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Neues Programmschema beim HR

Das Sonntagshörspiel wird jetzt am Abend um 22 Uhr gesendet. Das Kinderhörspiel ist von Samstagmittag auf Sonntagmorgen 8.04 Uhr gewandert.

Dann gibt's alle 14 Tage den Krimi-Mittwoch, wie gehabt 21 Uhr. Beim Hörspiel aus der Artist's Corner bleibt es beim alten Sendeplatz, Samstag, 23 Uhr.

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Wütend, visionär, verkannt - Eine Lange Nacht über das Rätsel Marlen Haushofer

Sendetermine: DLR - Samstag, 16. Okt 2021 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 16. Okt 2021 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Elke Pressler
Produktion: DLF/DLR 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Elke Pressler
Inhaltsangabe: Welch prophetischer Text anno 1963, entstanden im Kopf einer „Hausfrauen-Literatin“, der es zu Lebzeiten nicht gelang, ein „selbstermächtigtes“ Leben zu führen. Doch mit dem Roman „Die Wand“ erwies sich Marlen Haushofer (1920-1970) als brillante Analystin einer (Welt-)Gesellschaft, die bis heute ihr (selbst-)zerstörerisches Tun nicht begreift. Dass diese österreichische Außenseiter-Schriftstellerin, die so gern dazugehören und anerkannt werden wollte, außer ihrem „Klassiker“ noch einiges mehr zu bieten hat, ist kaum bekannt. Fragwürdige Rollenzuschreibungen und existentielles „Social Distancing“ bis hin zu sozialer Isolation sind frühe moderne Themen. Dem Rausch des Vergessens nach dem Nationalsozialismus, besonders beliebt in Österreich, setzte sie gallig-entlarvende Texte entgegen, und ihre Beschwörung des Alleinseins entfaltete sie in einer Sprache, die einfach, fast einfältig scheint, deren Sog sich aber unentrinnbar – wie ein Naturereignis – entfaltet. Die „Lange Nacht“ über Marlen Haushofer lässt sich ein auf dieses Naturereignis.
Mitwirkende:
Stephan Schad
Anita Gramser
Marion Martienzen
Sascha Icks
Hedi Kriegeskotte
Anne Moll
Sonja Schilowitzky
Achim Buch
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Es geschah in Berlin 477:

Betrug mit dem Poststempel

Sendetermine: DLR - Samstag, 16. Okt 2021 05:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Werner Brink
Produktion: RIAS Berlin 1971, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
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Es geschah in Berlin 478:

Der Strauchdieb

Sendetermine: DLR - Samstag, 16. Okt 2021 05:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Werner Brink
Produktion: RIAS Berlin 1970, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
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Jedes Hindernis eröffnet mir neue Möglichkeiten - Die Dirigentin Marin Alsop

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 16. Okt 2021 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christian Lerch
Elisabeth Stratka
Produktion: ORF 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Elmar Peinelt
Inhaltsangabe: 'Mit diesem Orchester verbindet mich einiges: Sie teilen meine Begeisterung für eine ständige Erweiterung des Repertoires und für den Kontakt mit neuen Publikumsschichten', erklärte Marin Alsop bei der Vertragsunterzeichnung mit dem Wiener Radio-Symphonieorchester. 'Es hat mich sehr berührt, dass es die Musikerinnen und Musiker selbst waren, die den Anstoß gaben, mit mir in Kontakt zu treten.' Die US-Dirigentin wird ab September 2019 am Pult des RSO stehen und die Nachfolge von Cornelius Meister antreten.
Marin Alsop, geboren am 16. Oktober 1956 in New York, studierte in Yale und an der Juilliard School, bevor sie Ende der 1980er-Jahre ihre Karriere als Dirigentin startete. Kein Geringerer als Maestro Leonard Bernstein begleitete die Karriere der jungen Alsop. Als sie kein Angebot erhielt, das ihren Talenten entsprochen hätte, gründete sie 1984 kurzerhand ihr eigenes Orchester: Concordia. Sie durchbrach die gläserne Decke und übernahm 2007 das Baltimore Symphony Orchestra, dem sie seither vorsteht.
Marin Alsop lebt mittlerweile in Baltimore, jener amerikanischen Großstadt, die wohl am stärksten mit Armut, Kriminalität und Rassenkonflikten zu kämpfen hat. Alsop engagiert sich mit den 'Orchkids' für die musikalische Bildung und schulische Unterstützung mittelloser schwarzafrikanischer Kinder. Mit ihrem humorvollen Temperament und ihrer Energie hat sie gelernt, sich in einer Männerdomäne zu behaupten: 'Ich versuche jeden Tag mit 48 Stunden auszustatten, um alles unterbringen - einfach weil es mir solchen Spaß macht!'
Neben dem RSO, bei dem sie 2014 ein Programm mit Mahler und Bernstein dirigierte, war Alsop auch bei den New Yorker Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra als Gastdirigentin aktiv und führte Spitzeninstitutionen wie das Concertgebouw-Orchester, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Münchner Philharmoniker. Als erste Dirigentin war sie 2013 für die legendäre Londoner 'Last Night of the Proms' verantwortlich. Thomas Angyan, der Intendant des Wiener Musikvereins, streute ihr bereits vor ihrem Debüt in Wien Rosen: 'Spannende Begegnungen mit innovativen Programmen abseits des Mainstreams sind zu erwarten.'
Mitwirkende:
Sarah Jung
Bernhard Eppensteiner
Monika Kalcsics
Karl Menrad
Aimie Rehburg
Raphael Sas
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Zwölf Quadratmeter Kindheit - Geschichten vom Erwachsenwerden

