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Neues Programmschema beim RBB Kultur

Das Freitagshörspiel wird jetzt nicht mehr im 22:04 Uhr gesendet sondern um 19:00 Uhr. Ebenfalls wurde das Feature von Mittwoch 22:04 Uhr auf 19:00 Uhr verlegt.

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Alles wird nie erzählt - Eine Lange Nacht über den amerikanischen Schriftsteller Henry James und seine berühmte Familie

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Dez 2020 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 5. Dez 2020 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Manfred Bauschulte
Produktion: DLF/DLR 2020, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Christoph Bette
Inhaltsangabe: Die beiden Amerikaner Henry (1843-1916) und William (1842-1910) James haben die Dimensionen der menschlichen Erfahrung erkundet wie wenige. Gegenseitig angetrieben von erstaunlicher Produktivität wirkte der ältere Bruder, William, als Psychologe und Philosoph und der Jüngere, Henry James, als Essayist und Romancier. Die „Lange Nacht” erzählt von den leidvollen Dramen in ihrer Familie, von den Schrecken des amerikanischen Sezessionskrieges und den transatlantischen Abenteuern der Brüder. William James gilt heute als Begründer der Emotionspsychologie. Als Meister der indirekten Charakterisierung seiner Figuren war Henry James stilbildend für Autoren wie James Joyce oder John Dos Passos.
Mitwirkende:
Justine Hauer
Bernd Reheuser
Edda Fischer
Jean Paul Baeck
Walter Gontermann
Frauke Poolman
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Drei

Sendetermine: DLF - Samstag, 5. Dez 2020 00:05 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dror Mishani
Auch unter dem Titel: Orna (1. Teil)
Emilia (2. Teil)
Ella (3. Teil)
Produktion: DLR 2020, 91 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn
Ton und Technik: Susanne Beyer
Regieassistenz: Johanna Tirnthal
Dramaturgie: Jakob Schumann
Übersetzung: Markus Lemke
Inhaltsangabe: Drei Frauen auf der Suche nach Nähe, nach Liebe, nach Gott. Sie alle finden einen Mann, dessen Empathie und Zurückhaltung sie überrascht und den sie besser nie kennengelernt hätten. Krimi nach dem israelischen Bestseller von Dror Mishani.
Orna, Emilia, Ella: Drei Frauen im Großstadtalltag Tel-Avivs: lebenshungrig, gestresst, verunsichert und gleichwohl selbstbewusst. Sie alle sind auf der Suche, und sie alle finden denselben Mann: Gil. Es gibt vieles, was sie nicht über ihn wissen, denn er sagt ihnen nicht die Wahrheit. Aber auch er weiß nicht alles über sie. Wie gefährlich die Sehnsucht nach Liebe und Nähe sein kann!
Teil 1: Orna
Orna ist Gymnasiallehrerin in Tel Aviv. Sie ist frisch geschieden und lebt mit ihrem neunjährigen Sohn den stressigen Alltag einer alleinerziehenden Großstädterin, während ihr Ex-Mann zu seiner neuen Frau und deren Kindern nach Katmandu gezogen ist. Zwischen Arbeit und abendlichem Vorlesen bleibt Orna nicht viel Zeit, um jemand Neues kennenzulernen. Doch auch wenn sich das Flirten mit anderen Männern noch sehr fremd anfühlt, meldet sie sich auf einem Datingportal an. Dort trifft sie auf Gil, einen Anwalt, Anfang 40, ebenfalls geschieden, zwei Töchter. Gil ist humorvoll, entspannt, keiner, der sich ständig produzieren muss. Auch nach den ersten Treffen bedrängt er Orna nicht, passt sich ihrem Tempo an und gewinnt ihre Aufmerksamkeit. Und so vergisst Orna die Warnungen ihrer Freundinnen vor Datingportalen und öffnet sich Gil, Stück für Stück.
Teil 2: Emilia
Emilia ist fremd in Israel. Sie gehört zu den vielen aus Lettland eingewanderten Pflegekräften, die zum Geldverdienen nach Israel gekommen sind. Da Nachum, der alte Mann, um den sie sich jahrelang gekümmert hat, verstorben ist, kümmert sie sich nun um eine mürrische Greisin in einem Seniorenstift. Trost und Zuwendung findet sie bei der sonntäglichen Messe eines jungen Priesters, dem sie sich bald anvertraut. Und beim Sohn des verstorbenen Alten: Gil. Er stärkt ihr Selbstwertgefühl und hilft ihr dabei, wieder Fuß zu fassen in einer Gesellschaft, die ihre Arbeitskraft zwar dringend benötigt, von ihr als Mensch aber nichts wissen will. Wieder ist es Gil, der seine Hilfe anbietet. Er engagiert Emilia als Putzkraft in seiner neuen Single-Wohnung.
Teil 3: Ella
Ella braucht dringend eine Pause von ihren drei kleinen Kindern. Sie will mehr sein als die ewig Gebärende, als eine Haus- und Ehefrau. Um daheim nicht durchzudrehen, hat sie sich für ein Masterstudium eingeschrieben. Ihre Studienarbeit verlagert sie regelmäßig in ihr Lieblingscafé. Dort lernt sie bei einer Zigarettenpause einen sympathischen Mann kennen: Gil. Nach einer längeren, kumpelhaften Annäherung entwickelt sich, obwohl Ella verheiratet ist, doch mehr.
Mitwirkende:
Judith Rosmair
Matthias Brandt
Torben Kessler
Meike Droste
Judith Engel
Patrick Güldenberg
Wolfgang Pregler
Tina Engel
Katharina Matz
Uta Hallant
Maria Hartmann
Christoph Gawenda
Jack Triebel
Bernd Moss
Inka Löwendorf
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Im Süden von Louisiana - Die Geschichte der Cajun-Musik

