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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Dmitrij Schostakowitsch-Hörbiografie - Doppeltes Spiel

Sendetermine: BR-Klassik - Donnerstag, 2. Dez 2021 18:05 Teil 4/10, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Roter Oktober (1917-1925) (1. Teil)
Die wilden Zwanziger (1925-1930) (2. Teil)
Das goldene Zeitalter (1930-1933) (3. Teil)
Stalin geht in die Oper (1934-1937) (4. Teil)
Frieden und Krieg (1938-1943) (5. Teil)
Volksfeindliche Tendenzen (1944-1951) (6. Teil)
Die Fratze Stalins (1952-1958) (7. Teil)
Tauwetter (1957-1962) (8. Teil)
Held der sozialistischen Arbeit (1962-1969) (9. Teil)
Der Lauf der Zeit (1970-1975) (10. Teil)
Produktion: BR 2021, 217 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Er ließ sich nicht gern die Karten schauen. Und er hatte Grund dafür. Über sein eigenes Leben behauptete Schostakowitsch: "Es war ziemlich grau und farblos". In Wirklichkeit war es das spannendste Komponistenleben des 20. Jahrhunderts. Revolution und Bürgerkrieg, Stalins Terror und der zweite Weltkrieg, die Hoffnungen der "Tauwetter"-Periode und die Erstarrung unter Breschnew: Die ganze tragische Geschichte der Sowjetunion zieht eine Spur durch sein Schaffen. Als scheinbar linientreuer Musikfunktionär spielte er selbst mit - aber seine Musik spricht gegen das Regime, für dessen Opfer und für die Freiheit der Kunst. "Das ist ein Spiel, das übel enden kann", drohte Stalin dem berühmtesten Komponisten des Landes in der "Prawda". Kann ein sensibler, zerbrechlicher Mensch all das unbeschadet überstehen? Unter dem Titel "Doppeltes Spiel" erzählt die neue Hörbiografie das Epos einer Zeit und kommt dem überraschend schillernden Helden auch privat sehr nahe.
Mitwirkende:
Udo Wachtveitl
Ulrich Matthes
Thomas Birnstiel
Robert Dölle
Constanze Fennel
Beate Himmelstoß
Shenja Lacher
Hans-Jürgen Stockerl
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Orwells Remington

Sendetermine: WDR 3 - Donnerstag, 2. Dez 2021 19:04 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): David Zane Mairowitz
Philine Velhagen
Auch unter dem Titel: Suche nach Orwells Schreibmaschine (1. Teil)
Suche nach Zeitzeugen und -reisenden (2. Teil)
Suche nach den Erinnerungen (3. Teil)
Suche nach der Frauenperspektive (4. Teil)
Produktion: WDR 2021, 117 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Philine Velhagen
David Zane Mairowitz
Aufnahme: Małgorzata Żerwe
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhaltsangabe: Auf der Suche nach Orwells Schreibmaschine
Können Requisiten der Geschichte Geschichten erzählen? Das vierteilige Hörspiel 'Orwells Remington' begibt sich auf die Suche nach einem Stück Geschichte, auf dem Geschichte geschrieben wurde: Die Schreibmaschine des George Orwell.
Es beginnt als Suche nach den Umständen des Verschwindens dieser berühmten Schreibmaschine, auf der George Orwell 1948 mit '1984' eine der Geschichten des 20. Jahrhunderts schrieb. Tatsache ist, dass der Autor und Erzähler der Teile 1 und 3 des Hörspiels im Jahr 1966 Herausgeber der International Times in London war, und damit George Orwells Schreibmaschine direkt vor seiner Nase hatte. Orwells Witwe Sonia hatte sie der Untergrund-Zeitschrift geschenkt. Doch irgendwann war die Remington verschwunden, und als der Erzähler sie jetzt, über 50 Jahre später, in Berlin wiederfindet, ist sie nicht mehr dieselbe: Sie beginnt, von allein zu schreiben, und weigert sich, anderen Fingern als denen des Meisters zu gehorchen.
Was zu der Frage führt: Wer hatte und hat die Berechtigung, auf dieser Maschine zu schreiben? Fakt ist, Orwells Ehefrauen Eileen und Sonia haben auch auf ihr geschrieben, aber wohl nur das, was George diktiert hat. Wer waren diese Frauen, deren Leben angesichts ihres berühmten Ehemannes von der Geschichte verschluckt wurden? Wieso haben sie nicht selbst kreative Dinge auf der Remington verfasst?
Die Autorin und Erzählerin der Teile 2 und 4 geht mit den beiden Frauen auf eine Zeitreise ins Jetzt und stiftet sie an, sich die Maschine zurückzuholen. Während der Autor sich die Maschine gefügig machen will und er schließlich einen Kampf auf Leben und Tod mit ihr führt, stehen die Frauen schon vor der Tür und fordern die Herausgabe von Orwells Remington.
Mitwirkende:
Philine (Figur) Katharina Marie Schubert
Sonja Svenja Wasser
Eileen Justine Hauer
Philine Velhagen Philine Velhagen
David Zane Mairowitz David Zane Mairowitz
Jim Haynes Jim Haynes
Le Prof Benjamin Höppner
Schaffner Mike McAlpine
Polizeifunker Sean MocDonagh
Fluggast 2 Markus Friedmann
Partygast 3 Konstantinos Tsourouflis
Partygast 4 Gilbert Brakonier
Partygast 5 Alla Cynarski
Internetstimme 1 Louis Friedemann Thiele
Internetstimme 2 Alice Gruia
Schwäbin Sigrid Burkholder
Taxifahrer Pierre Shrady
Couple-Frau/Stewardess Aurélie Thepaut
Couple-Mann Cédric Cavatore
Museums-Durchsagerin/Supermarkt-Ansagerin Christina Maria Greve
Supermarkt-Ansagerin 2 Fiona Metscher
Yoga-Frau Ulrike Schwab
Junge Frau Johanna Reinders
Junger Mann Dominik Freiberger
Fabulierer + Contrabewußtsein Martin Reinke
Martin Bross
Freya Hattenberger
Cordula Leiße
David Vormweg
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das hässliche Universum

