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Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

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Der silberne Klang

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 07:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 39:00)
Autor(en): Monika Buschey
Produktion: WDR 2014, 77 Min. (Stereo) -
Regie: Thomas Leutzbach
Komponist(en): Jochen Scheffter
Inhaltsangabe: An seinem elften Geburtstag macht Leo eine Entdeckung: Er verirrt sich in den Orchestergraben der Oper. Dort lernt er die Flöte kennen. Die Flöte fordert ihn auf, einen hohen Ton zu spielen.
Auf silbernem Klang segelt Leo in eine andere Welt: Der Rattenfänger von Hameln ist gerade dabei, die Kinder einzufangen. So süß klingt sein Flötenspiel, dass keiner ihm widersteht. Leo kann seine Freundin Resie gerade noch davor bewahren, vom grollenden Berg verschlungen zu werden.
Magisches Flötenspiel
Über sein Flötenspiel findet Leo auch seinen Vater wieder. Der war nämlich verschwunden. Die Vergangenheit, in die er über die Töne seiner Flöte gelangt war, hatte ihn viele Jahre festgehalten. Eine große Gefahr für jeden Flötenspieler. Das Gestern saugt auf und lässt nicht mehr los. Leo kommt gerade noch mal davon. Jetzt geht es noch darum, seine Freundin Resie aus der tiefen Vergangenheit herüber zu holen in die Gegenwart ...
Mitwirkende:
Maxime Brühl
Denis Moschitto
Lisa Jopt
Hüseyin Michael Cirpici
Thyra Bonnichsen
Svenja Wasser
Frauke Poolman
Martin Bross
Max Tuveri
Hartmut Stanke
Hans-Peter Deppe
Antje Hamer
Jens Hartwig
Daniela Bette
Dimitri Tellis
Preise / Auszeichnungen: Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2014
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Die Flaschenpost

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 08:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Klaus Kordon
Produktion: RIAS 1990, 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Götz Naleppa
Beatrix Ackers
Uta Beth
Komponist(en): Joachim Litty
Regieassistenz: Beatrix Ackers
Schnitt: Helmut Hoffmann
Ton: Bernd Friebel
Inhaltsangabe: Die Geschichte spielt 1989 in der geteilten Stadt Berlin. Matze lebt in Ost-Berlin und hat eines Tages eine Idee. Er will eine Flaschenpost losschicken, die die Spree hinunterschwimmt bis zur Elbe und dann weiter in ferne Länder. In West-Berlin spielen Lika und Bob nach der Schule an der Spree und angeln die Flasche aus dem Wasser. So entsteht ein Briefwechsel zwischen Ost und West, der viel Ärger mit sich bringt. Doch die Kinder schreiben sich trotzdem, und sie werden neugierig auf den anderen Teil der Stadt. Schließlich organisieren Matze und Lika sogar ein heimliches Treffen.
Mitwirkende:
Erzähler Max Volkert Martens
Matze Felix Leiberg
Piepusch Alexander Kaiser
Lieka Kerstin Keicher
Bob Fatih Pinarcik
Else Nabu
Egon Hofmann
Angela Leiberg
Leon Boden
Dieter Kursawe
Katharina Koschny
Julia Reschke
Martina Elias
Peter Regenbrecht
Klavier / Akkordeon Michael Henning
Percussion Andreas Weiser
Saxofone Joachim Litty
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Tanjas Tanz

Sendetermine: DLR - Sonntag, 2. Okt 2022 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Milena Baisch
Produktion: DLR 2017, 43 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Christine Nagel
Komponist(en): Peter Ewald
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Judith Geffert
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhaltsangabe: Tanja träumt davon, eine federleichte Balletttänzerin zu werden.
Tanja - die wegen ihrer Figur mit dem Spitznamen „Tonnja“ gehänselt wird - träumt davon, eine federleichte Balletttänzerin zu werden. Nachdem sie in der Ballettschule zunächst plumpsend scheitert, entdeckt die Ballettlehrerin ihr besonderes und etwas spezielles Talent: Wenn Tanja Musik richtig gefällt, dann kann sie bis an die Decke springen. Und genau das muss ein Ungeheuer können. Tanja bekommt die Hauptrolle in der Ballettaufführung „Das Ungeheuer im Elfenland“. Premiere ist auf einem Straßenfest und viele Kinder aus Tanjas Klasse schauen sich die Aufführung an. Tanja ist sehr aufgeregt, doch es wird ein großer Erfolg. Sie springt enorm hoch und bekommt sehr viel Applaus. Mit der Kraft des Ungeheuers ertanzt sie sich den Respekt ihrer Mitschüler.
Mitwirkende:
Boris Aljinovic
Mia Sperling
Claire Wegener
Tilda Jenkins
Jakob Heimendahl
Theo Tkaczyk
Levon Schlegel
Cathlen Gawlich
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 144:

Das Erbe

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 2. Okt 2022 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 1995, 21 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Frau Munz erhält überraschend Besuch ihres seit 25 Jahren vermissten Sohnes. Da sie jedoch den Verlust erfolgreich verdrängt hat, fällt es ihr schwer, sich an dem Mann zu erfreuen, zumal dieser eine ziemlich wirre Geschichte über sein Verschwinden zum Besten gibt.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Herr Bohrer Ueli Beck
Frau Munz Alice Brüngger
Pflegerin Isabel Schaerer
Zeugin Monika Schärer
Fridolin Daniel Ludwig
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Leben eines Utopisten - Der Gesellschaftsreformer Rudolf Bahro

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Matthias Eckholdt
Produktion: RBB/SWR 2004, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gerda Zschiedrich
Komponist(en): Friedrich Goldmann
Ton: Monika Steffens
Ton: Martin Selig
Regieassistenz: Katrin Martin
Inhaltsangabe: Der Philosoph und Politiker Rudolf Bahro (1935-1997) war vor seiner Ausreise einer der bekanntesten Regimekritiker der DDR. Mit seinem Buch 'Die Alternative' reagierte er auch auf das Ende der Reformbewegung in der CSSR 1968.
Rudolf Bahro war einer der wichtigsten Regimekritiker der DDR. 'Die Alternative' hieß sein Buch, in dem er über 'nichtkapitalistische Wege zur Industriegesellschaft' schrieb, eine 'Anatomie des real existierenden Sozialismus' vorlegen wollte und sich auch mit dem Scheitern der politischen Reformbewegung 1968 in der CSSR auseinandersetzte. Das Manuskript wurde in den Westen geschmuggelt und dort veröffentlicht. Gleich im ersten Erscheinungsjahr verkauften sich über 100.000 Exemplare. Im Osten machte ihm die Stasi deswegen den Prozess; das Urteil: acht Jahre Haft. Nach seiner vorzeitigen Entlassung siedelte der Reformkommunist Bahro in die Bundesrepublik über. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen, lehnte aber bald jede Form von Parteipolitik ab.
Nach der politischen Wende wurde Rudolf Bahro als außerordentlicher Professor für Sozialökologie an die Humboldt-Universität Berlin berufen. Im September 1993 beging seine Frau Selbstmord. Bahro erkrankte wenig später an Krebs. Er starb Anfang Dezember 1997.
Mitwirkende:
Tilmar Kuhn
Cathlen Gawlich
Jörg Panknin
Gitta Schweighöfer
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Tabula Rasa