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 16. Okt 2021 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Lydia Jakobi
Produktion: MDR 2021, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Meinetsberger
Schnitt: Steffen Brosig
Ton: André Lüer
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Der kleine Käfig ist wie eine Zeitkapsel: Das mechanische Plastik-Vögelchen darin zwitschert noch immer. Ein Urlaubs-Mitbringsel meiner Eltern, vor 20 Jahren an die Decke meines Kinderzimmers gehängt. Nur der Motor knurrt bemühter als damals. Und an das lieblos bemalte Gefieder haben sich zarte Spinnfäden geschmiegt. Die Zeit scheint gefangen. Wie in vielen Dingen dieses Raumes. Der Bleistiftzeichnung an der Wand. Die selbst bespielten Kassetten. Der Karton voller Postkarten. In der Schwebe zwischen Vergangenheit und Gegenwart erkunde ich mein ehemaliges Kinderzimmer. Nie wurde es ausgeräumt, obwohl ich ihm lange schon entwachsen bin. Ein Feature über konservierte Kinderjahre, das Abnabeln und die Frage, wie das elterliche Nest an der Schwelle zum eigenen nachwirkt. Ein Feature über konservierte Kinderjahre, das Abnabeln und die Frage, was jenseits von Erinnerungen an Kindheit bleibt.
Mitwirkende:
Lydia Jakobi
Nils Andre Brünnig
Anne Tausch
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Die Schönheit - Der kommunistische Schriftsteller Ronald M. Schernikau

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 16. Okt 2021 12:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Richard Pfützenreuter
Johanna Tirnthal
Produktion: WDR/ORF 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Johanna Tirnthal
Richard Pfützenreuter
Technische Realisation: Michael Kube
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: 'Schönheit ist das Versprechen, dass das werden kann, was wir uns wünschen', schreibt Ronald M. Schernikau in 'Die Tage in L'. Schernikau war Autor, Kommunist und schwule Diva mit einer außergewöhnlichen Biografie zwischen DDR und Westdeutschland. In den letzten Jahren erfahren seine Texte ein Revival. Was macht sie so aktuell?
Schernikau kommt als Kind im Kofferraum von der DDR in den Westen. Zeit seines Lebens zieht es ihn zurück. 1986 geht er zum Studium nach Leipzig, im September 1989 wird er noch DDR-Bürger. Seine Texte vereinen absurde Komik, politischen Ernst und literarisches Stilbewusstsein. Für seinen schwulen Debüt-Roman Kleinstadtnovelle wird er vom westdeutschen Feuilleton gefeiert. Später erforschen seine Texte das Leben in BRD und DDR. Er korrespondiert mit Schriftsteller*innen wie Peter Hacks, Gisela Elsner oder Elfriede Jelinek. Unangekündigt klingelt er bei einem Wien-Besuch sogar an Jelineks Tür, später setzt sie sich für die Veröffentlichung seines Mammutwerks legende ein. Darin geht es um Götter, die versuchen in West-Berlin den Kommunismus einzuführen. Schernikau stirbt mit nur 31 Jahren an den Folgen von AIDS.
Mitwirkende:
Inka Löwendorf
Paul Zichner
Bärbel Röhl
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Weiße Retter - Hilfe oder Anmaßung?

