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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Die wasserlose Sintflut

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Okt 2022 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Harald Brandt
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über die kanadische Autorin Margaret Atwood (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Harald Brandt
Ton und Technik: Norbert Vossen
Ton und Technik: Angela Raymond
Inhaltsangabe: Margaret Atwood gehört zu den großen Erzählerinnen der Weltliteratur. 1939 in Ottawa, Kanada, geboren, greift Margaret Atwood in Werken wie „Der Report der Magd“, „Die Zeuginnen“ oder den drei Bänden der dystopischen „MaddAddam-Trilogie“ gesellschaftliche und politische Entwicklungen auf, die heute immer mehr Realität werden. Als Tochter eines Biologen, der für seine Feldforschungen lange Zeit mit seiner Familie in den Wäldern Kanadas verbrachte, sind die Zerstörung der Biosphäre und die Konsequenzen für das menschliche Zusammenleben nahe liegende und wiederkehrende Themen ihres literarischen Werks. Ihre Romane, Essays, Kurzgeschichten, Gedichte und Kinderbücher sind in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. 2017 wurde ihr der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Margaret Atwood lebt und arbeitet heute in Toronto, Kanada.
Mitwirkende:
Ronald Spiess
Sebastian Mirow
Susanne Barth
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"Ich weiß - du schwarz"

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Okt 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 1. Okt 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Kerstin Kilanowski
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Widerstand und Schwarze Selbstbefreiung (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Kerstin Kilanowski
Wolfgang Hamm
Ton: Caroline Thon
Ton: Konrad Woznitzka
Inhaltsangabe: Black Lives Matter – Widerstand gegen Unterdrückung und rassistische Willkür gibt es, seit der Europäer das Narrativ vom „Schwarzen“ erfunden hat. Die Formen des Widerstands sind dabei höchst unterschiedlich: Ende des 18. Jahrhunderts führen in Haiti geheime Voodoo-Zeremonien und Sklavenaufstände zum ersten vom Kolonialismus befreiten Staat; in Zimbabwe ruft ein spirituelles Medium durch die Stimmen der Ahnen zum Krieg gegen die Kolonialherren auf. Intellektuelle wie der senegalesische Dichter und Präsident Léopold Senghor prägen den kulturpolitischen Begriff der Négritude. Der brillante Denker Frantz Fanon aus Martinique wiederum dekonstruiert schon in den 50er-Jahren den Begriff „Rasse“. Auch hinter einer scheinbar unpolitischen Bewegung wie dem modebesessenen Sapeurs in der Kolonie Belgisch-Kongo steckt der Wunsch nach Selbstermächtigung. In den USA stellen Schwarze Jazzmusiker und Blues-Ikonen den Hörgewohnheiten der weißen Mittelschicht radikale Klänge entgegen, denn in den 60er-Jahren gilt: „Black is Beautiful“. James Baldwin dagegen verwehrt sich mit seinen Essays gegen jegliche Zuschreibungen und politischen Aktivismus mit der elementaren Einsicht: „I am not your negroe“. Gefragt wird auch und immer wieder: Wer bestimmt, ab welchem Grad von Pigmentierung ein Mensch als schwarz gilt? Kann Hautfarbe und Haarstruktur Identität stiften? Oder führt sie zurück zu Kategorien von Rassifizierung? Achtung: Das N-Wort wird in den Originaltexten der Schwarzen Autoren als Selbstbezeichnung mehrmals vorkommen. Eine „Lange Nacht“ mit Texten unter anderem von Frantz Fanon, Zora Neal Hurston, James Baldwin, Alain Mabanckou, Chenjerai Hove, Alejo Carpentier. Mit Musiken von Stella Chiweshe, Nina Simone, Archie Shepp, Billie Holiday, Grand Kalle, Leyla McCalla.
Mitwirkende:
Daniel Berger
Dominik Freiberger
Tanja Haller
Gregor Höppner
Andreas Laurenz-Maier
Claudia Mischke
Christiane Nothofer
Karin von Ostholt
Jubril Sulaimon
Melchi Vepouyoum
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Mexico Calling – Olivia Molina im Gespräch

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Okt 2022 05:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kathrin Brigl
Siegfried Schmidt-Joos
Produktion: RIAS Berlin 1987, 104 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Bereits mit 20 Jahren war sie eine Radio-Persönlichkeit in Deutschland, kurz darauf kam auch das Fernsehen dazu: 1968 ihre erste ZDF-Serienrolle und 1970 ihre erste Personality-Show im SFB, in der die 1947 in Kopenhagen geborene deutsch-mexikanische Sängerin und Schauspielerin Olivia Molina ihr breites Repertoire zeigen konnte. Man sah sie dort oft auf einem Barhocker sitzend mit der spanischen Konzertgitarre mexikanische Folklore singend. Aber auch mit dem großen Orchester des SFB Jazz und internationale Standards singend. Und nicht zu vergessen die Opern von Bertold Brecht und Kurt Weill, die sie auf ihren Tourneen präsentierte. Siegfried Schmidt-Joos und Kathrin Brigl zeigen in der zweiteiligen Musik-Gesprächs-Sendung die vielen Gesichter von Olivia Molina, die von sich sagt: „Ich bin ein privilegierter Mischling, ich habe das Beste von beiden Kulturen mitbekommen.“
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Ein DDR-Fernsehteam unter fremder Flagge