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 2. Okt 2022 14:00 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Dunja Arnaszus
Produktion: rbb 2021, 97 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Dunja Arnaszus
Komponist(en): Ruth May
Thomas Wenzel
Ton: Peter Avar
Ton: Martin Scholz
Regieassistenz: Clarissa Herrmann
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Kann das weg? Nein, sagt Hellas Mutter. Ja, sagt Hella. Während die eine Dinge hortet, neigt die andere zum rigorosen Ausmisten. Ein Hörspiel über Mütter und Töchter, Messies und Minimalisten - pünktlich zum Frühjahrsputz.
Als Hella zu Hause auszieht, bleibt ihre Mutter Esther allein zurück und mit ihr all die Dinge, von denen sie sich unmöglich trennen kann. Da wäre die Sammlung von Strohhüten, die sie an Hellas verstorbenen Vater erinnern, oder dessen Sammlung von Geräten für die Olivenernte, für die sie einst jeden Herbst zur sizilianischen Familie fuhren. Mit der Zeit kommen immer noch ein paar mehr Dinge dazu: materialisiertes Leben. Hella dagegen kann immer weniger mit „Dingen“ anfangen. Minimalismus ist ihre Devise. Ihrer Mutter würde sie am liebsten einmal das „Space-Girl“ aus ihrer Lieblings-Anti-Messie-Sendung „Platz da!“ vorbeischicken. Als Hella nach ein paar Jahren, inzwischen mit Freund und Kind, tatsächlich mehr Platz braucht, bittet sie Esther um das Haus. Da bricht er offen aus, der Generationenkonflikt um Ressourcen, spinnerte Ideen und gegenseitige Verbindlichkeiten und ein Mutter-Tochter-Streit um die Definitionsmacht über die gemeinsame Vergangenheit.
Ein Hörspiel wie ein gefundenes Fressen für alle, die schon immer den ganzen Krempel loswerden wollten, oder an ihren Sammlungen hängen, als hätten schon morgen vielleicht plötzlich alle Läden zu.
(Kein Wort in dieser Beschreibung ist überflüssig, bitte bewahren Sie sie gut auf, sie könnte noch mal für was gut sein.)
Mitwirkende:
Nina Kronjäger
Britta Steffenhagen
Mareike Beykirch
Benjamin Radjaipour
Lars Rudolph
Lisbeth von Gagern
Georg Schmidt
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Die lieben Nachbarn

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Beatrice Faßbender
Ulrich Rüdenauer
Auch unter dem Titel: Abgründige Helden der Literatur (Untertitel)
Produktion: SWR 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Günter Maurer
Ton und Technik: Fabian Vossler
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Inhaltsangabe: Sie sind zu laut oder zu sichtbar, seltsame Gerüche kriechen unter ihren Türschwellen ins Treppenhaus, und aus ihrem Garten wuchert das Unkraut herüber. Nachbarn sind eine Zumutung, beste Freunde oder bleiben Fremde. Verhalten aber muss man sich zu ihnen. Mit anderen Worten: Nachbarschaftsverhältnisse sind ein Laboratorium des sozialen Miteinanders - erst recht in Zeiten der Pandemie. Und sie sind ein beliebtes Sujet für die Literatur. Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer blicken zusammen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern über Gartenzäune, in fremde Wohnungen - und nicht selten mitten hinein in menschliche Abgründe.
Mitwirkende:
Marit Beyer
Uwe Peter Spinner
Martin Theuer
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Ab jetzt gilt’s - Der Free-Jazz-Aufbruch in Deutschland West und Ost

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 2. Okt 2022 15:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Helmut Böttiger
Ulrich Rüdenauer
Produktion: WDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helmut Böttiger
Ulrich Rüdenauer
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Dirk Leyers
Inhaltsangabe: In beiden deutschen Staaten entwickelte sich seit den sechziger Jahren eine eigenständige, subversive Free-Jazz-Szene – mit zahlreichen Überschneidungen. Eine deutsch-deutsche Annäherungsgeschichte.
Der Anstoß kam aus den USA – doch schnell entwickelte sich in Europa eine eigene Variante des neuen, radikalen Jazz. Was sich dabei vor allem in Deutschland herausbildete, hatte mit der afroamerikanischen Tradition nur wenig zu tun. An der Kölner Musikhochschule studierten Musiker wie Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach bei dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Genauso wie der Frankfurter Posaunisten Albert Mangelsdorff verbanden sie europäische Kompositionstechnik mit neuen rhythmischen Formen. Parallel dazu kristallisierte sich auch in der DDR eine neue Art radikalen Jazz heraus. Hier war die Formation „Zentralquartett“ Vorreiter, eine der wichtigsten Exportwaren der DDR-Kultur überhaupt. Zwischen West und Ost zeigten sich verblüffende subversive Gemeinsamkeiten, ein kaum für möglich gehaltener Grenzverkehr entsteht.
Mitwirkende:
Tina Haseney
Eva Meckbach
Steffen Lehmann
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Neapolitanische Saga 3:

Die Geschichte der getrennten Wege

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 15:05 Teil 1/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Elena Ferrante
Produktion: BR 2022, 208 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Martin Heindel
Bearbeitung: Martin Heindel
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Daniela Röder
Ton und Technik: Fabian Zweck
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Übersetzung: Karin Krieger
Inhaltsangabe: Die figurenreiche Roman-Tetralogie von Elena Ferrante − im deutschsprachigen Raum auch Neapolitanische Saga genannt − erzählt die Geschichte der Freundschaft von Lila und Lenù von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart. Es ist eine lebenslange Freundschaft, die aus der Perspektive von Lenù, wie Elena Greco von ihrer Familie und ihren Freunden gerufen wird, geschildert wird. Das gemeinsame Aufwachsen im Rione, einem Armeleuteviertel Neapels, mit seinem Geflecht an familiären und nachbarschaftlichen Verbindungen, bildet dabei ihren konstanten Bezugspunkt.
Lenù studiert in Pisa und stellt ihren Eltern ihren Freund, den gebildeten Pietro, vor. Sie macht erste Schreibversuche und trifft Nino wieder. Mithilfe ihrer zukünftigen Schwiegermutter veröffentlicht sie ihr erstes Buch. In Mailand nimmt sie an Studentenrevolten teil. Von ihrer Freundin Lila entfernt sie sich zunehmend.
Mitwirkende:
Ann-Sophie Ruhbaum
Rosalie Thomass
Christiane Roßbach
Annette Paulmann
Stefan Wilkening
Anton Winstel
Johann Winstel
Linda Blümchen
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Hedda Gabler

