantinenfrau Budimka Bajo-Bollin
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Unbekannte Bekannte - "Schön, Sie nicht kennenzulernen"

Sendetermine: DLF - Freitag, 2. Dez 2022 20:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Fritz Tietz
Produktion: DLF 2018, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hüseyin Michael Cirpici
Ton und Technik: Ernst Hardt
Ton und Technik: Roman Weingardt
Inhaltsangabe: Unbekannte Bekannte sind die Menschen, die sich regelmäßig begegnen, ohne sich anzusprechen. Ob auf dem Arbeitsweg, in der Kantine oder beim Gassigehen. Man kennt sich, nickt sich allenfalls zu – das ist alles. Jahrelang kann das so gehen. Bis man sich eines Tages aus den Augen verliert. Warum? Unbekannte Bekannte wissen so etwas nicht voneinander. Sie können die Gründe nur vermuten. August Strindberg nannte solche Menschen seinen unpersönlichen Bekanntenkreis. Er erlaubt einem, sich alle möglichen Vorstellungen von ihnen zu machen. Wer sich diesen Zauber des Vagen und Imaginierten bewahren und kein Risiko eingehen will, sollte jeden Annäherungsversuch vermeiden. Und alle weiteren Regeln beachten, die das unpersönliche Verhältnis zu seinen unbekannten Bekannten erhalten. Doch wie für alle Regeln gilt: Man kann sie auch brechen.
Mitwirkende:
Wilhelm Genazino
Max Goldt
Paul Kulms
Marlene Voss
Günther Willen
Philipp Schepmann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

PSALM / aus der tieffen

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 2. Dez 2022 21:05, (angekündigte Länge: 31:30)
Autor(en): Ruth Johanna Benrath
Produktion: MDR 2022, 32 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Stefan Kanis
Komponist(en): Dietrich Petzold
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger König
Ton: Dietrich Petzold
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Vor 500 Jahren hat Martin Luther die Bibel ins Deutsche übertragen. Besonderes Augenmerk richtete der Theologe auf das Buch der Psalmen: „Wilstu die heiligen Christlichen Kirchen gemalet sehen mit lebendiger Farbe vnd gestalt / in einem kleinen Bilde gefasset / So nim den Psalter fur dich / so hastu einen feinen / hellen / reinen / Spiegel / der dir zeigen wird / was die Christenheit sey“. Ein halbes Jahrtausend später liest die Lyrikerin Ruth Johanna Benrath diese Spiegelbilder von Luthers Lebensende her: „Luthers letzte Sätze / fuchtelnde Handbewegungen über der Bettdecke / Seraphim, Cherubim / sammeln sich in der Zimmerecke“. Der Mund ist trocken, die Zunge steht in Flammen. Doch was ist geleistet, was ist erkannt? Wer kann den göttlichen Weg, diese "Irrfahrt", verstehen, wer sie ohne Anmaßung in Worte fassen? Luthers Bilanz heißt: Demut. Eine Schlussfolgerung, die Benrath nur bedingt ins Heute verlängern will. Sich den Tonarten der Psalmen – Klage und Lobpreisung – anschmiegend sucht sie eine hinreichend brauchbare Position in der unbehausten Gegenwart: „Der Mensch ein Strich / in der Landschaft ein Punkt / ein Strichpunkt / ich / Pünktchen / Handschrift Gottes / Luft zwischen den Buchstaben / Atem“. Wie kann ein Transfer von Sinn und Übersinn in Sprache gelingen? Hatte Luther in der Übertragung aus dem Lateinischen vor allem die Übersetzung des Spirituellen, des Transzendenten, des Glaubens in den gelebten Alltag gesucht, so stärkt die Autorin in der Auseinandersetzung mit Luthers Schriften dem gegenwärtigen Ich, dem „Strich in der Landschaft“ den Rücken: „Schreiben heißt / Rütteln am Firmament / sich aus Trotz über den Rand des Universums lehnen.“ Durch das Hörstück zieht die Frage, wie wir uns das Dasein tagtäglich übersetzen, uns ins Leben setzen.
Mitwirkende:
Inga Busch
Birte Schnöink
Ulrich Noethen
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Watson, die Jagd beginnt!

