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Wie sagt man auf Deutsch? - Spracherkundungen mit dem Schriftsteller Tomer Gardi

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 12. Jul 2022 16:05, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Claudia Gschweitl
Produktion: ORF 2018, 39 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Mit seinem in gebrochenem Deutsch verfassten und vorgetragenen Text löste der israelische Autor Tomer Gardi beim Bachmannpreis im Jahr 2016 eine bemerkenswerte Debatte aus. Darf jemand, der das Deutsche nicht fehlerfrei beherrscht, überhaupt an einem solchen Wettbewerb teilnehmen? Wie viel Migrantensprache ist der schönen, deutschen Literatur zumutbar? Wo sind die Grenzen einer literarischen Integration? Eine literaturästhetische Frage wurde zum Politikum. Gardi, geboren in einem Kibbuz in Galiläa, lebte als Kind mehrere Jahre in Wien und studierte einige Zeit in Berlin. Er veröffentliche Texte auf Hebräisch, bevor er sich entschloss, eine Geschichte in einer Sprache zu schreiben, die er nie wirklich gelernt hat.
In seinem virtuos-aberwitzigen Großstadtroman 'Broken German' belebt und zerlegt er die deutsche Grammatik gleichermaßen und nimmt ihr die oftmals innewohnende Sperrigkeit. 'Realismus schreiben nur Menschen mit einem festen Wohnsitz und einer Aufenthaltserlaubnis', sagt Tomer Gardi und entwirft ein Plädoyer für die Sprachenvielfalt innerhalb einer Sprache. Die Hörspieladaption des Romans gewann 2017 den Deutschen Hörspielpreis. Im Schauspielhaus Graz wurde der Text für die Bühne bearbeitet.
Mitwirkende:
Chris Pichler
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Seehofers 69

Sendetermine: DLF - Dienstag, 12. Jul 2022 19:15 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 25:00)
DLF - Dienstag, 12. Jul 2022 19:35 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Armin Ghassim
Annette Kammerer
Auch unter dem Titel: Willkommen und Tschüss (1. Teil)
Komm, Regen (2. Teil)
Festgefahren (3. Teil)
Rückkehr (4. Teil)
Produktion: DLF/NDR 2021, 96 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dörte Fiedler
Komponist(en): Chico Mello
Ton: Jean Szymczak
Inhaltsangabe: Es war ein Abschiebeflug wie jeder andere, bis Horst Seehofer scherzte: „Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag …“ Drei Jahre später finden wir einige der 69 Afghanen wieder: im Chaos von Kabul, gestrandet in Moria und zurück in der bayerischen Idylle. Nawid zerschnitt sich die Arme, Abdul zeigte noch verzweifelt seine Zeugnisse, Bassir entkam und tauchte unter. Am 3. Juli 2018, an Horst Seehofers 69. Geburtstag, wurden 69 Afghanen abgeschoben. Zurück in ein Land, in dem nach beinahe 20 Jahren NATO-Einsatz nach wie vor einer der tödlichsten Konflikte der Welt tobt. Wir reisen ihren Geschichten hinterher bis nach Kabul, nach Griechenland und in die bayerische Provinz. Denn tatsächlich konnten einige zurückkehren, als Fachkräfte, nach einem schier endlosen Kampf gegen bürokratische Windmühlen. Es sind Geschichten von Freundschaften, die im „Wir schaffen das“-Sommer 2015 entstanden und in denen sich die große Frage unserer Zeit widerspiegelt: Wer hat das Recht in Wohlstand und Frieden zu leben?
Teil 1: Willkommen und Tschüss Ihr Leben in Deutschland beginnt wie ein Märchen, doch es endet in einer Katastrophe. Lange glauben Basir, Nawid, Amir und Abdul nicht, dass sie einmal abgeschoben werden könnten. Sie hatten doch alles richtig gemacht: Berufsschulen absolviert und Ausbildungsverträge unterschrieben. Und in Afghanistan herrscht Bürgerkrieg. Doch am Ende sitzen drei von ihnen in einem Flugzeug nach Kabul.
Teil 2: Komm, Regen In Afghanistan angekommen, verliert sich die Spur von Seehofers 69 schon nach wenigen Tagen. Kaum einer sieht eine Perspektive im Land. Emran Feroz ist als Journalist immer wieder im Land unterwegs. Für uns reist er drei Jahre später den Geschichten von Amir, Abdul und Nawid nach. Seine Spurensuche beginnt im Hotel Spinzar, wo viele Abgeschobene erst einmal unterkommen. Einer der 69 hat sich dort wenige Tage nach seiner Ankunft erhängt.
Teil 3: Festgefahren Die Monate in Moria auf Lesbos werden für Abdul zum Martyrium. Seine Tochter kommt unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Welt. Das Lager soll offenkundig Geflüchtete und Migranten abschrecken. Amir und Khayesta verfolgen einen anderen Weg: Sie kämpfen gegen die deutsche Bürokratie, um vielleicht doch noch ihre Ausbildungen in Deutschland beginnen zu dürfen. Auch Basir, der in Deutschland untergetaucht ist, sucht den Weg in einen legalen Aufenthalt.
Teil 4: Rückkehr Alle kennen „Frau Steiger“. Eine 66-jährige Rentnerin, deren ehrenamtliche Arbeit jeden Tag um sieben Uhr beginnt. Fast ihr ganzes Leben hat sie für die Industrie- und Handelskammer gearbeitet und weiß, dass Deutschland Fachkräfte braucht. Kurz nach dem Abschiebeflug an Seehofers 69. Geburtstag sieht sie einen Fernsehbericht über einen der Abgeschobenen. Er hat in Deutschland unbefristet im Krankenfahrdienst gearbeitet. Damals denkt sie sich: Es muss doch einen Weg geben. Und tatsächlich: Über ein Ausbildungsvisum können auch bereits Abgeschobene wieder einreisen. Doch die Hürden dafür sind hoch. Und ob sie bleiben dürfen, ist dann noch längst nicht klar. Geschichten einer Flucht, die kein Ende kennt.
Mitwirkende:
Bettina Hoppe
Toni Jessen
Urs Winiger
Armin Ghassim
Annette Kammerer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Seehofers 69