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Dez 2020 05:05
Autor(en): Barry Graves
Produktion: RIAS 1982, 53 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Dedans le Sud de la Louisiane, im Süden von Louisiana, nannte Barry Graves sein Feature. Es erzählt die Geschichte dieser Gegend der USA mit Hilfe von Musik. Dabei erklärt er Begriffe wie Cajun und Zydeco mit Beispielen, untrer denen sich einige historische Schätze finden. Es geht unter anderem um Instrumentierungstechniken und stylistische Entwicklungen von der traditionellen Volksmusik bis zum Pop der 80er Jahre.
Links: Externer Link Barry Graves Fansite
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Das ABC des schönen Mordens

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 5. Dez 2020 07:25 Teil 5/24
Autor(en): Kai Magnus Sting
Auch unter dem Titel: Wer A sagt, muss auch B sagen – und zwar von A bis Z! (Untertitel)
Produktion: SWR 2020, 76 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Ton und Technik: Jana Peil
Ton und Technik: Peter Harsch
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Draußen peitscht der Wind. Im Kamin prasselt das Feuer. Ein Ehepaar sitzt sich gegenüber bei Kerzenschein, beide trinken ein Glas Rotwein. Der Gatte löst ein Kreuzworträtsel. "Weltmacht mit 3 Buchstaben …" Der Gatte lacht. "Ich. Und hier? Beendet das Leben endgültig. Ebenfalls drei Buchstaben, waagerecht … Ha! Ehe." "Also, manchmal könnte ich dich umbringen." "Da brauchst du einen Plan. Das ist das A und O bei der Sache." "Du meinst, wer A sagt, muss auch B sagen?" "Nach A kommt B, und zwar von A bis Z!" "Das machen wir. Wir denken uns von A bis Z Mordmethoden aus! Ein ABC …" "… des schönen Mordens!"
Mitwirkende:
Felix von Manteuffel
Leslie Malton
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Kopftuchlos in Teheran - oder wie Dena auf dem Weg zur Arbeit gegen die textile Diktatur der Mullahs protestiert

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 5. Dez 2020 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 5. Dez 2020 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Renata Borowczak
Produktion: rbb 2018, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton: Bodo Pasternak
Ton: Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Sarah Krüger
Inhaltsangabe: Dena, 38 Jahre alt, von Beruf Lehrerin, geht jeden Tag ohne Kopftuch zur Arbeit. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, denn sie lebt im Iran, dem Land der Scharia, in dem die religiöse Führung den Kopftuchzwang seit fast 40 Jahren nicht gelockert hat. Alles hat mit einer Demonstration im Dezember 2017 angefangen. Durch das Internet ging folgendes Bild: Eine junge Frau mit langem, schwarzem Haar steigt auf einen Stromverteilkasten und streckt ihr weißes Kopftuch nach oben wie eine Fahne. Es folgten eine Festnahme durch die Sittenpolizei und ... zwei Jahre Haft. Doch das schreckt Dena und andere Nachahmerinnen nicht ab. Immer mehr junge Frauen trauen sich ohne Kopftuch auf die Straße, obwohl ihnen dabei die Angst vor Schlägen, Folter und vor allem vor den Schikanen gegenüber der Familie im Nacken sitzt. Denas Mann unterstützt ihren Protest. Das Paar denkt wie viele junge Iraner: In ihrem Land muss sich eine Menge verändern. Sie haben genug von der Respektlosigkeit der Politiker. Der Kopftuchzwang ist nur ein Punkt auf einer langen Liste. Er ist ein Symbol. Und seine Abschaffung - ein erster Schritt. Eine Vision, die auch für Dena unmöglich scheint, doch an die sie, trotz der Diktatur der Mullahs, aufrichtig glaubt.
Mitwirkende:
Robert Frank
Renata Borowczak
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Brüchige Gletscherehe - Die Zusammenlegung der beiden Tiroler Skigebiete Ötztal und Pitztal

