HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

AKTUELLE INFORMATION

HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

gestern | heute | morgen | 6. Jul | 7. Jul | 8. Jul | 9. Jul | 10. Jul | 11. Jul |

Verfluchtes Licht

Sendetermine: DLF - Samstag, 30. Mai 2020 00:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Lukas Holliger
Produktion: SRF 2017, 57 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Mark Ginzler
Bearbeitung: Mark Ginzler
Komponist(en): Andreas Bernhard
Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Ein akustischer Film noir im Basler Dreiländereck. Privatdetektiv Heiner Glut gerät im Herbst 1989 in eine düstere Mordgeschichte, die sich im Direktorentrakt des Pharmakonzerns Zondas AG abspielt. Der Fall verdunkelt sich immer mehr, bis im Osten der Eiserne Vorhang zerreisst. Basel, 1989. Die letzten Wochen des Kalten Kriegs. Privatdetektiv Heiner Glut bewegt sich wegen einer Lichtallergie ausschliesslich nachts durch Basel. Um an Geld für Medikamente zu kommen, jagt er vermissten Katzen hinterher. Als er dabei zufällig seinen ehemaligen Polizeikollegen Urs Zeller trifft und erfährt, dass man im Mordfall Finzi im Dunkeln tappt, beschliesst Glut zu ermitteln. Die Sekretärin Hanna Finzi wurde beim Aktenkopieren brutal erschlagen, im Untergeschoss des Direktionsgebäudes des Pharmariesen Zondas AG. Alles weist auf ein Liebesdrama hin. Bis Glut dem Bürotechniker und Ex-Lebensgefährten der Toten, Hans Wirz, begegnet und ein zerfleddertes Stück Papier zugespielt bekommt. Ein Vertrag zwischen der Zondas AG und der DDR. Es geht darin, wie Glut erst allmählich begreift, um grossflächige - illegale - Medikamententests an DDR-Patienten. Aber längst mischen auch die Stasi, der CIA und Gluts alte Liebe Jasmina Hess mit. Sie alle haben die Rechnung ohne die Weltgeschichte gemacht. «Verfluchtes Licht» ist von wahren Fakten inspiriert und zeigt ein düsteres Basel. Ein akustisches Film-noir-Setting mit historischen O-Tönen vom Vorabend des Mauerfalls.
Mitwirkende:
Glut Martin Engler
Zeller Robert Dölle
Isabella Annette Strasser
A. Hess Holger Kunkel
J. Hess Tanja Schleiff
Simon Elias Eilinghoff
Schubert Dirk Glodde
Jasper Florian von Manteuffel
Wirz/Berliner Stimme Max Rothbart
Dominik/Teenager Mario Fuchs
Mann/Gast/Securitas Andrea Bettini
Mangold Jörg Schröder
Finzi Katja Reinke
Apothekerin Päivi Stalder
Preise / Auszeichnungen: ARD Online-Award 2017
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Von Feuern, Wildblumen und Drachenreitern - Eine Lange Nacht mit der Geschichtenerzählerin Cornelia Funke

Sendetermine: DLR - Samstag, 30. Mai 2020 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 30. Mai 2020 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Kerstin Zilm
Produktion: DLF/DLR 2020, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: „Es war eines meiner schönsten Jahre”, sagt Cornelia Funke über 2019, obwohl ihre Avocadofarm bei Buschbränden beinahe abgebrannt wäre. Denn gleichzeitig hat sie mit Regisseur Guillermo Del Toro ihr erstes großes Buch auf Englisch veröffentlicht und auf ihrem Grundstück in Malibu zum ersten Mal Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt empfangen. Geboren wurde Cornelia Funke 1958 in Dorsten, Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitete in Hamburg erst als Erzieherin und BuchIllustratorin. Die Geschichten, zu denen sie Zeichnungen schaffen sollte, wurden ihr schnell zu langweilig. Deshalb begann sie selbst zu schreiben. Ihr Buch über die Mädchenbande „Die Wilden Hühner” war 1993 ihr erster großer Erfolg und kam nur deshalb zustande, weil ihre Lektorin sie bat, endlich mal was ohne Feen, Gespenster, Drachen und Piraten zu schreiben. Es folgten internationale Bestseller für die Funke wieder tief in fantastische Welten eintauchte, wie „Herr der Diebe”, die „Tintenwelt”- und „Reckless”-Romane, und Hollywood-Verfilmungen. 2005 kam Cornelia Funke mit ihrer Familie nach Los Angeles, weniger als ein Jahr später starb ihr Mann. Da war die Stadt am Pazifik schon zum neuen Zuhause geworden. Auf ihrer Farm schreibt sie zwischen Hunden, Enten, Eseln und uralten Bäumen inzwischen auf Englisch und auf Deutsch und wird nie müde, immer wieder etwas Neues zu probieren.
Mitwirkende:
Cornelia Schönwald
Rainer Strecker
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Großer alter Mann in Hollywood