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 16. Okt 2021 13:05
Autor(en): Veronika Frenzel
Produktion: WDR 2020, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Dirk Leyers
Inhaltsangabe: In Uganda steht die Vorsitzende einer US-amerikanischen NGO vor Gericht. Sie soll sich als Ärztin ausgegeben haben und dadurch für den Tod von hundert Kindern verantwortlich sein. Hat sie es in ihrem Eifer, helfen zu wollen, übertrieben? Mit 19 gründet die US-Missionarin Renee Bach im Osten von Uganda ein Zentrum für unterernährte Kinder. Viele sterben. Trotz oder wegen der Behandlung? Zwei Familien ziehen gegen die heute 31-jährige Bach vor Gericht. Dabei geht es um viel mehr als um die Frage, ob Bach schuldig ist. Der Fall steht im Zentrum einer Social-Media-Kampagne, die die gesamte westliche Hilfsindustrie in Frage stellt und im globalen Norden viel Beachtung findet: #NoWhiteSavior. Ausgedacht haben sich den Hashtag eine Uganderin und eine USAmerikanerin. Beide haben selbst lange für NGOs gearbeitet, beide sagen, erst jetzt machten sie etwas Sinnvolles. Für die Aktivistinnen ist Renee Bach der Inbegriff des White Savior: Eine arrogante Weiße ohne Qualifikation, die glaubt, Schwarzen per se helfen zu können, und die selbst der Tod von Kindern nicht aufhält. Gehen die Aktivistinnen zu weit? Ist die Realität wirklich so einfach?
Mitwirkende:
Eva Meckbach
Nina Weniger
Henning Nöhren
Katharina Zapatka
Judith Engel
Maximilian Held
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Hundeliebe

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 16. Okt 2021 13:30 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Frank Kaspar
Jennifer Rieger
Auch unter dem Titel: Jagdgefährten (1. Teil)
Beste Freunde (2. Teil)
Petfluencer (3. Teil)
Produktion: WDR 2021, 88 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Technische Realisation: Peter Harsch
Regieassistenz: Lynn Kathrin Sacha
Inhaltsangabe: Sie jagen, retten, schützen: Gemeinsam bewältigen Hund und Mensch die schwierigsten Aufgaben. Was hat sie so eng zusammengeschweißt? Hunde sind geborene Teamplayer. Das liegt in ihrem wölfischen Erbe. Aber wie verwandelte sich der wilde Beutegreifer in einen willfährigen Helfer?
Hunde sind Beziehungsprofis. Mit ihrer Fähigkeit, auf unsere Gefühlslagen zu reagieren, erobern sie die Herzen vieler Menschen und empfehlen sich für völlig neue Aufgaben. Viele Menschen betrachten ihren Hund als besten Freund oder Familienmitglied.
Hunde haben das Zeug zum Star. Lassie oder Disneys Dalmatiner begeisterten Millionen, süße Welpen auf Instagram gehen viral - nicht immer zum eigenen Vorteil. Treue Augen, lustige Verkleidung, verblüffende Tricks sorgen für enorme Klickzahlen. Mancher Vierbeiner hat mehr Follower als seine Besitzer.
Mitwirkende:
Svenja Wasser
Bruno Cathomas
Lisa Bihl
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Zwischenspiel

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 16. Okt 2021 14:00 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Arthur Schnitzler
Produktion: ORF/BR/SFB 1992, 77 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Klaus Gmeiner
Bearbeitung: Klaus Gmeiner
Ton: Reinhard Prosser
Inhaltsangabe: Der Kapellmeister Amadeus Adams ist davon überzeugt, daß seine Ehe mit der Opernsängerin Cäcilie vor allem auf vollkommener Aufrichtigkeit gegründet ist. Jetzt im verflixten siebten Jahr lodert die Liebe nicht mehr so heiß wie zu Beginn. Aber warum sollte man die Tatsache nicht offen aussprechen? Amadeus gibt ehrlich zu, daß er derzeit an einer anderen Frau interessiert ist. Und Cäcilie läßt sich gar nicht so ungern von Fürst Sigismund den Hof machen. Also überredet Amadeus seine Frau, ihre eheliche Liebesbeziehung zu beenden und in eine vertrauensvolle Freundschaft umzuwandeln.
Schließlich sind sie doch zivilisierte und vernünftige Menschen, die auch diese delikate Situation unter Kontrolle haben sollten, meint Amadeus. Daß die fügsam scheinende Cäcilie mit ihren Gefühlen ganz anders umgeht, als er mit seinen, merkt er erst, als es zu spät ist.
Mitwirkende:
Amadeus Adams, Kapellmeister Michael Heltau
Cäcilie Adams-Ortenburg, seine Frau Silvia Lukan
Albertus Rhon Walter Schmidinger
Marie, seine Frau Susanne Czepl
Sigismund, Fürst von und zu Maradas-Lohsenstein Peter Wolfsberger
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Untermenschen und Alphatiere