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 17:04, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Henrik Ibsen
Produktion: ORF/SFB/WDR 1990, 90 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Klaus Gmeiner
Bearbeitung: Klaus Gmeiner
Aufnahme: Reinhard Prosser
Schnitt: Gerda Eisendle
Regieassistenz: Tomas Friedman
Übersetzung: Peter Zadek
Gottfried Greiffenhagen
Inhaltsangabe: Hedda Gabler ist, wie Ibsen betonte, mehr als Tochter ihres Vaters, eines ehemaligen Generals, denn als Gattin ihres Mannes, des eher naiven und hilflosen Kunsthistorikers, zu sehen. Neben ihm fehlt der stolzen, kaltschnäuzigen Hedda der Lebensinhalt, sie langweilt sich und versucht, die bürgerliche Enge zu sprengen. Ihr Opfer ist der labile Eilert Lövborg, der mit seiner Zuneigung zu Hedda scheitert und sie schließlich in den Tod treibt.
Henrik Ibsen meinte zu diesem Stück, er habe "nicht eigentlich sogenannte Probleme behandeln wollen. In der Hauptsache ist es mir darum zu tun gewesen, Menschen, menschliche Stimmungen und menschliche Schicksale auf Grund gewisser gültiger sozialer Verhältnisse und Anschauungen zu schildern." Alternativ: Das Spiel aus Langeweile, der Selbstgenuss und die Lüge machen Hedda Gabler zur alles vernichtenden Frau: Sie betrügt ihren Mann mit ihrem ehemaligen Geliebten, den Geliebten wiederum will sie um dessen Arbeit, ein kulturgeschichtliches Werk, betrügen. Sie treibt ihn in den Selbstmord, nicht aber ohne ihm einen "Tod in Schönheit" zu befehlen. Schließlich erschießt sie sich selbst, um der Unfreiheit zu entrinnen, in die sie durch einen Erpresser geraten ist. So wird sie zum Sinnbild einer Frauengestalt, die sich auflehnt gegen Konventionen und gesellschaftlich sanktionierte Begrenzungen, die nicht lebbar sind.
Mitwirkende:
Hedda Gabler Sabine Sinjen
Jørgen Tesman Walter Schmidinger
Juliane Tesman Susi Nicoletti
Frau Elvsted Birgit Doll
Gerichtsrat Brack Karl Walter Diess
Eilert Løvborg Michael Heltau
Berte, Dienstmädchen Ilse Hanel
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Alles Licht, das wir nicht sehen

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 17:04 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anthony Doerr
Auch unter dem Titel: Die Lichter der Vernunft (1. Teil)
Da hab` ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht (2. Teil)
Au clair de la lune (3. Teil)
Produktion: WDR 2022, 150 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Werner Jäger
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Natia Koukouli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence
Inhaltsangabe: Zwei Jugendliche im Zweiten Weltkrieg: die blinde Marie-Laure aus Paris und der Waisenjunge Werner aus Essen. Mitten in den Wirren des Krieges finden sie zueinander - unter anderem durch Funksignale.
Werner wächst ohne Eltern mit seiner Schwester Jutta auf dem Gelände der Essener Zeche Zollverein auf und entwickelt ein sehr ausgeprägtes technisches Verständnis. Kaum 15 geworden, wird er nach dem Drill in einer Napola in der Wehrmacht eingesetzt, um mit von ihm entwickelten Peilsendern feindliche Radiostationen zu orten. Marie-Laure liebt die Biologie und ertastet sich die Welt neu, nachdem sie als Kind erblindet. Sie lebt mit ihrem Vater in Paris und muss mit ihm vor den Nazis nach Saint Malo flüchten. Hier lebt ihr Onkel Etienne, der auf dem Dachboden eine komplette Sendeanlage versteckt hält. Unaufhaltsam treibt die Geschichte Marie-Laure und Werner aufeinander zu: spannend, labyrinthisch und atemlos.
Mitwirkende:
Marie-Laure und Erzählerin Alicia von Rittberg
Marie-Laure (12-14 Jahre) Frieda Reinke
Marie-Laure (6-10 Jahre) Leni Kramer
Werner und Erzähler Markus J. Bachmann
Werner (14-15 Jahre) Julius Langner
Werner (7-12 Jahre) Gustav Saurbier
Daniel Le Blanc Noureddine Chamari
Madame Manec Charlotte Schwab
Onkel Etienne Steve Karier
Frau Elena Aurélie Thepaut
Reinhold von Rumpel Bernhard Schütz
Monsieur Hublin Rudolf Kowalski
Museumsführer Claus Dieter Clausnitzer
Museumsdirektor Gerhard Mohr
Frank Volkheimer Gareth Charles
Henri Le Blanc David Vormweg
Dr. Geffard Gerhard Fehn
Madame Ruelle Eva Mannschott
Jutta Anna Lucia Gualano
Frederick Marian Peterse
Herribert Pommsel Robert Reuter
Hans Schiler Jordy-Leon Sun
Dr. Hauptmann Andreas Grothgar
SS Bastian Robert Gallinowski
Obergefreiter Daniel Berger
Herr Siedler Wolfgang Rüter
Hauptmann Stefan Bockelmann
Gefreiter Jonas Baeck
Unteroffizier Jürgen Sarkiss
Claude Levitte Michael Witte
Concierge Caroline Schreiber
Steigerlied (Gesang) Maximilian Teschner
Frau 1 Justine Hauer
Frau 2 Rebecca Madita Hundt
Frau 3 Karoline Bär
Frau 4 Claudia Mischke
Funkspruch Dmitri Alexandrov
Kind aus dem Waisenhaus Clara Ader
Kind aus dem Waisenhaus Moritz Heller
Kind aus dem Waisenhaus Linn-Anni Rosener
Klasse im Museum / Zweites Kind Paula Bastian
Klasse im Museum / Zweites Kind Ida Linnea Rooch
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2022
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Afsiets vun'n Paradies

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR 1 Radio MV - Sonntag, 2. Okt 2022 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rudolf Kollhoff
Produktion: RB/NDR 2010, 44 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Jan Christoph
Regieassistenz: Ilka Bartels
Inhaltsangabe: Helmut aus Hamburg macht Urlaub in Nordvorpommern, bei seinem Schwager Rolf. Nach einem kleinen Feierabendbierchen haben sie plötzlich die Idee, eine nahegelegene Höhle zu erkunden, in der sie sich natürlich verlaufen. Als sie endlich einen Ausgang finden, führt der sie direkt in die Vergangenheit: Sie stehen mitten in der DDR!
Mitwirkende:
Rolf Holtappel Rolf Petersen
Reni, Rolfs Frau Beate Prahl
Helmut Hartwig Frank Grupe
Marita, Helmuts Frau Anke Moll
Obermeister Schulz Detlef Heydorn
Gerfried Lütjens Joachim Puls
Uschi Lüttjens Elfie Schrodt
Verkäuferin Tina Landgraf
Kellner Sönke Fahl
Kläuser Jörg Schade
Links: Externer Link Homepage Jan Christoph
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Im rasenden Strom