Sendetermine: DLR - Samstag, 30. Mai 2020 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Birgit Kahle
Produktion: RIAS Berlin 1990, 53 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Porträt des Schauspielers Clint
Eastwood Clint Eastwoods Karriere begann in billigen Horrorfilmen und Westernserien. Zum Superstar wurde er erst im italienischen Western der 60er. Seitdem ist der Mann mit den hageren Zügen aus dem Kino nicht mehr wegzudenken.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Dörnthaler Leinöl-Müllerin

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 30. Mai 2020 09:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 30. Mai 2020 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Matthias Körner
Produktion: MDR 2020, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: André Lüer
Schnitt: Christian Grund
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Es ist wie ein Motiv von Caspar David Friedrich: Im erzgebirgischen Dörnthal, an der Silberstraße gelegen, klappert eine Fachwerk-Mühle am rauschenden Bach, mindestens seit 1650, wie eine Urkunde belegt.Von den damals 11 Mühlen ist sie die einzig übrig gebliebene, steht längst unter Denkmalschutz und ist dennoch kein Museum. Die Mühle klappert im Dreischichtsystem. 10 Tonnen Saat, das bedeutet 3.000 Liter Leinöl. Pro Tag! Christl Braun hat die Mühle von ihrem Vater übernommen. Als die Eltern 1984 früh starben, musste sie sich als junge Frau der Familientradition stellen und die Verantwortung für 10 Mitarbeiter übernehmen. Sie schaffte es und entwickelte eine Begeisterung für den Beruf, die ihr auch heute noch deutlich anzumerken ist. Sie konzentrierte sich auf die alte erzgebirgische Tradition der Herstellung von kalt gepresstem Leinöl für die regionale Spezialität Quark mit Leinöl. Getreu dem Motto: Ißt Du ́s mit dankbar frohem Mut, wird alles kranke sogar gut. Drum ochte drauf in deinem Haus, dass Quork un Leinöl geht nie aus!
Mitwirkende:
Matthias Hummitzsch
Detlef Rentsch
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Avdeevka dreaming

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 30. Mai 2020 09:05
Autor(en): Julia Solovieva
Produktion: NDR/DLF 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Technische Realisation: Elke Steinort
Technische Realisation: Kai Schliekelmann
Inhaltsangabe: Olga lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in der Stadt Avdeevka in der sogenannten „grauen“ Zone ganz in der Nähe der Donezker Kampfgebiete. Sie arbeitet in einer ukrainischen Hilfs-organisation, ihr Mann ist ukrainischer Polizist. Im September 2018 lernt Featureautorin Julia Solovieva Olga über Facebook kennen. Sie beginnen sich zu schreiben. Es geht um Alltägliches: Das Wasserwerk wurde beschädigt, es gibt kein Trinkwasser mehr, das Wasser wird seit August mit LKWs gebracht, mit Gas, Medikamenten und Lebensmitteln gibt es ähnliche Probleme. Olga lädt die Autorin zu einem Workshop für Kinder und Jugendliche nach Avdeevka ein. Warum zu einem Workshop? Weil alle es satt haben, nur bestaunt und befragt zu werden – von Journalisten, Politikern, Beobachtern. Also bietet Julia Solovieva einen Workshop mit dem Titel „Träume“ an. So entsteht ein Bild von Träumen, aber auch von Albträumen in einem seit langem vom Krieg bedrohten Land.
Mitwirkende:
Cathlen Gawlich
Leandra Enders
Anja Herden
Caroline Junghanns
Emily Klinge
Sabine Orléans
Katherina Sattler
Felicia Spielberger
Nora Wolff
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Einhundert Jahre Melancholie - Mircea Cartarescu, Schriftsteller aus Bukarest

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 30. Mai 2020 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Hamm
Produktion: WDR/SWR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Inhaltsangabe: Mircea Cartarescu, der am 1. Juni 64 Jahre alt wird, gilt als wichtigster zeitgenössischer Autor Rumäniens. In seinen großen Romanen der Orbitor-Trilogie wird Bukarest zu einem phantastischen Universum, in dem nicht nur die eigene Familiengeschichte spielt, sondern auch der Staatssozialismus in der Erinnerung seltsam schreckliche Blüten treibt.
Bukarest, das ist die Stadt, in der Mircea Cartarescu 1956 geboren wurde und in der er sein ganzes Leben verbracht hat. Hier hat er studiert, hier hat er an der Universität gearbeitet, hier hat er angefangen, Gedichte zu schreiben. In den drei Romanen der Orbitor Trilogie irrlichtern seine Protagonisten durch ein apokalyptisches, phantasmagorisches Bukarest. Mircea Cartarescu hebt in seinen Romanen die Grenzen zwischen Traum und trister Wirklichkeit, zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Raum und Zeit auf. Bei ihm muss man sich als Leser einlassen auf Wahn und Halluzinationen, morbide Erotik und psychedelische Träume, die fast immer zu Alpträumen werden. Aber auch auf bitterböse, urkomische Satire.
Mircea Cartarescu schreibt in seinen vielfach preisgekrönten Romanen über Adoleszenz, erwachende Sexualität, Geheimbünde, Insekten, manieristische Gemälde, die komplexe Struktur einer Familie, seine Mutter und sehr viel über sich selbst. Und immer wieder über Bukarest. So wie Flaubert sagt, er sei Madame Bovary, so sagt Cartarescu, er sei Bukarest.
Mitwirkende:
Konstantin Lindhorst
Hüseyin Michael Cirpici
Robert Oschatz
Ulrich Haß
Simone Hamm
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

