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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Kunst - geknebelt von der Macht - Eine Lange Nacht über Dmitrij Schostakowitsch

Sendetermine: DLR - Samstag, 23. Okt 2021 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Barbara Giese
Produktion: DLF/DLR 2021, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Ton und Technik: Christoph Bette
Inhaltsangabe: 1906 geboren, war der junge Schostakowitsch Zeitzeuge der Oktoberrevolution und glaubte, wie die russische Avantgarde auch, an die Ideen, mit denen das rückständige Zarenreich abgelöst werden sollte. Als dieser Enthusiasmus von den Machthabern ausgenutzt wurde, ging Schostakowitsch in die innere Emigration und komponierte Musik, die doppeldeutig zu verstehen ist. Viele seiner Werke reagierten auf Ereignisse in seinem Land. So entstand die Symphonie Nr. 2 als Auftragswerk zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, aber auch Jazzmusiken, als westliche Musik in der Sowjetunion verpönt war. Schostakowitsch schrieb Ballette über Industriespionage und dem Besuch der sowjetischen Fußballmannschaft im Ausland. Die 7. Symphonie entstand während der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Beide Opern, sowohl „Die Nase“ als auch „Lady Macbeth“, waren aus unterschiedlichen Gründen bei Kulturbehörden und Parteigremien umstritten und durften lange Zeit nicht aufgeführt werden. Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) gab Interviews, die der Partei nach dem Mund redeten, aber auch gegenteilig ausgelegt werden konnten. Er erlebte Willkür, Verbannung und Ermordungen in seinem persönlichen Umfeld. Zwischen Ruhm und Ablehnung war er innerlich zerrissen. Von schweren Krankheiten gezeichnet, beschäftigte er sich in seinen letzten Jahren mit dem Thema Tod, ganz im Gegensatz zur Obrigkeit, die positives Denken und Erbauliches propagierte.
Mitwirkende:
Frauke Poolman
Bernd Reheuser
Axel Gottschick
Tom Jacobs
Christiane Nothofer
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Ungarn 1956 - Hörbild über den Volksaufstand

Sendetermine: DLR - Samstag, 23. Okt 2021 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Harald Hurwitz
Produktion: RIAS 1957, 54 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Am 23. Oktober vor 65 Jahren begann der ungarische Volksaufstand. Er dauerte bis zum 11. November 1956, als die sowjetischen Streitkräfte den letzten bewaffneten Widerstand in der ungarischen Hauptstadt zerschlugen. Dazwischen: die Hoffnung der Menschen auf echte Freiheit und Demokratie. Studenten und Arbeiter lehnen sich gegen die Herrschaft der Sowjetunion auf. In Budapest kommt es zu Straßenkämpfen. 13 Tage lang kämpfen die Ungarn, dann schlagen 60.000 sowjetische Soldaten den Aufstand blutig nieder. Der Autor Harald Hurwitz erzählt ein Jahr nach dem Aufstand mit beeindruckenden Aussagen und atmosphärischen Aufnahmen die damaligen dramatischen Ereignisse nach und spart auch nicht mit Kritik an der UNO, der nicht nur von den Ungarn Versagen vorgeworfen wird.
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Jenseits von Gut und Böse - Ein kroatisches Dorf als Flickenteppich der Identitäten

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 23. Okt 2021 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Barbara Kenneweg
Produktion: WDR/DLF/ORF 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Barbara Kenneweg
Technische Realisation: Peter Harsch
Inhaltsangabe: Rudina, ein winziges Dorf auf einer kroatischen Ferieninsel, wirkt beinahe unberührt. Doch die Geschichten seiner Bewohner spiegeln beispielhaft wieder, wie zerrüttet die Region noch ist durch die Gründung und den späteren Zerfall Jugoslawiens. Mehr als zwei Jahrhunderte lang gab es im Dorf nur zwei Familienclans und zwei Nachnamen. Titos Jugoslawien würfelte die Einwohnerschaft neu zusammen. Der Krieg, der ihm vor drei Jahrzehnten ein Ende setzte, tat es ein weiteres Mal. Seine Schrecken sind nicht vergessen. Heute ist Rudina ein Patchwork verschiedener Identitäten. Von seinen knapp 50 Einwohnern sind nur fünf hier geboren. Der Musiker Sinischa, Sohn eines Ingenieurs und einer Bankmanagerin, beide bosnische Serben, lebte viele Jahre in Sarajevo. Seine Eltern hatten in Rudina ein Haus gekauft, als er acht war. Bei Kriegsausbruch sah der Vater ein Blutbad voraus und schickte den 19-Jährigen gegen seinen Willen in die USA. Josip, sein kroatischer Kinderfreund gleichen Alters, der als Sohn eines Bauarbeiters in Rudina gelandet war, meldete sich hingegen gleich nach seinem Schulabschluss freiwillig an die Front, um gegen die Serben zu kämpfen. 30 Jahre ist das her. Heute trinken in Rudina nationalistische Kriegsveteranen mit Pazifisten ihren Wein, katholische Traditionalisten bilden mit Tito-Kommunisten eine Gesangsgruppe. Was lange Zeit unmöglich schien, funktioniert.
Mitwirkende:
Maja Bote
Hendrik Stickan
Michael Stange
Boris Jacoby
Leonie Renée Klein
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Erfundene Wahrheit - Tatsachenberichte in der Literatur

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 23. Okt 2021 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Rainer Link
Produktion: MDR 2017, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Kanis
Schnitt: Christian Grund
Ton: André Lüer
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Verlage und Autoren leben zu einem beträchtlichen Teil von Tatsachenberichte aus den Krisenregionen unseres Erdballs. Aber, sind all diese abenteuerlichen Berichte wirklich wahr? Darf man den biografischen Texten von reuigen IS-Kämpfern wirklich trauen? Erzählen die Berichte über Reisen durch die mörderischen Stammesgebiete Afghanistans tatsächlich selbst Erlebtes? Haben die zwischen zwei Buchdeckel gepressten Exekutionen in den Krisenregionen Afrikas wirklich stattgefunden? Das Spiel mit der erfundenen Wahrheit gelang der Kölner Reisejournalistin und Buchautorin Ulla Ackermann mit ihrer gefälschten Autobiografie "Mitten in Afrika - Zuhause zwischen Paradies und Hölle" (2003 Hoffmann und Campe Hamburg) mit der sie es wochenlang auf die Spiegelbestsellerliste schaffte. Das Fälschen in der Literatur hat Tradition. Zum Beispiel schickte sich der Lektor Karl Emmerich Krämer (Diederichs Verlag Düsseldorf) unter dem Namen George Forestier selbstgeschriebene Gedichte über seine Erlebnisse als Soldat im 2. Weltkrieg und lieferte mit dem 1952 erschienen Lyrikband "Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße" den Kriegsheimkehrern ein poetisches Alibi. Die Liste der "Verfehlungen" ist lang und reicht über den Bericht der belgischen Autorin Misha Defonseca "Überleben unter Wölfen" (Gloucester, Massachusetts 1997) als vermeintliche Holocaust-Überlebende bis hin zu Senait Mehari, die ihr Leben als Kindersoldatin an der Eritreischen Befreiungsfront beschreibt (Senait Mehari "Feuerherz" Droemer-Verlag 2004). Die Aufdeckung der Fälschung dauert oft Jahrzehnte und hatte im Fall von Misha Defonseca, deren Buch in 20 Sprachen übersetzt wurde, auch finanzielle Konsequenzen. Sie wurde im Jahr 2014 dazu verurteilt rund16,3 Millionen Euro an ihren Verleger zurückzuzahlen. Ein überaus erfolgreicher "Fälscher" kommt aus Mitteldeutschland. Als herauskam, dass Karl May seine Indianergeschichten erfunden hatte, sorgte das keinesfalls für Entsetzen sondern für noch höhere Verkaufszahlen. Warum also sollen die heute tätigen Buchverlage nicht auf diesen Karl-May-Effekt setzen?
Mitwirkende:
Viola Sauer
Bernhard Schütz
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Die Seele ist ein weites Feld