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Günther Wessel
Auch unter dem Titel: Wie die Elektrifizierung unser Leben verändert hat - Eine (Kultur)Geschichte des Stroms und seiner Nutzung (Untertitel)
Produktion: DLR 2022, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beatrix Ackers
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Zu Beginn der Elektrifizierung wurden Moderne und Strom gleichgesetzt. Strom hat seitdem die menschliche Zivilisation grundlegend verändert. Heute liegt die Hoffnung auf grüner Elektrizität, mit der Industrie, Verkehr und Wohnen klimaneutral werden. Zwischen 1880 und 1920 begann die Elektrizität, zunächst in den Großstädten, später auch im ländlichen Raum, die menschliche Zivilisation zu verändern. Die Pariser Weltausstellung 1900 prunkte mit einem über und über illuminierten "Palast der Elektrizität" und der Scientific American schrieb im selben Jahr: "Das Publikum ist der Auffassung, wenn es irgendetwas unter der Sonne gibt, das Elektrizität nicht zu tun vermag, ist es nicht wert, überhaupt getan zu werden." Elektrizität und Moderne wurden gleichgesetzt: Sie ermöglichte Kino und Varieté und die Ausweitung der Arbeit, da Fabrikanlagen nun durchgehend beleuchtet waren.
"Gibt es irgendwas, was unser Leben mehr verändert hat als Strom?", fragt Hanswalter Dobbelmann. Er ist Leiter des Elektrizitätsmuseums im Umspannwerk Recklinghausen und weiß, dass die Entwicklung einer modernen Gesellschaft ohne Elektrizität nicht möglich ist. "Deutschland verbraucht ungefähr 560 Terrawattstunden Strom pro Jahr", sagt der grüne Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck der Ampelkoalition. Der Bedarf wird steigen, wenn Industrie, Verkehr und Wohnen perspektivisch weitgehend ohne fossile Energien auskommen.
So erzählt sich die Geschichte der Elektrifizierung von einem sagenhaften, Blitze schleudernden Gott bis in die Zeit der Fotovoltaik.
Mitwirkende:
Eva Meckbach
Timo Weisschnur
Joachim Schönfeld
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Das große Heft

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 18:20 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Ágota Kristóf
Produktion: DLR/HR/SRF 2021, 114 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Komponist(en): Martin Schütz
Ton und Technik: Franz Baumann
Regieassistenz: Lia Schmieder
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Bei ihrer Großmutter auf dem Land sind die zwei Brüder der Grausamkeit des Kriegs ungeschützt ausgesetzt. Die Zwillinge erfahren, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen können. Ihre Beobachtungen schreiben sie nieder im großen Heft.
Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.
Expertenkommentar: Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste:
„Beunruhigend“, „Großartig“, „Stark“: So lauteten die ersten Kommentare der Jury zu dieser Hörspieladaption von Ágota Kristófs Romanbestseller „Das große Heft“. Natürlich bietet ein starker Ausgangstext eine gute Grundlage für eine gelungene akustische Umsetzung. Erik Altorfer hat es aber geschafft gemeinsam mit dem Komponisten Martin Schütz eine atmosphärische Dichte zu kreieren, die das Werk über den Text hinaus zu einem beeindruckenden Hörerlebnis macht.
Zwei Brüder werden zu Kriegsbeginn der Obhut der Großmutter übergeben. Es sind Zwillinge, deren Stimmen im Hörspiel von Libgart Schwarz und Kristof van Boven gesprochen werden. Sie erzählen in schonungsloser Genauigkeit und im sachlichen Ton von der Gefühlskälte, Verarmung und Gewalt, der sie von nun an ausgesetzt sind.
Die beiden Geschwister beginnen sich an diese Umgebung anzupassen. Sie versuchen sich mental und körperlich abzuhärten, unterrichten sich selbst und legen ein Heft mit allen Erlebnissen an. Für ihr Überleben werden sie zu Dieben, Bettlern, Rächern und Mördern. Lernen aber auch anderen zu helfen und nach eigenen Moralvorstellungen zu handeln.
Kristófs unverwechselbarer Schreibstil bleibt im Hörspiel erhalten. Kurze Sätze in einfacher Sprache und größter Direktheit entfalten gemeinsam mit einer klaren Musiksprache einen vielschichtigen Hörraum. Die ruhigen Melodien drängen sich nie vor die beklemmenden Zustandsbeschreibungen einer verrohten Gesellschaft, bleiben jedoch immer präsent und geben den Rhythmus des Stücks vor. Es sind aber vor allem die beiden Stimmen von Schwarz und van Boven, von denen man unweigerlich gefangen wird. Die eindringlichen Berichte in direkter und indirekter Rede, im Duett gesprochene Sätze und Satzwiederholungen wechseln sich mit kunstvoll gesetzten Pausen ab. Besonders diese Momente der Stille verleihen der Brutalität des Gesagten noch mehr Nachdruck. Auch die formale Strenge der Originalvorlage bleibt im Hörspiel erhalten, der dramaturgisch gut strukturierte Text greift kein Wort zu viel und kein Bild zu wenig aus Kristófs Roman heraus. Mit der Hörspielfassung von ‚Das große Heft‘ ist eine perfekte Komposition aus Sprache, Stimmen, Stille und Musik gelungen.“
Mitwirkende:
Libgart Schwarz
Kristof van Boven
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2021
Links: Externer Link Homepage Martin Schütz
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Mein hohles Herz singt Lieder der Versammlung - Eine Collage entstanden zur Zeit des körperlichen Abstands