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 1. Okt 2022 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Naomi Conrad
Michael Hartlep
Produktion: MDR 2019, 46 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Meinetsberger
Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
Ton: Holger König
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Sie nennen sich „Nordreporter“ und haben ihren Firmensitz in Stockholm. Doch die schwedische Firma ist nur eine Tarnorganisation. Eigentlich arbeiten die Reporter und Kameraleute für das DDR-Fernsehen. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der in der Bundesrepublik verbotenen kommunistischen Partei. Undercover sollen sie Material im kapitalistischen Ausland filmen. Die Nordreporter liefern das, was die offiziell akkreditierten DDR- Korrespondenten nicht liefern können: Berichte über Berufsverbote und Rüstung gehören dazu, aber auch Auslandsreportagen zur Apartheid in Südafrika und der Militärdiktatur in Griechenland. In beide Länder durften Journalisten aus sozialistischen Staaten nicht einreisen. Die Sendereihe ist beliebt in der DDR, auch weil sie weniger ideologisch daher kommt als „Der schwarze Kanal“. Die „Nordreporter“ beliefern vor allem eine Redaktion: die „Gruppe Dr. Katins“. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der Kameramann Franz Dötterl, ein kleiner beleibter Bayer, ein überzeugter Kommunist. Die Zusammenarbeit funktioniert gut, bis Dötterl der Erfolg zu Kopf steigt. Der Konflikt entzündet sich 1978, als die Chefredaktion eine der Reportagen zensiert. Wütend schreiben Dötterl und Katins Briefe an SED- Generalsekretär Erich Honecker und kritisieren darin die Fernsehleitung um Heinz Adameck. Es entbrennt ein Machtkampf, der die höchsten Kreise des Staates involviert und schließlich vor Gericht ausgetragen wird. Adameck behält die Oberhand. Redaktionsleiterin Katins und Kameramann Dötterl geraten ins Visier der Staatssicherheit und werden schließlich gekündigt. Die Sendung wird zwar weitergeführt, doch die Zeit der großen Erfolge ist vorbei. Das Feature rekonstruiert anhand von Gesprächen mit Zeitzeugen wie zum Beispiel mit dem britischen Kameramann John Green, sowie Stasi- Akten und Verfassungsschutz-Akten den Aufstieg Fall der „Nordreporter“.
Mitwirkende:
Ellen Hellwig
Winfried Glatzeder
Joachim Schönfeld
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FE-MALE BRAIN - Das Gehirn und sein Geschlecht

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 1. Okt 2022 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Elisabeth Weilenmann
Auch unter dem Titel: Wie Frauen und Männer ticken (Untertitel)
Produktion: DLR/ORF 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Elisabeth Weilenmann
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Manuel Radinger
Inhaltsangabe: Alle Menschen kommen mit einem genetischen Bauplan zur Welt. Ein XX- bzw. XY-Chromosom bestimmt, welche äußeren Geschlechtsmerkmale der Mensch entwickelt - aber bestimmen die Chromosomen auch, wie unser Gehirn tickt?
Das menschliche Gehirn ist ein Organ von höchstem Interesse. Wie ist es aufgebaut und wie funktioniert es? Gibt es tatsächlich weibliche und männliche Gehirne? Oder ist das Gehirn geschlechtsunabhängig? Ob das Gehirn von Frauen tatsächlich weiblich und das von Männern männlich „tickt“, daran scheiden sich die Geister. Es gibt in der Fachwelt, grob gesprochen, zwei Lager: Die einen meinen „Biologie ist Schicksal“, und dieses Schicksal merke man natürlich auch in unterschiedlichen, nämlich männlichen und weiblichen Gehirnen. Das zweite Lager betont, dass soziokulturelle Normen auf unseren gesamten Körper wirkten und dabei Veränderung möglich sei. Und so stellt sich die Frage: Was war zuerst da: die Henne oder das Ei? Kommt das Kind mit einer beschriebenen Festplatte auf die Welt oder wird sie erst später formatiert und mit Daten gefüllt - und welchen Sinn könnten beide Möglichkeiten haben? Die Autorin Elisabeth Weilenmann schleudert es von dem einen Lager in das andere, und auf ihrer Suche nach verständlichen Antworten merkt sie: Wie das Gehirn selbst sind auch die Theorien darüber vor allem eines - komplex!
Mitwirkende:
Julia Windischbauer
Mirko Böttcher
Astrid Meyerfeldt
Mandy Rudski
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Ab jetzt gilt’s - Der Free-Jazz-Aufbruch in Deutschland West und Ost

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 1. Okt 2022 12:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Böttiger
Ulrich Rüdenauer
Produktion: WDR 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helmut Böttiger
Ulrich Rüdenauer
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Dirk Leyers
Inhaltsangabe: In beiden deutschen Staaten entwickelte sich seit den sechziger Jahren eine eigenständige, subversive Free-Jazz-Szene – mit zahlreichen Überschneidungen. Eine deutsch-deutsche Annäherungsgeschichte.
Der Anstoß kam aus den USA – doch schnell entwickelte sich in Europa eine eigene Variante des neuen, radikalen Jazz. Was sich dabei vor allem in Deutschland herausbildete, hatte mit der afroamerikanischen Tradition nur wenig zu tun. An der Kölner Musikhochschule studierten Musiker wie Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach bei dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Genauso wie der Frankfurter Posaunisten Albert Mangelsdorff verbanden sie europäische Kompositionstechnik mit neuen rhythmischen Formen. Parallel dazu kristallisierte sich auch in der DDR eine neue Art radikalen Jazz heraus. Hier war die Formation „Zentralquartett“ Vorreiter, eine der wichtigsten Exportwaren der DDR-Kultur überhaupt. Zwischen West und Ost zeigten sich verblüffende subversive Gemeinsamkeiten, ein kaum für möglich gehaltener Grenzverkehr entsteht.
Mitwirkende:
Tina Haseney
Eva Meckbach
Steffen Lehmann
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Verordnetes Glück in Bhutan? - Ein Land zwischen buddhistischer Tradition und gesellschaftlichem Wandel

