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Neues vom DLF

Aus "Mitternachtskrimi" wird "Blue Crime"

Ab April ändert sich die Radionacht von Freitag auf Samstag ab 00.05 Uhr. Das neue Format "Blue Crime" präsentiert Kriminalhörspiele, Dokus und Gespräche über Verbrechensgeschichte und Kriminelles. Die Sendungen behandeln wahre Verbrechen, ganz gleich, ob sie als kriminelle Fiktion, als Tatsachenbericht über wahre Fälle oder als Gerichtsreportagen fürs Radio aufbereitet sind. Das Erzählen als Serie wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Auch internationale Dokus werden in Originalsprache gesendet.

Seit Januar 1968 war der "Mitternachtskrimi" Woche für Woche ein fester Bestandteil des DLF-Programms. Mit dem überarbeiteten Format wagt der Deutschlandfunk nun etwas Neues.

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Helena

Sendetermine: WDR 3 - Donnerstag, 4. Jun 2020 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 36:00)
Autor(en): Hella Vahl
Elena Zieser
Produktion: Experimentelles Radio Bauhaus-Universität Weimar 2019, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Elena Zieser
Komponist(en): Niklas Kammermeier
Schnitt: Elena Zieser
Inhaltsangabe: Geschichte über eine Freundschaft zweier junger Frauen. Früher haben sie alles miteinander geteilt, das Leben und ihre intimsten Gedanken. Dann kam der Bruch. Nach Jahren findet die eine auf einem Diktiergerät Traumprotokolle der anderen – und macht ein unterhaltsam-melancholisches Hörspiel daraus.
Freundschaft ist eine Geschichte, die sich selbst erzählt. Mit einem Anfang und einem Ende, ein Raum im Raum, der sich immer wieder neu erfindet und der am Ende wieder einen Anfang markiert.
"Helena" ist die Geschichte einer Frauenfreundschaft. Die eine findet nach Jahren längst vergessene Traumaufnahmen der anderen wieder und beginnt sich zu erinnern: an die Liebe, die gemeinsame Zeit, den Bruch und daran, wie sie einander verloren haben. Dazwischen sind die Träume (Originaltonaufnahmen von 2013–2015) zu hören, die einen Einblick in eine absurde, höchst fragile und sensible Welt ermöglichen und in seltsamer Verbindung zur Freundschaft der beiden Frauen stehen.
Elena Zieser hat im Rahmen ihres Studiums "Medienkunst/Mediengestaltung" am Lehrstuhl Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar dieses Hörspiel als Master-Abschlussarbeit realisiert.
Mitwirkende:
Hella Vahl
Bettina Wiehler
Gesang Elke Schröder
Gesang Rosemarie Kaiser
Gesang Gostenhofer Gesangsverein
Preise / Auszeichnungen: Prix Europa 2019
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Gefangene

