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Die Hörspieltage 2021 finden Live und leibhaftig und online statt.

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www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/index.html

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Der Verdacht

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 6. Dez 2021 14:00 Teil 2/8, (angekündigte Länge: 28:00)
Autor(en): Friedrich Dürrenmatt
Produktion: DRS/SFB/STV 2000, 284 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Manfred Mixner
Inhaltsangabe: Kommissär Bärlach gerät in eine tödliche Falle. Nach einer Krebsoperation erholt er sich in der Klinik seines Freundes und Arztes Hungertobel. Durch Zufall schöpfen die beiden einen schrecklichen Verdacht gegen den Chef einer Schweizer Nobelklinik: Ist Dr. Emmenberger der KZ-Arzt Nehle?
Die beiden Erfolgskrimis von Friedrich Dürrenmatt, «Der Richter und sein Henker» und «Der Verdacht» sind 1950/51 entstanden und waren zur Veröffentlichung als Fortsetzungen im «Beobachter» gedacht. Dürrenmatt brauchte damals dringend Geld.
Ohne diesen Druck wäre die wunderbare Figur des Kommissärs Bärlach vielleicht nie entstanden. Dieser ist ein konservativer Freigeist, gottlos und doch von einer tiefen Humanität beseelt; rücksichtslos in seinem Vorgehen und doch mit grossem Einfühlungsvermögen. Bärlach ist ein Einzelgänger, beileibe kein Sozialist, aber er hat eine natürliche Solidarität mit den Schwachen, den Unterdrückten, den Ausgebeuteten.
Sein Gegenspieler, Dr. Emmenberger, ist der Inbegriff des bösen Menschen, ein radikaler Nihilist und Existenzialist, gefühllos und ohne Bedenken seine eigenen sadistischen Bedürfnisse auslebend. Kommissär Bärlach - obwohl auch er keinen Glauben hat und kein absolut verbindliches ethisches Wertsystem kennt - ist diesem Gegner nicht gewachsen.
Mitwirkende:
Erzähler Franziskus Abgottspon
Kommissär Bärlach Franz Matter
Dr. Hungertobel Daniel Reinhard
Lutz Walter Baumgartner
Blatter, Arbeiter Rudolf Kaspar
Gulliver Ingold Wildenauer
Dr. Marlok Isabelle Menke
Krankenschwester Isabel Schaerer
Schwester Kläri Alice Brüngger
Fortschig Michael Gempart
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Dmitrij Schostakowitsch-Hörbiografie - Doppeltes Spiel

Sendetermine: BR-Klassik - Montag, 6. Dez 2021 18:05 Teil 6/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Roter Oktober (1917-1925) (1. Teil)
Die wilden Zwanziger (1925-1930) (2. Teil)
Das goldene Zeitalter (1930-1933) (3. Teil)
Stalin geht in die Oper (1934-1937) (4. Teil)
Frieden und Krieg (1938-1943) (5. Teil)
Volksfeindliche Tendenzen (1944-1951) (6. Teil)
Die Fratze Stalins (1952-1958) (7. Teil)
Tauwetter (1957-1962) (8. Teil)
Held der sozialistischen Arbeit (1962-1969) (9. Teil)
Der Lauf der Zeit (1970-1975) (10. Teil)
Produktion: BR 2021, 217 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Er ließ sich nicht gern die Karten schauen. Und er hatte Grund dafür. Über sein eigenes Leben behauptete Schostakowitsch: "Es war ziemlich grau und farblos". In Wirklichkeit war es das spannendste Komponistenleben des 20. Jahrhunderts. Revolution und Bürgerkrieg, Stalins Terror und der zweite Weltkrieg, die Hoffnungen der "Tauwetter"-Periode und die Erstarrung unter Breschnew: Die ganze tragische Geschichte der Sowjetunion zieht eine Spur durch sein Schaffen. Als scheinbar linientreuer Musikfunktionär spielte er selbst mit - aber seine Musik spricht gegen das Regime, für dessen Opfer und für die Freiheit der Kunst. "Das ist ein Spiel, das übel enden kann", drohte Stalin dem berühmtesten Komponisten des Landes in der "Prawda". Kann ein sensibler, zerbrechlicher Mensch all das unbeschadet überstehen? Unter dem Titel "Doppeltes Spiel" erzählt die neue Hörbiografie das Epos einer Zeit und kommt dem überraschend schillernden Helden auch privat sehr nahe.
Mitwirkende:
Udo Wachtveitl
Ulrich Matthes
Thomas Birnstiel
Robert Dölle
Constanze Fennel
Beate Himmelstoß
Shenja Lacher
Hans-Jürgen Stockerl
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Die Kinder unserer Eltern