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 23. Okt 2021 12:04
Autor(en): Johanna Schenkel
Auch unter dem Titel: Der Tiefenforscher Arthur Schnitzler (Untertitel)
Produktion: WDR 2012, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisation: Gertrudt Melcher
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Thomas Widdig
Regieassistenz: Ute Welteroth
Inhaltsangabe: Schon als 13 Jähriger beginnt er damit, seine Träume zu notieren. Gleich ist da von einem Mädchen und einem Kuß die Rede. Und der junge Arthur Schnitzler weint, als er aufwacht, weil alles nicht wahr ist. Später wird er Arzt wie sein Vater, interessiert sich früh für Hypnose und Psychologie, dann für die Psychoanalyse. Freud lernt er persönlich kennen. Aber da ist er bereits ein älterer Herr und längst ein arrivierter Schriftsteller. Bekannt dafür, dass er in seinen skandalumwitterten Stücken und Erzählungen feinste Seelenregungen frei legt, soziale Topographien subtil abbildet und das Begehren von Mann und Frau in seiner gänzlichen Unvereinbarkeit zeigt. Schnitzler war ein moderner Autor: geboren am 15. Mai vor 150 Jahren.
Mitwirkende:
Schnitzer-Expertin Konstanze Fliedl
Regisseur und Schauspieler Otto Schenk
Regisseur Alvis Hermanis
Dramaturgin Amely Joana Haag
Schauspieler Peter Simonischek
Schauspielerin Dörte Lyssewski
Sohn von Arthur Schnitzler Heinrich Schnitzler
Schauspielerin Käthe Gold
Regisseur Dieter Giesing
Schauspielerin Caroline Peters
Schauspielerin Johanna Gastdorf
Schauspieler Matthias Bundschuh
Schauspieler Ernst-August Schepmann
Schauspieler Hans Holzbecher
Schauspielerin Johanna Marx
Links: Externer Link Homepage von Johanna Schenkel
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Neustart im Gourmet-Tempel

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 23. Okt 2021 13:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sandra Hoffmann
Auch unter dem Titel: Kann Sternekoch Benjamin Chmura das legendäre Restaurant Tantris neu erfinden? (Untertitel)
Produktion: BR 2021, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ron Schickler
Ton und Technik: Susanne Harasim
Inhaltsangabe: Die orangen Fliesen und roten Wände sind ebenso legendär wie die ikonischen Gerichte - allen voran „Kalbsbries Rumohr“. Das Tantris in München ist eines der wenigen international bekannten Gourmet-Restaurants in Deutschland. Nach der Eröffnung 1971 erkochte Eckart Witzigmann schnell zwei Sterne. 1978 folgte ihm Heinz Winkler, der den dritten Michelinstern holte und 10 Jahre behielt. Von 1991 an leitete Hans Haas das Tantris, fortan mit zwei Sternen. Zuletzt war das Tantris in die Jahre gekommen - vor allem die Küche, aber auch das Image waren nicht mehr zeitgemäß. Nach einem großen Umbau geht das runderneuerte Tantris Maison Culinaire nun mit zwei Restaurants, dem Tantris und dem DANN, und einem sehr jungen Team wieder an den Start.
Autorin Sandra Hoffmann hat nicht nur den Umbau des Hauses, sondern auch Benjamin Chmura, den 32-jährigen Sternekoch und neuen Küchenchef des Tantris, seit dem Frühjahr begleitet. Bei ihren Recherchen ist ihr klargeworden, dass von dem jungen Küchenteam ein gewaltiger Spagat verlangt wird: Auf der einen Seite soll es die Tradition des Tantris bewahren, auf der anderen Seite soll das Haus ganz neu und kreativ in die Zukunft geführt werden. Wie geht Benjamin Chmura mit diesen Herausforderungen um und gelingt mit ihm der Neustart einer Sterne-Ikone?
Mitwirkende:
Xenia Tiling
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Hundeliebe

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 23. Okt 2021 13:30 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Frank Kaspar
Jennifer Rieger
Auch unter dem Titel: Jagdgefährten (1. Teil)
Beste Freunde (2. Teil)
Petfluencer (3. Teil)
Produktion: WDR 2021, 88 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Technische Realisation: Peter Harsch
Regieassistenz: Lynn Kathrin Sacha
Inhaltsangabe: Sie jagen, retten, schützen: Gemeinsam bewältigen Hund und Mensch die schwierigsten Aufgaben. Was hat sie so eng zusammengeschweißt? Hunde sind geborene Teamplayer. Das liegt in ihrem wölfischen Erbe. Aber wie verwandelte sich der wilde Beutegreifer in einen willfährigen Helfer?
Hunde sind Beziehungsprofis. Mit ihrer Fähigkeit, auf unsere Gefühlslagen zu reagieren, erobern sie die Herzen vieler Menschen und empfehlen sich für völlig neue Aufgaben. Viele Menschen betrachten ihren Hund als besten Freund oder Familienmitglied.
Hunde haben das Zeug zum Star. Lassie oder Disneys Dalmatiner begeisterten Millionen, süße Welpen auf Instagram gehen viral - nicht immer zum eigenen Vorteil. Treue Augen, lustige Verkleidung, verblüffende Tricks sorgen für enorme Klickzahlen. Mancher Vierbeiner hat mehr Follower als seine Besitzer.
Mitwirkende:
Svenja Wasser
Bruno Cathomas
Lisa Bihl
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Mögen Sie Emily Dickinson?

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 23. Okt 2021 14:00 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Emily Dickinson
Produktion: DLF/RB 2021, 68 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Komponist(en): CocoRosie
Mischung: Jean Szymczak
Ton: Jean Szymczak
Dramaturgie: Holger Rink
Übersetzung: Uda Strätling
Kai Grehn
Inhaltsangabe: Die knapp 1800 Gedichte von Emily Dickinson erschienen erst rund 70 Jahre nach ihrem Tod in einer Gesamtausgabe. Gedichte, die die amerikanische Literaturgeschichte inzwischen dazu veranlasste, die scheinbar „weltentrückte Einsiedlerin von Amherst“ zu ihrer größten Dichterin auszurufen. Zu Lebzeiten wurden von ihr lediglich sieben Gedichte veröffentlicht. Natur, Liebe, Tod, die metaphysische Obdachlosigkeit des modernen Menschen, die Transzendenz des Zeitlichen, die Unsterblichkeit – das waren ihre Themen. 1862 fragte Emily Dickinson den Herausgeber ihrer Schriften Thomas Wentworth Higginson: „Leben meine Verse?“ Die Hörspielarbeit ist eine Antwort. Sie taucht ein in die Welt der Briefe Dickinsons, denen sie oft Gedichte beilegte, und feiert die Originalität, Modernität und Eigenheit ihrer Poesie.
Mitwirkende:
Birgit Minichmayr
Christopher Nell
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Wie gemein darf Literatur sein, Herr Lottmann?