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 16. Okt 2021 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): David Zane Mairowitz
Malgorzata Zerwe
Auch unter dem Titel: Juden und Bisons im Warschauer Zoo (Untertitel)
Produktion: DLF/WDR/SR/Radio Gdansk 2010, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: David Zane Mairowitz
Ton: Bernd Friebel
Ton: Lutz Pahl
Inhaltsangabe: September 1939. Das Brüllen sterbender Tiere mischt sich mit dem Getöse heftiger Explosionen: Die deutschen Bomben auf die polnische Hauptstadt treffen auch den Zoo. Kurz darauf reist Professor Lutz Heck, Direktor des Berliner Zoologischen Gartens und aktiver Nazi, nach Warschau. Er hat den Auftrag, die besten der noch verbliebenen Tiere auf deutsche Zoos zu verteilen.
Während Heck die wertvollsten Exemplare des Warschauer Zoos evakuieren lässt, schmuggeln der Direktor des Warschauer Zoos Jan Zabinski und seine Frau Juden in die Gehege. Die Versteckten wissen sich immer nur wenige Meter von ihren Verfolgern getrennt. Und auch die Familie des polnischen Zoodirektors begibt sich in Lebensgefahr.
Mitwirkende:
Carmen Maja Antoni
Bibiana Beglau
Frank Arnold
Klaus Herm
Jürgen Holz
Joachim Kaps
Friedhelm Ptok
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Alexander von Zemlinsky: Casanova, Jude, Kauz und Komponist

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 16. Okt 2021 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sylvia Schreiber
Produktion: BR 2021, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Daniela Röder
Mitwirkende:
Andreas Neumann
Hans Jürgen Stockerl
Katja Schild
Christian Schuler
Carsten Fabian
Julia Cortis
Sylvia Schreiber
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Otto

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 16. Okt 2021 15:05, (angekündigte Länge: 76:12)
Autor(en): Dana von Suffrin
Produktion: BR 2021, 77 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stefanie Ramb
Komponist(en): Polly Lapskovskaja
Ton und Technik: Winfried Messmer
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Pauline Seiberlich
Inhaltsangabe: Für sein Umfeld war Otto, der pensionierte jüdische Ingenieur, schon immer eine Heimsuchung. Nun werden seine Töchter Timna und Babi, beide Anfang 30, auch noch mit seiner Krankheit konfrontiert. Otto, knapp 80, ist aufbrausend, manipulativ, distanzlos und von wahnwitzigen Einfällen beseelt − und jetzt ein Pflegefall. Seinen Töchtern macht er unmissverständlich klar: Ich verlange, dass ihr für mich da seid. Und zwar immer! Die Schwestern müssen jetzt erfahren, wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen − auch wenn man ihn sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. Als Otto aus dem Krankenhaus zurückkehrt, beginnt für Timna und Babi ein Jahr voller unerwarteter Herausforderungen, aber auch ein Jahr der Begegnung mit der eigenen Vergangenheit und Familiengeschichte, die so ungewöhnlich ist, dass Außenstehende nur den Kopf schütteln können. Klug, liebevoll und mit schwarzem Humor erzählt Dana von Suffrin, wie Timna versucht, ihre dysfunktionale Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen. Otto verhandelt vieles: das deutsche Judentum, die Familie und all ihre Segen und Schrecken, Alter und Tod − und ist Hommage und Abrechnung zugleich: Das Porträt eines Mannes, in dessen jüdischer Biografie das ganze schlimm-schöne 20. Jahrhundert aufscheint.
"Otto" ist die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung, aber darüber hinaus habe ich auch versucht, universelle Themen und Menschen in ihrer ganzen Ambivalenz zu behandeln. Auch wenn jemand keine Ahnung vom Judentum hat, soll er sich wiederfinden können: als Vater, als Kind, als Träger von Liebe, Hoffnung, Schuld und Pflicht; als Stimme der Vernunft, als Scheusal, als Opfer oder als Freund." (Dana von Suffrin)
Mitwirkende:
Robert Dölle
Enea Boschen
Luana Velis
Helena Schrei
Clara Naumann
Stephanie Schönfeld
Barbara Horvath
Christiane Roßbach
Helmut Berger
Hemma Michel
Daniel Haucke
Andreas Dirscherl
Maximilian Birnstiel
Rahel Comtesse
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ARD Radio Tatort 160:

Schlachten und Zerlegen

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 16. Okt 2021 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
SWR 2 - Samstag, 16. Okt 2021 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Stefan Kanis
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Dramaturgie: Nicole Standtke
Inhaltsangabe: Während die Lörbener Bevölkerung ausgelassen beim örtlichen Oktoberfest feiert, wird im Schlacht- und Zerlegebetrieb einer angesehenen Landfleischerei die Hand eines ukrainischen Wanderarbeiters geschreddert − und der ist nicht nur nicht versichert, sondern auch weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn beschäftigt. Ehe der Vorfall für dessen „Arbeitsvermittlerin“ brenzlig wird, setzt die ihn mitsamt Ticket an die Haltestelle eines Linienbusses, um ihn schnellstmöglich nach Hause zu schicken. Doch wenige Stunden später wird der Arbeiter tot aufgefunden. Von seinen Papieren fehlt jede Spur. Nancy Ritter, frisch gebackene Polizeimeisterin, ist damit beauftragt, Fotos zur Identitätsfeststellung zu verteilen. Doch dank ihres neugierigen Bruders Tommi, der einen True Crime Podcast aufnehmen will, hat Nancy längst Lunte gerochen... Während Kriminalhauptkommissarin Gesche Kraus vom LKA noch zögert, einen Mord in Erwägung zu ziehen, stecken Nancy und Tommi schon tief im Sumpf von Fleischindustrie, Lohndumping und anderen Schweinereien.
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Steffiz Anna Sophie Schindler
Justyna Maria Wardzinska
Thom Martin Reik
Micha Torsten Ranft
Wasja Roman Kanonik
Ana Oana Solomon
Kolja Roman Hrushchak
Ivan Doan
Nora Schulte
Dorota Lüer
Henning Peker
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Honeckers langer Schatten - Die Rolle der DDR in Namibias Unabhängigkeitskampf

Sendetermine: DLR - Samstag, 16. Okt 2021 18:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rosie Füglein
Auch unter dem Titel: Die Rolle der DDR in Namibias Unabhängigkeitskampf (Untertitel)
Produktion: DLR 2013, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Roman Neumann
Inhaltsangabe: Nach mehr als einem Jahrhundert kolonialer Fremdherrschaft feiert Namibia als eines der letzten Länder Afrikas im März 1990 seine Unabhängigkeit. Die DDR hat die South-West Africa People's Organisation (SWAPO) über viele Jahre in ihrem Widerstandskampf unterstützt und eröffnet in der namibischen Hauptstadt Windhoek nun eine DDR-Botschaft. Sieben Monate später gibt es den ostdeutschen Staat nicht mehr. »Die DDR war unser zweites Zuhause«, gibt Sam Nujoma, SWAPO-Gründer und erster Präsident des freien Namibias, auch 23 Jahre später noch zu verstehen. »Es war damals unser großes Glück, dass die sozialistischen Länder noch existierten, sonst hätte die Sache für uns auch anders ausgehen können.« Wie sah die Unterstützung der DDR für die SWAPO im Einzelnen aus und was ist von den damaligen Ideen im heutigen Namibia noch übrig? Zeitzeugen erzählen.
Mitwirkende:
Winnie Böwe
Robert Beyer
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Ganz. Schön. Sterblich.