Sendetermine: WDR 3 - Montag, 6. Dez 2021 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Nick-Julian Lehmann
Produktion: EIG 2021, 30 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Nick-Julian Lehmann
Komponist(en): Nick-Julian Lehmann
Technische Realisation: Nick-Julian Lehmann
Inhaltsangabe: Nicht nur romantische Beziehungen haben Krisen: Jan zieht von Berlin aufs Land. Ob das die Freundschaft mit Paul aushält?
Sie sind seit Jahren beste Freunde, begleiten einander durch die Höhen und Tiefen von Leben und Liebe. Doch nun scheint eine Zerreißprobe für die Freundschaft zwischen Paul und Jan bevorzustehen. Es ist Juni 2020 und Jan will das Leben in Berlin gegen Zweierbeziehung samt Kind auf dem Land eintauschen. Als er mit Paul seine Wohnung ausräumt, kommt es zum Streit über die blinden Flecken von offenen Beziehungen und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft.
"Die Kinder unserer Eltern" ist ein Sequel zur Hörspielserie "Nur Berlin ist auch zu viel", eine Coming-of-Age-Geschichte aus dem Herzen Berlins. Mit doku-fiktionalen Strategien untersuchen die Mitwirkenden in mehreren Episoden die Möglichkeiten und Herausforderungen von Liebes- und Familienmodellen jenseits der romantischen Zweierbeziehung.
Mitwirkende:
Jan Till Großmann
Paul Nick-Julian Lehmann
Ina Marie-Charlott Schube
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Stein, Stiel, Schlehe

Sendetermine: BR 2 - Montag, 6. Dez 2021 20:05, (angekündigte Länge: 51:25)
Autor(en): Esther Kinsky
Produktion: BR 2019, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jens Bluhm
Komponist(en): Felix Stachelhaus
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Inhaltsangabe: Esther Kinsky über ihr erstes Originalhörspiel: "Stein, Stiel, Schlehe ist entstanden aus der ungarischen Wortfolge k? növény kökény - "Stein - Pflanze - Schlehe“. Die Schlehen spielen zwar am Schluss eine Rolle, doch ging es bei dieser Sequenz mehr um den Klang, um diese - für den des Ungarischen nicht mächtigen - scheinbare Entwicklung zum Zusammenwachsen der beiden ersten Wörter zu einem dritten: so als sei kökény - das Wort für Schlehe - ein zusammengewachsenes k? und növény - Stein und Pflanze. Im ganzen Text geht es um Transformationen dieser Art, die aus der Spannung zwischen Widrigem erwachsen, die im Klang liegen kann, im Bild, in Fremdheit. Es geht um die versehrten Gelände des Herzens im Schatten von Verlust und Trauer, auf denen aus der Versehrung mittels der Erinnerung eine andere, neue Sprache erwächst, um das Entgleiten der Welt aus dem Wir ins Ich, das sich noch hilflos um zweierlei Blick bemüht, um die unstete Lesbarkeit der Welt, die sich dem halbverwaisten Blick bietet oder entzieht. Dabei geht es nicht um Natur, sondern um den Vorgang des Benennens, die Umsetzung von Sichtbarem in Hörbares, das Finden von Sprache als Lautung, in der sich neue Orientierung findet.“
"Tagsüber geht Wind, fährt in die Bäume und Büsche, rüttelt herunter, was längst noch nicht reif ist, knickt die Stockrosen um, die scheu auf den behaarten Stengeln erblüht sind, auf den lappigen Blättern paaren sich Feuerkäfer ohne Ruhe und Rast, der Wind knickt die Stengel, die Feuerkäfer haben es eilig, der Wind füllt die Taschen, die Wagen, die Häuser, alles schwebt im steten Rauschen, unterm Schweben der windgefüllten Häuser, der Ratlosen mit ihren windgefüllten Hosen-, Jacken-, Hemdentaschen und windgeblähten Kitteln, dem Pfeifen der trudelnden Wagen zieht der Sommer des Wegs, nur die Sonnenblumen stehn hoch und starr gegen den Wind.“ (Aus: "Stein, Stiel, Schlehe")
Mitwirkende:
Ben Reynolds
Julia Riedler
Jochen Striebeck
Eszter Tompa
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Duell auf sizilianisch