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 23. Okt 2021 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Lorenz Schröter
Produktion: RBB 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Mareike Maage
Ton: Bodo Pasternak
Ton: Katrin Witt
Ton: Iris König
Regieassistenz: Andreja Andrisevic
Inhaltsangabe: Der Schriftsteller Joachim Lottmann ist seit 30 Jahren ein lustiger und sehr böser Chronist der deutschen Boheme und Subkultur. Pro Jahr veröffentlicht er ein oder zwei tagebuchartige Romane und jedes Mal muss der Verlag Angst haben, ob er wegen Beleidigung verklagt wird. Nun kommen seine Opfer zu Wort, die Romanvorlagen erzählen ihre Geschichte über den lügnerischen sogenannten Erfinder der Popliteratur. Lottmann hofft nach Jahren des Hungers und in Armut endlich zum Klassiker aufzusteigen. Sein Vorbild ist Goethe. Ein Goethe, der Wartburg fährt und ein Kuscheltier hat und in brasilianischen U-Bahnen Salsa tanzt.
Mitwirkende:
Antonia Bill
Michael Evers
Lorenz Schröter
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Swingin' Harlem

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 23. Okt 2021 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Vanhoefer
Produktion: BR 2006, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: "Let's go slumming", so lautete die versnobte Devise der weißen New Yorker Bohème während des aufgeputschten Jazz-Zeitalters. "Let´s go slumming", das bedeutete, man nehme "the A train", die U-Bahn-Linie A, und fahre Manhattan-aufwärts Richtung Norden. Denn dort, im afroamerikanischen Harlem, gab es die angesagtesten Clubs mit den heißesten Bands. Harlem, das waren Duke Ellington und Cab Calloway, das waren der "Cotton Club" und die berüchtigten "rent parties", Feten in den eigenen vier Wänden. Unter den vergnügungssüchtigen Jungen und Schönen galt Harlem als Synonym für die Innovation des Swing, für synkopisch hetzende Rhythmen, schneidende Big-Band-Sätze und berauschende Bläser-Soli. Die Sendung "Harlem, Symphonie in Swing und Stomp" verbringt jedoch nicht nur wilde Nächte in wilden Clubs, darüber hinaus erzählt sie die spannende Geschichte eines einst biederen weißen New Yorker Vorortes, der um 1900 zur "Neger-Kapitale der Welt" wurde. Zudem schildert sie eine schwarze Gesellschaft, die in ihrem kulturellen Anspruch und sozialen Erscheinungsbild heterogener ist, als es aus unserer europäischen Perspektive erscheinen mag. Von Gospel bis zur afroamerikanischen Kunstmusik - Harlem hat viele musikalische Gesichter.
Mitwirkende:
Sabine Kastius
Detlef Kügow
Tobias Lelle
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Der König des westlichen Schwungs

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 23. Okt 2021 15:05, (angekündigte Länge: 79:54)
Autor(en): Britta Höper
Produktion: BR 2004, 80 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Ulrich Bassenge
Idee: Ulrich Bassenge
Liedtexte: Britta Höper
Tontechnik: Susanne Herzig
Tontechnik: Willi Hauer
Inhaltsangabe: Der König des westlichen Schwungs alias Spade Cooley wurde Anfang der 40er Jahre mit 'Shame on you' an der Westküste zum Star. Fortan bezeichnete er sich selbst als King of Western Swing. In den gut 35 Jahren seiner Karriere erlebte Spade Cooley den Aufstieg und Fall auf besonders dramatische Weise.
In den Jahren des Ruhms strömten 20.000 Zuschauer in seine Konzerte, Spade heiratete die Backgroundsängerin Ella Mae, Tochter Melody wurde geboren, die eigene Fernsehshow 'The Hoffman Hayride' erreichte 75% Marktanteil. Für extravagante Auftritte, 500$-Anzüge aus weißem Leder, Sauftouren und Pokerrunden war gesorgt. Ein Musikstil, der traditionelle Cowboymusik und Jazz kombinierte, ging in die Geschichte ein.
Alkoholismus, Amphetamine und Paranoia ließen Spade Cooleys Stern sinken. Bandinterne Schwierigkeiten führten zur Auflösung seiner erfolgreichen Combo. Alle ehrgeizigen Vorhaben der 50er Jahre scheiterten. 1961 katapultierte Spade Cooley sich zurück auf die Titelseiten. In einem Anfall rasender Eifersucht hatte Cooley seine Frau grausam misshandelt und zu Tode gefoltert. Mit den Worten "You gonna watch me kill her, otherwise I'll kill you and me too" zwang er die Tochter, der Tat beizuwohnen.
Cooley entging der Todesstrafe, wurde nur zu lebenslanger Haft verurteilt. Aufgrund guter Führung und der Entwicklung zum reuigen Vorzeige-Häftling gelang es ihm noch einmal, als Musiker aufzutreten: bei einem Wohlfahrtsball der Polizei. Spade Cooley absolvierte eine umjubelte Show, ging von der Bühne und starb Backstage 1969 an einem Herzinfarkt.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats April 2004 - Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"Zum "Hörspiel des Monats April" benennt die Jury der Akademie der Darstellenden Künste das weltweit bisher wohl einzige Country-Musical für die Ohren: Britta Höpers Original-Hörspiel "Der König des westlichen Schwungs" in einer Produktion des Bayerischen Rundfunks. In der schrägen Mischung aus Westernpersiflage und Thriller-Trash erzählt Höper die obskure Geschichte des Country-Stars Spade Cooley, der Anfang der 40er-Jahre mit seinem Hit "Shame on You" zum umjubelten "King of Western Swing" wurde, bis er 1961 - aufgeputscht und paranoid durch Alkohol und Drogen - seine Frau zu Tode folterte und schließlich während eines Auftritts als Strafgefangener bei einem Polizei-Wohlfahrtsball an einem Herzinfarkt starb.
In der sehr szenischen Hörspiel-Inszenierung von Leonhard Koppelmann werden die Grenzen zwischen Hörspiel und Musik, Kulturanspruch und Nebenbei-Medium immer wieder gezielt und innovativ neu ausgelotet. Peter Lohmeyer spricht den scheiternden "Showboy" Cooley so herrlich eigen und überheblich, dass man ihn sich mindestens ins Vorprogramm der nächsten "Truck Stop"-Tournee wünscht. Auch deshalb, weil die eigens für diese Produktion entstandenen Western-Swing-Kompositionen von Ulrich Bassenge wie "Schäm Dich" oder der "Amphetamin Blues" (mit deutschen Texten von Britta Höper) viel zu schade zum einmaligen Versenden wären."
Mitwirkende:
Spade Cooley Peter Lohmeyer
Ella Mae Evans/Cooley April Hailer
Roy Rogers Reiner Schöne
Tex Williams Frank Spilker
Melody Cooley Laura Maire
Melody Cooley als Kind Leoni Bassenge
Spade Cooley als Kind Christian Friedel
Die Stimme des Indianers Michael Habeck
Smokey Rogers Tim Seyfi
Kommissar Wiggam Wolfgang Pregler
Alter Indianer Michael Habeck
Freundin Anneke Schwabe
Richter / Radiomoderator Fred Maire
Interviewer / Gefängnisdirektor Thomas Piper
Sheriff / Radiomoderator 3 / Fernsehmoderator Hans Kremer
Krankenschwester Irina Wanka
Sekretärin / Partygästin Marion Breckwoldt
Radiomoderator 1 / Hobo / Banker Stephan Zinner
Radiomoderator 2 / Casting-Agent / Reporter Thorsten Nindel
Regisseur / MC / Ansager Kai Taschner
Mädchen 1 Veronika Reichard
Mädchen 2 Undine Schmiedl
Musik Radio Playboys
fiddles, viola Ulrike Glinsböckel
guitars Reinhard Bassenge
mouth harps Henning Eichler
piano Andre Huthmann
bass Jörn Bösel
drums Thomas Frömming
lap steel, Dobro®, acoustic guitar, mandolin, vibraphone, mouth trombone, backing vocals, yodelling Ulrich Bassenge
trombones, euphonium, handharmonica Peter Holzapfel
guitar, backing vocals Andreas Staebler
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 04 2004
Links: Externer Link Homepage Britta Höper
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Schwarze Wasser