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 1. Okt 2022 13:05, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Michael Marek
Anja Steinbruch
Produktion: RB/HR/BR 2020, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Seesko
Technische Realisation: Kay Poppe
Technische Realisation: Adrian Eichmann
Inhaltsangabe: Abgeschirmt von den höchsten Bergen des Himalaya liegt dieses kleine Land – fast so, als wolle es sich vor der Welt verstecken: Eingeklemmt zwischen China und Indien leben seine etwa 770.000 Einwohner nach buddhistischer Religion.
Bhutan ist eigentlich ein Lehrbeispiel für die behutsame Öffnung eines Landes gegenüber westlichen Einflüssen. Doch mit dem Beginn des Tourismus, der Einführung des Fernsehens, der Nutzung von Smartphones und Internet hat eine neue Zeitrechnung in Bhutan begonnen.
Dieser Wandel verändert immer mehr den Alltag seiner Einwohner – vor allem der jüngeren Bhutaner. Zwar ermöglichen die Einnahmen durch den Tourismus die medizinische Versorgung und Schulbildung für alle Bürger, doch auch Negativfolgen wie Drogenmissbrauch, Jugendarbeitslosigkeit und eine wachsende Selbstmordrate bleiben nicht aus. Schafft das Land diesen Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft?
Mitwirkende:
Tilo Werner
Florian Bensch
Kerstin Burlage
Holger Postler
Jens Schellhass
Esther Willbrandt
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Das Tier und Wir

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Okt 2022 13:30 Teil 4/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Dirk Asendorpf
Lukas Meyer-Blankenburg
Sylvia Plath
Lena Puttfarcken
Uwe Springfeld
Auch unter dem Titel: Eine lange Beziehungsgeschichte (1. Teil)
Die Liebe zum Haustier (2. Teil)
Laboraffen und Versuchskaninchen (3. Teil)
Tiere Essen? (4. Teil)
Mammutaufgabe Artenschutz (5. Teil)
Grumpy Cat, Leinwandmonster und andere Medientiere (6. Teil)
Produktion: SWR 2022, 298 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Günter Maurer
Inhaltsangabe: Tiere sind uns nah - als guter Freund, als schmackhaftes Steak, als Teil unserer Umwelt. In sechs Folgen erkundet die Reihe unsere besondere Beziehung zu Tieren. Wir treffen unsere nächsten Verwandten, die Primaten, gehen in die Fleischfabrik, ins Versuchslabor, in die Zoohandlung und zu bislang recht unverbindlichen Konferenzen zum Artenschutz.
Mitwirkende:
Johanna Zehendner
Volker Risch
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Handelsware Kind

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 1. Okt 2022 14:00 (entfällt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Adrian Bartocha
Jan Wiese
Produktion: rbb 2022, ca. 60 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gabriela Hermer
Inhaltsangabe: „Moderne Sklaverei" - so bezeichnet ein hochrangiger Ermittler dieses Phänomen. Zusammengepfercht in Kleintransportern, verladen in Kühllastern, monatelang unterwegs, festgehalten in verlassenen Lagerhallen oder Wohnungen. So werden viele Kinder und Jugendliche aus Vietnam nach Deutschland gebracht. Berlin ist eine der wichtigsten Drehscheiben für den vietnamesischen Menschenhandel. 15.000 bis 20.000 Dollar kostet der Weg ins vermeidliche Glück. In Nagelstudios, als Zigarettenverkäufer, Drogenkuriere oder als Gärtner in illegalen Cannabisplantagen müssen die Opfer dann ihre Schulden abarbeiten. Wann abbezahlt ist, bestimmen die Menschenhändler. Ihre Opfer sind ihnen ausgeliefert. Auf Jahre. Ein Millionengeschäft.
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Kopftuchlos in Teheran - oder wie Dena auf dem Weg zur Arbeit gegen die textile Diktatur der Mullahs protestiert

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 1. Okt 2022 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Renata Borowczak
Produktion: rbb 2018, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton: Bodo Pasternak
Ton: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Sarah Krüger
Inhaltsangabe: Dena, 38 Jahre alt, von Beruf Lehrerin, geht jeden Tag ohne Kopftuch zur Arbeit. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, denn sie lebt im Iran, dem Land der Scharia, in dem die religiöse Führung den Kopftuchzwang seit fast 40 Jahren nicht gelockert hat. Alles hat mit einer Demonstration im Dezember 2017 angefangen. Durch das Internet ging folgendes Bild: Eine junge Frau mit langem, schwarzem Haar steigt auf einen Stromverteilkasten und streckt ihr weißes Kopftuch nach oben wie eine Fahne. Es folgten eine Festnahme durch die Sittenpolizei und ... zwei Jahre Haft. Doch das schreckt Dena und andere Nachahmerinnen nicht ab. Immer mehr junge Frauen trauen sich ohne Kopftuch auf die Straße, obwohl ihnen dabei die Angst vor Schlägen, Folter und vor allem vor den Schikanen gegenüber der Familie im Nacken sitzt. Denas Mann unterstützt ihren Protest. Das Paar denkt wie viele junge Iraner: In ihrem Land muss sich eine Menge verändern. Sie haben genug von der Respektlosigkeit der Politiker. Der Kopftuchzwang ist nur ein Punkt auf einer langen Liste. Er ist ein Symbol. Und seine Abschaffung - ein erster Schritt. Eine Vision, die auch für Dena unmöglich scheint, doch an die sie, trotz der Diktatur der Mullahs, aufrichtig glaubt.
Mitwirkende:
Robert Frank
Renata Borowczak
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Eine Frau ohne Bedeutung

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 1. Okt 2022 14:00, (angekündigte Länge: 59:00)
Autor(en): Oscar Wilde
Produktion: ORF 1968, 58 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Komödie
Regie: Klaus Gmeiner
Bearbeitung: Klaus Gmeiner
Tongestaltung: Josef Adelberger
Tongestaltung: Christel Rosinger
Übersetzung: Rudolf Bayr
Ingeborg Bayr
Inhaltsangabe: Eine Dame der "High Society" fasst den Entschluss, ihr Leben entscheidend zu ändern. Das lässt sie zur "Frau ohne Bedeutung" werden...
Wenn Oscar Wilde in dieser Komödie ein Opfer der Gesellschaft verteidigt, so tut er dies nicht, um diese Gesellschaft anzuprangern, sondern um sich über sie lustig zu machen. Die Komödie voll satirischem Wortwitz wurde 1893 uraufgeführt.
Mitwirkende:
Illingworth Michael Heltau
Lady Caroline Adrienne Gessner
Jane Hunstanton Susi Nicoletti
Lady Stutfield Susanne Schönwiese
Allonby Sonja Sutter
Hester Worsley Veronika Bayer
Gerald Arbuthnot Klaus Maria Brandauer
Margaret Arbuthnot Hilde Mikulicz
Francis Jörg Hube
Alice Lotte Lais
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Der Intonator kehrt zurück

