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Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

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Mshika-Shika - Schwarzmarktklänge und Guerillapoesie

Sendetermine: DLR - Freitag, 22. Okt 2021 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Masimba Hwati
Produktion: DLR/Bauhaus Universität Weimar/Goethe-Institut/Galerie Eigenheim 2021, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Guerillaradios im simbabwischen Unabhängigkeitskrieg und der Schwarzmarkt von Harare: Diese Klangräume begreift der Klangkünstler Masimba Hwati als Orte des Widerstands gegen koloniale und postkoloniale Machtstrukturen.
Der Schwarzmarkt von Harare könnte das sein, was der Philosoph Achille Mbembe einen Ort „politischer Improvisation“ nennt: Vor aller Augen versteckt, sichtbar und unsichtbar zugleich, ist er ein Gegenentwurf (post)kolonialer Gewaltverhältnisse. Er ist das Börsenparkett der Straße: gedämpfte Stimmen, verführerische Angebote, dubiose Blicke. Der Klang abgenutzter Geldscheine, rasend schnell durch die Finger geblättert. Diese Soundaufnahmen verschränkt der Künstler Masimba Hwati mit Radiomitschnitten aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs in Simbabwe von 1964 bis 1979. Für die Befreiung von der britischen Kolonialmacht spielte die Weitergabe von Informationen per Guerillaradio eine zentrale Rolle. Ein Hörstück über alternative Machtstrukturen, kollektive Selbstermächtigung, über Aufbegehren und Widerspenstigkeit.
Mitwirkende:
Stimme und Xizambi Lukha Mukhavele
Stimme Alois Moyo und Masimba Hwati
Stimme Markus Westphal
Stimme Michael Fischer
Stimme Vivien Mercedes Jester
Stimme Laura Anh Thu Dang
Stimme Dean Ruddock
Stimme Luka Mukhavhele
Stimme Georg Milz
O-Töne Robin Douglas Hwati
O-Töne Florence Maidei Hwati
O-Töne Konstantin Bayer
O-Töne Bianka Voigt
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Per Flugtaxi ins Büro - Luftnummer oder Verkehrslösung?

Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 22. Okt 2021 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dieter Jandt
Ulrich Land
Produktion: SWR 2019, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Günter Maurer
Ton und Technik: Karl-Heinz Runde
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Immer lauter werden die Forderungen nach einer Verkehrswende. Plötzlich erscheinen Lufttaxis als zukunftsträchtig im Neuland der Mobilität. Unbemannt sollen sie die Staus einfach überfliegen. Ist das Flugtaxi endlich die segensreiche Lösung für die Probleme des innerstädtischen Verkehrs, wo Uber und Co in die Taximärkte drängen, für eine Zunahme an PKWs sorgen und die Staus noch verstärken? Welche Vorteile bringt dieses Verkehrsmittel? Und wem? Der mobilen Gesellschaft? Der Umwelt? Hippen Start-Ups und den dahinterstehenden Investoren? Oder gar Politikern, die sich nur zu gern vor einem schmucken Fluggerät ins Licht rücken, was mehr hergibt als ein Foto im Gleisschotter neben einer neuen Bahnschiene. - Oder ist der City-Airbus bloß eine Luftnummer der aktuellen Verkehrspolitik, ein Medienhype, um vom Stau auf der Straße, vom Trauerspiel auf den Schienen, von Abgasen und Abstellgleisen abzulenken?
Mitwirkende:
Gergana Muskalla
Udo Rau
Links: Externer Link Homepage Ulrich Land
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Rahel, damit sie mich kennen - Das Leben der Rahel Levin Varnhagen