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 23. Okt 2021 17:04 Teil 1/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
WDR 3 - Samstag, 23. Okt 2021 19:04 Teil 2/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Kerstin Ekman
Auch unter dem Titel: Geschehnisse am Wasser (Roman)
Produktion: SFB 1997, 120 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Katrin Witt
Regieassistenz: Natalie Singer
Übersetzung: Hedwig M. Binder
Inhaltsangabe: 1974: Die Lehrerin Annie Raft kommt zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter in dem kleinen nordschwedischen Ort Svartvattnet (dt. "Schwarzwasser") an, um zu ihrem Geliebten Dan in eine Hippie-Kommune zu ziehen. Aber Dan holt sie nicht wie versprochen vom Bus ab. Annie macht sich mit ihrer Tochter allein auf den Weg durch die Wildnis. Nach langem Herumirren in dem menschenleeren Gebiet sieht sie im fahlen Licht der Mitternachtssonne einen fremdländisch aussehenden Jungen auf dem Weg vorbeistürzen. Kurz darauf stößt sie auf ein Zelt, in dem zwei grausam zugerichtete Leichen liegen. - 18 Jahre später lebt Anni wieder in dieser Gegend. Die Tochter Mia ist nun erwachsen. Und eines frühen Morgens entdeckt sie Mia in den Armen jenes Fremden, den sie für den Mörder hält.
Mitwirkende:
Erzähler Joachim Nottke
Johan Jens Wawrczeck
Birger Otto Sander
Annie Angelika Thomas
Mia Ulrike Krumbiegel
Gudrun Monika Hansen
Ylja Barbara Dittus
Ake Thomas Thieme
Lennarton Harald Warmbrunn
Busfahrer Fritz Hammer
Petrus Martin Seifert
Dan Ulander Christian Berkel
Kind Magdalena Prinzler
Bjoerne Dieter Montag
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Smilie - Leben auf dem Alexanderplatz

Sendetermine: DLR - Samstag, 23. Okt 2021 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Illmer
Massimo Maio
Produktion: DLR 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Julia Illmer
Massimo Maio
Ton: Michael Kobe
Inhaltsangabe: Smilie, Anfang 20, lebt auf der Straße. Die Jugendlichen, mit denen er abhängt, sind seine Familie. Doch manchmal hat er genug von diesem Leben. Er will Sozialassistent werden.
Für Smilie ist der Berliner Alexanderplatz ein Zuhause. Er ist Anfang zwanzig und seit Jahren obdachlos. In geschlossenen Räumen fällt ihm die Decke auf den Kopf, auf der Straße fühlt er sich frei. Hier am Alexanderplatz treffen sich viele, die sonst in kein Schema passen. Ihre Clique ist die Familie, die sie nie hatten. Und die auch zum Fluch werden kann. Drogen und Kriminalität gehören am Alex zum Alltag, leicht kann man sich hier das Leben verbauen. Manchmal hat Smilie genug. Er träumt von einer eigenen Wohnung und einer Ausbildung zum Sozialassistenten, um andere Straßenkinder zu unterstützen. Freunde aus seiner Clique sind bereits weiter, haben eine Bleibe. Doch sie kommen trotzdem immer wieder zum Alex zurück – dem Ort der Verheißung und des Abgrunds. Die Idee zu dem Feature entstand im Rahmen mehrerer Radioworkshops mit Unterstützung des „Jugendaktionsraum Alexanderplatz“.
Mitwirkende:
Massimo Maio
Julia Illmer
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Als Frau alleine nach Almanya

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 23. Okt 2021 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Orhan Çalışır
Lars Schweinhage
Auch unter dem Titel: Die ersten türkischen "Gastarbeiterinnen" in Deutschland (Untertitel)
Produktion: RB 2021, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lars Schweinhage
Technische Realisation: Adrian Eichmann
Inhaltsangabe: Am 30. Oktober 1961, vor 60 Jahren, wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei beschlossen. In der Folge kamen bis 1973 rund 825.000 türkische Arbeitskräfte nach Deutschland. Eher unbekannt ist, dass rund 150.000 von ihnen Frauen waren, die sich alleine auf den Weg machten, um in Deutschland vor allem in Fabriken Geld zu verdienen.
Diese Türkinnen waren entweder Singles oder sie ließen Mann und Kinder in der Türkei zurück. Einige dieser Frauen arbeiteten in Bremen in der Schokoladenfabrik Hachez. Tagsüber produzierten sie Pralinen und den Feierabend verbrachten sie meistens im Wohnheim mit anderen Türkinnen.
Die ersten Jahre in dieser völlig neuen Welt waren schwierig. Dazu kamen ihre mangelnden Deutschkenntnisse, das langsame Kennenlernen der fremden deutschen Umgebung und Kultur, ihr Heimweh und die nur spärlichen Kontakte mit den zurückgelassenen Familienangehörigen in der Türkei.
Das Feature "Als Frau alleine nach Almanya" erzählt, wie diese Frauen es alleine schafften, die Herausforderungen dieser harten Anfangszeit zu bewältigen, um später in Bremen sesshaft zu werden.
Mitwirkende:
Julian Greis
Katharina Guleikoff
Esther Willbrandt
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Schwarze Wasser

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 23. Okt 2021 17:04 Teil 1/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
WDR 3 - Samstag, 23. Okt 2021 19:04 Teil 2/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Kerstin Ekman
Auch unter dem Titel: Geschehnisse am Wasser (Roman)
Produktion: SFB 1997, 120 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Katrin Witt
Regieassistenz: Natalie Singer
Übersetzung: Hedwig M. Binder
Inhaltsangabe: 1974: Die Lehrerin Annie Raft kommt zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter in dem kleinen nordschwedischen Ort Svartvattnet (dt. "Schwarzwasser") an, um zu ihrem Geliebten Dan in eine Hippie-Kommune zu ziehen. Aber Dan holt sie nicht wie versprochen vom Bus ab. Annie macht sich mit ihrer Tochter allein auf den Weg durch die Wildnis. Nach langem Herumirren in dem menschenleeren Gebiet sieht sie im fahlen Licht der Mitternachtssonne einen fremdländisch aussehenden Jungen auf dem Weg vorbeistürzen. Kurz darauf stößt sie auf ein Zelt, in dem zwei grausam zugerichtete Leichen liegen. - 18 Jahre später lebt Anni wieder in dieser Gegend. Die Tochter Mia ist nun erwachsen. Und eines frühen Morgens entdeckt sie Mia in den Armen jenes Fremden, den sie für den Mörder hält.
Mitwirkende:
Erzähler Joachim Nottke
Johan Jens Wawrczeck
Birger Otto Sander
Annie Angelika Thomas
Mia Ulrike Krumbiegel
Gudrun Monika Hansen
Ylja Barbara Dittus
Ake Thomas Thieme
Lennarton Harald Warmbrunn
Busfahrer Fritz Hammer
Petrus Martin Seifert
Dan Ulander Christian Berkel
Kind Magdalena Prinzler
Bjoerne Dieter Montag
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Herr Röslein kommt zurück

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 23. Okt 2021 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Silke Lambeck
Produktion: WDR 2009, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Axel Pleuser
Komponist(en): Gerd Nesgen
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Regieassistenz: Ariane Skupch
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Moritz wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr von Herrn Röslein, dem freundlichen Nachbarn mit dem grauen Zopf und den geheimnisvollen magischen Fähigkeiten, als er eines Tages Zeuge einer Entführung wird. Aber wer soll ihm glauben, wenn er erzählt, dass er durch sein Zauberfernrohr gesehen hat, wie die Eisverkäuferin Pippa in der Grauen Vorstadt entführt wurde? Nicht einmal seine besten Freunde Ole und Lili kann er so richtig ins Vertrauen ziehen. Untätig bleiben kann Moritz jedoch auch nicht, denn vielleicht ist er der Einzige, der Pippa helfen kann. Höchste Zeit, dass Herr Röslein zurückkommt.
Mitwirkende:
Erzählerin Astrid Meyerfeldt
Herr Röslein Jürgen Thormann
Moritz Oskar Köppen
Mama Sascha Icks
Papa Jan-Gregor Kremp
Alfons Mayerbär Michael Habeck
Karl-Dieter Sonnenhut Heinz Ostermann
Hansjoachim Krietsch
Wolfgang Rüter
Tatjana Clasing
Jochen Langner
Martin Bross
Jürgen Schüller
Rainer Homann
Susanne Bredehöft
Luna Jahrreiß
Luca Kämmer
Patrick Mölleken
Moritz Fiege
Hans-Rolf Fuchs
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The Guilty - Der Schuldige