Sendetermine: DLR - Samstag, 16. Okt 2021 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marie Weil
Auch unter dem Titel: Mitte des Lebens: Ein Sound-Essay (Untertitel)
Produktion: DLR 2021, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Marie Weil
Ton: Thomas Monnerjahn
Ton: Hermann Leppich
Regieassistenz: Assunta Alegiani
Inhaltsangabe: „Vor gut sieben Jahren, da war ich Mitte, Ende dreißig, wurde mir mit einem Schlag klar, dass ich nicht mehr jung bin.“ Was als Reflexion über die Mitte des Lebens beginnt, wird bald zu einer turbulenten und mehrstimmigen Sound- und Gedankenfahrt.
„Glücklich und zufrieden − das wollten die Menschen vermutlich schon immer sein. Aber dass das leicht ist, selbstverständlich, dass ich ein Recht darauf habe, vielleicht gar verpflichtet dazu bin − ist wohl eher eine zeitgenössische Blüte.“ Eine Frau in der Mitte des Lebens hält Vor- und Rückschau. Welche Chancen sind vertan, welche tun sich erst auf? Welchen Erwartungen begegnet sie? Und könnte nicht alles ganz anders sein? Widerworte, Einwände, Ergänzungen kommen dazu. Ein Klanggestöber entfaltet sich. Davor, darin und dazwischen öffnet sich ein Möglichkeitsraum.
Mitwirkende:
Britta Steffenhagen
Meriam Abbas
Moritz Gottwald
Bettina Kurth
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Shooting

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 16. Okt 2021 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Beate Andres
Produktion: WDR 2010, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Beate Andres
Dramaturgie: Götz Schmedes
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Sonja vom Brocke
Inhaltsangabe: Stellen Sie sich einen Fotografen vor, der nie eine Kamera in die Hand nimmt. Stellen Sie sich diesen Fotografen in einem Wagen auf einer Erkundungsfahrt durch eine unendlich weite Landschaft vor, eine Landschaft, die so weit ist, wie Sie noch nie eine gesehen haben. Stellen Sie sich vor, wie der Fotograf durch diese Landschaft fährt und nach einem geeigneten Motiv sucht, nach einzelnen Häusern, die so nahe zusammen stehen, dass sie eine kleine Siedlung bilden. Und wie er schließlich eine Siedlung findet, die er für geeignet hält.
"Shooting" ist ein Hörspiel, das von Arbeiten des amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson inspiriert wurde, ein Bilderbogen akustischer Flashlights zwischen Filmzitat und der Beschreibung absurder Realitäten des Alltags.
Mitwirkende:
Moderator Ulrich Matthes
Die Frau, die die Blumen liebt / Becky Ann Baker Andrea Sawatzki
Der Mann, der gerne anpackt / Dylan Baker Christian Redl
Junge Frau Franziska Petri
Junger Mann Alexander Khuon
Willa Baker Mira Partecke
Anwohnerin 2 / First Aid Worker 2 Cathlen Gawlich
Anwohner 2 / Cop 2 / Aufnahmeleiter des Shootings Marc Hosemann
Anwohner 1 / Firefighter 2 / Security Udo Kroschwald
Cop 1 Lars Rudolph
Tilda Swinton / Anwohnerin 1 / First Aid Worker 1 Susanne Jansen
Susan Blommaert / Anwohnerin 3 / Firefighter 1 Maren Kroymann
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Rico, Oskar und das Mistverständnis

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 16. Okt 2021 19:04 Teil 2/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Steinhöfel
Produktion: WDR 2021, 103 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Judith Lorenz
Bearbeitung: Judith Lorenz
Komponist(en): Lutz Glandien
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Besetzung: Ulrich Korn
Technische Realisation: Jean Szymczak
Regieassistenz: Felix Lehmann
Inhaltsangabe: Rico und Oskar haben sich verkracht! Und das ausgerechnet jetzt, wo die Existenz ihres Spielplatzes auf dem Spiel steht.
Oskar wittert einen Kriminalfall, aber den muss er nun ganz allein aufklären. Denn Rico redet (erstens) kein Wort mehr mit ihm, ist (zweitens) zum allerersten Mal verliebt und muss (drittens) auch noch nach Hessen, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
Ihre Freunde versuchen verzweifelt, die beiden miteinander zu versöhnen - ohne Erfolg. Doch nur, wenn die beiden zusammenarbeiten, können sie den Fall lösen und den Spielplatz noch retten...
Links: Externer Link Homepage Lutz Glandien
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ARD Radio Tatort 160:

Schlachten und Zerlegen

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 16. Okt 2021 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
SWR 2 - Samstag, 16. Okt 2021 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2021, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Stefan Kanis
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Dramaturgie: Nicole Standtke
Inhaltsangabe: Während die Lörbener Bevölkerung ausgelassen beim örtlichen Oktoberfest feiert, wird im Schlacht- und Zerlegebetrieb einer angesehenen Landfleischerei die Hand eines ukrainischen Wanderarbeiters geschreddert − und der ist nicht nur nicht versichert, sondern auch weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn beschäftigt. Ehe der Vorfall für dessen „Arbeitsvermittlerin“ brenzlig wird, setzt die ihn mitsamt Ticket an die Haltestelle eines Linienbusses, um ihn schnellstmöglich nach Hause zu schicken. Doch wenige Stunden später wird der Arbeiter tot aufgefunden. Von seinen Papieren fehlt jede Spur. Nancy Ritter, frisch gebackene Polizeimeisterin, ist damit beauftragt, Fotos zur Identitätsfeststellung zu verteilen. Doch dank ihres neugierigen Bruders Tommi, der einen True Crime Podcast aufnehmen will, hat Nancy längst Lunte gerochen... Während Kriminalhauptkommissarin Gesche Kraus vom LKA noch zögert, einen Mord in Erwägung zu ziehen, stecken Nancy und Tommi schon tief im Sumpf von Fleischindustrie, Lohndumping und anderen Schweinereien.
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Steffiz Anna Sophie Schindler
Justyna Maria Wardzinska
Thom Martin Reik
Micha Torsten Ranft
Wasja Roman Kanonik
Ana Oana Solomon
Kolja Roman Hrushchak
Ivan Doan
Nora Schulte
Dorota Lüer
Henning Peker
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Das Schweigen entziffern

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 16. Okt 2021 20:00, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Regina Dürig
Produktion: SRF 2020, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Regina Dürig
Christian Müller
Komponist(en): Christian Müller
Tontechnik: Basil Kneubühler
Dramaturgie: Katrin Zipse
Inhaltsangabe: Eine Sensation im Sommer 1900: Auf der Insel Kreta werden Tontäfelchen mit unbekannten Schriftzeichen aus der Bronzezeit gefunden. Dreissig Jahre später beschliesst die amerikanische Altphilologin Alice Kober, das Rätsel um die Bedeutung der unter dem Begriff "Linearschrift B" firmierenden Zeichen endlich zu lösen.
"Vielleicht werden wir herausfinden, ob Helena von Troja tatsächlich existiert hat, ob König Minos ein Mann war oder eine Frau. Vielleicht werden wir aber auch nur erfahren, dass Herr X Herrn Y einhundert Kühe geliefert hat am 10. Juni 1400 v. Chr.", notiert Alice Kober 1946. Durch ihre fast obsessiven Studien und ihre richtungsweisende Methode wurde sie zur weltweit anerkannten Expertin für die Linearschrift B, trotzdem ist sie heute so gut wie vergessen.
Die Autorin Regina Dürig macht sich auf die Suche nach ihr. Neben 200 000 Karteikarten findet sie im Archiv die Ankündigung einer Radioshow, an der Alice Kober mitgewirkt hat. In die Stille zwischen den mondfarbenen Archivschachteln legt sich die Hoffnung, hinüberreichen zu können in eine andere Zeit, eine andere Welt.
Eine poetische Hörspiel-Dokumentation über Alice Kober und die Entzifferung der Linearschrift B, über unwahrscheinliche Begegnungen, entschlossene Hingabe und die Sanftheit der Leerstellen. Mit einer Komposition von Christian Müller, der das statistische Material Kobers in Musik übersetzt hat.
Mitwirkende:
Regina Dürig
Professor Sundvall Peter Kner
Archivar Daniel Mezger
Alice Kober Cathrin Störmer
Mutter Nikola Weisse
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Fischvibe