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 5. Dez 2020 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ilse Huber
Produktion: ORF 2020, 54 Min. (Stereo) - Feature
Tongestaltung: Otmar Bergsmann
Tongestaltung: Christian Gorz
Inhaltsangabe: Noch ist es nicht soweit. Die beiden Tiroler Gletscherskigebiete Ötztal und Pitztal sind voneinander unabhängig zu erleben. Doch geht es nach den Betreibern der Bergbahnen Sölden und der Pitztaler Gletscherbahn, soll eine Verbindung hergestellt werden. Skifahren soll dann grenzenlos sein. Die Projektbetreiber erhoffen sich durch die Erweiterung eine 'schneesichere' Ausdehnung der Wintersaison.
Die touristische Infrastruktur soll ausgebaut und der Komfort auf die Spitze getrieben werden: Ein dreistöckiges Seilbahnzentrum samt Restaurants und Bars, ein befahrbarer Tunnel sowie ein Speicherteich plus Beschneiungsanlage sind geplant. Veranschlagte Kosten: knapp 132 Millionen Euro.Die Bevölkerung ist gespalten. Neue Arbeitsplätze, wirtschaftliche Stabilität, weniger Abwanderung erwarten sich die einen: Im Pitztal etwa ist die Hotellerie- und Tourismuswirtschaft der größte Arbeitgeber. Einen massiven Eingriff in die hochalpine Landschaft befürchten die anderen: Die Alpin- und Naturschutzvereine haben sich gegen das Projekt zusammenschlossen.
Vor dem Hintergrund der global steigenden Temperaturen, die den Schnee früher als erwartet zum Schmelzen bringen, sei dieses Vorhaben höchst fragwürdig, so ihre Argumentation. Dann kommt Corona - und mit der Pandemie andere Voraussetzungen für den Skitourismus. Angesagt sind Abstand halten, Maskenpflicht und Sicherheitsregeln fürs Apres-Ski. Was bedeuten diese Veränderungen für das umstrittene Gletscher-Großprojekt? Eine Recherche von Ilse Huber.
Mitwirkende:
Ursula Scheidle
Gerhard Kasal
Michael Köppel
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Nahe dem wilden Herzen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 5. Dez 2020 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Pociao
Auch unter dem Titel: Über die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector (Untertitel)
Produktion: WDR/NDR 2004, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Uta Reitz
Komponist(en): Ulrike Haage
Technische Realisation: Günter Kasper
Regieassistenz: Ariane Skupch
Inhaltsangabe: Über die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector Clarice Lispector wurde 1920 in der Ukraine als Tochter jüdischer Eltern geboren, die bald nach Brasilien emigrierten. Mit 23 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Nahe dem wilden Herzen“. Der löste eine Sensation aus und begründete eine brasilianische Literaturströmung, die radikal subjektiv auf die Erforschung innerer Wirklichkeit abzielte. Tagebücher und Aufzeichnungen, Interviews und Kommentare zum Werk ergeben ein Porträt der Schriftstellerin. Dabei interessieren weniger Fakten und chronologische Zeitenfolge als Clarices eigene fragmentarische Methode, ein inneres Erlebnis oder einen Gedanken auszudrücken. Die Schauplätze sind Recife, Rio de Janeiro, Bern, Napoli, Washington.
Mitwirkende:
Hildegard Kuhlenberg
Dörte Lyssewski
Marietta Bürger
Susanne Flury
Matthias Haase
Claudia Mischke
Volker Roos
Uta-Maria Schütze
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Russisches Gift - Nawalny, Nowitschok und die Propaganda

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 5. Dez 2020 13:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christine Hamel
Produktion: BR 2020, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rainer Schaller
Sound-Design: Rainer Schaller
Inhaltsangabe: Die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny im August 2020 ist ein Schock für die Welt. Nowitschok ist ein international verbotener Kampfstoff, der zu schlimmen Qualen führt, wie überlebende Opfer berichten. Im Krankenhaus von Omsk, in dem Nawalny zuerst Hilfe bekommt, spielen sich merkwürdige Szenen ab. Was soll hier vertuscht werden? Als der Verdacht auf das Putin-Regime fällt, läuft die russische Propaganda-Maschine an. Die Staatsmedien verbreiten unzählige Versionen des Falls, die sich alle widersprechen aber ein Ziel haben: Die Tatsachen verschleiern und die Schuld dem Westen zuschieben.
Die Autorin und Russland-Kennerin Christine Hamel rekonstruiert in ihrem radioFeature nicht nur die dramatische Rettungsaktion für Alexej Nawalny - sondern auch die Propaganda-Schlacht des Kremls. Sie spricht mit Geheimdienst-Experten, mit Menschen, die eine Nowtischok-Vergiftung selber nur knapp überlebt haben, und mit einem Mit-Entwickler des Kampfstoffs. Der Chemiker ist zwar immer noch stolz auf seine Erfindung- aber auch empört darüber, wie sie eingesetzt wird. Am Ende wird klar: Mit der Gift-Attacke sollte nicht nur die wichtigste Stimme der russischen Opposition zum Schweigen gebracht werden - sondern auch die Wahrheit.
Mitwirkende:
Beate Himmelstoß
Stefan Wilkening
Hemma Sophia Michel
Michael Atzinger
Caro Matzko
Florian Schwarz
Peter Veit
Markus Mayer
Moritz Holfelder
Christian Jungwirth
Johannes Hitzelberger
Knut Cordsen
Peter Lersch
Christine Hamel
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Das Mädchen, das vom Himmel fiel - Die Überlebensgeschichte von Juliane Koepcke