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 22. Okt 2021 19:00 Teil 8/10 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Christine Nagel
Auch unter dem Titel: Dass ich ein Schlemihl und eine Jüdin bin (1. Teil)
Freundschaft als Prinzip (2. Teil)
Meine geliebte Seele, wie fehlst Du mir! (3. Teil)
…wie würden Sie es finden, wir gingen zur Levi? (4. Teil)
Napoleon in Berlin (5. Teil)
Krieg ist für keinen gebildeten Menschen (6. Teil)
Ich bin hier sehr wirksam (7. Teil)
Ich lasse mich bloß trauen (8. Teil)
Ist es nicht, als ob ich gestern Tee bei Ihnen getrunken habe? (9. Teil)
Die Pockenmaterie muss raus (10. Teil)
Produktion: rbb 2021, 336 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Christine Nagel
Komponist(en): Dietrich Eichmann
Ton und Technik: Nikolaus Löwe
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Am 19. Mai 1771 kommt sie in Berlin zur Welt: Rahel Levin, älteste Tochter des jüdischen Bankiers und Händlers Markus Levin und seiner Frau Chaie. Die Levins genießen hohes Ansehen bei Friedrich II. - ansonsten ist es mit Ansehen und Rechten für sie als Juden in der preußischen Gesellschaft nicht gut bestellt. Doch die Levins sind eine stolze Familie und führen ein großes, geselliges Haus in der Nähe des Gendarmenmarktes. Rahel und ihre Geschwister Markus, Rose und Robert - gebildet, modern und kulturell immer auf dem Quivive - fühlen sich vor allem als Berliner. Doch das Judentum ist etwas, was man sie immer spüren lassen wird: als Hemmschuh, viel zu klein und einengend für eine Rahel, die Lust auf die große, weite Welt hat. „Heißa lustig! Wer weiß, ob die Welt noch 4 Wochen steht. Kann man nicht jeden Augenblick Zahnschmerzen bekommen?“, schreibt die 23-jährige Rahel.
Mitwirkende:
Rahel Varnhagen Klara Manzel
Rahel Varnhagen Inka Löwendorf
Rahel Varnhagen Dagmar Manzel
Erzählerin Linda Blümchen
Chaie Levin (Rahels Mutter) Jalda Rebling
Karl August von Varnhagen Max von Pufendorf
Friedrich von Gentz Devid Striesow
Pauline Wiesel Winnie Böwe
Wilhelm von Humboldt Robert Gallinowski
Caroline von Humboldt Constanze Becker
Ludwig Robert (Bruder) Niklas Kohrt
Marcus Levin (Bruder) Manuel Harder
Karl von Finckenstein, Henrik Steffens Manuel Bittorf
Alexander von der Marwitz, Alexander von Humboldt, Eduard Gans Tim Freundensprung
David Veit Paul Hentze
Dorothea Veit Anita Vulesica
Rose (Rahels Schwester), Gräfin v. Pachta, Hendel Levin Bettina Kurth
Freude Fränkel Tilla Kratochwil
Fradchen Liepmann Lisa Hrdina
Jette Mendelssohn Peggy Bachmann
Friederike Unzelmann, Iphigenie Melina von Gagern
Prinz Louis Ferdinand, Heinrich Heine Franziskus Claus
Karl Gustav von Brinkmann, Clemens Brentano Martin Claussen
Wilhelm von Burgsdorff, Johann Gottlieb Fichte Felix Goeser
Georg Wilhelm Friedrich Hegel Tomas Fitzel
Akkordeon Eva Zöllner
Klavier Dietrich Eichmann
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Schwarze Wasser

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 22. Okt 2021 19:04 Teil 1/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Kerstin Ekman
Auch unter dem Titel: Geschehnisse am Wasser (Roman)
Produktion: SFB 1997, 120 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Katrin Witt
Regieassistenz: Natalie Singer
Übersetzung: Hedwig M. Binder
Inhaltsangabe: 1974: Die Lehrerin Annie Raft kommt zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter in dem kleinen nordschwedischen Ort Svartvattnet (dt. "Schwarzwasser") an, um zu ihrem Geliebten Dan in eine Hippie-Kommune zu ziehen. Aber Dan holt sie nicht wie versprochen vom Bus ab. Annie macht sich mit ihrer Tochter allein auf den Weg durch die Wildnis. Nach langem Herumirren in dem menschenleeren Gebiet sieht sie im fahlen Licht der Mitternachtssonne einen fremdländisch aussehenden Jungen auf dem Weg vorbeistürzen. Kurz darauf stößt sie auf ein Zelt, in dem zwei grausam zugerichtete Leichen liegen. - 18 Jahre später lebt Anni wieder in dieser Gegend. Die Tochter Mia ist nun erwachsen. Und eines frühen Morgens entdeckt sie Mia in den Armen jenes Fremden, den sie für den Mörder hält.
Mitwirkende:
Erzähler Joachim Nottke
Johan Jens Wawrczeck
Birger Otto Sander
Annie Angelika Thomas
Mia Ulrike Krumbiegel
Gudrun Monika Hansen
Ylja Barbara Dittus
Ake Thomas Thieme
Lennarton Harald Warmbrunn
Busfahrer Fritz Hammer
Petrus Martin Seifert
Dan Ulander Christian Berkel
Kind Magdalena Prinzler
Bjoerne Dieter Montag
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Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblichniedliche Mondabenteuer