Sendetermine: DLR - Sonntag, 2. Okt 2022 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Hannes Becker
Nina Bußmann
Christina Hansen
Maren Kames
Julia Kandzora
Judith Keller
Thomas Köck
Joël László
Mateja Meded
Kevin Rittberger
Gerhild Steinbuch
Dmitrij Vöcklinghaus
Produktion: DLR 2020, 87 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Henri Hüster
Komponist(en): Max Andrzejewski
Florentin Berger-Monit
Johannes Wernicke
Sophia Kennedy
Ton und Technik: Kay Poppe
Regieassistenz: Anne-Sophie Schmidt
Dramaturgie: Christine Grimm
Inhaltsangabe: Begonnen hat es mit einer Stimme, aufgenommen mit dem Mobiltelefon. Nun sind da ganz viele Stimmen und gemeinsam singen sie Lieder der Versammlung. Ein polyphones Hörspiel und eine Einladung zum einander (zu)hören.
Es beginnt mit Ratlosigkeit und dem Gefühl einer echten Ungewissheit, die sich von sonst empfundenen Unsicherheiten radikal unterscheidet. Wer macht wann wieder wo Kunst? Wer alleine ist und schreibt und zeichnet? Wer zusammen ist in einem Raum und spricht und spielt? Wer sich bewegt und andere berührt? Wie schnell vergisst eine Gesellschaft? Diese Fragen werden untereinander diskutiert und führen zur Ermüdung, denn es gibt gerade viel Wichtigeres. Aber was tun wir jetzt? Die Sehnsucht nach Gemeinsamkeit ist größer denn je. Von dieser Zeit zu erzählen, ohne nur von dieser Zeit zu erzählen. Das haben wir uns vorgenommen. Zusammensein, zusammen handeln, das tun auch die, die alleine sind und an die anderen denken. Autor*innen schreiben Texte, die aus der schreibenden Einsamkeit heraus einen Raum für eine Gemeinschaft aufmachen. Erzählen als Solidarität: Wir funken Geschichten raus aus der Quarantäne und denken aneinander und denken miteinander nach. Feministisch, antirassistisch, vielstimmig. Wie können wir uns jetzt versammeln, wenn wir uns nicht versammeln können? Vielleicht beim Zuhören, das ja ohnehin am Anfang steht, wenn man darüber nachdenkt, was es heißt füreinander da zu sein, solidarisch zu sein miteinander.
„Bevor wir angefangen haben zu schreiben, saßen die Bildschirmköpfe von Thomas, Gerhild und mir auch leuchtend in so einem mitternächtlichen Meeting und haben sich im Brustton der Überzeugung gegenseitig versichert, wir würden auf gar keinen Fall irgendwas über Corona schreiben, auf gar keinen Fall. So dass ich beim Schreiben ständig den Kopf schütteln und schmunzeln musste, während es so fast monothematisch aus mir rausgeplätschert ist. (…)“ (Auszug aus dem Hörspiel, Maren Kames)
„Meine Fragen sind: Wer ist noch da, wo sind sie, und mit wem kann ich mich verbünden?“ (Dorothee Elmiger)
Mitwirkende:
Anna Eger
Till Firit
Lukas Gander
Mareike Hein
Sebastian Hufschmidt
Mateja Meded
Marie Popall
Julia Franz Richter
Sylvana Seddig
Lilith Stangenberg
Ingo Tomi
Mervan Ürkmez
Genet Zegay
u.a.
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Das Tier und Wir

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 18:30 Teil 4/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Dirk Asendorpf
Lukas Meyer-Blankenburg
Sylvia Plath
Lena Puttfarcken
Uwe Springfeld
Auch unter dem Titel: Eine lange Beziehungsgeschichte (1. Teil)
Die Liebe zum Haustier (2. Teil)
Laboraffen und Versuchskaninchen (3. Teil)
Tiere Essen? (4. Teil)
Mammutaufgabe Artenschutz (5. Teil)
Grumpy Cat, Leinwandmonster und andere Medientiere (6. Teil)
Produktion: SWR 2022, 298 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Günter Maurer
Inhaltsangabe: Tiere sind uns nah - als guter Freund, als schmackhaftes Steak, als Teil unserer Umwelt. In sechs Folgen erkundet die Reihe unsere besondere Beziehung zu Tieren. Wir treffen unsere nächsten Verwandten, die Primaten, gehen in die Fleischfabrik, ins Versuchslabor, in die Zoohandlung und zu bislang recht unverbindlichen Konferenzen zum Artenschutz.
Mitwirkende:
Johanna Zehendner
Volker Risch
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Selbstlos

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 2. Okt 2022 19:04, (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Karin Bellingkrodt
Produktion: WDR 2006, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Angeli Backhausen
Dramaturgie: Georg Bühren
Besetzung: Bettina Janischowski
Technische Realisation: Florian Ebrecht
Inhaltsangabe: Die "Agentur für Optimismus" hat dem Innenministerium den Plan einer "globalen Humanisierung durch systematische Reduzierung der individuellen Lebenszeit" unterbreitet. Der Einzelne opfert sich dem Gemeinwohl, das schont die ökonomischen Ressourcen! Fortan sollen Daseinsberechtigungsscheine ausgegeben werden: Wer die ihm zugewiesene Monatsmenge an Lebenszeit verbraucht hat, verschwindet einfach bis zum nächsten Ersten. Nur seine Kleider bleiben zurück, bis er irgendwann aus dem temporären Nichts splitternackt zurückkehrt. Aber wie will man die aktive Lebenszeit angemessen verteilen? Warum werden Arbeitslose, Alte und Künstler als "unproduktive Konsumenten" eingestuft? Warum können sich Reiche auf dem Schwarzmarkt mit zusätzlichen Lebenstagen eindecken, während andere für immer verschwinden? Als sich plötzlich ganze Berufsstände wie Krankenpfleger, Polizisten und Flugpersonal auflösen, werden die Zustände unhaltbar.
Mitwirkende:
Nicole Gabrielle Odinis
Jules Flegmont Peter Davor
Purmont Peter Kaghanovitch
Patrass Peter Fricke
Mollot Walter Renneisen
Frau Dr. Jumel Ulrike Bliefert
Paarer Friedhelm Ptok
Albert Roquenton Klaus Herm
Suzette Roquenton Katharina Palm
Darbaud Volker Niederfahrenhorst
Wallot Bernhard Schütz
Meurat Peter Nottmeier
Pierre Andreas Laurenz Maier
Ober Frank Meyer
Raymond Christian Beermann
Solange Agnes Julia Mann
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Geschichten aus der großdeutschen Metropulle 2 - Der Bunker

Sendetermine: NDR Kultur - Sonntag, 2. Okt 2022 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ingrid Marschang
Produktion: NDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andrea Getto
Komponist(en): Sabine Worthmann
Inhaltsangabe: Johnny ist zurück. Johann Marland, Alkoholiker ohne festen Wohnsitz, ist in einem alten Bunker einquartiert, der zu den geheimen Räumlichkeiten des Hotels Hyatt gehört. Johnnys Einsatzgebiet: das Hotel. Sein Auftrag: Die Überwachung des Hoteleigentums. Als Hoteldetektiv überwacht er nun die schillernd dekadente Welt der Gutbetuchten, allerdings auch die hoteleigene Bar mit ihren 100 Whiskysorten. Dabei lüftet er die Geheimnisse des Peng Shui, lungert auf wilden Russenpartys, entdeckt ein altes Bunkersystem und den nackten Daimler-Vorstand. Als Johnny eines Tages im Hotel Hubert Gerstein begegnet, einem Detektivkollegen aus alten Tagen, gerät die Geschichte außer Kontrolle. Denn Gehrstein macht Johnny ein unmoralisches Angebot ...
Mitwirkende:
Johann Marland Stefan Kaminski
Ronald Kukulies
Rodion Levin
Rainer Homann
Linda Olsansky
Lotta Doll
Jonas Frank
Heinrich Giskes
Isabella Grothe
Stella Jürgensen
Stephan Schad
Gabriela Maria Schmeide
Marc Zippel
Links: Externer Link Homepage von Ingrid Marschang
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Leben eines Utopisten - Der Gesellschaftsreformer Rudolf Bahro