Sendetermine: RB 2 - Montag, 6. Dez 2021 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nikolai von Michalewsky
Produktion: RB 1977, 47 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Günter Siebert
Inhaltsangabe: Barbara Herm, eine junge deutsche Journalistin, reist durch Sizilien, um für ihre Zeitschrift das Leben dort zu beschreiben. Per Zufall trifft sie den Schriftsteller Richard Graf, der seit vielen Jahren dort lebt, der die Mentalität dort genau kennt, und der bereit ist, seiner Landsmännin bei ihrer Arbeit etwas zu helfen. Einige Fotos, die die Journalistin bei einer öffentlichen Veranstaltung macht, werden plötzlich zu begehrten Objekten. Denn auf dieser Veranstaltung wird der Bürgermeister des Ortes erschossen, und auf den Fotos muß der Täter zu erkennen sein. Barbara Herm wird zur Zentralfigur einer Auseinandersetzung zwischen Polizei und einer Interessengruppe, die man gemeinhin "Mafia" nennt. Nikolai von Michalewski schildert in seinem Kriminalhörspiel den Kampf zwischen legalen und illegalen Machtformationen auf Sizilien.
Mitwirkende:
Richard Graf Horst Michael Neutze
Barbara Herm Ursela Monn
Denaro Michael Gahr
Tenente Niedda Ulrich Matschoss
Italo Rudas Ulrich von Bock
Erzähler Ernst August Schepmann
Gisela Johannson
Herbert Steinmetz
Bernd Wiegmann
Leo Sylvester Huth
Links: Externer Link Homepage Nikolai von Michalewsky
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Atlas

Sendetermine: MDR Kultur - Montag, 6. Dez 2021 22:00, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Thomas Köck
Produktion: MDR 2020, 70 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Heike Tauch
Komponist(en): Janko Hanushevsky
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger König
Regieassistenz: Anne Osterloh
Dramaturgie: Steffen Moratz
Inhaltsangabe: Thomas Köck erzählt von Arbeitsmigration in den 1980er-Jahren, vom Untergang der DDR und von einem Kind, das nach Vietnam reist, um den Weg seiner Vorfahren nachzuzeichnen. Über drei Generationen entfaltet sich eine komplexe Familiengeschichte: Die Großmutter floh kurz nach dem Ende des Vietnamkriegs 1975 mit ihrem Kind aus Saigon auf die Flüchtlingsinsel Pulau Bidong. Sie gehören zu den "Boatpeople", auf der Überfahrt kenterte das Schiff, Mutter und Tochter wurden getrennt. Die Großmutter wurde schließlich als Kontingentflüchtling von der Insel gerettet und nach Westdeutschland gebracht. Nach einigen Jahren kehrte sie aus der BRD zurück nach Vietnam. Die Tochter hingegen ertrank entgegen der Annahme ihrer Mutter nicht und wuchs als Adoptivkind auf. Als junge Erwachsene bewarb sie sich als Vertragsarbeiterin und wurde in die DDR entsandt, die ab 1980 vietnamesische GastarbeiterInnen aufnahm.
Köck, der virtuos Bilder von Bootsflüchtlingen oder Wirtschaftsfragen im Gestern und Heute verschränkt, die Geschichten der Vergangenheit mit der hochtechnisierten Gegenwart, entwickelt eine ungewöhnliche und mitreißende Perspektive auf die politische Wende 1989 und eine vietnamesische Familiengeschichte, die in der DDR wie in der Bundesrepublik ihre Spuren hinterließ.
Mitwirkende:
Tochter Mai Dương Kiều
Herr Le Ɖan Thy Nguyễn
DDR Funktionär Stephan Grossmann
Mutter Thúy Nonnemann
Chorstimme Claudia Jahn
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 11 2020
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2021
ARD Hörspielpreis 2021
Links: Externer Link Homepage Merzouga
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Endstation Venedig

