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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Der Spalt - Ernst Herbecks Lyrik

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 17. Mai 2022 16:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Philip Scheiner
Produktion: ORF 2020, 39 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Ernst Herbeck, geboren 1920, war 45 Jahre lang Patient in einer niederösterreichischen Nervenklinik. Der Diagnose 'Schizophrenie' waren Elektroschocks gefolgt. Später resümierte er: 'meine Ältern waren an Allem Schuld.' Aufgrund einer angeborenen, inoperablen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte blieb Herbecks Sprechvermögen eingeschränkt. Sein Arzt, der Psychiater Leo Navratil, ermunterte ihn dazu, Gedichte zu schreiben. Während seiner Zeit in der Landesheil- und Pflegeanstalt Maria Gugging verfasste Herbeck mehr als 1200 Texte. Viele lassen in sein Leben im unzulänglichen Elternhaus, in eine massive Verstörung blicken. Deviante Lyrik in betörend eigenmächtigen Bildern und Diskursen ist das Konzentrat eines nach medizinischen Gesichtspunkten kranken Daseins. In diesem Feature finden die Gedichte des Anstaltsinsassen Ernst Herbeck zurück zu Vater, Mutter und Kind, setzen sich Sprachsplitter auf die deformierte Welt Familie.
Mitwirkende:
Hannah Mensing
Saskia Klar
Philip Scheiner
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Druckausgabe (PDF)

Ich war ein praktisches Mädchen

Sendetermine: DLF - Dienstag, 17. Mai 2022 19:45, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Mark Zak
Auch unter dem Titel: Das ukrainische Tagebuch meiner Mutter (Untertitel)
Produktion: DLF 2022, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Inhaltsangabe: „Jetzt, wo ich meine Lebensgeschichte abschließend betrachte, möchte ich hervorheben, dass ich mit 22 Jahren völlig alleine blieb; ich verlor Vater, Mutter, zwei Brüder, das Zuhause. Aber ich hatte meinen Arzt-Beruf, der mir das Leben rettete.“ Die schicksalhafte Beziehung mit Deutschland begann für die jüdische Familie Rogosa aus der südukrainischen Kleinstadt Kachowka bereits im Ersten Weltkrieg. Im Haus der Eltern wurden 1918 deutsche Soldaten einquartiert. Die Eltern hatten ein so gutes Verhältnis zu diesen Männern, dass sie 1941 vor den Nazis nicht flohen. Ihre Tochter Irina Rogosa, die Mutter des Autors, rückte dagegen 1945 als Lazarettärztin mit der siegreichen Roten Armee in Berlin ein.1974 emigrierte sie aus der Sowjetunion nach Köln. Als Opfer fühlte sie sich nie. Eine ukrainisch-deutsche Spurensuche durch ein Leben, so tragisch und wechselvoll wie das Jahrhundert.
Mitwirkende:
Margarita Breitkreiz
Winnie Böwe
Daniel Minetti
Mark Zak
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Vorwurf Antisemitismus - Vom Umgang mit einem scharfen Schwert

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 17. Mai 2022 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heike Brunkhorst
Roman Herzog
Produktion: WDR 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Gegen Judenhass heute vorzugehen ist notwendig. Das hat nicht erst der Anschlag auf die Synagoge von Halle gezeigt. Doch taugt eine institutionalisierte Definition von Antisemitismus tatsächlich um jüdisches Leben zu schützen ?
Als "scharfes Schwert“ bezeichnete Felix Klein, Bundesbeauftragter für jüdisches Leben, den Vorwurf des Antisemitismus. Mit ihm müsse verantwortungsvoll umgegangen werden. Ob das geschieht, und ob tatsächlich genug gegen Antisemitismus getan wird , der ganz überwiegend von rechts, aber auch aus der Mitte der Gesellschaft kommt, daran gibt es Zweifel. Statt dessen, so die Autoren des Feature, nimmt die langjährige Regierungspolitik vor allem Kritik an der Politik des Staates Israel in den Focus. Das führte nicht nur zu Protesten von Intendanten führender Kultureinrichtungen, die eine weltoffene Debatte in Gefahr sehen. Auch Jüdinnen und Juden, die sich kritisch zum Zionismus oder zur israelischen Siedlungspolitik äußern, stehen plötzlich unter Antisemitismusverdacht.
Mitwirkende:
Nina Weniger
Maximilian Held
Justus Carrière
Robert Frank
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Sag nicht, dass du Angst hast

Sendetermine: DLF - Dienstag, 17. Mai 2022 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Giuseppe Catozzella
Produktion: SRF 2018, 49 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Karin Berri
Bearbeitung: Feridun Zaimoglu
Günter Senkel
Komponist(en): Martin Bezzola
Trio Kazanchis plus 1
Musikberatung: Jeroen Visser
Sound-Design: Martin Bezzola
Tontechnik: Ueli Karlen
Übersetzung: Myriam Alfano
Inhaltsangabe: Olympische Spiele 2008, Peking. 200-Meter-Vorlauf der Frauen. Eine der Läuferinnen ist im Fernsehen gar nicht zu sehen, so weit hinten liegt sie. Vier Jahre später ertrinkt Samia Yusuf Omar auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer. Sie träumte davon, an der Olympiade 2012 in London zu laufen.
Der italienische Journalist Giuseppe Catozzella hört die Nachricht vom Tod der somalischen Athletin im Radio und beginnt zu recherchieren. Er nimmt Kontakt zu Samias Schwester Hodan auf, der die Flucht nach Europa gelungen ist und die nun in Finnland lebt. Aus diesen Gesprächen entsteht die berührende Geschichte einer jungen Frau, die bis zuletzt an ihrem Traum von Olympia festhält.
Mitwirkende:
Samia 1, Erzählerin Franziska von Fischer
Samia 2, als junges Mädchen Alicia Löffler
Ali Fabian Müller
Ahmed, Al-Shabaab-Soldat Lou Bihler
Samias Vater Peter Hottinger
Alis Vater Nikolaus Schmid
Hodan, Samias Schwester Julia Jentsch
Mannaar, Samias Nichte Hannah Hablützel
Reporter Dominik Steiner
Stimme, Mann 1, Trainer Julius Griesenberg
Kapitän, Mann 2 Thomas Mathys
Mutter, Frau Isabel Schaerer
Mädchen 1 Linn Vogel
Mädchen 2 Lilly Glavitsch
Links: Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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Feature-Antenne: Does theory belong in Feature?

Sendetermine: DLR - Dienstag, 17. Mai 2022 22:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Ingo Kottkamp
Auch unter dem Titel: Wie theoretisch darf eine Doku sein? (Untertitel)
Produktion: DLR 2022, 57 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Ralf Perz
Ton: Sebastian Meißner
Ton: Judith Geffert
Inhaltsangabe: „Does humor belong in music?“, fragte Frank Zappa in einem Konzertfilm. Unser Doku-Magazin fragt auch. Das Feature will mit dem Mikrofon das pralle Leben festhalten. Kann es auch mal den Umweg über die Theorie gehen? Und kommt es so direkter ans Ziel?
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