Sendetermine: NDR Info Spezial - Freitag, 22. Okt 2021 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): A. L. Kennedy
Produktion: SWR/NDR 2021, 80 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Lisa Krumme
Bearbeitung: Jörgpeter Clarenau
Komponist(en): Tobias Leluschko
Kay Poppe
Ton und Technik: Corinna Gathmann
Ton und Technik: Sebastian Ohm
Besetzung: Dagmar Titz
Besetzung: Sylvia Böttcher
Regieassistenz: Christine Wegerle
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzung: Ingo Herzke
Inhaltsangabe: Dan der Dachs ist los! In Schottland lebt er mit Onkel Stan und drei streitsüchtigen Lamas in einer Wohngemeinschaft. So folgt auf das "fast ganz ungeplante Abenteuer" und das "ganz ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer" als drittes und letztes Hörspiel der Reihe das "gar nicht lieblich-niedliche Mond-Abenteuer“. Denn noch immer lässt sich der böse Dr. P'Krall nicht vertreiben. Er setzt eine resolute Dächsin auf Dan an, der sich prompt in sie verliebt. Muss Onkel Stan gerade jetzt auf den Mond fahren, um dort für Frieden und Freude zu sorgen? Er muss, weil sonst das Wünschen nicht mehr hilft.
Mitwirkende:
Onkel Stan Max von Pufendorf
Dan der Dachs Jonas Minthe
Bert Lama Matti Krause
Jennifer Lama Lisa Hagmeister
Gina Lollobrigida Lama Josefine Israel
Dr. P`Krall Matthias Bundschuh
Miranda Runa Pernoda Schäfer
Sky Leyla Elisa Bulut
Sam Felix Lengenfelder
Hazienda/Spacereporterin Anne Müller
Ernesto Carsten Krabbe
Königin Waffelbaffel Beate Kiupel
König Fuhm Jürgen Uter
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Swingin' Harlem

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 22. Okt 2021 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Vanhoefer
Produktion: BR 2006, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: "Let's go slumming", so lautete die versnobte Devise der weißen New Yorker Bohème während des aufgeputschten Jazz-Zeitalters. "Let´s go slumming", das bedeutete, man nehme "the A train", die U-Bahn-Linie A, und fahre Manhattan-aufwärts Richtung Norden. Denn dort, im afroamerikanischen Harlem, gab es die angesagtesten Clubs mit den heißesten Bands. Harlem, das waren Duke Ellington und Cab Calloway, das waren der "Cotton Club" und die berüchtigten "rent parties", Feten in den eigenen vier Wänden. Unter den vergnügungssüchtigen Jungen und Schönen galt Harlem als Synonym für die Innovation des Swing, für synkopisch hetzende Rhythmen, schneidende Big-Band-Sätze und berauschende Bläser-Soli. Die Sendung "Harlem, Symphonie in Swing und Stomp" verbringt jedoch nicht nur wilde Nächte in wilden Clubs, darüber hinaus erzählt sie die spannende Geschichte eines einst biederen weißen New Yorker Vorortes, der um 1900 zur "Neger-Kapitale der Welt" wurde. Zudem schildert sie eine schwarze Gesellschaft, die in ihrem kulturellen Anspruch und sozialen Erscheinungsbild heterogener ist, als es aus unserer europäischen Perspektive erscheinen mag. Von Gospel bis zur afroamerikanischen Kunstmusik - Harlem hat viele musikalische Gesichter.
Mitwirkende:
Sabine Kastius
Detlef Kügow
Tobias Lelle
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Tiefe Wasser

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 22. Okt 2021 20:00 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 51:00)
Autor(en): Patricia Highsmith
Produktion: WDR 2005, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist(en): Pierre Oser
Regieassistenz: Claudia Kattanek
Übersetzung: Nikolaus Stingl
Inhaltsangabe: Verleger Victor Van Allen kann die offen zur Schau getragenen Seitensprünge seiner jungen, schönen Frau Melinda nicht mehr ertragen. Auf der Party eines befreundeten Ehepaares ertränkt Victor den Barpianisten De Lisle unerkannt im Swimmingpool. Die medizinische Untersuchung kommt zu dem Befund, dass es ein Unfall war. Nur Melinda glaubt nicht an die Unschuld ihres Mannes, hat jedoch keine Beweise. Als Melinda sich einige Zeit später wegen des Bauunternehmers Cameron von Victor scheiden lassen will, bringt dieser den Konkurrenten in einem Steinbruch um. Die Leiche versenkt er in einem See. Verzweifelt behauptet Melinda, ihr Mann sei es gewesen, doch niemand in der Stadt glaubt ihr. Es wird immer deutlicher, dass hinter vorgeblicher bürgerlicher Normalität ein Abgrund klafft. Wie das Sprichwort sagt: "Stille Wasser ..."
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Victor van Allen Rufus Beck
Melinda van Allen Irina Wanka
Trixi Carolina Kertz
Joel Nash Markus Scheumann
Horace Meller Peter Groeger
Mary Meller Astrid Meyerfeldt
Phil Cowans Daniel Werner
Evelyn Cowans Caroline Schreiber
Charley de Lisle Matthias Haase
Don Wilson Peer Augustinski
June Wilson Gisela Claudius
Mr. Cassell Georg B. Lenzen
Coroner Bernt Hahn
Mrs. MacPherson/Frau 1 Doris Plenert
Mr. Carpenter Philipp Schepmann
Pete Havermal Paul Faßnacht
Cameron Michael Lucke
Bryan Rider Till Firit
Polizist / Dr. Franklin Andreas Laurenz Maier
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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"Ich les das noch zu Ende, dann komme ich!" - Lesende Mütter und ihre schreibenden Söhne