Sendetermine: DLF - Dienstag, 12. Jul 2022 19:15 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 25:00)
DLF - Dienstag, 12. Jul 2022 19:35 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Armin Ghassim
Annette Kammerer
Auch unter dem Titel: Willkommen und Tschüss (1. Teil)
Komm, Regen (2. Teil)
Festgefahren (3. Teil)
Rückkehr (4. Teil)
Produktion: DLF/NDR 2021, 96 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Dörte Fiedler
Komponist(en): Chico Mello
Ton: Jean Szymczak
Inhaltsangabe: Es war ein Abschiebeflug wie jeder andere, bis Horst Seehofer scherzte: „Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag …“ Drei Jahre später finden wir einige der 69 Afghanen wieder: im Chaos von Kabul, gestrandet in Moria und zurück in der bayerischen Idylle. Nawid zerschnitt sich die Arme, Abdul zeigte noch verzweifelt seine Zeugnisse, Bassir entkam und tauchte unter. Am 3. Juli 2018, an Horst Seehofers 69. Geburtstag, wurden 69 Afghanen abgeschoben. Zurück in ein Land, in dem nach beinahe 20 Jahren NATO-Einsatz nach wie vor einer der tödlichsten Konflikte der Welt tobt. Wir reisen ihren Geschichten hinterher bis nach Kabul, nach Griechenland und in die bayerische Provinz. Denn tatsächlich konnten einige zurückkehren, als Fachkräfte, nach einem schier endlosen Kampf gegen bürokratische Windmühlen. Es sind Geschichten von Freundschaften, die im „Wir schaffen das“-Sommer 2015 entstanden und in denen sich die große Frage unserer Zeit widerspiegelt: Wer hat das Recht in Wohlstand und Frieden zu leben?
Teil 1: Willkommen und Tschüss Ihr Leben in Deutschland beginnt wie ein Märchen, doch es endet in einer Katastrophe. Lange glauben Basir, Nawid, Amir und Abdul nicht, dass sie einmal abgeschoben werden könnten. Sie hatten doch alles richtig gemacht: Berufsschulen absolviert und Ausbildungsverträge unterschrieben. Und in Afghanistan herrscht Bürgerkrieg. Doch am Ende sitzen drei von ihnen in einem Flugzeug nach Kabul.
Teil 2: Komm, Regen In Afghanistan angekommen, verliert sich die Spur von Seehofers 69 schon nach wenigen Tagen. Kaum einer sieht eine Perspektive im Land. Emran Feroz ist als Journalist immer wieder im Land unterwegs. Für uns reist er drei Jahre später den Geschichten von Amir, Abdul und Nawid nach. Seine Spurensuche beginnt im Hotel Spinzar, wo viele Abgeschobene erst einmal unterkommen. Einer der 69 hat sich dort wenige Tage nach seiner Ankunft erhängt.
Teil 3: Festgefahren Die Monate in Moria auf Lesbos werden für Abdul zum Martyrium. Seine Tochter kommt unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Welt. Das Lager soll offenkundig Geflüchtete und Migranten abschrecken. Amir und Khayesta verfolgen einen anderen Weg: Sie kämpfen gegen die deutsche Bürokratie, um vielleicht doch noch ihre Ausbildungen in Deutschland beginnen zu dürfen. Auch Basir, der in Deutschland untergetaucht ist, sucht den Weg in einen legalen Aufenthalt.
Teil 4: Rückkehr Alle kennen „Frau Steiger“. Eine 66-jährige Rentnerin, deren ehrenamtliche Arbeit jeden Tag um sieben Uhr beginnt. Fast ihr ganzes Leben hat sie für die Industrie- und Handelskammer gearbeitet und weiß, dass Deutschland Fachkräfte braucht. Kurz nach dem Abschiebeflug an Seehofers 69. Geburtstag sieht sie einen Fernsehbericht über einen der Abgeschobenen. Er hat in Deutschland unbefristet im Krankenfahrdienst gearbeitet. Damals denkt sie sich: Es muss doch einen Weg geben. Und tatsächlich: Über ein Ausbildungsvisum können auch bereits Abgeschobene wieder einreisen. Doch die Hürden dafür sind hoch. Und ob sie bleiben dürfen, ist dann noch längst nicht klar. Geschichten einer Flucht, die kein Ende kennt.
Mitwirkende:
Bettina Hoppe
Toni Jessen
Urs Winiger
Armin Ghassim
Annette Kammerer
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Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache

Sendetermine: DLF - Dienstag, 12. Jul 2022 20:10, (angekündigte Länge: 46:44)
Autor(en): Denis Diderot
Produktion: DDR 1973, 48 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Christoph Prochnow
Ton: Rosemarie Schumann
Schnitt: Renate Goller
Dramaturgie: Jochen Hauser
Regieassistenz: Hans-Joachim Engelmann
Übersetzung: Friedrich Schiller
Inhaltsangabe: Eine nicht mehr ganz junge Marquise im alten Frankreich hat Sorgen mit ihrem Freund. Er scheint ihrer überdrüssig zu sein. Um aber nicht von ihm verschmäht zu werden, gibt sie ihm den Laufpass. Der auch nicht mehr ganz junge Mann vergießt einige falsche Tränen und - ist von Herzen erleichtert.
Da sinnt die Marquise auf Rache. Ein junges Mädchen, eine Bürgerliche, die aus der Not heraus sich einem gewissen Gewerbe hingibt, ist ihr gerade recht, ein böses Spiel zu arrangieren. Dass die Geschichte anders ausgeht, als von der Marquise beabsichtigt, versteht sich von selbst.
Denis Diderot hat diese Geschichte erfunden, Friedrich Schiller hat sie als Erster ins Deutsche übertragen.
Mitwirkende:
Marquise von Pomaré Marion van de Kamp
Marquis von Arsie Horst Drinda
Madame de Gonoi Ingeborg Medschinski
Mathilde Ursula Staack
Bedienter Siegfried Wittlich
Zofe Margit Bendokat
Erzähler Herwart Grosse
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Drei Schwestern und ein Downsyndrom

Sendetermine: DLR - Dienstag, 12. Jul 2022 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Annika Erichsen
Produktion: DLR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Inhaltsangabe: Christina ist Single, Elisabeth ist arbeitslos und Theresa ist behindert. Alle spielen ihre Rolle - im Leben und auf der Bühne. Doch wie frei können sie ihren Lebensentwurf tatsächlich wählen?
Elisabeth ist arbeitslos, Christina ist Single und Theresa ist behindert. So kann man die drei Schelhas-Schwestern beschreiben. Es geht aber auch anders: Elisabeth will die Größte, Schönste, Stärkste sein, Christina fühlt sich zu kurz gekommen und Theresa steht mit beiden Beinen im Leben. Oder: Erstgeborene, Sandwichkind und Nesthäkchen. Welche Beschreibung ist am Treffendsten? Die drei inzwischen erwachsenen jungen Frauen stehen gemeinsam auf einer Theaterbühne, um herauszufinden, wer welche Rolle im echten Leben spielt. Und wie frei sie ihren Lebensentwurf tatsächlich wählen können.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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