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 13:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 2. Okt 2022 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Matthias Eckholdt
Produktion: RBB/SWR 2004, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gerda Zschiedrich
Komponist(en): Friedrich Goldmann
Ton: Monika Steffens
Ton: Martin Selig
Regieassistenz: Katrin Martin
Inhaltsangabe: Der Philosoph und Politiker Rudolf Bahro (1935-1997) war vor seiner Ausreise einer der bekanntesten Regimekritiker der DDR. Mit seinem Buch 'Die Alternative' reagierte er auch auf das Ende der Reformbewegung in der CSSR 1968.
Rudolf Bahro war einer der wichtigsten Regimekritiker der DDR. 'Die Alternative' hieß sein Buch, in dem er über 'nichtkapitalistische Wege zur Industriegesellschaft' schrieb, eine 'Anatomie des real existierenden Sozialismus' vorlegen wollte und sich auch mit dem Scheitern der politischen Reformbewegung 1968 in der CSSR auseinandersetzte. Das Manuskript wurde in den Westen geschmuggelt und dort veröffentlicht. Gleich im ersten Erscheinungsjahr verkauften sich über 100.000 Exemplare. Im Osten machte ihm die Stasi deswegen den Prozess; das Urteil: acht Jahre Haft. Nach seiner vorzeitigen Entlassung siedelte der Reformkommunist Bahro in die Bundesrepublik über. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen, lehnte aber bald jede Form von Parteipolitik ab.
Nach der politischen Wende wurde Rudolf Bahro als außerordentlicher Professor für Sozialökologie an die Humboldt-Universität Berlin berufen. Im September 1993 beging seine Frau Selbstmord. Bahro erkrankte wenig später an Krebs. Er starb Anfang Dezember 1997.
Mitwirkende:
Tilmar Kuhn
Cathlen Gawlich
Jörg Panknin
Gitta Schweighöfer
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Ministerium der Einsamkeit - Eine halbdokumentarische Farce

Sendetermine: DLF - Sonntag, 2. Okt 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Rack
Produktion: BR 2021, 47 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephanie Metzger
Technik: Susanne Harasim
Inhaltsangabe: Einsamkeit ist so schädlich wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag, sagt die Wissenschaft. Einsamkeit verursacht Kosten und bedroht den sozialen Zusammenhalt. Was kann die Politik dagegen tun? Im neu geschaffenen deutschen Einsamkeitsministerium zerbricht man sich den Kopf darüber, wie man die im Koalitionsvertrag definierte Aufgabe, die Einsamkeit in der modernen Gesellschaft zu bekämpfen, in politisches Handeln umsetzen soll. Dem Einsamkeitsminister fehlt die nötige Einsamkeitskompetenz, seine Referenten machen nicht immer überzeugende Vorschläge, und die Lobbyisten der Sozialverbände fordern wie üblich nur mehr Geld. Kann man sich womöglich an der Agenda des britischen Ministeriums für Einsamkeit orientieren? Interdisziplinäre Hearings und Sachverständigen-Kommissionen werden eingesetzt, um die Fragen zu klären: Was ist Einsamkeit überhaupt? Kann man sie mithilfe eines Guten-Miteinander-Gesetzes regulieren? Ist das eigentlich wünschenswert? Ist Einsamkeit wirklich immer schlecht? Im Ministerium kommen Zweifel auf, die entwickelten Ideen finden bei den Betroffenen nicht den erwünschten Anklang. Zeit für den Minister, über einen Rücktritt nachzudenken? Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.
Mitwirkende:
Caroline Ebner
Thomas Leboeg
Stefan Merki
Stephanie Metzger
Christian Schuler
Kathrin von Steinburg
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Flamingos singen nicht! - Wie es die "Gangsterbraut" Virginia Hill auf den Salzburger Gaisberg verschlug

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 2. Okt 2022 20:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Matthias Haydn
Produktion: ORF 2020, 39 Min. (Stereo) - Feature
Tongestaltung: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: 'Memoiren einer Gangsterbraut' heißt die Autobiographie von Virginia Hill. Ihr Mann Hans Hauser hat das Werk 1970, vier Jahre nach ihrem Tod, übersetzt. In dem Buch erzählt die junge Frau, wie sie als mittelloses Kind in Alabama aufwuchs, als Jugendliche nach Chicago zog, dort in verschiedenen Bars arbeitete und zur Liebhaberin gleich mehrerer Mafiabosse wurde. Später übernahm sie selbst den Drogenschmuggel zwischen Mexiko und Kalifornien.
Sie lernte Bugsy Siegel kennen, der die damals wahnwitzige Idee hatte mit Mafiageldern eine Casino-Stadt in der Wüste von Nevada zu errichten. Dem ersten Hotel gab er den Spitznamen seiner Gespielin: Das 'Flamingo' ist bis heute eines der beliebtesten Hotel-Casinos in Las Vegas. Weil er Geld beim Bau veruntreut haben soll, wurde Bugsy Siegel kurz nach der Eröffnung erschossen. Um dem anschließenden Trubel zu entfliehen fuhr Virginia Hill in die Berge von Colorado und verliebte sich dort in ihren Skilehrer, den österreichischen Weltmeister Hans Hauser.
Der gemeinsame Sohn Peter Jackson Hauser wurde geboren. Zu dritt zogen sie nach Europa, in das Elternhaus von Hans auf die Zistelalm hoch über Salzburg. Um ihren aufwändigen Lebensstil aufrecht zu halten hatte Virginia die Idee ihre einstigen Mafiafreunde zu erpressen. Sie drohte Geheimnisse über sie zu verraten. Vermutlich bezahlte sie diese Idee mit ihrem Leben. Denn auf bis heute mysteriöse Weise starb Virginia Hill im März 1966.
Ihre Leiche wurde von einem Passanten in einem Bachbett nahe einem Wanderweg entdeckt. Acht Jahre später kommt auch ihr Mann Hans ums Leben, auf nicht minder mysteriöse Weise - erhängt in einer Salzburger Bar. Die Geschichte der Virginia Hill, ihres Mannes Hans und des Sohnes Peter Jackson Hauser (er verunglückte 1995 bei einem Autounfall) recherchiert der Salzburger Schriftsteller Peter Blaikner seit einigen Jahren. Eine Kurzgeschichte und ein Theaterstück hat er über die Familie bereits geschrieben. Derzeit arbeitet er an einem Roman zu dem Thema.
Mitwirkende:
Michael Dangl
Nikolai Kinski
Michael Köppel
Petra Morzé
Rapael Schuchter
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Afsiets vun'n Paradies