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 1. Okt 2022 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Vanhoefer
Auch unter dem Titel: Ludwig Senfls Kompositionen auf dem Adlersberg (Untertitel)
Produktion: BR 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Regina Staerke
Inhaltsangabe: Festspielzeit – Die nächste Sendung "Das Musik-Feature" gibt es ab 10. September 2022 wieder wie gewohnt jeden Freitag um 19.05 Uhr und Samstag um 14.05 Uhr. Bis dahin bietet das Sonderprogramm "Festspielzeit auf BR-KLASSIK" am Freitagabend immer hochkarätige Aufnahmen aus Festspiel-Konzerten vielfältiger Art.
Renaissance-Klänge sind längst nicht mehr eine Sache ausschließlich fürs akademisch-verstaubte Proseminar. Wie ist es, wenn man aus alten Original-Noten singt? Welche Belohnung lockt bei einer musikalischen Schnitzeljagd? Und was hat uns ein Komponist heute noch zu sagen, der vor 500 Jahren lebte, mitten in den Umbrüchen der Reformationszeit? Drei Tage lang, vom 5. bis 7. August 2022 ist das ehemalige Dominikanerinnenkloster Adlersberg bei Regensburg Schauplatz für ein Festival. Zwischen Biergarten und Badesee lädt das Vokal-Ensemble Singer Pur zur Begegnung mit Ludwig Senfl, einem Meister an der Schnittstelle vom Spätmittelalter zur Renaissance, den Herzog Wilhelm IV. von Bayern einst zum "musicus intonator" ernannte. Die Sendung ist sowohl Komponisten-Porträt als auch Festival-Bericht. Sie präsentiert Mittschnitte der Konzerte in der Adlersberger Klosterkirche und lässt WissenschaftlerInnen zu Wort kommen, die sich in einer Akademie mit dem Münchner Hofmusiker auseinandersetzen. Als Kontrapunkt zu Senfls "alter" Musik präsentieren die "Singer Pur Tage" den englischen Gegenwartskomponisten Gavin Bryars.
Mitwirkende:
Beate Himmelstoß
Stefan Wilkening
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Kasimir und Karoline oder Die Liebe höret nimmer auf

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 1. Okt 2022 15:05, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Ödön von Horváth
Auch unter dem Titel: Die Liebe höret nimmer auf (Zusatz)
Produktion: BR 1972, 60 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Walter Ohm
Bearbeitung: Martha Meuffels
Komponist(en): Enno Dugend
Inhaltsangabe: Ödön von Horvath schrieb dieses 'Volksstück in 117 Szenen' unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Massenarbeitslosigkeit.
Der Lastwagenfahrer Kasimir, der gerade seine Arbeit verloren hat, macht seiner Braut Karoline in lapidaren Worten klar, 'daß, wenn der Mann arbeitslos wird, die Liebe seiner Frau zu ihm nachläßt, und zwar automatisch'.
'Kasimir und Karoline' spielt mit seinen pointierten, oft anekdotisch gebauten Szenen überwiegend auf dem Rummelplatz, der - wie es Julius Bab, Dramaturg am uraufführenden Leipziger Schauspielhaus, 1932 formuliert hat - 'nicht so sehr Karussell ist, als vielmehr Spiegel der unglücklich verstädterten Menschen, die früher einmal Volk waren'.
Mitwirkende:
Karoline Christine Ostermayer
Kasimir Jörg Hube
Erna Rosemarie Seehofer
Merkl Max Graf
Schürzinger Nikolaus Paryla
Rauch Helmut Qualtinger
Speer Hans Stetter
Ellie Ilse Neubauer
Herta Staal
Gusti Kreissl
Alexander Malachovsky
Karl Obermayr
Hans Stadtmüller
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Grabesgrün

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Okt 2022 17:04 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Tana French
Auch unter dem Titel: Die Tat (1. Teil)
Die Nacht im Wald (2. Teil)
Die Entlarvung (3. Teil)
In the Woods (Roman (engl. Originaltitel))
Produktion: WDR 2011, 162 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Jochen Stremmel
Komponist(en): Sven Rossenbach
Klaus Timmermann
Aufnahme: Jürgen Glosemeyer
Mischung: Benedikt Bitzenhofer
Montage: Steffen Jahn
Montage: Mechthild Austermann
Übersetzung: Ulrike Wasel
Klaus Timmermann
Inhaltsangabe: Im Sommer 1984 verschwinden zwei Kinder im Wald nahe Dublin spurlos. Ein drittes wird gefunden, verstört und ohne Erinnerung an das, was seinen Freunden geschehen ist. Über 20 Jahre später wird im selben Wald ein zwölfjähriges Mädchen ermordet. Die zwei Detectives Cassie Maddox und Robert Ryan werden in der Mordkommission auf den Fall angesetzt. Sie sind ein eingespieltes Team und teilen mehr als ihren Job: Cassie ist die einzige, der Robert sein Geheimnis anvertraut hat. Er ist der Junge, der im Sommer 1984 als einziges der drei Kinder gefunden wurde. Jetzt sieht Robert die einmalige Chance, mit dem aktuellen Fall auch das Rätsel von damals aufzuklären.
Mitwirkende:
Robert Benjamin Sadler
Cassie Luise Helm
Sophie Tanja Schleiff
Cooper Paul Faßnacht
Cathal Hannes Hellmann
Jonathan Christian Tasche
Margret Claudia Mischke
Rosalind Natalie Spinell
O \'Kelly Martin Brambach
Sam Fabian Gerhardt
Detective 1 Frank Musekamp
Detective 2 Bernd Rehse
Damien Denis Moschitto
Mel Sandra Kouba
Hunt Matthias Haase
Marc Daniel Wiemer
Cameron Caroline Schreiber
Mrs. Savage Fiona Metscher
Peter Jakob Göss
Adam Oskar Krüger
Germaine Anna Bergfeld
Jessica Elisabeth Juhnke
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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Untergewöhnlich - Eine praktische Übung nach Georges Perecs »Versuch einen Platz in Paris zu erfassen«