Sendetermine: SWR 2 - Donnerstag, 4. Jun 2020 22:03 Teil 3/3 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marcel Proust
Auch unter dem Titel: Leben mit Albertine in Paris (1. Teil)
Die Soiree bei den Verdurins (2. Teil)
Albertines Verschwinden (3. Teil)
La Prisonnière (Roman (frz. Originaltitel))
Produktion: SWR/DLF 2020, 217 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Iris Drögekamp
Hermann Kretzschmar
Bearbeitung: Manfred Hess
Hermann Kretzschmar
Komponist(en): Hermann Kretzschmar
Ton und Technik: Burkhard Pitzer-Landeck
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Claudia Peyke
Ton und Technik: Judith Rübenach
Ton und Technik: John Krol
Ton und Technik: Nikolaus Löwe
Ton und Technik: Erik Lehmann
Mischung: Andreas Völzing
Mischung: Judith Rübenach
Mischung: John Krol
Regieassistenz: Martin Bunz
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Manfred Hess
Wissenschaftliche Beratung: Uta Felten
Übersetzung: Bernd-Jürgen Fischer
Inhaltsangabe: "Hart und gemein zu sein zu dem, was man liebt, ist so natürlich! Andere sind uns gleichgültig, und Gleichgültigkeit lädt nicht zur Bosheit ein." Marcel Proust
Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren? Diese ewig alte wie moderne Geschichte spiegelt Proust zugleich im tragikomischen Niedergang des homosexuellen Décadent Baron de Charlus, dessen Leidenschaft zum Geiger Morel den Intrigen des Salons von Madame Verdurin zum Opfer fällt. Die Heraufbeschwörung des erinnerten Liebesleids wird bei Proust zum kaleidoskopischen Instrument, das erst den gnadenlosen Blick auf die berauschende Vielfalt der inneren und äußeren Welt ermöglicht. Und wer will, kann Proust heute auch als Lebensberatung in eigener Sache nutzen. Die insgesamt sieben Bände von Prousts "Recherche" müssen nicht nacheinander gelesen werden. Jeder Band beansprucht als Roman Autonomie, auch wenn die Konzeption des Gesamtwerkes als Zyklus angelegt ist. Dieser Widerspruch, der Teil von Prousts Signatur als Meisterwerk der Moderne ist, spiegelt sich in der SWR-Hörspielfassung wider, die 2018 mit dem vierten Buch, "Sodom und Gomorrha", einsetzte und mit dem fünften, "Die Gefangene", fortgesetzt wird. Die Textfassung folgt der neuen deutschen Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, basierend auf der französischen Pléiade Ausgabe von 1988, die 2018 abgeschlossen wurde.
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Lilith Stangenberg
Corinna Kirchhoff
Erika Skrotzki
Wolfram Koch
Svenja Liesau
Anna Gesa-Raija Lappe
Sebastian Mirow
Claude DeDemo
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Screener