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 5. Dez 2020 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Renate Maurer
Produktion: ORF/WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Robert Pawlecka
Inhaltsangabe: Weihnachten 1971. Über dem peruanischen Regenwald gerät eine Passagiermaschine in ein Gewitter und zerbricht in der Luft. Die 17 jährige Juliane Koepcke überlebt einen Sturz aus 3000 Meter Höhe und 10 Tage im Dschungel. Später studiert sie Biologie - und kehrt jedes Jahr nach Peru zurück: Um den Wald zu schützen, der sie einst gerettet hat. Das wundersame Überleben des deutschen Teenagers macht weltweit Schlagzeilen. Journalisten verfolgen das Mädchen. Der 'Stern' sichert sich ein Exklusivinterview. Ihr Vater, ein bekannter Zoologe, der an einem Quellfluss des Amazonas die Forschungsstation „Panguana“ betreibt und beim Absturz auch seine Frau verliert, versteinert in seiner Trauer. Er schickt Juliane nach Kiel zu ihrer Tante. Sie selbst kann das Geschehen viele Jahre lang nur mit dem Verstand begreifen, fühlen kann sie es lange nicht. Nach ihrem Biologiestudium kehrt Koepcke 1998 an den Absturzort zurück und dreht mit Werner Herzog den Dokumentarfilm „Wings of Hope“. Heute leitet sie die Bibliothek der Zoologischen Sammlung in München, doch ihr eigentliches Zuhause ist die Forschungsstation ihrer Eltern die sie zu einem Naturschutzgebiet und einem renommierten Zentrum zur Erforschung der Artenvielfalt ausgebaut hat.
Mitwirkende:
Irina Wanka
Raphael Sas
Jörg Stelling
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Niavarani über Nestroy - Eine Art SpontanHörspiel

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 5. Dez 2020 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Johann Nestroy
Produktion: ORF 2020, ca. 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Bearbeitung: Michael Niavarani
Inhaltsangabe: Michael Niavaranis erste Liebe heißt Nestroy. Nestroy ist der Autor, der ihn zum Theater und auf die Bühne gebracht hat. Nestroy ist seit jeher sein Ratgeber in allen Lebenslagen. Anfang Dezember hat Niavarani unter dem Titel 'Es glaubt kein Mensch, was ein jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist' ein Buch mit CD über Johann Nestroy herausgebracht.
Die Ö1 Hörspielredaktion hat Michael Niavarani eingeladen, von seinem ganz persönlichen Nestroy zu erzählen: Welche Texte ihn wann begleitet haben, woher er seine Inspiration holt und warum Nestroy heute noch so aktuell ist. Niavarani liest und kommentiert 'seinen' Nestroy: 'Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich habe mich noch selten getäuscht' (Johann Nestroy, 1801 - 1862). Mit im Studio sind Julia Edtmeier und Gerhard Kasal, mit denen der 2020 mit dem 'Nestroy-Publikumspreis' ausgezeichnete Schauspieler und Kabarettist Ausschnitte aus Nestroy-Stücken spielen wird.
Eine Aufzeichnung vom 01.12.2020 aus dem Hörspielstudio des Wiener Funkhauses
Mitwirkende:
Michael Niavarani
Julia Edtmeier
Gerhard Kasal
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Menschen im Kaufhaus - An einem Brennpunkt der Großstadt

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 5. Dez 2020 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Schier-Gribowski
Produktion: hr 1956, 53 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: Noch im vorigen Jahr waren die Kaufhäuser in der Adventszeit rappelvoll. Doch die Corona-Pandemie setzt ihnen schwer zu. In diesem Feature aus dem Jahr 1956 erinnern wir an eine Zeit, in der Kaufhäuser eine geradezu magische Anziehungskraft hatten.
Sie galten als Konsumtempel und Sinnbilder des "Wirtschaftswunders" der 50er Jahre. Der Autor beschreibt einen Tag in einem Frankfurter Kaufhaus.
Er schildert seine Eindrücke, die er durch Gespräche mit leitenden Angestellten, Verkaufspersonal und Kunden vertieft, beschreibt Organisation, Einkauf, Marktforschung und Verkaufsprinzipien und macht die volkswirtschaftliche Bedeutung solcher Konzerne deutlich.
Mitwirkende:
Peter Schier-Gribowski
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Glück, das mir verblieb - Erich Wolfgang Korngolds "tote Stadt" lebt