Sendetermine: DLF - Samstag, 16. Okt 2021 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 70:00)
Autor(en): Leander Fischer
Produktion: DLR 2021, 71 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Janko Hanushevsky
Technische Realisation: Wolfgang Rixius
Technische Realisation: Oliver Dannert
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Von feiernden Nixen und toten Meeren. Zürnende Götter, kanalisierte Städte und Flusslandschaften als Ferienziel. Wilde Fluten anderswo, Uferbewohner ohne Asyl. Vom Klima, vom Wandel, und von der Flucht. Vom Märchen zur Wirklichkeit und wieder zurück.
Wasserwesen und Landratten begegnen sich am Ufer der Donau. Der Flussgott wettert noch gegen die Menschen. Seine Töchter tauschen bereits Flossen und Stimmen gegen Beine. Sie tanzen und feiern die endlose Nacht. Der Pegel steigt, und die Donaufischer flüchten in die Stadt. Ein abgehalfterter Wiener wird magisch von Statuen angezogen, die heilige, gefallene und mythische Frauen darstellen. Einem verkrachten Elternpaar verregnet es den Ausflug. Eine hörspielbesessene Kommissarin findet eine Wasserleiche und ein verwirrter Jüngling sein nasses Grab. Nachts wacht der Weinbauer, die kommenden Horden zu vertreiben. Morgens springen zwei, die einander fanden, von einer Brücke ins Wasser.
Mitwirkende:
Anna-Sophie Friedmann
Merle Wasmuth
Sabine Waibel
Stefko Hanushevsky
Anika Baumann
Wolfgang Michalek
Andreas Grothgar
Wolf Aniol
Gesang Barbara Schachtner
E-Bass Janko Hanushevsky
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Die Froschfotzenlederfabrik

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 16. Okt 2021 23:03, (angekündigte Länge: 77:00)
Autor(en): Oliver Kluck
Produktion: SWR 2011, 76 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Randstein
Inhaltsangabe: Mutter ist in den Alkoholismus abgeglitten, nachdem Vater mit dem Geld durchgebrannt ist, das er in seiner Fabrik mit der Herstellung von Nazi-Kleidung gemacht hat. Eine seiner Töchter ist aus Selbstekel Pornodarstellerin geworden und hat ein Verhältnis mit Mutters Krankenhausarzt. Zerstörte Familienverhältnisse, Arbeit und Ausbeutung, ein marodes Gesundheitssystem, Flucht in Sachgüter und Revolte gegen den Konsumkult: In »Die Froschfotzenlederfabrik« kommentiert ein Konglomerat aus Stimmen Ausschnitte deutscher Gegenwart - zornig, temporeich und mit bissigem Humor.
Mitwirkende:
Mira Partecke
Bettina Engelhardt
Markus Scheumann
Martin Rentzsch
Regine Vergeen
Thomas Piper
Martin Leutgeb
Cathlen Gawlich
Horst Hildebrand
Fritz Peter Schmidle
Birgit Bücker
Eva Derleder
Anne Leßmeister
Dara Sanders
Schülerinnen das Gymnasiums Hohenbaden
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Wütend, visionär, verkannt - Eine Lange Nacht über das Rätsel Marlen Haushofer

Sendetermine: DLR - Samstag, 16. Okt 2021 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 16. Okt 2021 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Elke Pressler
Produktion: DLF/DLR 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Elke Pressler
Inhaltsangabe: Welch prophetischer Text anno 1963, entstanden im Kopf einer „Hausfrauen-Literatin“, der es zu Lebzeiten nicht gelang, ein „selbstermächtigtes“ Leben zu führen. Doch mit dem Roman „Die Wand“ erwies sich Marlen Haushofer (1920-1970) als brillante Analystin einer (Welt-)Gesellschaft, die bis heute ihr (selbst-)zerstörerisches Tun nicht begreift. Dass diese österreichische Außenseiter-Schriftstellerin, die so gern dazugehören und anerkannt werden wollte, außer ihrem „Klassiker“ noch einiges mehr zu bieten hat, ist kaum bekannt. Fragwürdige Rollenzuschreibungen und existentielles „Social Distancing“ bis hin zu sozialer Isolation sind frühe moderne Themen. Dem Rausch des Vergessens nach dem Nationalsozialismus, besonders beliebt in Österreich, setzte sie gallig-entlarvende Texte entgegen, und ihre Beschwörung des Alleinseins entfaltete sie in einer Sprache, die einfach, fast einfältig scheint, deren Sog sich aber unentrinnbar – wie ein Naturereignis – entfaltet. Die „Lange Nacht“ über Marlen Haushofer lässt sich ein auf dieses Naturereignis.
Mitwirkende:
Stephan Schad
Anita Gramser
Marion Martienzen
Sascha Icks
Hedi Kriegeskotte
Anne Moll
Sonja Schilowitzky
Achim Buch
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