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Okt 2022 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nicole Paulsen
Produktion: SWR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton: Wolfgang Rein
Inhaltsangabe: An drei Tagen im Oktober 1974 setzt sich Georges Perec an den Place Saint-Sulpice in Paris St. Germain und notiert alles, »was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos und Wolken.« 40 Jahre nach Perecs »Versuch einen Platz in Paris zu erfassen« dokumentiert Nicole Paulsen mit Notizbuch und Aufnahmegerät am selben Ort, zu gleicher Zeit das »Infra-ordinaire«, das »Untergewöhnliche«, das Glanzlose, die Hintergrundgeräusche, beobachtet Menschen, Autos und Wolken - und Schreibende: Im Café und neben dem Café, auf einem roten Klappstuhl und an einen Baum gelehnt. Nach und nach tauchen weitere Notierende, Filmende, Fotografierende auf, alle auf der Spur Perecs. Aus einem persönlichen Experiment wird kollektives Beobachten, und der Platz Saint-Sulpice zu einer Art Pilgerstätte des Infra-Gewöhnlichen.
Mitwirkende:
André Jung
Sonja Dengler
Caroline Ebner
Holger Kunkel
Anne von Linstow
Stefan Roschy
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Wen dürfen wir essen?

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 1. Okt 2022 18:05 Teil 5/6, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 1. Okt 2022 18:30 Teil 6/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jannis Funk
Jakob Schmidt
Auch unter dem Titel: Der Status Quo (1. Teil)
Natürlich, normal, notwendig? Das Geheimnis der 3Ns (2. Teil)
Tiere wie wir? (3. Teil)
Versteckte Kosten (4. Teil)
Fleisch aus dem Labor (5. Teil)
Das Ende des Fleischzeitalters (6. Teil)
Produktion: RB 2022, 242 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Steuern wir auf das Ende des Fleisch-Zeitalters zu? Leben wir in 50 Jahren alle vegan? "Wen dürfen wir essen?" erkundet die Geschichte, Ethik und Zukunft des Fleischkonsums. Die sechsteilige Podcast-Reihe blickt aus den unterschiedlichsten Perspektiven auf die Zukunft der Ernährung – und unser ambivalentes Verhältnis zu den fühlenden Geschöpfen, mit denen wir den Planeten teilen.
Alles beginnt mit einer simplen Frage. Warum isst du Fleisch? An einem harmlosen Grillabend im Spätsommer beendet der sechsjährige Sohn von Journalist Jakob Schmidt die Zeit der Ausreden.
Sein Vater merkt, dass er die Frage nicht beantworten kann. Und damit ist er nicht allein: Während eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung die heutige Massentierhaltung ablehnt, essen neun von zehn Menschen in Europa Fleisch. Warum leben wir in einer Welt, die eigentlich niemand will?
Die Suche nach einer Antwort führt Jakob Schmidt in sechs verschiedene Länder auf drei Kontinente, mehr als 500 Millionen Jahre in die Vergangenheit zur Entstehung des Bewusstseins und bis in eine ferne Zukunft, in der Fleisch im Labor entsteht, aus Milliarden einzelner Zellen. Er spricht mit Massentierhaltern und Philosophieprofessoren, Ernährungs-Gurus und Food-Tech-Pionieren, Klima-Wissenschaftlerinnen, Kulturhistorikern und Tierschutzbeauftragten im Großschlachthof. Und am Ende wird er sich um eine Antwort, die er selbst sich glaubt, nicht mehr drücken können.
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Cornelia Schönwald
Steffen Groth
Lou Strenger
Jenny Schily
Jannis Funk
Jakob Schmidt
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Wen dürfen wir essen?