Sendetermine: DLR - Montag, 6. Dez 2021 22:03 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Donna Leon
Produktion: SDR/DLR/WDR 1997, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Daniel Grünberg
Ton und Schnitt: Klaus Höness
Ton und Schnitt: Birgit Schilling
Regieassistenz: Marie-Elisabeth Müller
Übersetzung: Monika Elwenspoek
Inhaltsangabe: Im dunklen Wasser eines Kanals in Venedig treibt die Leiche eines jungen Mannes. Sehr professionell wurde ihm ein Messer ins Herz gestoßen. Und offensichtlich war er vollgepumpt mit Drogen. Commissario Guido Brunetti identifiziert ihn als Sergeant Foster vom amerikanischen Militärstützpunkt in Vicenza. Dort stößt er auf eine merkwürdige Mauer des Schweigens: niemand ist bereit ihm zu sagen, welche Aufgaben Sergeant Foster hatte, in welcher Abteilung er gearbeitet hatte. Bis die junge Ärztin Terry Peters sich an Brunetti wendet und ihn darauf aufmerksam macht, dass Sergeant Foster niemals Drogen nahm. Und dass Vice-Questore Patta ihn auffordert, sich doch lieber um den Bilderdiebstahl zu kümmern als die Amerikaner mit seinen Nachforschungen zu belästigen, weckt Brunettis Neugier umso mehr.
Commissario Guido Brunetti wird immer klarer, dass der Mord an dem amerikanischen Sergeant Foster geschehen war, um ein anderes Verbrechen zu vertuschen. Offenbar hatte Foster Infomationen über einen gigantischen Umweltskandal, in den sowohl die Amerikaner wie eine italienische Chemiefabrik verwickelt sind. - Bei Dr. Peters findet er geheime Berichte über ein krankes Kind, das an extremem Hautausschlag, Verbrennungen und hohem Fieber gestorben war. Als dann noch Dr. Peters ermordet aufgefunden wird, ist Brunetti klar, dass es gefährlich wird. Mit Hilfe seines Kollegen aus Vicenza kommen sie einem riesigen Umweltverbrechen auf die Spur.
Mitwirkende:
Erzählerin Hannelore Hoger
Commissario Guido Brunetti Michael König
Paola Brunetti, seine Frau Hille Darjes
Chiara, beider Tochter Abak Safaei-Rad
Vice-Questore Giuseppe Patta Wolfgang Hinze
Dr. Rizzardi, Pathologe Matthias Ponnier
Caporal Miotti Christian Berkel
Bonsuan, Bootsführer Hansjürgen Gerth
Maggiore Ambrogiani Jürg Löw
Bocchese, Laborant Walter Renneisen
Dr. Therry Peters, Ärztin Frauke Poolman
Captain Duncan Michael Holz
Captain Butterworth Hüseyin Cirpici
Sergeant Wolf Gerd Andresen
Barmann Rudolf Guckelsberger
Schaffner Hans Gerd Krogmann
Frauenstimme/Sekretärin Claudia Jahn
Junge Frau an der Rezeption Andrea F Brunetti
Augusto Viscardi Peter Fricke
Mr. Kaymann Christian Körner
Signora Concetta Grete Wurm
Fosco, Wirtschaftsjournalist Rainer Bock
Junge Ralph Jung
Abak Safaei-Rad
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Schreckmümpfeli 0:

Die Störung

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 6. Dez 2021 23:04
Autor(en): Fritz Sauter
Produktion: SRF 2021, 14 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Mark Ginzler
Inhaltsangabe: Ein kleines rotes Licht am Ende des Tunnels?
Mitwirkende:
Kondukteur Martin Ostermeier
ich Bodo Krumwiede
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