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 4. Jun 2020 22:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lucas Derycke
Produktion: WDR 2016, 44 Min. (Stereo) -
Regie: Lucas Derycke
Komponist(en): Meinard Kraak
Niels Latomme
Jonathan Dhuyvetters
Dramaturgie: Hannah Georgi
Regieassistenz: Rami Hamze
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Übersetzung: Angela Kuhk
Inhaltsangabe: Auf der Suche nach einem kurzfristigen Job meldet sich Felix für eine Stelle als Content Reviewer. Von da an filtert er Tag für Tag explizite Videos aus dem Internet. Doch bald droht das Gesehene ihn einzuholen. Täglich werden Massen von Videos im Internet bereitgestellt - Tutorials, Tiervideos, Failvideos. Für ein großes Unternehmen kontrolliert Felix die Videoinhalte, die online gehen. Neben Alltäglichem ist auch unangemessenes oder illegales Material dabei. Er schaut zu und sortiert aus, im sicheren Glauben die Distanz zu wahren. Doch die Bilder bleiben nicht ohne Wirkung. Sie hallen nach und brechen in private Momente ein. Was geschieht mit der Bilderflut in seinem Kopf? Felix' Leben gerät aus den Fugen.
Expertenkommentar: Jurybegründung Hörspielpreis der Kriegsblinden 2017:
Das Hörspiel sei ein Medium für Gedanken und Gefühle hat Mauricio Kagel, Großmeister des Radioexperiments, einmal gesagt. Und tatsächlich ist es beglückend, wenn Hörspielproduzenten das Mikrophon als Makroobjektiv begreifen und einmal ganz nah rangehen. An die Menschen, ihre Gedanken und Gefühle und auch an die Zeit, in der sie leben. Screener von Lucas Deryke, stellt sich künstlerisch dem unguten Gefühl, das ein Großteil der Gesellschaft dem Internet gegenüber hegt. Was tun mit der Welle an Gewaltdarstellung, die dort über uns hereinbricht? Ignorieren, um nicht zum anfeuernden Publikum zu werden? Doch zieht man sich dann nicht eskapistisch vor diesen Teil der Wirklichkeit zurück? Wir begegnen Felix, einem jungen Mann im Norden Europas und damit einem Teil der Welt, in dem ein Glücksversprechen aus Charles Dickens Roman David Copperfield durchaus noch gilt: Held seines eigenen Lebens zu werden.
Felix bekommt diesen Satz im Optimierungsseminar eingebläut, doch wirklich klappen will es mit dem selbstbestimmten schönen Leben nicht. Endlich nimmt er einen Job an, um wie seine Freunde „wer zu sein“: nette Freundin, nette Wohnung, coole Partys in Clubs. Doch sein Job ist eine Zumutung, die ihn langsam zerstören wird. Er bewertet Gewaltvideos im Netz (screening) und beschreibt sie mit knappen Worten (tagging). „Girl, men, blood“, zum Beispiel - aus drei Markierungen entsteht ein Bild menschlicher Bestialität. Felix taggt auf Englisch, wohl auch um psychisch Distanz zu schaffen zum Gesehenen, was nicht gelingt. Und so werden wir Ohrenzeugen einer Entwicklungsgeschichte des psychischen Zerfalls: Wir hören - ganz ohne Voyeurismus in den Hintergrund gelegt - die Endlosschleife der Gewaltszenen. Erleben, wie sich Felix eingesteht, den Kopf zu voll zu haben und keine Zeit mehr zum Träumen, um dann mit anzuhören, wie die Alpträume kommen. Da Felix keinem von seinem Job erzählen mag, isoliert er sich zusehends, bis er zuletzt alles, was er sieht, optisch zerstückelt in eine Serie von getaggten Bildern. Fühlen kann er da schon lange nicht mehr. Ein solcher Horror wird im nah-dran-Medium Hörspiel ganz besonders evident, vor allem, wenn die Überblendung von Wirklichkeiten und der graduelle Verlust von persönlicher Autonomie akustisch so gut gelöst sind wie hier. Gemurmelte Selbstgespräche beim tagging und die Tonspur der Videos stehen den munteren Sätzen von Freundeskreis und Chef gegenüber. Letztere können nicht verhindern, dass unser Held in den Abgrund stürzt.
Ein akustisch beeindruckendes und inhaltlich intensives Hörspiel zu einer brennenden Frage unserer Zeit.
Mitwirkende:
Felix Andreas Helgi Schmid
Kollege 1 Moritz Führmann
Freundin Vanessa Loibl
Arzt Thomas Bading
HR-Verantwortlicher Benjamin Höppner
Kollege 2 Daniel Wiemer
Kollege 3 Daniel Breitfelder
Jobbetreuerin Edda Fischer
Anna Rabea Wyrwich
Arbeitssuchende 1 Nina Lentföhr
Preise / Auszeichnungen: ARD Online-Award 2016
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2017
Links: Externer Link Homepage von Lucas Derycke
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Die Totdenkerin

