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Die Hirtenberger Patronenfrauen

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 24. Mai 2022 16:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Reuter
Auch unter dem Titel: Didi Drobnas Roman "Was bei uns bleibt" (Untertitel)
Produktion: ORF 2022, 39 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: 'Si vis pacem, para bellum': Willst du Frieden, rüste dich für den Krieg. Von diesem lateinischen Spruch rührt auch der Name einer der am häufigsten produzierten Patronen während des Zweiten Weltkrieges, der 9mm Parabellum. Ein Kaliber, das auch vom größten Waffenproduzenten des Dritten Reiches hergestellt worden ist - in der Hirtenberger Munitionsfabrik, die sich südlich von Wien, in der Nähe von Baden, befindet. Die Produktion von Munition wurde dort erst 2019 eingestellt. Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten mehr als 2.800 Menschen in den vier Werken der Fabrik, überwiegend waren es Frauen. Darunter befanden sich auch sogenannte 'Schutzhäftlinge', denn in Hirtenberg wurde 1944 ein Nebenlager des KZ Mauthausen eingerichtet.
Diesen 'Hirtenberger Patronenfrauen' hat die Schriftstellerin Didi Drobna ihren 2021 veröffentlichten Roman 'Was bei uns bleibt' gewidmet: Die Protagonistin des Romans ist Klara, die 1944 als Achtzehnjährige in der Munitionsfabrik zu arbeiten beginnt. Erst im hohen Alter schafft es Klara, ihrem Enkel Luis von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Didi Drobna hat sich für ihre Recherchen auch in den Hirtenberger Wald begeben. Dort suchte und fand sie die Ruinen der zweiten Patronenfabrik, die eigens für die hohen Produktionsanforderungen des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde. Mit 'Was bei uns bleibt' hat die Autorin nicht nur detailgetreu ein Stück österreichischer Geschichte aufgearbeitet, sondern sie erzählt auch nuanciert und packend, welche generationenübergreifenden Auswirkungen der Krieg hatte.
Mitwirkende:
Till Firit
Pippa Galli
Raphael Sas
Nina Strehlein
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Tuzla, Exodus

Sendetermine: DLF - Dienstag, 24. Mai 2022 19:45, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Zoran Solomun
Auch unter dem Titel: Arbeitsmigranten aus Ex-Jugoslawien (Untertitel)
Produktion: DLF 2020, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Zoran Solomon
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Inhaltsangabe: Ibrahim, Avdo und Ismet sind ausgebildete Krankenpfleger. Sie haben kaum Chancen, in ihrer Heimat Bosnien-Herzegowina einen Job zu finden. Denn fast 70 Prozent der jungen Menschen dort sind arbeitslos. Deshalb wollen die drei nur eines: weg. Sie haben nicht ihren Traumberuf gelernt, sondern das, was in Westeuropa gefragt ist. Tuzla war einmal ein entwickeltes Industriezentrum. Nach dem Zerfall Jugoslawiens setzte eine chaotische, teils kriminelle Privatisierung ein. Allein seit 2013 haben 150.000 Menschen BosnienHerzegowina verlassen, fünf Prozent der Bevölkerung. Das Land verliert eine ganze Generation von jungen Menschen. Laut einer aktuellen Berechnung des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos werden Deutschland im Jahre 2030 um die drei Millionen Facharbeitskräfte fehlen. Jedes Gesetz, das die Anstellung von Migrantinnen und Migranten erleichtert, wird von der deutschen Öffentlichkeit begrüßt. Was aber sind die Folgen der Massenauswanderung von Fachkräften in den jeweiligen Ursprungsländern? Ibrahim, Avdo, Ismet und andere junge Menschen aus Tuzla sprechen offen über ihre Probleme und Hoffnungen, die sie das Glück lieber woanders suchen lassen.
Mitwirkende:
Mirko Böttcher
Wolf Gerlach
Stefan Kaminski
Monika Oschek
Arvid Schalle
Christian Senger
Sascha Tschorn
Anja Welzel
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Vom Grashalm im Sturm