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 2. Dez 2021 22:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Laura Naumann
Produktion: DLR 2021, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Julia Hölscher
Komponist(en): Tobias Vethake
Dramaturgie: Julia Gabel
Dramaturgie: Johann Mittmann
Ton und Technik: Christoph Richter
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Inhaltsangabe: Etwas ist zu Ende gegangen. Noch wirbelt die Asche durch die Luft, steigt Rauch aus den Trümmerhaufen. „Alles muss brennen“, hat Rosa gesagt, und die Welt ist in Flammen aufgegangen, als hätte sie nur darauf gewartet.
Im Transitraum, bevor die Gegenwart sich formiert und die Zukunft beginnt, wird die Vergangenheit zu Grabe getragen. In rhythmisiertem, drängendem Duktus werden fünf Figuren im Vorfeld der Zerstörung gezeichnet. Sie sind nicht auf Revolution aus, sie sind auf der Suche: Wie kann man richtig handeln, richtig leben in einem Dickicht aus Zwängen und Gegebenheiten? Wie ein Fixpunkt taucht Rosa an ihrem Horizont auf. Über Nachrichtenschnipsel und YouTube-Mitschnitte verbreiten sich ihre Botschaften, werden verlinkt, geteilt, kommentiert. Endlich gibt es jemanden, der Haltung zeigt, eine Richtung vorgibt. Erst scheint alles noch logisch und machbar, kleine Schritte der Veränderung, hin zu einer besseren Welt. Doch dann passiert ein Anschlag, die Fronten werden unübersichtlich, die Wut steigt. Fast zärtlich wird die Welt in Brand gesteckt, als könne man sie so auf Null setzen und die Zukunft aus der Asche aufsteigen lassen. Oszillierend zwischen Utopie und Dystopie, untersucht „Das hässliche Universum“ das Prinzip „Neubeginn“ und fängt dabei ein sehr heutiges Lebensgefühl ein.
Mitwirkende:
Meriam Abbas
Pauline Gloger
Moritz Grove
Anja Herden
Zoe Hutmacher
Ulrich Noethen
David Ali Rashed
Laura Naumann
Johann Mittmann
Pauline Poensgen
Julia Hölscher
Thorsten Köster
Barbara Becker
Christoph Richter
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Höömii - The Voice of the Wind

Sendetermine: DLR - Freitag, 3. Dez 2021 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alfredo Ardia
Produktion: EIG 2020, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Übersetzung: Khaliun Gankhuyang
Inhaltsangabe: Der Klangkünstler und Musiker Alfredo Ardia begibt sich auf die Spuren der mongolischen Gesangstradition „Höömii“, die stark von Naturgeräuschen geprägt ist. Klangkomposition über eine besondere Form der akustischen Mimikry.
Die mongolische Gesangstradition „Höömii“ basiert auf dem genauen Hinhören. Die Entstehungsgeschichte erzählt von Nomaden, die in der Steppe ihrer Umgebung lauschten und Naturgeräusche imitierten. Tierstimmen, Wind und Fluss. Der traditionelle Kehlkopfgesang offenbart bis heute die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur. Auf den Spuren der Gesangskunst ist der Klangkünstler und Musiker Alfredo Ardia von Ulan Bator bis in die abgelegenen Regionen im Westen des Landes gereist. Er sprach mit Sängern und Lehrern über „Höömii“ und darüber, wie sich gesellschaftliche Veränderungen auf den Gesang, das Land und traditionelle Lebensweisen, etwa das Nomadentum, auswirken.
Mitwirkende:
Kehlkopfgesang Baatar Suren Chadraabal
Kehlkopfgesang Tserendavaa Dashdirj
Kehlkopfgesang Sengedorj Nanjid
Stimme Tserendavaa Dashdirj
Stimme Sengedorj Nanjid
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