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 5. Dez 2020 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Frank Halbach
Produktion: BR 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Frank Halbach
Technik: Peter Preuß
Inhaltsangabe: Es war die Zeit der Avantgarde, in der sich Komponisten wie Arnold Schönberg, Anton Webern oder Alban Berg für die Atonalität und später die Zwölftontechnik stark machten. Ein dreiundzwanzigjähriges Wunderkind jedoch setzte damals auf Spätromantik, Wagnersche Leitmotiv-Technik, raffinierte Instrumentierung und verschmähte auch die Einflüsse des Verismo à la Puccini nicht: Erich Wolfgang Korngold. Heraus kam eine der erfolgreichsten Opern der 1920er Jahre: "Die tote Stadt", frei nach dem Roman "Das tote Brügge" von Georges Rodenbach. Doch Korngolds Ruhm als Opernkomponist drohte - völlig ungerechtfertigt - bald zu verblassen. Seine jüdische Herkunft zwang ihn, in die USA zu fliehen, wo er bahnbrechende Filmmusik komponierte, u.a. zu "Robin Hood" und "Captain Blood" mit Errol Flynn. Ende der 1960er wurde die "Die tote Stadt" endlich wiederentdeckt: Ihre Musik bedachte man mit vielen Attributen: "verführerisch", "morbide", "psychologisch", "unzerstörbar, mächtig, lustvoll". "Die tote Stadt lebt"! Am 4. Dezember 2020 feiert sie ihren 100. Geburtstag.
Mitwirkende:
Irina Wanka
Thomas Birnstiel
Stefan Merki
Johannes Silberschneider
Katja Schild
Christian Schuler
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Garou-Garou

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 5. Dez 2020 15:05, (angekündigte Länge: 72:25)
Autor(en): Marcel Aymé
Auch unter dem Titel: Der Mann, der durch die Wand gehen konnte (Buchvorlage)
Le passe muraille (Originaltitel)
Produktion: BR 1954, 73 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Komödie
Regie: Walter Ohm
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Komponist(en): Mark Lothar
Inhaltsangabe: Der Mann, der eines Tages nahezu erschüttert entdeckt, dass er durch die Wand gehen kann, ist ein braver Finanzbeamter. Zunächst sucht er Heilung beim Arzt, doch bald schon reizt es ihn, Grenzen zu überschreiten. Ganz Paris wird von seinen Taten als Gentleman-Einbrecher belustigt oder erschreckt. Doch als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere von einem Besuch bei seiner Freundin zurückkehren will, bleibt Garou-Garou in der Hausmauer stecken. Das Liebesglück hat ihm seine Fähigkeit genommen. Als Vorlage zum Hörspiel diente Marcel Aymés Novelle Le passe muraille aus dem Jahr 1943, die auch mehrfach verfilmt wurde: 1959 hatte die Filmkomödie Ein Mann geht durch die Wand mit Heinz Rühmann in der Rolle des Wände durchschreitenden Herrn Buchsbaum Premiere.
Mitwirkende:
Sprecher Peter Lühr
J. Maurice Dutilleul Erich Ponto
Dr. Jaquard Ernst Schlott
Direktor Lecuel Hans Herrmann-Schaufuß
Herr von Legranges Paul Hoffmann
Ferrier Bruno Hübner
Girard, ein Maler Siegfried Lowitz
Beauchamp Fred Kallmann
Breve Ernst Rotmund
Bettler Bum Krüger
Chansonette Trude Hesterberg
Amelie Salincourt Eva Ingeborg Scholz
Gefängniswärter Albert Spenger
Polizeikommissar Fritz Straßner
Walter Hillbring
Hilde Classen
Christian Marschall
Ingeborg Hoffmann
Horst Raspe
Leo Bardischewski
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Liebesmüh