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 1. Okt 2022 18:05 Teil 5/6, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 1. Okt 2022 18:30 Teil 6/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jannis Funk
Jakob Schmidt
Auch unter dem Titel: Der Status Quo (1. Teil)
Natürlich, normal, notwendig? Das Geheimnis der 3Ns (2. Teil)
Tiere wie wir? (3. Teil)
Versteckte Kosten (4. Teil)
Fleisch aus dem Labor (5. Teil)
Das Ende des Fleischzeitalters (6. Teil)
Produktion: RB 2022, 242 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Steuern wir auf das Ende des Fleisch-Zeitalters zu? Leben wir in 50 Jahren alle vegan? "Wen dürfen wir essen?" erkundet die Geschichte, Ethik und Zukunft des Fleischkonsums. Die sechsteilige Podcast-Reihe blickt aus den unterschiedlichsten Perspektiven auf die Zukunft der Ernährung – und unser ambivalentes Verhältnis zu den fühlenden Geschöpfen, mit denen wir den Planeten teilen.
Alles beginnt mit einer simplen Frage. Warum isst du Fleisch? An einem harmlosen Grillabend im Spätsommer beendet der sechsjährige Sohn von Journalist Jakob Schmidt die Zeit der Ausreden.
Sein Vater merkt, dass er die Frage nicht beantworten kann. Und damit ist er nicht allein: Während eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung die heutige Massentierhaltung ablehnt, essen neun von zehn Menschen in Europa Fleisch. Warum leben wir in einer Welt, die eigentlich niemand will?
Die Suche nach einer Antwort führt Jakob Schmidt in sechs verschiedene Länder auf drei Kontinente, mehr als 500 Millionen Jahre in die Vergangenheit zur Entstehung des Bewusstseins und bis in eine ferne Zukunft, in der Fleisch im Labor entsteht, aus Milliarden einzelner Zellen. Er spricht mit Massentierhaltern und Philosophieprofessoren, Ernährungs-Gurus und Food-Tech-Pionieren, Klima-Wissenschaftlerinnen, Kulturhistorikern und Tierschutzbeauftragten im Großschlachthof. Und am Ende wird er sich um eine Antwort, die er selbst sich glaubt, nicht mehr drücken können.
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Cornelia Schönwald
Steffen Groth
Lou Strenger
Jenny Schily
Jannis Funk
Jakob Schmidt
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Alles Licht, das wir nicht sehen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 1. Okt 2022 19:04 Teil 3/3 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anthony Doerr
Auch unter dem Titel: Die Lichter der Vernunft (1. Teil)
Da hab` ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht (2. Teil)
Au clair de la lune (3. Teil)
Produktion: WDR 2022, 150 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Werner Jäger
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Kerstin Grimm-Franken
Regieassistenz: Josephine Güntner
Regieassistenz: Natia Koukouli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence
Inhaltsangabe: Zwei Jugendliche im Zweiten Weltkrieg: die blinde Marie-Laure aus Paris und der Waisenjunge Werner aus Essen. Mitten in den Wirren des Krieges finden sie zueinander - unter anderem durch Funksignale.
Werner wächst ohne Eltern mit seiner Schwester Jutta auf dem Gelände der Essener Zeche Zollverein auf und entwickelt ein sehr ausgeprägtes technisches Verständnis. Kaum 15 geworden, wird er nach dem Drill in einer Napola in der Wehrmacht eingesetzt, um mit von ihm entwickelten Peilsendern feindliche Radiostationen zu orten. Marie-Laure liebt die Biologie und ertastet sich die Welt neu, nachdem sie als Kind erblindet. Sie lebt mit ihrem Vater in Paris und muss mit ihm vor den Nazis nach Saint Malo flüchten. Hier lebt ihr Onkel Etienne, der auf dem Dachboden eine komplette Sendeanlage versteckt hält. Unaufhaltsam treibt die Geschichte Marie-Laure und Werner aufeinander zu: spannend, labyrinthisch und atemlos.
Mitwirkende:
Marie-Laure und Erzählerin Alicia von Rittberg
Marie-Laure (12-14 Jahre) Frieda Reinke
Marie-Laure (6-10 Jahre) Leni Kramer
Werner und Erzähler Markus J. Bachmann
Werner (14-15 Jahre) Julius Langner
Werner (7-12 Jahre) Gustav Saurbier
Daniel Le Blanc Noureddine Chamari
Madame Manec Charlotte Schwab
Onkel Etienne Steve Karier
Frau Elena Aurélie Thepaut
Reinhold von Rumpel Bernhard Schütz
Monsieur Hublin Rudolf Kowalski
Museumsführer Claus Dieter Clausnitzer
Museumsdirektor Gerhard Mohr
Frank Volkheimer Gareth Charles
Henri Le Blanc David Vormweg
Dr. Geffard Gerhard Fehn
Madame Ruelle Eva Mannschott
Jutta Anna Lucia Gualano
Frederick Marian Peterse
Herribert Pommsel Robert Reuter
Hans Schiler Jordy-Leon Sun
Dr. Hauptmann Andreas Grothgar
SS Bastian Robert Gallinowski
Obergefreiter Daniel Berger
Herr Siedler Wolfgang Rüter
Hauptmann Stefan Bockelmann
Gefreiter Jonas Baeck
Unteroffizier Jürgen Sarkiss
Claude Levitte Michael Witte
Concierge Caroline Schreiber
Steigerlied (Gesang) Maximilian Teschner
Frau 1 Justine Hauer
Frau 2 Rebecca Madita Hundt
Frau 3 Karoline Bär
Frau 4 Claudia Mischke
Funkspruch Dmitri Alexandrov
Kind aus dem Waisenhaus Clara Ader
Kind aus dem Waisenhaus Moritz Heller
Kind aus dem Waisenhaus Linn-Anni Rosener
Klasse im Museum / Zweites Kind Paula Bastian
Klasse im Museum / Zweites Kind Ida Linnea Rooch
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2022
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Der silberne Klang

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Okt 2022 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 39:00)
Autor(en): Monika Buschey
Produktion: WDR 2014, 77 Min. (Stereo) -
Regie: Thomas Leutzbach
Komponist(en): Jochen Scheffter
Inhaltsangabe: An seinem elften Geburtstag macht Leo eine Entdeckung: Er verirrt sich in den Orchestergraben der Oper. Dort lernt er die Flöte kennen. Die Flöte fordert ihn auf, einen hohen Ton zu spielen.
Auf silbernem Klang segelt Leo in eine andere Welt: Der Rattenfänger von Hameln ist gerade dabei, die Kinder einzufangen. So süß klingt sein Flötenspiel, dass keiner ihm widersteht. Leo kann seine Freundin Resie gerade noch davor bewahren, vom grollenden Berg verschlungen zu werden.
Magisches Flötenspiel
Über sein Flötenspiel findet Leo auch seinen Vater wieder. Der war nämlich verschwunden. Die Vergangenheit, in die er über die Töne seiner Flöte gelangt war, hatte ihn viele Jahre festgehalten. Eine große Gefahr für jeden Flötenspieler. Das Gestern saugt auf und lässt nicht mehr los. Leo kommt gerade noch mal davon. Jetzt geht es noch darum, seine Freundin Resie aus der tiefen Vergangenheit herüber zu holen in die Gegenwart ...
Mitwirkende:
Maxime Brühl
Denis Moschitto
Lisa Jopt
Hüseyin Michael Cirpici
Thyra Bonnichsen
Svenja Wasser
Frauke Poolman
Martin Bross
Max Tuveri
Hartmut Stanke
Hans-Peter Deppe
Antje Hamer
Jens Hartwig
Daniela Bette
Dimitri Tellis
Preise / Auszeichnungen: Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2014
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Gefährliche Riten