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 23. Okt 2021 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Emil Albertsen
Gustav Möller
Produktion: DLR 2020, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Christoph Richter
Regieassistenz: Johanna Tirnthal
Dramaturgie: Jakob Schumann
Übersetzung: Jörg Hartung
Inhaltsangabe: Notrufzentrale Kopenhagen: Der Polizist Asger bekommt einen seltsamen Anruf von einer Frau. Als er darin einen versteckten Hilferuf erkennt, bricht das Telefonat ab. Matthias Brandt in einem Hörspiel-Thriller nach dem preisgekrönten dänischen Kino-Film.
Streifenpolizist Asger steht unter Strom: Eine letzte Nachtschicht noch in der Notrufzentrale der Kopenhagener Polizei, dann erwartet ihn der Gerichtsprozess, der über seine Karriere bei der dänischen Polizei entscheiden wird. Asger wurde strafversetzt und muss sich nun um die Probleme der Anrufer kümmern: Clubbesucher mit Überdosis, bestohlene Männer im Rotlichtviertel, Verkehrsunfälle. Doch plötzlich meldet sich eine scheinbar verwirrte Frau und spricht mit ihm wie mit ihrem kleinen Sohn. Asger will schon auflegen, als er merkt, dass die Frau nicht allein ist und sich unfreiwillig in einem fahrenden Auto befindet. Asger setzt alle Hebel in Bewegung, um der Frau zu helfen, doch die Zeit läuft ihm davon. Und manchmal gibt es nichts Gefährlicheres, als den Wunsch, einen begangenen Fehler wieder gutzumachen.
Mitwirkende:
Matthias Brandt
Jeff Wilbusch
Anja Schneider
Aljosha Stadelmann
Judith Rosmair
Oliver Kraushaar
Helene Herwig
Paul Herwig
Constanze Becker
Patrick Güldenberg
Bernd Moss
Monika Oschek
Martin Rentzsch
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Flüstern in stehenden Zügen

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 23. Okt 2021 20:00, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Clemens Setz
Produktion: ORF/Schauspielhaus Graz 2021, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Audio Art
Regie: Philip Scheiner
Bearbeitung: Philip Scheiner
Komponist(en): Stefan Weber
Sound: Stefan Weber
Ton: Christian Michl
Regieassistenz: Jakob Fessler
Mastering: Martin Leitner
Inhaltsangabe: Dem Ruf, der Tech-Nerd unter den Prosaautoren zu sein, wird der österreichische Schriftsteller Clemens Setz in seinem Bühnentext 'Flüstern in stehenden Zügen' - vorsätzlich - nicht ganz gerecht. Der Protagonist C. verhandelt seine Bedürfnislage mit maschinengleichen Menschen am anderen Ende der Welt, verbunden über das Telefon, gefangen in den Plansprachen von Callcenter-Mitarbeiter/innen. Sie wickeln ihre 'Gespräche' stets mechanisch ab, zu dem Zweck, leichtgläubige User finanziell zu erleichtern. C. nimmt gegen diese Machenschaften in ungezählten Anrufen Aufstellung. Das Medium Telefon dient hier vor allem als Indikator für Setz' Phantasie über einen Mann, der seinen Hunger nach menschlicher Nähe nirgendwo zu stillen vermag. Seine Versuche, Konversation zu führen mit Menschen, deren Aufgabe es dort nicht ist, Mensch zu sein, führen in Kommunikationswüsten, in welchen noch die hitzigste Aufwallung des Protagonisten auf dem Kalkül, dem Skript der Abzockerfirmen versandet. Der persönliche Kontakt zu einer Kundin seines Computerreparaturgeschäfts läuft allzu bald über in ein weiteres, jedoch etwas längeres Telefonat. Wohin das alles führen mag, darüber lässt Clemens Setz das Publikum wohlweislich im Dunkeln. Das Schauspielhaus Graz hatte, ehe die Pandemiebekämpfung bis auf die Theaterbühnen durchschlug, das Stück zur Spielreife gebracht, die Premiere konnte noch nicht stattfinden. Man harrt auch in Graz einer Reaktivierung des Kunst- und Kulturlebens. Ö1 und das Grazer Schauspielhaus haben den Weg von der Bühne ins Hörspiel genommen. 'Flüstern in stehenden Zügen', in der Grazer Inszenierung von Anja Michaela Wohlfahrt ein gelungenes Spiel von theatralen Formen, wurde für die Hörspielfassung von allem, was sich an Bühne oder Publikum richtet, befreit. So entpuppte sich Setz' Text als feinfühlige, lyrische Erzählung aus dem Inneren des einsamen Protagonisten C. und als exzellente Grundlage für die Soundwelten des Hörspielmachers und Klangkünstlers Stefan Weber in der Regie von Philip Scheiner. Die Hauptrolle spielt, wie am Schauspielhaus Graz, Raphael Muff, neben Evamaria Salcher und Franz Solar.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury: „Hallo, mein Name ist Riese, ich möchte Ihnen bitte all mein Geld überweisen. Wie mach ich das?“ Der Horror jedes Konsumentenschutzverbandes wird hier zur nächtlichen Beschäftigungstherapie für den Computerladenmitarbeiter „C.“. Raphael Muff als einsamer Protagonist dieses eindringlichen Audiomonologs durchwühlt seinen Spamordner auf der Suche nach der nächsten Abzockermail. Mit schwerer Zunge geht er mit seinen betrügerischen Gesprächspartner*innen auf Tuchfühlung, gewitzt versucht er menschliche Regungen beim stummen Gegenüber zu provozieren und erfindet sich dabei von Telefonat zu Telefonat neu.

In Philip Scheiners Bearbeitung des gleichnamigen Theaterstücks von Clemens J. Setz werden die kurzen Gesprächspassagen zu aufgeheizten Klangwüsten. Den Dialog bleibt er schuldig, denn die Antworten auf C.s Gesprächsbemühungen sind nicht zu hören. Gerade das macht das Radiostück zum emotionalen Hörspielabenteuer. Das Zuhören wird zur Achterbahnfahrt der Gefühle: Ekel, Mitgefühl, Unverständnis, Schadenfreude wechseln sich genauso schnell ab wie die Namen der kontaktierten Callcentermitarbeiter*innen.

Sie tun einem fast schon leid, die Ulrichs, Arthurs, Bobs, Angelikas und Gerds da auf der anderen Seite der Telefonleitung. C. lässt nicht locker, zählt gefakte Passwörter auf, wiederholt geduldig falsche Kundennummern und erzählt nebenbei von seiner Schwester Dora, die leider vom Bora-Wind in Triest davongeweht wurde, von seinen neuen Boxhandschuhen mit den klingenden Namen „Billy und Scott“ und von weiteren tragischen Schicksalsschlägen seiner erfundenen Verwandtschaft.

Der dramaturgisch fein gewebte Text mit seinen raumgreifenden Pausen hat die Jury sofort in den Bann gezogen. Zusammen mit der nuancenreichen Stimme Raphael Muffs entfaltet die sphärische Klangkomposition aus metallischen Sounds ein wunderbares akustisches Kammerspiel. Muffs Stimme changiert zwischen Zärtlichkeit, unverhohlener Aggressivität und unendlicher Traurigkeit. Dahinter steht eine dichte Klangkulisse voller mysteriöser Geräusche, die durch die Leitungen vibrieren. Grilli Pollheimers Originalmusik fürs Theaterstück akzentuiert gemeinsam mit den Sounds von Stefan Martin Weber das Gesprochene.