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 5. Dez 2020 17:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Cristin König
Produktion: WDR 2020, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Cristin König
Komponist(en): Friederike Bernhardt
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Regieassistenz: Fabio Neis
Inhaltsangabe: Ellen kommt nach langer Zeit zurück nach Hause und steht vor einem Rätsel: Die Mutter ist verschwunden. Ihre Schwester Meggie ist abweisend und ahnungslos. Was ist passiert?
Ellen und Meggie sind ungleiche Schwestern. Meggie kümmert sich selbstlos um die Mutter, hält deren Härte und Allüren aus. Ellen lebt weit weg und hat sich entzogen – der Mutter, dem Haushalt, dem Heimatort. Bei Ellens Rückkehr zeigt sich mehr und mehr, dass in der Familie Liebe als Machtmittel eingesetzt wurde. Liebesbemühung und Liebesentzug waren immer der Treibstoff. Und auch sonst scheint sich in dem kleinen Ort nichts wirklich verändert zu haben. Wenn da nicht plötzlich diese mörderischen Aggressionen wären. Selbst bei der sanften, ausweichenden Meggie. Ihre Mutter, die Liebesstrategin, bleibt verschwunden.
Mitwirkende:
Corinna Harfouch
Sandra Borgmann
Britta Hammelstein
Yvon Jansen
Arnd Klawitter
Ronald Kukulies
Guido Renner
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Rückkehr nach Asprovalta - Die Geschichte einer griechischen Gastarbeiterfamilie

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Dez 2020 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rainer Schildberger
Produktion: rbb 2019, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Martin Seelig
Ton: Iris König
Regieassistenz: Sarah Krüger
Inhaltsangabe: 1964 kommen Pavlos und seine Frau Anatoly als junge Gastarbeiter nach Deutschland. Der Plan: Wir machen das ein paar Jahre, sparen und kehren dann zurück. Aber der Plan geht nicht auf. Denn es gefällt ihnen im fremden Land, wo es Regeln gibt und Rechte und Aufstiegschancen. Sie bleiben. Auch wegen der Kinder, die irgendwann eigene Pläne haben. Erst nach über 40 Jahren kehren Pavlos und Anatoly zurück. Die Sehnsucht nach der Heimat war immer da. Aber hier merken sie, wie deutsch sie geworden sind. Sie vermissen die Ordnung. Neid schlägt ihnen entgegen, auch weil sie sichere Renten aus Deutschland beziehen. Geht doch zurück, wenn es euch nicht gefällt, sagen die Griechen. Doch Pavlos und Anatoly wissen sich zu helfen.
Mitwirkende:
Luise Wolfram
Rainer Schildberger
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Osman - Der Dschinn in der Klemme

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 5. Dez 2020 19:04 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ute Krause
Auch unter dem Titel: Der Dschinn in der Klemme (Zusatz)
Produktion: WDR 2010, 149 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Als Anton die staubige Flasche entkorkt, die er in einem kleinen Laden entdeckt hat, ahnt er nicht, welche Abenteuer auf ihn warten. Der Dschinn Osman, der aus der Flasche steigt, steht Anton zwar zu Diensten und erfüllt ihm auch gern einen Wunsch.
Aber leider ist das mit dem Wünschen gar nicht so einfach. Plötzlich finden sich Anton und seine Schwester in der Vergangenheit wieder und müssen eine Botschaft aus dem Heerlager der Türken schmuggeln, bevor sie wieder zurück können in ihre Zeit. Allerdings hat Osman ihnen eine wichtige Kleinigkeit verschwiegen ...
Mitwirkende:
Regina Lemnitz
Anton Göss
Johanna Bergmann
Albert Kitzel
Bülent Sharif
Rona Özkan
Ercan Altun
Ufuk Cam
Serhat Cokgezen
Ozan Yildirancan
Cem Göktas
Danilo Gajic
Isabella Archan
Friedemann Thiele
Martin Zuhr
Michael Holdinghausen
Georg Marin
Tunc Denizer
Ferhat Keskin
Fahri Sahin Sarimese
Filiz Kücükaksu
Asuman Cakmak
Filiz Odabasi
Kezban Tursun
Femet Fey
Betül Jülide Gülgec
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Synapsis

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 5. Dez 2020 19:04, (angekündigte Länge: 51:00)
Autor(en): Jörg Diernberger
Produktion: WDR 2017, 51 Min. (Stereo) -
Regie: Jörg Diernberger
Komponist(en): Jörg Diernberger
Gunnar Geisse
Technische Realisation: Christian Zahler
Technische Realisation: Toni Nirschl
Regieassistenz: Yvonne Assmus
Regieassistenz: Christian Zahler
Schnitt: Jörg Diernberger
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Sorgenfrei auf Tastendruck. Das ist die Geschäftsidee des Start-ups Synapsis. Doch die Testphase des Programms verläuft weniger reibungslos als geplant. Die Idee ist so einfach wie genial: Eine passende Amnesie für jeden. Durch neurologische Stimulation soll ein vorübergehender Gedächtnisverlust ausgelöst werden, um den Probanden in einen Zustand absoluter Entspannung zu versetzen. Mit dieser Erfindung gründen drei Jungunternehmer das Start-up - um die Welt zu verbessern, beziehungsweise schnell reich zu werden. Die Entwicklung des computergesteuerten Neurologie-Programms ist weit fortgeschritten. Alles läuft so gut. Nur: Das mit dem Gedächtnisverlust funktioniert, das mit der kurzen Dauer weniger. Und nun ist auch noch der Proband entwischt: Er befindet sich auf einem Ruderboot, mitten auf einem See, ohne Erinnerung, ohne Ortung. Anders als vorgesehen oder vorhergesehen, ist der Gedächtnisverlust Auslöser eines Neuanfangs.
Mitwirkende:
Ugo, Neurologe Steffen Schlösser
Ilvie, Neurologin Lena Noske
Bertram Wagebrecht, Programmierer Robert Nickisch
Prof. Timmermann, Chefärztin Claudia Lietz
Dr. Walter, Rechtsanwalt Dietrich Lehmann
Joa, ein Junge August Reto
Krankenschwester Franziska Martin
Dennis Wagebrecht, Büroleiter Jörg Diernberger
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Der mechanische Türke