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 1. Okt 2022 19:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alicia Giménez-Bartlett
Auch unter dem Titel: Die Blume des Bösen (1. Teil)
Juan Jardiel (2. Teil)
Petra Delicado löst ihren ersten Fall (Untertitel)
Produktion: SWR 2004, 108 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton und Technik: Bettina Krol
Ton und Technik: Daniel Sänger
Regieassistenz: Mark Ginzler
Dramaturgie: Andrea Otte
Übersetzung: Sybille Martin
Inhaltsangabe: Petra Delicado - Anwältin, frisch geschieden - fristet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Polizeiarchiv ein eher unspektakuläres Dasein. Als jedoch ein Kollege verunglückt, soll sie bei einer Ermittlung einspringen: Ein Vergewaltiger treibt in den Straßen von Barcelona sein Unwesen. Zugeteilt für diesen komplizierten Fall wird ihr als Mitarbeiter Subinspector Fermín Garzón, der erst vor kurzem von Salamanca nach Barcelona versetzt worden ist. Der macht ihre Aufgabe nicht leichter, denn er ist ein kauziger, von der Provinz geprägter Mann, dem die Arbeit unter einer Frau äußerst unangenehm ist.
Der Vergewaltiger scheint sich zum Serientäter zu entwickeln. Die Ermittlungen laufen mehr als schleppend, der Druck der Medien nimmt zu. Aber es kommt noch schlimmer. Kurz vor seiner Verhaftung wird die Leiche des Vergewaltigers gefunden. Delicado und Subinspektor Garzon sehen sich zu spektakulärem Handeln gezwungen.
Alicia Gimenez-Bartlett beschreibt glaubhaft die Selbstfindung eines unerfahrenen Teams und nutzt in diesem Roman die polizeiliche Spürarbeit, um in die ärmeren Viertel Barcelonas einzutauchen.
Mitwirkende:
Erzählerin / Petra Delicado Lena Stolze
Fermín Garzón Michael Mendl
Comisario Bodo Primus
Frau Jardiel Hedi Kriegeskotte
Herr Jardiel Walter Renneisen
Luisa Laura Maire
Uhrmacher Hans Michael Rehberg
Salome Barbara Behrendt
Patricia Felicitas Ott
Sonia Katharina Müller
Christina Magdalena Flade
Tomas Jannek Petri
Arzt Hubertus Gertzen
Wirt Horst Hildebrand
Wirtin Margarete Salbach
Nikolaj Alexander Brucker
Katharina Müller
Manuela Romberg
Andreas Szerda
Rebecca Szerda
Friedrich von Bülow
Berth Wesselmann
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Der Tod in ihren Händen

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 1. Okt 2022 20:00, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Otessa Moshfegh
Produktion: NDR 2022, 58 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Cordula Dickmeiß
Bearbeitung: Cordula Dickmeiß
Komponist(en): Andreas Bick
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Nicole Graul
Technische Realisation: Alica Wisotzky
Regieassistenz: Sarah Veith
Dramaturgie: Michael Becker
Übersetzung: Anke Caroline Burger
Inhaltsangabe: Bei Sonnenaufgang läuft Vesta mit ihrem Hund eine Runde durch den Wald, die tägliche Routine einer einsamen alten Frau, als sie einen Zettel findet: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“ Obwohl von dieser jede Spur fehlt, lässt Vesta der Gedanke an einen Mord nicht mehr los. Wer war Magda? Und wer könnte ihr Mörder sein? Die Aufklärung dieser Fragen wird zu Vestas Mission. Doch je tiefer sie sich in den Fall verstrickt, desto deutlicher treten ihre eigenen Abgründe hervor. Der von Cordula Dickmeiß für das Hörspiel eingerichtete und inszenierte Roman von Ottessa Moshfegh handelt von Einsamkeit - und von der Fehlinterpretation von Zeichen und von magischem Denken. Und davon, wie einfach es ist, nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst zu belügen.
Mitwirkende:
Vesta Johanna Gastdorf
Polizist/GHOD Markus John
Walter Michael Wittenborn
Shirley Katja Danowski
Magda Roni Zorina
Nachbar Gustav-Peter Wöhler
Nachbarin,Kassiererin Oda Thormeyer
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Campo

Sendetermine: DLF - Samstag, 1. Okt 2022 20:05, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Laura Uribe
Produktion: DLR 2022, 72 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Friederike Wigger
Komponist(en): Achim Zepezauer
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn
Ton und Technik: Susanne Beyer
Regieassistenz: Stefanie Heim
Dramaturgie: Barbara Gerland
Übersetzung: Franziska Muche
Inhaltsangabe: In Mexiko herrschen kriminelle Kartelle über Zivilbevölkerung, Polizei und Justiz. Menschen verschwinden, werden ermordet, ihre Körper nie gefunden. Angehörige machen sich auf die Suche. Ein Hörspiel aus Interviews und Augenzeugenberichten.
„Campo“ bedeutet Feld, Gelände, Land, aber auch: Schlachtfeld − oder Acker. So vieldeutig ist Mexiko: „ein fruchtbares Land. In Mexiko sät man Körper.“ Las Rastreadoras, die Spurensucherinnen, sind eine Gruppe von Frauen, die Angehörige verloren haben. Sie verschwanden. Der Sohn, die Tochter, der Mann, der Vater. Entführt, gefoltert, getötet, verscharrt. Irgendwo. Wie sollen sie Abschied nehmen, trauern? Alleingelassen von einer schlecht ausgestatteten und korrupten Polizei und Justiz, bedroht von mächtigen Kriminellen der Drogenkartelle, machen sie sich selbst auf die Suche. Mit Schaufel und Hacke graben sie nach den Knochen ihrer Liebsten. Die Autorin hat an Suchaktionen teilgenommen, mit Hinterbliebenen, Polizistinnen und Rechtsmedizinerinnen gesprochen, und fragt sich zugleich, warum sie das alles aufnehmen muss und wer ihr überhaupt das Recht gibt, darüber zu sprechen.
Mitwirkende:
Marina Galic
Jule Böwe
Stephanie Eidt
Marina Frenk
Anastasia Gubareva
Manuel Harder
Lisa Hrdina
Abak Safaei-Rad
Jenny Schily
Nuri Singer
Lena Stolze
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 07 2022
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Schlimme Liebschaften