Und plötzlich, nach all den ins Leere gesprochenen Dialogen, gibt es Antworten. Der Arbeitskollege (Franz Solar) lässt sich zur Mittagsjause einladen und die Kundin aus dem Computerladen (Evamaria Salcher) zeigt echtes Interesse an C.s Flirtversuchen. Das weckt berechtigte Hoffnung auf ein Happy End.
Mitwirkende:
Raphael Muff
Evamaria Salcher
Franz Solar
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 06 2021
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Alice

Sendetermine: DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:05 Teil 1/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:35 Teil 2/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:00 Teil 3/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:35 Teil 4/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Feo Frank
Auch unter dem Titel: Der Schmerz der anderen (1. Teil)
Siebzig Liter Tränen (2. Teil)
Mitleid (3. Teil)
Kulissen (4. Teil)
Lebendig (5. Teil)
Heilen (6. Teil)
Barmherzigkeit (7. Teil)
Kleiner Maikäfer (8. Teil)
Produktion: DLR/BR 2021, 212 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Dramaturgie: Jakob Schumann
Ton und Technik: Christoph Richter
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Besetzung: Peter Regenbrecht
Ton und Technik: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Susann Schütz
Inhaltsangabe: Endlich hat Alice einen neuen Job gefunden: sie ist Hiobsbotschafterin. Egal ob Trennungsgespräch, Kündigung oder Todesnachricht: Die Firma, bei der Alice anheuert, ermöglicht es, emotional schwierige Gespräche in professionelle Hände zu geben. Ihre Auftraggeber sind Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Schon ihr erster Einsatz bei dem bald alleinstehenden Lasse zeigt, dass Alice diese Aufgabe wirklich liegt: Fakten schaffen, keine Ausweichmanöver, keine Relativierungen. Vertrauen schaffen, Wir-Botschaften senden. Das kann sie. Und daher ist Alice sehr zufrieden mit sich, als sie in Marthas Namen mit Lasse Schluss macht und ihm noch dazu die richtige Dosis Trost spendet. Auch wenn sie ein bisschen mit der Wahrheit spielen muss, um emotional an ihn ran zu kommen. Das fällt ihr nicht schwer, denn Alice geht mit der sogenannten Wahrheit kreativ um. Auch ihrer besten Freundin Caro gegenüber. Leider weiß Alice nicht, wann sie aufhören muss. Als Lasse schließlich bei ihr zu Hause aufkreuzt, laufen die Dinge aus dem Ruder.
Folge 1: Der Schmerz der Anderen
Einstieg in ein gefährliches Geschäft: Alice hat sich für einen Job beworben, in dem sie schlechte Nachrichten überbringen muss. Im Probegespräch soll sie dem ahnungslosen Lasse beibringen, dass er von nun an wieder Single ist.
Folge 2: Siebzig Liter Tränen
Alice hat endlich eine eigene Wohnung und geht in ihrem neuen Job voll auf. Sie übernimmt sogar Aufträge ihrer Kollegin Naomi, die kurz vor dem Burnout steht. Zuhause allerdings wartet eine böse Überraschung auf sie.
Folge 3: Mitleid
In einer Kurzschluss-Reaktion hat Alice ihren Klienten Lasse erschlagen: Wohin nur mit dem Toten? Während Caro ihr hilft, den Mord zu vertuschen, wartet auf Alice eine Beförderung − und ein heikler Auftrag.
Folge 4: Kulissen
Alice erweckt den toten Lasse zu neuem Leben und verguckt sich in Robin, den Babysitter ihrer besten Freundin. Eine ältere Dame fordert am Flughafen ihr Talent heraus und Martha lässt mit ihren Nachfragen nicht locker.
Folge 5: Lebendig
Marthas Nachforschungen zum Verbleib ihres Ex-Freundes lassen Alice keine Wahl. Sie schafft es, Martha zu beruhigen und stößt auf einen Fehler in ihrem eigenen Plan. Ihre Chefin Florence übergibt ihr einen grotesken Auftrag.
Folge 6: Heilen
Was wird aus Lasse? Caro und Alice haben unterschiedliche Vorstellungen. Robin treibt seine Recherchen zur Firma voran und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis. Alice tritt in einem Krankenhaus zu einer wichtigen Verhandlung an.
Folge 7: Barmherzigkeit
Die geheimen Geschäftspraktiken der Firma lassen Alice mehr und mehr an ihrem Job zweifeln. Ein Auftrag in der Kirche wird beinahe zum Fiasko. Noch dazu setzt Martha sie weiter unter Druck.
Folge 8: Kleiner Maikäfer
Alice steht mit dem Rücken zur Wand: Caro und Youssef berichten der Polizei von der Leiche in ihrem Garten, und auch Martha packt aus. Als Alice aufs Revier gebracht wird, macht Kommissar Fenchel ernst.
Mitwirkende:
Marleen Lohse
Hanna Plaß
Fabian Busch
Kim Riedle
Yanina Ceron
Timur Isik
Maria Hartmann
Christian Gaul
Leila Abdullah
Monika Oschek
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Alice