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR 1 Radio MV - Sonntag, 2. Okt 2022 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rudolf Kollhoff
Produktion: RB/NDR 2010, 44 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Jan Christoph
Regieassistenz: Ilka Bartels
Inhaltsangabe: Helmut aus Hamburg macht Urlaub in Nordvorpommern, bei seinem Schwager Rolf. Nach einem kleinen Feierabendbierchen haben sie plötzlich die Idee, eine nahegelegene Höhle zu erkunden, in der sie sich natürlich verlaufen. Als sie endlich einen Ausgang finden, führt der sie direkt in die Vergangenheit: Sie stehen mitten in der DDR!
Mitwirkende:
Rolf Holtappel Rolf Petersen
Reni, Rolfs Frau Beate Prahl
Helmut Hartwig Frank Grupe
Marita, Helmuts Frau Anke Moll
Obermeister Schulz Detlef Heydorn
Gerfried Lütjens Joachim Puls
Uschi Lüttjens Elfie Schrodt
Verkäuferin Tina Landgraf
Kellner Sönke Fahl
Kläuser Jörg Schade
Links: Externer Link Homepage Jan Christoph
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Verordnetes Glück in Bhutan? - Ein Land zwischen buddhistischer Tradition und gesellschaftlichem Wandel

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 21:05, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Michael Marek
Anja Steinbruch
Produktion: RB/HR/BR 2020, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Seesko
Technische Realisation: Kay Poppe
Technische Realisation: Adrian Eichmann
Inhaltsangabe: Abgeschirmt von den höchsten Bergen des Himalaya liegt dieses kleine Land – fast so, als wolle es sich vor der Welt verstecken: Eingeklemmt zwischen China und Indien leben seine etwa 770.000 Einwohner nach buddhistischer Religion.
Bhutan ist eigentlich ein Lehrbeispiel für die behutsame Öffnung eines Landes gegenüber westlichen Einflüssen. Doch mit dem Beginn des Tourismus, der Einführung des Fernsehens, der Nutzung von Smartphones und Internet hat eine neue Zeitrechnung in Bhutan begonnen.
Dieser Wandel verändert immer mehr den Alltag seiner Einwohner – vor allem der jüngeren Bhutaner. Zwar ermöglichen die Einnahmen durch den Tourismus die medizinische Versorgung und Schulbildung für alle Bürger, doch auch Negativfolgen wie Drogenmissbrauch, Jugendarbeitslosigkeit und eine wachsende Selbstmordrate bleiben nicht aus. Schafft das Land diesen Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft?
Mitwirkende:
Tilo Werner
Florian Bensch
Kerstin Burlage
Holger Postler
Jens Schellhass
Esther Willbrandt
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Der Schwarzwald-Ranger 16:

Willkommen in Afrika

Sendetermine: SWR 4 BW - Sonntag, 2. Okt 2022 21:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Daniel Oliver Bachmann
Produktion: SWR 2022, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Günter Maurer
Ton und Technik: Fabian Vossler
Ton und Technik: Burkhard Pitzer-Landeck
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Besetzung: Mona Frick
Regieassistenz: Paula Scheschonka
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Der Schwarzwald-Ranger Peter Förstner eckt öfter mit dem Ministerpräsidenten an. Er wirft ihm mangelndes Engagement im Umweltschutz vor – und ausgerechnet er soll den Ministerpräsidenten auf eine Reise nach Namibia begleiten. Ob das gut geht?
Mitwirkende:
Andreas Klaue
Renate Winkler
Stephan Moos
Willi Schneck
Felix Kama
Dominik Eisele
Stefan Müller-Doriat
Judith Quast
Martin Theuer
Links: Externer Link Salz und Pfeffer
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10 Atemzüge

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 22:00 Teil 1/10 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
HR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 22:30 Teil 2/10 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Mareike Fallwickl
Berit Glanz
Karen Köhler
Auch unter dem Titel: Die Hausgemeinschaft (1. Teil)
Ines und Jan (2. Teil)
Lola (3. Teil)
Nika und Hanni (4. Teil)
Lauren und Chris (5. Teil)
Nika und Hanni (6. Teil)
Lola, Viktor und Lúis (7. Teil)
Lauren und Chris (8. Teil)
Ines und Jan (9. Teil)
Die Party (10. Teil)
Weibliches Begehren als Hörspielserie (Untertitel)
Produktion: hr 2022, 262 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Silke Hildbrandt
Besetzung: Leon Hase
Dramaturgie: Cordula Huth
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Melanie Inden
Ton und Technik: Alexander Nottny
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Inhaltsangabe: Ein Stadthaus, vier Etagen und vier Frauen, bei denen die Libido und das Bedürfnis nach Sex in ihren ganz unterschiedlichen Lebensphasen mächtig an die Tür klopft.
Lauren, Mitte 20 wohnt im Erdgeschoss. Sie wollte eigentlich ihren Ex vergessen und landet unversehens mit dem Nachbarn aus dem zweiten Stock im Bett. Lola, Ende 60 und Schauspielerin, hat schon viele intensive Beziehungen geführt, wobei ihr freizügiges Bedürfnis nach Nähe und Intensität auch im Alter nicht zur Ruhe gekommen ist. Beim gut situier-ten Ehepaar Ines und Jan ist äußerlich alles prima, nur herrscht zuneh-mend tote Hose im Schlafzimmer, was ist da zu tun? Sollten sie, wie Ines vorschlägt, die Beziehung öffnen, und wie geht das eigentlich? Und während Nika unterm Dach als alleinerziehende Mutter Mühe hat, neue Bekanntschaften zu machen, kommt ihr ihr Job als Klickworkerin entgegen, bei dem sie sich auf Datingplattformen durch den Bonbonla-den der Möglichkeiten klickt. Dabei findet sie schließlich etwas, von dem sie dachte es nicht gesucht zu haben… Verbunden sind alle Geschichten durch die Perspektive des weiblichen Begehrens, das alles bestimmt und sich mehr und mehr entwickelt. Die Frauen suchen sich Liebhaber*innen und ihren eigenen Weg; sie stellen Fragen an die Welt und die gesellschaftlichen Strukturen, in denen sie und wir alle leben. Kurz: Es geht um Sex und Politik, weil alles, was wir tun, politisch ist, gerade und vor allem die Art, wie wir lieben und leben.
Die schönste Nebensache der Welt wird in 10 Atemzüge zur Hauptsache, ist Motor und Inhalt des Geschehens. Nie voyeuristisch dennoch explizit!
Mitwirkende:
im Erdgeschoss .
Lauren Milena Arne Schedle
Chris Lou Streger
im 1. Stock .
Lola Victoria Trauumansdorff
im 2. Stock .
Ines Sascha Icks
Jan Felix Goeser
im Dachgeschoss .
Nika Lisa Hrdina
Hanni Judith Altmeyer
sowie .
Viktor Wolfram Koch
Edgar Ulrich Noethen
Ben Jakob Schmidt
Kellner Max von Pufendorf
Nachrichtensprecher Thomas Krümmel
Helen Kathrin Angerer
KI-Stimme Ewa Rataj
Katze Tilda Stefan Kaminski
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10 Atemzüge