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 1. Okt 2022 23:00
Autor(en): Pierre Ambroise Choderlos de Laclos
Auch unter dem Titel: Les Liaisons dangereuses (Roman (frz. Originaltitel))
Gefährliche Liebschaften (alternativer Hörspieltitel)
Produktion: DRS 1978, 130 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Claude Pierre Salmony
Bearbeitung: Claude Pierre Salmony
Komponist(en): A.-E.-M. Grétry
Übersetzung: Heinrich Mann
Inhaltsangabe: "Unser Programm heißt: erobern!", verkündet die ruchlose Hauptakteurin Merteuil ihrem einzigen Vertrauten, dem Lebemann Valmont.
Als 1782 Laclos' Briefroman erschien, löste er heftige moralische Entrüstung beim Publikum aus. Man glaubte ihm die erzieherische Absicht nicht ganz. Denn in dieser "Anatomie des sich selbst erkennenden Bösen" erregt die verfolgte Unschuld zwar Sympathie und Mitgefühl, aber die geniale Teufelin, die die Liebesintrige zur hohen Philosophie und zum großartigen Spiel um Macht erhoben hat, ruft - ob man will oder nicht - Respekt und Bewunderung hervor. Die alles beherrschende und sogar noch im Untergang unberührbar bleibende Frau von Merteuil weiß von sich zu sagen: "Ich stieg in mein eigenes Herz, und dort studierte ich die Herzen der anderen."
Liebe darf nur Mittel zur Herrschaft über Menschen, zum gesellschaftlichen Erfolg sein. Eine Frau verführen ist erst halbe Arbeit; die andere Hälfte: sie verderben. So ist in "Schlimme Liebschaften" die gute Gesellschaft unmittelbar vor der Französischen Revolution beschaffen.
Die moralische Absicht des Autors Choderlos de Laclos (1741 - 1803), der auch ein Traktat über die Erziehung der Frauen verfaßte und die Veränderung aller gesellschaftlichen Verhältnisse, d.h. die Revolution forderte, vermittelt sich in "Les liaisons dangereuses" auf der Ebene der subtilen psychologischen Analyse der privilegierten Gesellschaft des Ancien regime, deren Spielregeln virtuos in Szene gesetzt und - um sie zu zerstören - entlarvt werden. Aber nicht allein deshalb fasziniert das brillante Buch auch nach mehr als zweihundert Jahren die Leser und inspiriert Schriftsteller und Regisseure.
Die darin enthaltene Kritik an menschenverachtenden Machtspielen wird heute als genauso aktuell empfunden wie die Kritik an zum bloßen Konsum herabgewürdigter Sexualität.
"Nur die Lust bringt die Geschlechter zusammen, und doch reicht sie nicht aus, eine Beziehung zu ernähren. Wenn nicht so etwas wie Liebe im Spiel ist, führt Lust unweigerlich zum Ekel."
Heiner Müller fand in dem franösischen Briefroman die Hauptmotive für sein 1982 in Bochum uraufgeführtes Stück "Quartett".
Mitwirkende:
Frau von Merteuil Renate Schroeter
Herr von Valmont Christoph Bantzer
Cecile Volanges Sunnyi Melles
Frau von Volanges Eva Maria Duhan
Praesidentin Tourvel Eleonore Weisgerber
Frau von Rosemonde Hanna Burgwitz
Ritter Danceny Reinhard Sannemann
Sophie Carnay Eva Maria Hofmann
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"Ich weiß - du schwarz"

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Okt 2022 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 1. Okt 2022 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Kerstin Kilanowski
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Widerstand und Schwarze Selbstbefreiung (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2022, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Kerstin Kilanowski
Wolfgang Hamm
Ton: Caroline Thon
Ton: Konrad Woznitzka
Inhaltsangabe: Black Lives Matter – Widerstand gegen Unterdrückung und rassistische Willkür gibt es, seit der Europäer das Narrativ vom „Schwarzen“ erfunden hat. Die Formen des Widerstands sind dabei höchst unterschiedlich: Ende des 18. Jahrhunderts führen in Haiti geheime Voodoo-Zeremonien und Sklavenaufstände zum ersten vom Kolonialismus befreiten Staat; in Zimbabwe ruft ein spirituelles Medium durch die Stimmen der Ahnen zum Krieg gegen die Kolonialherren auf. Intellektuelle wie der senegalesische Dichter und Präsident Léopold Senghor prägen den kulturpolitischen Begriff der Négritude. Der brillante Denker Frantz Fanon aus Martinique wiederum dekonstruiert schon in den 50er-Jahren den Begriff „Rasse“. Auch hinter einer scheinbar unpolitischen Bewegung wie dem modebesessenen Sapeurs in der Kolonie Belgisch-Kongo steckt der Wunsch nach Selbstermächtigung. In den USA stellen Schwarze Jazzmusiker und Blues-Ikonen den Hörgewohnheiten der weißen Mittelschicht radikale Klänge entgegen, denn in den 60er-Jahren gilt: „Black is Beautiful“. James Baldwin dagegen verwehrt sich mit seinen Essays gegen jegliche Zuschreibungen und politischen Aktivismus mit der elementaren Einsicht: „I am not your negroe“. Gefragt wird auch und immer wieder: Wer bestimmt, ab welchem Grad von Pigmentierung ein Mensch als schwarz gilt? Kann Hautfarbe und Haarstruktur Identität stiften? Oder führt sie zurück zu Kategorien von Rassifizierung? Achtung: Das N-Wort wird in den Originaltexten der Schwarzen Autoren als Selbstbezeichnung mehrmals vorkommen. Eine „Lange Nacht“ mit Texten unter anderem von Frantz Fanon, Zora Neal Hurston, James Baldwin, Alain Mabanckou, Chenjerai Hove, Alejo Carpentier. Mit Musiken von Stella Chiweshe, Nina Simone, Archie Shepp, Billie Holiday, Grand Kalle, Leyla McCalla.
Mitwirkende:
Daniel Berger
Dominik Freiberger
Tanja Haller
Gregor Höppner
Andreas Laurenz-Maier
Claudia Mischke
Christiane Nothofer
Karin von Ostholt
Jubril Sulaimon
Melchi Vepouyoum
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