Sendetermine: DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:05 Teil 1/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:35 Teil 2/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:00 Teil 3/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:35 Teil 4/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Feo Frank
Auch unter dem Titel: Der Schmerz der anderen (1. Teil)
Siebzig Liter Tränen (2. Teil)
Mitleid (3. Teil)
Kulissen (4. Teil)
Lebendig (5. Teil)
Heilen (6. Teil)
Barmherzigkeit (7. Teil)
Kleiner Maikäfer (8. Teil)
Produktion: DLR/BR 2021, 212 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Dramaturgie: Jakob Schumann
Ton und Technik: Christoph Richter
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Besetzung: Peter Regenbrecht
Ton und Technik: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Susann Schütz
Inhaltsangabe: Endlich hat Alice einen neuen Job gefunden: sie ist Hiobsbotschafterin. Egal ob Trennungsgespräch, Kündigung oder Todesnachricht: Die Firma, bei der Alice anheuert, ermöglicht es, emotional schwierige Gespräche in professionelle Hände zu geben. Ihre Auftraggeber sind Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Schon ihr erster Einsatz bei dem bald alleinstehenden Lasse zeigt, dass Alice diese Aufgabe wirklich liegt: Fakten schaffen, keine Ausweichmanöver, keine Relativierungen. Vertrauen schaffen, Wir-Botschaften senden. Das kann sie. Und daher ist Alice sehr zufrieden mit sich, als sie in Marthas Namen mit Lasse Schluss macht und ihm noch dazu die richtige Dosis Trost spendet. Auch wenn sie ein bisschen mit der Wahrheit spielen muss, um emotional an ihn ran zu kommen. Das fällt ihr nicht schwer, denn Alice geht mit der sogenannten Wahrheit kreativ um. Auch ihrer besten Freundin Caro gegenüber. Leider weiß Alice nicht, wann sie aufhören muss. Als Lasse schließlich bei ihr zu Hause aufkreuzt, laufen die Dinge aus dem Ruder.
Folge 1: Der Schmerz der Anderen
Einstieg in ein gefährliches Geschäft: Alice hat sich für einen Job beworben, in dem sie schlechte Nachrichten überbringen muss. Im Probegespräch soll sie dem ahnungslosen Lasse beibringen, dass er von nun an wieder Single ist.
Folge 2: Siebzig Liter Tränen
Alice hat endlich eine eigene Wohnung und geht in ihrem neuen Job voll auf. Sie übernimmt sogar Aufträge ihrer Kollegin Naomi, die kurz vor dem Burnout steht. Zuhause allerdings wartet eine böse Überraschung auf sie.
Folge 3: Mitleid
In einer Kurzschluss-Reaktion hat Alice ihren Klienten Lasse erschlagen: Wohin nur mit dem Toten? Während Caro ihr hilft, den Mord zu vertuschen, wartet auf Alice eine Beförderung − und ein heikler Auftrag.
Folge 4: Kulissen
Alice erweckt den toten Lasse zu neuem Leben und verguckt sich in Robin, den Babysitter ihrer besten Freundin. Eine ältere Dame fordert am Flughafen ihr Talent heraus und Martha lässt mit ihren Nachfragen nicht locker.
Folge 5: Lebendig
Marthas Nachforschungen zum Verbleib ihres Ex-Freundes lassen Alice keine Wahl. Sie schafft es, Martha zu beruhigen und stößt auf einen Fehler in ihrem eigenen Plan. Ihre Chefin Florence übergibt ihr einen grotesken Auftrag.
Folge 6: Heilen
Was wird aus Lasse? Caro und Alice haben unterschiedliche Vorstellungen. Robin treibt seine Recherchen zur Firma voran und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis. Alice tritt in einem Krankenhaus zu einer wichtigen Verhandlung an.
Folge 7: Barmherzigkeit
Die geheimen Geschäftspraktiken der Firma lassen Alice mehr und mehr an ihrem Job zweifeln. Ein Auftrag in der Kirche wird beinahe zum Fiasko. Noch dazu setzt Martha sie weiter unter Druck.
Folge 8: Kleiner Maikäfer
Alice steht mit dem Rücken zur Wand: Caro und Youssef berichten der Polizei von der Leiche in ihrem Garten, und auch Martha packt aus. Als Alice aufs Revier gebracht wird, macht Kommissar Fenchel ernst.
Mitwirkende:
Marleen Lohse
Hanna Plaß
Fabian Busch
Kim Riedle
Yanina Ceron
Timur Isik
Maria Hartmann
Christian Gaul
Leila Abdullah
Monika Oschek
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Sendetermine: DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:05 Teil 1/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:35 Teil 2/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:00 Teil 3/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:35 Teil 4/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Feo Frank
Auch unter dem Titel: Der Schmerz der anderen (1. Teil)
Siebzig Liter Tränen (2. Teil)
Mitleid (3. Teil)
Kulissen (4. Teil)
Lebendig (5. Teil)
Heilen (6. Teil)
Barmherzigkeit (7. Teil)
Kleiner Maikäfer (8. Teil)
Produktion: DLR/BR 2021, 212 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Dramaturgie: Jakob Schumann
Ton und Technik: Christoph Richter
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Besetzung: Peter Regenbrecht
Ton und Technik: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Susann Schütz
Inhaltsangabe: Endlich hat Alice einen neuen Job gefunden: sie ist Hiobsbotschafterin. Egal ob Trennungsgespräch, Kündigung oder Todesnachricht: Die Firma, bei der Alice anheuert, ermöglicht es, emotional schwierige Gespräche in professionelle Hände zu geben. Ihre Auftraggeber sind Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Schon ihr erster Einsatz bei dem bald alleinstehenden Lasse zeigt, dass Alice diese Aufgabe wirklich liegt: Fakten schaffen, keine Ausweichmanöver, keine Relativierungen. Vertrauen schaffen, Wir-Botschaften senden. Das kann sie. Und daher ist Alice sehr zufrieden mit sich, als sie in Marthas Namen mit Lasse Schluss macht und ihm noch dazu die richtige Dosis Trost spendet. Auch wenn sie ein bisschen mit der Wahrheit spielen muss, um emotional an ihn ran zu kommen. Das fällt ihr nicht schwer, denn Alice geht mit der sogenannten Wahrheit kreativ um. Auch ihrer besten Freundin Caro gegenüber. Leider weiß Alice nicht, wann sie aufhören muss. Als Lasse schließlich bei ihr zu Hause aufkreuzt, laufen die Dinge aus dem Ruder.
Folge 1: Der Schmerz der Anderen
Einstieg in ein gefährliches Geschäft: Alice hat sich für einen Job beworben, in dem sie schlechte Nachrichten überbringen muss. Im Probegespräch soll sie dem ahnungslosen Lasse beibringen, dass er von nun an wieder Single ist.
Folge 2: Siebzig Liter Tränen
Alice hat endlich eine eigene Wohnung und geht in ihrem neuen Job voll auf. Sie übernimmt sogar Aufträge ihrer Kollegin Naomi, die kurz vor dem Burnout steht. Zuhause allerdings wartet eine böse Überraschung auf sie.
Folge 3: Mitleid
In einer Kurzschluss-Reaktion hat Alice ihren Klienten Lasse erschlagen: Wohin nur mit dem Toten? Während Caro ihr hilft, den Mord zu vertuschen, wartet auf Alice eine Beförderung − und ein heikler Auftrag.
Folge 4: Kulissen
Alice erweckt den toten Lasse zu neuem Leben und verguckt sich in Robin, den Babysitter ihrer besten Freundin. Eine ältere Dame fordert am Flughafen ihr Talent heraus und Martha lässt mit ihren Nachfragen nicht locker.
Folge 5: Lebendig
Marthas Nachforschungen zum Verbleib ihres Ex-Freundes lassen Alice keine Wahl. Sie schafft es, Martha zu beruhigen und stößt auf einen Fehler in ihrem eigenen Plan. Ihre Chefin Florence übergibt ihr einen grotesken Auftrag.
Folge 6: Heilen
Was wird aus Lasse? Caro und Alice haben unterschiedliche Vorstellungen. Robin treibt seine Recherchen zur Firma voran und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis. Alice tritt in einem Krankenhaus zu einer wichtigen Verhandlung an.
Folge 7: Barmherzigkeit
Die geheimen Geschäftspraktiken der Firma lassen Alice mehr und mehr an ihrem Job zweifeln. Ein Auftrag in der Kirche wird beinahe zum Fiasko. Noch dazu setzt Martha sie weiter unter Druck.
Folge 8: Kleiner Maikäfer
Alice steht mit dem Rücken zur Wand: Caro und Youssef berichten der Polizei von der Leiche in ihrem Garten, und auch Martha packt aus. Als Alice aufs Revier gebracht wird, macht Kommissar Fenchel ernst.
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Kim Riedle
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Alice

Sendetermine: DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:05 Teil 1/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 20:35 Teil 2/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:00 Teil 3/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 21:35 Teil 4/8 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Feo Frank
Auch unter dem Titel: Der Schmerz der anderen (1. Teil)
Siebzig Liter Tränen (2. Teil)
Mitleid (3. Teil)
Kulissen (4. Teil)
Lebendig (5. Teil)
Heilen (6. Teil)
Barmherzigkeit (7. Teil)
Kleiner Maikäfer (8. Teil)
Produktion: DLR/BR 2021, 212 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Eva Solloch
Dramaturgie: Jakob Schumann
Ton und Technik: Christoph Richter
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Besetzung: Peter Regenbrecht
Ton und Technik: Philipp Adelmann
Regieassistenz: Susann Schütz
Inhaltsangabe: Endlich hat Alice einen neuen Job gefunden: sie ist Hiobsbotschafterin. Egal ob Trennungsgespräch, Kündigung oder Todesnachricht: Die Firma, bei der Alice anheuert, ermöglicht es, emotional schwierige Gespräche in professionelle Hände zu geben. Ihre Auftraggeber sind Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Schon ihr erster Einsatz bei dem bald alleinstehenden Lasse zeigt, dass Alice diese Aufgabe wirklich liegt: Fakten schaffen, keine Ausweichmanöver, keine Relativierungen. Vertrauen schaffen, Wir-Botschaften senden. Das kann sie. Und daher ist Alice sehr zufrieden mit sich, als sie in Marthas Namen mit Lasse Schluss macht und ihm noch dazu die richtige Dosis Trost spendet. Auch wenn sie ein bisschen mit der Wahrheit spielen muss, um emotional an ihn ran zu kommen. Das fällt ihr nicht schwer, denn Alice geht mit der sogenannten Wahrheit kreativ um. Auch ihrer besten Freundin Caro gegenüber. Leider weiß Alice nicht, wann sie aufhören muss. Als Lasse schließlich bei ihr zu Hause aufkreuzt, laufen die Dinge aus dem Ruder.
Folge 1: Der Schmerz der Anderen
Einstieg in ein gefährliches Geschäft: Alice hat sich für einen Job beworben, in dem sie schlechte Nachrichten überbringen muss. Im Probegespräch soll sie dem ahnungslosen Lasse beibringen, dass er von nun an wieder Single ist.
Folge 2: Siebzig Liter Tränen
Alice hat endlich eine eigene Wohnung und geht in ihrem neuen Job voll auf. Sie übernimmt sogar Aufträge ihrer Kollegin Naomi, die kurz vor dem Burnout steht. Zuhause allerdings wartet eine böse Überraschung auf sie.
Folge 3: Mitleid
In einer Kurzschluss-Reaktion hat Alice ihren Klienten Lasse erschlagen: Wohin nur mit dem Toten? Während Caro ihr hilft, den Mord zu vertuschen, wartet auf Alice eine Beförderung − und ein heikler Auftrag.
Folge 4: Kulissen
Alice erweckt den toten Lasse zu neuem Leben und verguckt sich in Robin, den Babysitter ihrer besten Freundin. Eine ältere Dame fordert am Flughafen ihr Talent heraus und Martha lässt mit ihren Nachfragen nicht locker.
Folge 5: Lebendig
Marthas Nachforschungen zum Verbleib ihres Ex-Freundes lassen Alice keine Wahl. Sie schafft es, Martha zu beruhigen und stößt auf einen Fehler in ihrem eigenen Plan. Ihre Chefin Florence übergibt ihr einen grotesken Auftrag.
Folge 6: Heilen
Was wird aus Lasse? Caro und Alice haben unterschiedliche Vorstellungen. Robin treibt seine Recherchen zur Firma voran und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis. Alice tritt in einem Krankenhaus zu einer wichtigen Verhandlung an.
Folge 7: Barmherzigkeit
Die geheimen Geschäftspraktiken der Firma lassen Alice mehr und mehr an ihrem Job zweifeln. Ein Auftrag in der Kirche wird beinahe zum Fiasko. Noch dazu setzt Martha sie weiter unter Druck.
Folge 8: Kleiner Maikäfer
Alice steht mit dem Rücken zur Wand: Caro und Youssef berichten der Polizei von der Leiche in ihrem Garten, und auch Martha packt aus. Als Alice aufs Revier gebracht wird, macht Kommissar Fenchel ernst.
Mitwirkende:
Marleen Lohse
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wozu noch musik?