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Christian Blees
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Sir Arthur Conan Doyle (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2009, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: „Ich habe ein Leben geführt, das hinsichtlich Abwechslungsreichtum und Romantik wohl kaum übertroffen werden könnte“, schrieb Sir Arthur Conan Doyle einmal. „Ich habe erfahren, was es bedeutet, arm zu sein, und ich habe erfahren, was es bedeutet, recht wohlhabend zu sein. Ich hatte eine lange Karriere als Schriftsteller, nach einem Medizinstudium, das ich mit Doktortitel abschloss. Ich habe mich an einer Vielzahl von Sportarten versucht, darunter Boxen, Kricket, Autorennen und Skifahren, wobei ich der erste war, der letzteres für längere Strecken in der Schweiz einführte. Ich bin als Schiffsarzt auf einem Walfischfänger durch die Arktis gereist und habe an drei Kriegen teilgenommen. Zuletzt wurde es meine Pflicht, der Welt die überwältigende Wichtigkeit des Übersinnlichen mitzuteilen.“ Und dann ist er auch noch unsterblich geworden – durch die Erfindung von Sherlock Holmes, dem Detektiv, der das rationale Durchdringen des Sinnlichen zum Programm erhob. Von all dem und noch viel mehr erzählt die Lange Nacht über Sir Arthur Conan Doyle.
Mitwirkende:
Frank Arnold
Bernhard Schütz
Thomas Holländer
Wolfgang Condrus
Helmut Gauss
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Meine Sprache versteht die ganze Welt - Eine Lange Nacht über Joseph Haydn

Sendetermine: DLR - Samstag, 3. Dez 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Nikolaus Scholz
Produktion: DLF/DLR 2019, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Scholz
Schnitt: Otmar Bergsmann
Inhaltsangabe: Joseph Haydn (1732–1809), Begründer der klassischen Symphonie und Komponist der österreichischen Kaiserhymne und späteren deutschen Nationalhymne, lebte in einer schillernden, revolutionären Ära und läutete zusammen mit Mozart und Beethoven eine neue musikalische Epoche ein, die der Wiener Klassik. Er ist 24 Jahre vor Mozart geboren und hat den genialen Zeitgenossen fast um 18 Jahre überlebt. Seine 77 Lebensjahre waren erfüllt von schöpferischer Vitalität und der Lust am musikalischen Experiment, worüber sich Joseph Haydn drei Jahre vor seinem Tod selbst äußerte: „Gewöhnlich verfolgen mich musikalische Ideen bis zur Marter; ich kann sie nicht loswerden, sie stehen wie Mauern formiert. Ist es ein Allegro, das mich verfolgt, dann schlägt mein Puls stärker, ich kann keinen Schlaf finden. Ist es ein Adagio, dann bemerke ich, dass der Puls langsamer schlägt. Die Fantasie spielt mich, als wäre ich ein Klavier.“ Die ‚Lange Nacht‘ über den am 1. April 1732 im niederösterreichischen Rohrau geborenen Komponisten Joseph Haydn präsentiert nicht nur sein überaus reiches musikalisches OEuvre im Dienste der ungarischen Fürsten Esterházy, sondern wirft insbesondere ein Schlaglicht auf das musikfanatische Wien des 18. Jahrhunderts zwischen Karl VI. und Maria Theresia: so etwa auf die Wiener Freimaurerszene und die Ausbildung und Leidensgeschichte der Kastraten zu jener Zeit. Die Sendung widmet sich auch Haydns abenteuer lichen Reisen mit Kutsche und Schiff quer durch Europa und erzählt eine groteske Coda vom Tod des Komponisten, der mit der Eroberung Wiens durch napoleonische Truppen zusammenfällt, und dem Verbleib des von einem Bewunderer abgetrennten Schädels von Joseph Haydn.
Mitwirkende:
Katharina Stemberger
Michael Dangl
Markus Hering
Markus Meyer
Dörte Lyssewski
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

10 Datensätze gefunden in 0.007145881652832 Sekunden



gestern | heute | morgen | 30. Jan | 31. Jan | 1. Feb | 2. Feb | 3. Feb | 4. Feb |