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 5. Dez 2020 20:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Petr Šourek
Produktion: SRF 2020, 43 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Johannes Mayr
Komponist(en): Karl Atteln
Tontechnik: Basil Kneubühler
Inhaltsangabe: Ein modernes Märchen von einem, der auszog, ein Tech-Start-up zu gründen. Und eine kluge Satire auf die Zumutungen des digitalen Kapitalismus.
Kevin Knecht träumt davon, ein ganz Grosser zu sein, mindestens der nächste Steve Jobs. In Wahrheit betreibt er eine marode Astrologie- und Sex-Hotline. Die Türen sind klapprig, die Mitarbeiter mürrisch. Sein Coach rät ihm, die Firma zu verkaufen und ins Silicon Valley zu gehen. Gesagt, getan. Doch während Kevin in den Mülltonnen der Tech-Firmen nach neuen Ideen sucht, sucht sich seine Freundin zuhause einen neuen Partner.
Der mechanische Türke war ein lebensgrosser Schachroboter, der 1770 erfunden wurde. Der Clou: Im Inneren des Schachroboters versteckte sich ein Mensch. Etwa zur gleichen Zeit fingen Textilfabrikanten in Nordengland an, ihre Arbeiter durch Maschinen zu ersetzen – die Geburtsstunde des Kapitalismus. Heutzutage gibt es den "Mechanical Turk" von Amazon: eine Crowdworking-Website, auf der Unternehmen Arbeiter aus der Ferne einstellen können, um für wenig Geld Arbeiten auszuführen, die Maschinen noch nicht erledigen können.
Mitwirkende:
Türe Susanna Clasen
Kevin Oliver Wnuk
Ella Mona Petri
Emma Barbara Falter
Coach Erich Räuker
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Laute Nächte

Sendetermine: DLF - Samstag, 5. Dez 2020 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Thomas Arzt
Produktion: ORF 2020, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andreas Jungwirth
Komponist(en): Hearts
Tongestaltung: Anna Kuncio
Tongestaltung: Manuel Radinger
Besetzung: Stefanie Zussner
Regieassistenz: Julia Herzog
Inhaltsangabe: Eine junge Frau und ein junger Mann, nachts, beim Tanzen. Das ist die Geschichte. So einfach. 'Laute Nächte' erzählt von Anna und Martin, die einander in einem Club begegnen. Aber es ist nicht die laute Musik, warum sie nicht miteinander sprechen können. Anna ist gehörlos. Das kann Martin ihr nicht ansehen und versteht Annas Verhalten als Ablehnung. Anna hat Erfahrung, was passiert, wenn ihr Gegenüber davon erfährt. Schließlich gilt sie auch im 21. Jahrhundert als behindert. Zurückweisung, Verständnis, Mitleid - das alles kennt sie, das alles will sie nicht wieder und wieder erleben. Aber Martin bedeutet ihr etwas und so schreibt sie mit Lippenstift auf einen Spiegel: Ich kann dich nicht hören. Was bitte soll das Problem sein, denkt Martin. Wann sehen wir uns wieder?, liest Anna von seinen Lippen. 'Laute Nächte' ist die Geschichte zweier Liebender...
Expertenkommentar: Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat das Stück „Laute Nächte“ von Thomas Arzt zum Hörspiel des Monats September benannt. Es handelt sich um eine Produktion des Österreichischen Rundfunks (ORF), Regie führte Andreas Jungwirth (Redaktion: Kurt Reissnegger). Die Komposition für das Stück stammt von der Wiener Band Hearts Hearts. Die Ursendung des 45-minütigen Hörspiels erfolgte am 29. September um 14.00 Uhr im Programm Ö1.