Sendetermine: WDR Eins Live - Donnerstag, 4. Jun 2020 23:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Fran Dorf
Produktion: WDR 2000, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Birgit Gottschalk
Technische Realisation: Rudolf Stückrath
Technische Realisation: Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Anke Spiegel
Dramaturgie: Johann M. Kamps
Übersetzung: Leon Mengden
Inhaltsangabe: Auf bestialische Weise wird in den Straßen New Yorks eine junge Frau ermordet: Ihr Gesicht ist wie von Tierkrallen zerfetzt. Alles deutet auf einen männlichen Psychopathen hin. Da aber meldet sich die elegante und reiche Laura Gardner Wade bei Detective Culligan und legt ein Geständnis ab. Ihr Motiv: Eifersucht auf die Geliebte ihres Mannes Zach. Culligan weiß nicht, ob er dieser seltsamen Frau glauben soll. Dem Psychiater David Goldman schließlich vertraut die verzweifelte Laura eine andere Geschichte an: Nicht mit ihren eigenen Händen, sondern mit ihren Gedanken und ihrer Wut will sie die Frau getötet haben. Ein Fall für die Parapsychologie oder aber für die Psychiatrie? Goldman lässt sich auf ein gefährliches Abenteuer ein mit dieser schönen Frau, die hören kann, was andere denken, die panische Angst hat vor ihren eigenen Gedanken und Gefühlen und die möglicherweise eine Mörderin ist...
Mitwirkende:
Dr. David Goldmann Matthias Haase
Laura Wade Anna-Barbara Kurek
Detective Culligan Thomas Anzenhofer
Zach Wade Siemen Rühaak
Lilly Dunleavy Veronika Nickel
Eric Jones Oliver Bedorf
Samuel Gardner Wolff Lindner
Marla Gardner Magda Hennings
Dr. Kassand Walter Spiske
Nachbarin Christiane Sturm
Sammy Wade Jonathan Ruschke
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Palma Ars Acustica 2020

Sendetermine: DLR - Freitag, 5. Jun 2020 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sopheak Sao
Veronika Svobodová
Produktion: DLR 2020, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Gewinnerstücke des internationalen Radiokunstwettbewerbs
Die EURORADIO Ars Acustica Gruppe ist ein Zusammenschluss europäischer Klangkunst-Redaktionen. Seit 1989 treffen sich die Mitglieder einmal im Jahr, um herausragende Produktionen auszutauschen und neue Entwicklungen in der Radiokunst zu diskutieren. Im Mai 2020 lud der SWR nach Baden Baden und Karlsruhe. Hier vergaben die Mitglieder den Prix Palma Ars Acustica an die beste Klangkunst-des Vorjahres. Wir präsentieren die Preisträger.
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Re / Disc / Over

Sendetermine: DLR - Freitag, 5. Jun 2020 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sopheak Sao
Produktion: Phnom Penh FM/ORF Kunstradio 2019, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die 1979 geborene Sopheak Sao beschäftigt sich mit der Rolle der Frau in der kambodschanischen Gesellschaft. Dabei widmet sie sich den legendären Apsara-Tänzerinnen, die auf den Bas-Reliefs des Weltkulturerbes von Angkor Wat abgebildet sind, und den typischen Bäuerinnen auf den Reisfeldern, aber auch den Kindersoldatinnen der “Killing Fields” und den modernen, couragierten Geschäftsfrauen, Müttern und Aktivistinnen des Landes. Zu Wort kommen kambodschanische Frauen verschiedener Altersgruppen. Junge Khmer-Künstlerinnen, Bloggerinnen und Aktivistinnen, die Sao Sopheak im Laufe ihrer 10-jährigen Karriere als Filmemacherin kennengelernt hat. Ebenfalls zu hören sind kambodschanische Fernsehstars, Frauen aus den Bergstämmen im Nordosten des Landes und - posthum - die kambodschanische Rockdiva Kak Channthy, die 2018 bei einem Autounfall ums Leben kam.
Mitwirkende:
Chris Zippel
Jan Mueller
Nico Mesterharm
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ROR-BU

Sendetermine: DLR - Freitag, 5. Jun 2020 00:05
Autor(en): Veronika Svobodová
Produktion: Tschechischer Rundfunk 2019, 34 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Veronika Svobodová
Inhaltsangabe: Die Szenerie für ihr Gewinnerstück „ROR-BU“ bildet ein altes Fischerhaus auf der norwegischen Insel Senja. Hier war Veronika Svobodova im Rahmen einer Artist Residence zu Gast. Mit ihren Mikrofonen fing sie das Knarzen des alten Hauses ein, das Rattern von Strickmaschinen in einem nahegelegenen Museum, die Maschinen des Schiffs Polaris und viele andere akustische Details ihrer Reise. Bei der Postproduktion half der Film-Toningenieur Jan Richtr.
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