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 24. Mai 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Elisabeth Weilenmann
Auch unter dem Titel: Klimakrise - eine persönliche Annäherung (Untertitel)
Produktion: ORF 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Elisabeth Weilenmann
Aufnahme: Martin Leitner
Aufnahme: Elisabeth Weilenmann
Technische Realisation: Sabine Heiner
Technische Realisation: Martin Leitner
Inhaltsangabe: August 2018. Ich stehe in meinem Garten am Land. Mein Vater hilft mir, ein Hochbeet zu bauen. Es ist trocken. Zu trocken. Eine Steppe. Es ist der Sommer, in dem man in Deutschland vereinzelt ausgetrocknete Flüsse zu Fuß durchqueren kann, der Sommer, in dem sich Greta Thunberg zum ersten Mal an einem Freitag auf die Straße setzt und der Sommer, in dem ich einem befreundeten Redakteur meine Sorgen klage. Er fragt mich, ob ich eine Radiosendung zum Thema Klimawandel machen wolle. Ich sage zu. Und beginne, mich einzulesen. Ich lese von zig Millionen Klimaflüchtlingen in naher Zukunft, ich lese von apokalyptischen Szenarien, ich lese von harten Fakten. Und kann nicht. Ich kann das Stück nicht machen. Ich bin wie gelähmt. Ich habe einen Sohn, er ist zwei Jahre alt. Ich schiebe das Thema vor mir her wie eine Betonwand, die unsichtbar ist, aber schwer wiegt. Ich verleugne, gehe auf Demos, kaufe im Biosupermarkt, versuche mich in meiner Blase zurechtzufinden. Nur langsam tropfen einzelne Ereignisse der Realität in dieses Vakuum. Drei Jahre brauche ich, um mich dem Thema ernsthaft zuzuwenden, es zuzulassen, es wirklich wahrzunehmen. Und ich schöpfe bei aller negativer Faktenlage Hoffnung.
Mitwirkende:
Alina Fritsch
Markus Meyer
Eva Mayer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Tote haben alle dieselbe Haut

Sendetermine: DLF - Dienstag, 24. Mai 2022 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Boris Vian
Produktion: RBB 2003, 48 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Regine Ahrem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Ton und Technik: Peter Avar
Ton und Technik: Katrin Witt
Regieassistenz: Andrea Gruner
Übersetzung: Asma Semler
Inhaltsangabe: New York, im Jahre 1952. - Dan arbeitet als Rausschmeißer in einer Bar. Er hat eine weiße Frau. Und ein weißes Kind. Und ab und zu eine von den weißen Mädchen aus dem Laden. Und er sieht aus wie sie. Weiß. Niemand wäre von seinem Äußeren auf die Idee gekommen, daß es da in seiner Vergangenheit ein dunkles Geheimnis gibt. Dan selbst hat es beinahe vergessen. Seine Herkunft, seine Hautfarbe, sein Blut. Nichts ist davon übriggeblieben, bis zu dem Tag, als Richard auftaucht. Richard gibt vor Dans Bruder zu sein. Und Richard ist schwarz.
Mitwirkende:
Erzähler Hans Peter Hallwachs
Dan Bernhard Schütz
Sheila Antje von der Ahe
Richard Jockel Tschiersch
Muriel Katja Teichmann
Cooper Hermann Treusch
Frau Monika Hansen
Jim Joachim Schönfeld
Nik Carl Heinz Choynski
Mädchen Julia Mohn
Mann II Peter Groeger
Sally Tilla Kratochwil
Mann I Wolfgang Bauernfeind
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Druckausgabe (PDF)

Station Sehnsucht - Eine Ortserkundung an der Autobahnraststätte

Sendetermine: DLR - Dienstag, 24. Mai 2022 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Annette Scheld
Produktion: DLR 2020, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anke Beims
Ton: Hermann Leppich
Ton: Jan Fraune
Regieassistenz: Lena Demke
Inhaltsangabe: Ein Nicht-Ort wird vermessen. Menschen aller sozialen Klassen steigen aus ihren fahrbaren Kapseln. Zwischen Bockwurst und Sanifair finden manche Zeit zum Erzählen: über Transitorte, Unterwegssein und die Möglichkeit des Abenteuers.
Unscheinbar liegen sie an den Autobahnen, oft in idyllischer Landschaft, wie Flusshäfen. Wer dort aussteigt, den erwartet ein effizient durchverwalteter Nicht-Ort mit Toilette und Bockwurst. Und anderen Verkehrsteilnehmerinnen aller sozialen Klassen, die vor allem weiterwollen. Was ist, wenn man doch etwas länger bleibt? Ein Feature über Transitorte, Unterwegssein und die Möglichkeit des Abenteuers unter einer schäbigen Oberfläche. Und über ein weißes Reh am Autobahnrand.
Mitwirkende:
Inka Löwendorf
Ingo Kottkamp
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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