Sendetermine: DLF - Freitag, 22. Okt 2021 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dörte Fiedler
Produktion: DLF 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Martin Eichberg
Inhaltsangabe: Bücher können fürs Leben prägen. Hier setzen sich Mütter und ihre schreibenden Söhne an einen Tisch, um über Bücher zu reden – über die, wegen derer sie nie Zeit hatten für die Söhne. Oder über die, die sie gemeinsam lasen. Und womöglich auch über die, die die Söhne erst später, weil heimlich entdeckten. Es gibt in der Literatur viele Beschreibungen über Mütter durch ihre Söhne; es gibt die Helikoptermütter, die Dichtergebärerinnen, die vermeintlich durch ihre Söhne ein selbst nie erreichtes Leben leben, es gibt die Mütter, die für eine verhasste Heimat und einen schmerzhaften Prozess der Abnabelung stehen und die Art der Mütterlichkeit, in der sich Geborgenheit und ein schmerzlich vermisster Sehnsuchtsort vereinen. Es gibt jede Menge Klischees, Stereotype und Wahrheiten, die über Mütter von Söhnen in Schrift gegossen wurden. Aber wie bildet sich die lesende Mutter ab in der Erinnerung des Sohnes, was las sie und spielt das im Geschriebenen des Sohnes heute eine Rolle? Mit den Autoren Donat Blum, Valentin Moritz, Patrick Hofmann und ihren Müttern.
Mitwirkende:
Judith Hofmann
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Kunst - geknebelt von der Macht - Eine Lange Nacht über Dmitrij Schostakowitsch

Sendetermine: DLR - Samstag, 23. Okt 2021 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Barbara Giese
Produktion: DLF/DLR 2021, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Ton und Technik: Christoph Bette
Inhaltsangabe: 1906 geboren, war der junge Schostakowitsch Zeitzeuge der Oktoberrevolution und glaubte, wie die russische Avantgarde auch, an die Ideen, mit denen das rückständige Zarenreich abgelöst werden sollte. Als dieser Enthusiasmus von den Machthabern ausgenutzt wurde, ging Schostakowitsch in die innere Emigration und komponierte Musik, die doppeldeutig zu verstehen ist. Viele seiner Werke reagierten auf Ereignisse in seinem Land. So entstand die Symphonie Nr. 2 als Auftragswerk zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, aber auch Jazzmusiken, als westliche Musik in der Sowjetunion verpönt war. Schostakowitsch schrieb Ballette über Industriespionage und dem Besuch der sowjetischen Fußballmannschaft im Ausland. Die 7. Symphonie entstand während der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Beide Opern, sowohl „Die Nase“ als auch „Lady Macbeth“, waren aus unterschiedlichen Gründen bei Kulturbehörden und Parteigremien umstritten und durften lange Zeit nicht aufgeführt werden. Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975) gab Interviews, die der Partei nach dem Mund redeten, aber auch gegenteilig ausgelegt werden konnten. Er erlebte Willkür, Verbannung und Ermordungen in seinem persönlichen Umfeld. Zwischen Ruhm und Ablehnung war er innerlich zerrissen. Von schweren Krankheiten gezeichnet, beschäftigte er sich in seinen letzten Jahren mit dem Thema Tod, ganz im Gegensatz zur Obrigkeit, die positives Denken und Erbauliches propagierte.
Mitwirkende:
Frauke Poolman
Bernd Reheuser
Axel Gottschick
Tom Jacobs
Christiane Nothofer
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