„Laute Nächte“ ist ein Hörspiel über Gehörlosigkeit. Mitwirkende in dem Stück sind Marie-Luise Stockinger, Felix Kammerer, Sarah Viktoria Frick und Nikolaus Barton, wobei die beiden Schauspielerinnen die Rollen zweier gehörloser Freundinnen spielen. Im Zentrum der Geschichte steht Anna, die eine der beiden Frauen, die nachts in einem Club beim Tanzen Martin kennenlernt, einen Mann, der nicht gehörlos ist und auf der Tanzfläche vom Handicap Annas zunächst nichts bemerkt. „Eine klassische, fast prototypische Boy-meets-Girl-Geschichte“, schreibt die Jury der Akademie in ihrer Begründung, diene Autor Thomas Arzt hier „als Folie für eine Versuchsanordnung“.

Weiter schreibt die Jury unter anderem: „Die Band Hearts Hearts liefert den atmosphärisch dichten Soundtrack der Clubnächte, der laut oder nahezu komplett gedämpft ist – je nachdem, ob wir gerade Martins oder Annas Perspektive hören. Dies kann und will keine naturalistische Abbildung des Erlebens von Gehörlosen sein, schafft dafür aber eine klare dramaturgische Struktur, die das Gefühl, in getrennten Welten zu leben, erfahrbar macht. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel zwischen Martins Dialogen mit seinem ebenfalls hörenden Freund Erik und Annas Dialogen mit ihrer gehörlosen Freundin Kathi. Die Stimmen der beiden Frauen sprechen sozusagen die Untertitel zu ihren Gebärdensprachdialogen.“

Mitwirkende:
Sarah Viktoria Frick
Marie-Luise Stockinger
Felix Kammerer
Nikolaus Barton
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2020
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Kata

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 5. Dez 2020 21:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andrew Vachss
Produktion: NDR 1997, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Corinne Frottier
Bearbeitung: Corinne Frottier
Komponist(en): Gerd Anklam
Technische Realisation: Jutta Liedemit
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Gabriele Roosch
Übersetzung: Georg Schmidt
Inhaltsangabe: Burke, ein kleiner Gauner, schlägt sich als Privatdetektiv ohne Zulassung mehr schlecht als recht in New York City durch. Eines Tages bekommt er einen Auftrag von Flood, einer in Japan ausgebildeten Karatekämpferin. Die Tochter einer Freundin Floods ist ermordet worden - von "Cobra" einem Vietnamveteran mit einer Schwäche für Kindersex. Seine Suche nach "Cobra" führt Burke in die No Go!-Gebiete der Großstadt, in eine Welt von Gewalt und Grausamkeit, in der es keine Tabus zu geben scheint. Doch Burke kämpft nicht allein. Den Rücken halten ihm sympathisch-durchgeknallte Außenseiter frei: Michelle, die transsexuelle Prostituierte, die jeden Cent für eine Geschlechtsumwandlung spart; Max, der taubstumme Tibeter, unbestechlich und gefürchtet; "Maulwurf", ein genialer, menschenscheuer Elektronikfreak, der auf einem verlassenen Schrottplatz lebt. Und Flood, die Burke mit ihrem antrainierten Gleichmut immer wieder auf die Palme bringt.
Mitwirkende:
Burke Christian Brückner
Flood Katja Teichmann
Mama Wong Susanne Dong
Michelle Georgette Dee
Bernie Dirk Ossig
Juan Manolo Palma y Hohmann
Miguel Christian Lehmann-Carassco
Leary Ulli Lothmanns
Leary Sekretärin Nicola Thomas
Toby Werner Wölbern
Hausmeister Gerd Samariter
James Gerd Wameling
Gunther Konstantin Graudus
Juanita Isabel Navarro
Antonio Oscar Ortega-Sanchez
Pablo Derval de Faria
Golder Holger Mahlich
Wilson Rainer Schmitt
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Alles wird nie erzählt - Eine Lange Nacht über den amerikanischen Schriftsteller Henry James und seine berühmte Familie

Sendetermine: DLR - Samstag, 5. Dez 2020 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 5. Dez 2020 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Manfred Bauschulte
Produktion: DLF/DLR 2020, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Christoph Bette
Inhaltsangabe: Die beiden Amerikaner Henry (1843-1916) und William (1842-1910) James haben die Dimensionen der menschlichen Erfahrung erkundet wie wenige. Gegenseitig angetrieben von erstaunlicher Produktivität wirkte der ältere Bruder, William, als Psychologe und Philosoph und der Jüngere, Henry James, als Essayist und Romancier. Die „Lange Nacht” erzählt von den leidvollen Dramen in ihrer Familie, von den Schrecken des amerikanischen Sezessionskrieges und den transatlantischen Abenteuern der Brüder. William James gilt heute als Begründer der Emotionspsychologie. Als Meister der indirekten Charakterisierung seiner Figuren war Henry James stilbildend für Autoren wie James Joyce oder John Dos Passos.
Mitwirkende:
Justine Hauer
Bernd Reheuser
Edda Fischer
Jean Paul Baeck
Walter Gontermann
Frauke Poolman
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