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 22:00 Teil 1/10 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
HR 2 - Sonntag, 2. Okt 2022 22:30 Teil 2/10 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Simone Buchholz
Mareike Fallwickl
Berit Glanz
Karen Köhler
Auch unter dem Titel: Die Hausgemeinschaft (1. Teil)
Ines und Jan (2. Teil)
Lola (3. Teil)
Nika und Hanni (4. Teil)
Lauren und Chris (5. Teil)
Nika und Hanni (6. Teil)
Lola, Viktor und Lúis (7. Teil)
Lauren und Chris (8. Teil)
Ines und Jan (9. Teil)
Die Party (10. Teil)
Weibliches Begehren als Hörspielserie (Untertitel)
Produktion: hr 2022, 262 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Silke Hildbrandt
Besetzung: Leon Hase
Dramaturgie: Cordula Huth
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Melanie Inden
Ton und Technik: Alexander Nottny
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Inhaltsangabe: Ein Stadthaus, vier Etagen und vier Frauen, bei denen die Libido und das Bedürfnis nach Sex in ihren ganz unterschiedlichen Lebensphasen mächtig an die Tür klopft.
Lauren, Mitte 20 wohnt im Erdgeschoss. Sie wollte eigentlich ihren Ex vergessen und landet unversehens mit dem Nachbarn aus dem zweiten Stock im Bett. Lola, Ende 60 und Schauspielerin, hat schon viele intensive Beziehungen geführt, wobei ihr freizügiges Bedürfnis nach Nähe und Intensität auch im Alter nicht zur Ruhe gekommen ist. Beim gut situier-ten Ehepaar Ines und Jan ist äußerlich alles prima, nur herrscht zuneh-mend tote Hose im Schlafzimmer, was ist da zu tun? Sollten sie, wie Ines vorschlägt, die Beziehung öffnen, und wie geht das eigentlich? Und während Nika unterm Dach als alleinerziehende Mutter Mühe hat, neue Bekanntschaften zu machen, kommt ihr ihr Job als Klickworkerin entgegen, bei dem sie sich auf Datingplattformen durch den Bonbonla-den der Möglichkeiten klickt. Dabei findet sie schließlich etwas, von dem sie dachte es nicht gesucht zu haben… Verbunden sind alle Geschichten durch die Perspektive des weiblichen Begehrens, das alles bestimmt und sich mehr und mehr entwickelt. Die Frauen suchen sich Liebhaber*innen und ihren eigenen Weg; sie stellen Fragen an die Welt und die gesellschaftlichen Strukturen, in denen sie und wir alle leben. Kurz: Es geht um Sex und Politik, weil alles, was wir tun, politisch ist, gerade und vor allem die Art, wie wir lieben und leben.
Die schönste Nebensache der Welt wird in 10 Atemzüge zur Hauptsache, ist Motor und Inhalt des Geschehens. Nie voyeuristisch dennoch explizit!
Mitwirkende:
im Erdgeschoss .
Lauren Milena Arne Schedle
Chris Lou Streger
im 1. Stock .
Lola Victoria Trauumansdorff
im 2. Stock .
Ines Sascha Icks
Jan Felix Goeser
im Dachgeschoss .
Nika Lisa Hrdina
Hanni Judith Altmeyer
sowie .
Viktor Wolfram Koch
Edgar Ulrich Noethen
Ben Jakob Schmidt
Kellner Max von Pufendorf
Nachrichtensprecher Thomas Krümmel
Helen Kathrin Angerer
KI-Stimme Ewa Rataj
Katze Tilda Stefan Kaminski
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befinde mich nun bei den fischen

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 2. Okt 2022 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Gertrude Grossegger
Elisabeth Harnik
Produktion: ORF 2022, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Komponist(en): Elisabeth Harnik
Tongestaltung: Norbert Stadlhofer
Inhaltsangabe: Im retardierenden Rhythmus umkreist der Text, der durch seinen Litanei-Charakter von musikalischer Intensität geprägt ist, das Thema "befinde mich nun bei den fischen" und kehrt abgewandelt immer wieder. Das sprechende Ich, ein filigranes und erschütterbares Dasein beschreibend, greift existenzielle Themen auf, von denen es "bei den fischen" berührt wird.
Der auf Unmittelbarkeit ausgerichtete Text, stellt einen direkten Bezug zum Empfängerpublikum her.
Es gibt die eine und es gibt die andere Welt. Das sendende Ich changiert zwischen mehreren Welten teilt seine Wahrnehmungen einem Empfängerpublikum mit, es "befindet sich nun bei den fischen". In einer Außenstelle, das Empfängerpublikum - sehr geehrte Damen sehr geehrten Herren - ist direkt zugeschaltet, wenn sich das sprechende, das sich über Gedankenblasen verlautbarende Ich, zu Wort meldet, um die Zuhörenden daran teilnehmen zu lassen, wie es eben gerade jetzt dabei ist, in die andere Welt überzusetzen, wie sich das Wahrgenommene unmittelbar in Sprach-Musik übersetzt.
Die klangliche Grundlage für die Musik der österreichischen Pianistin und Komponistin Elisabeth Harnik waren Bearbeitungen von Klavier-, Sprach- und Unterwasseraufnahmen. Durch die elektronische Verarbeitung natürlicher und präparierter Klavierklänge verschwimmen die gewohnten Grenzen des Instruments. Verstärkt durch das Einblenden bearbeiteter Sprachklänge aus dem Text und eigenen Hydrophonaufnahmen, entsteht ein liquides Klangbild, das an seinen Rändern auszulaufen droht. Diese durchkomponierte Klangschicht wurde mittels eines Körperschallwandlers, der am Resonanzboden des Klaviers angebracht wurde, für die Liveaufzeichnung zugespielt und durch live gespielte Klangtexturen ergänzt. Die Musik umhüllt die Stimme der Sprecherin, Text- und Klangraum reiben sich, rücken dabei mal in den Vorder- mal in den Hintergrund, verdichten sich, eröffnen den Hörer:innen an den Endgeräten sowohl einen ständigen Perspektivenwechsel als auch ein beharrliches Um-Sich-Selbst-Kreisen.
Mitwirkende:
Stimme Gertrude Grossegger
Klavier Elisabeth Harnik
Waterphone Elisabeth Harnik
Objekte Elisabeth Harnik
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