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 23. Okt 2021 22:00, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Mathias Spahlinger
Produktion: SDR 1975, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Brigitte Keil-Kübler
Helga Sanzenbacher
Volker Schlingmann
Claus Villinger
Mathias Spahlinger
Inhaltsangabe: Das Radiostück "wozu noch musik?" des 1944 in Frankfurt am Main geborenen Komponisten Mathias Spahlinger, dessen erste Ideen und Skizzen bereits 1966 entstanden, wurde 1975 in zweimonatiger Arbeit in den Studios des Süddeutschen Rundfunks (SDR) und dem Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks (SWF) in Freiburg produziert.
Spahlinger bemerkt dazu: "eine collage aus soziologischen, psychologischen, philosophischen, literarischen, ästhetischen und musikalischen notizen und zitaten behandelt die frage, ob und wie politisch verantwortbare musik heute möglich ist. aus theoretischer dissoziation entsteht ein quasi-ästhetisches gebilde, das seine theoretischen prämissen mitliefert: musikalischer sinn (der immanente wie der gesellschaftlich funktionale) ist durch das allgemein musikalische bewusstsein definiert, durch den 'sprachraum', der ziel und ausgangspunkt des musikalisch einzelnen ist; nachdem der 'verlust an objektiv vorgegebener musikalischer sprache' (adorno) zu konstatieren war, spricht die neue musik (wo sie sich nicht unter ihr eigenes bewusstsein von sich selber zurückbegibt) von ihrer sprachlosigkeit in eben jener sprache, die den sinn verweigert. die absicht, mit den sozialen und poltischen implikationen von kunst bewusst umzugehen, signalisiert das ende der bürgerlichen musik, also auch der neuen."
Am 24. Juli 1975 sendeten SDR und SWF sowie der Saarländische Rundfunk (SR) die Radiokomposition, allerdings in einer gekürzten Fassung von etwa 63 Minuten. Die Urfassung von "wozu noch musik?" mit 100 Minuten Spieldauer erklang am 23.10.2021 zum ersten Mal beim Hessischen Rundfunk.
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Die Staatsräte

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 23. Okt 2021 23:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Lethen
Produktion: SWR 2019, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Frank Hertweck
Manfred Hess
Bearbeitung: Frank Hertweck
Manfred Hess
Dramaturgie: Manfred Hess
Ton und Technik: Martin Vögele
Ton und Technik: Tanja Hiesch
Regieassistenz: Diana Müller
Inhaltsangabe: Der Artikel 31 der Preußischen Verfassung von 1920 besagte: "Zur Vertretung der Provinzen bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Staates wird ein Staatsrat gebildet." Seine Mitglieder wurden durch die Provinziallandtage gewählt. 1933 wird dieser Staatsrat zu einem "Ehrenrat" des NS-Regimes und einer Institution von Görings Gnaden, deren Präsident er selbst war. Ihm anzugehören erzeugt die Illusion von Teilhabe an den neuen Machtverhältnissen. Ihn abzuschaffen bedeutet für die politische Praxis nichts. Neben Parteigrößen verleiht Göring vier Männern der deutschen Elite diesen Titel. Sie dienen der neuen Ordnung. Ihre Karrieren und ihr internationaler Ruhm enden nicht 1945. Der Jurist Carl Schmitt gilt als Klassiker des politischen Denkens; der Chirurg Ferdinand Sauerbruch blieb als "Halbgott in Weiß" ein Idol der Ärzte; der Theatermann Gustaf Gründgens spielte die Masken des Bösen bis in die 1960er-Jahre; der Dirigent Wilhelm Furtwängler ist auch in der Bundesrepublik ein Star der klassischen Musikszene. Ein Treffen der vier ist nirgends dokumentiert. In Helmut Lethens 2018 erschienenem Buch "Die Staatsräte" kommen sie zu mehreren fiktiven Herrengesprächen zusammen. Das Hörspiel nimmt das Geistergespräch von 1955 in Düsseldorf
Mitwirkende:
Wilhelm Furtwängler Jens Wawrczeck
Gustav Gründgens Patrick Güldenberg
Ferdinand Sauerbruch Christian Redl
Carl Schmitt Werner Wölbern
Cellosatz von Beethovens 5. Symphonie Pia Maisch
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Kunst - geknebelt von der Macht - Eine Lange Nacht über Dmitrij Schostakowitsch

Sendetermine: DLR - Samstag, 23. Okt 2021 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 23. Okt 2021 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Barbara Giese
Produktion: DLF/DLR 2021, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Ton und Technik: Christoph Bette
Inhaltsangabe: 1906 geboren, war der junge Schostakowitsch Zeitzeuge der Oktoberrevolution und glaubte, wie die russische Avantgarde auch, an die Ideen, mit denen das rückständige Zarenreich abgelöst werden sollte. Als dieser Enthusiasmus von den Machthabern ausgenutzt wurde, ging Schostakowitsch in die innere Emigration und komponierte Musik, die doppeldeutig zu verstehen ist. Viele seiner Werke reagierten auf Ereignisse in seinem Land. So entstand die Symphonie Nr. 2 als Auftragswerk zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, aber auch Jazzmusiken, als westliche Musik in der Sowjetunion verpönt war. Schostakowitsch schrieb Ballette über Industriespionage und dem Besuch der sowjetischen Fußballmannschaft im Ausland. Die 7. Symphonie entstand während der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Beide Opern, sowohl „Die Nase“ als auch „Lady Macbeth“, waren aus unterschiedlichen Gründen bei Kulturbehörden und Parteigremien umstritten und durften lange Zeit nicht aufgeführt werden. Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) gab Interviews, die der Partei nach dem Mund redeten, aber auch gegenteilig ausgelegt werden konnten. Er erlebte Willkür, Verbannung und Ermordungen in seinem persönlichen Umfeld. Zwischen Ruhm und Ablehnung war er innerlich zerrissen. Von schweren Krankheiten gezeichnet, beschäftigte er sich in seinen letzten Jahren mit dem Thema Tod, ganz im Gegensatz zur Obrigkeit, die positives Denken und Erbauliches propagierte.
Mitwirkende:
Frauke Poolman
Bernd Reheuser
Axel Gottschick
Tom Jacobs
Christiane Nothofer
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