100 und Mama - Das lange Schweigen nach dem Zugunglück von Eschede

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 30. Mai 2020 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Miriam Arndts
Produktion: NDR/rbb 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Am 3. Juni 1998 sterben in Eschede 101 Menschen bei dem schwersten Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Eines der Todesopfer war die Mutter der Autorin. Sie war auf dem Weg zum Klassentreffen in einem kleinen Dorf an der dänischen Westküste, ihrem Geburtsort. Mit dabei war ihre jüngste Tochter, damals zwei Jahre alt. Sie überlebte. Erst anlässlich des 20. Jahrestages des Unglücks hat die Autorin begonnen, mit ihren beiden Schwestern über den Tod der Mutter zu sprechen. Und erst heute wird ihr klar, dass der Verlust auf jede von ihnen völlig unterschiedliche Auswirkungen hatte.
Mitwirkende:
Miriam Arndts
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Silentium!

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 30. Mai 2020 14:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Wolf Haas
Produktion: ORF/BR 2005, 110 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Komponist(en): Otto Lechner
Tongestaltung: Markus Gassner
Tongestaltung: Gerhard Wiese
Hospitanz: Kerstin Schütze
Regieassistenz: Ursula Scheidle
Inhaltsangabe: Silentium! ist der fünfte Krimi von Wolf Haas mit dem eigensinnigen und eigenbrötlerischen Privatdetektiv Brenner als Hauptfigur.
Brenner ermittelt diesmal in Salzburg, wo er sich den kriminellen Vorkommnissen im katholischen Knabeninternat Marianum widmet. Er soll herausfinden, was es mit den Gerüchten um einen Bischofskandidaten auf sich hat, der für Waschungen an Zöglingen das "Duschkabinensilentium" ausgerufen haben soll. Angeblich hat sich Monsignore an seinen Schülern vergangen. Das erzählt zumindest ein ehemaliger Bewohner des Internats seinem Psychiater und Brenner soll nun herausfinden, was an der Geschichte dran ist.
Ein schrecklicher Fund beendet das große Schweigen im Kloster. Zwei Schüler des Internats, die am Sonntagvormittag lieber Tischfußball spielen als in die Messe zu gehen, finden in dem Kicker eine abgehackte Hand. Jetzt scheint nicht nur eine Bischofskarriere gefährdet, auch die Salzburger Festspiele geraten plötzlich ins Zwielicht. Der Schwiegersohn des Festspielleiters, eben jener ehemalige Internatsschüler, hat sich nämlich umgebracht, so sieht es zumindest die Salzburger Polizei. Nur Privatdetektiv Brenner glaubt nicht an einen Suizid. Die schöne Witwe des angeblichen Selbstmörders engagiert ihn und schon bald führen ihn seine Ermittlungen in das verschwiegene Kloster und hinter die Kulissen der Festspiele.
Mitwirkende:
Apothekerin Mercedes Echerer
Ausländ. Taxifahrer Oktai Günes
Bayerischer Polizist Thomas Bauer
Brenner Erwin Steinhauer
Doktor Prader Helmut Berger
Erzähler Wolfram Berger
Fitz Werner Wölbern
Franz und Unterhauser, 11-jährige Buben Erwin Kiewek
Franz und Unterhauser, 11-jährige Buben Jakob Griessner
Fräulein Schuh Gertraud Jesserer
Inspektor Christian Spatzek
Japanerin Ayako Yogi
Partygäste Harald Buresch
Partygäste Ursula Scheidle
Partygäste Hella Ferstl-Reichmann
Pförtner Hermann Scheidleder
Prader Helmut Berger
Regens Wolfgang Hübsch
René Max Mayer
Sandler Nicholas Ofzcarek
Schorn Harald Harth
Vize Michael König
Waldbrand Sophie Rois
Witwe Ulli Maier
Akkordeon, Orgel Otto Lechner
Gitarre Karl Ritter
Percussion Peter Rosmanith
Saxofon Georg Graf
Links: Externer Link Homepage Otto Lechner
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Nussknacker

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 30. Mai 2020 14:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Sylvia Schreiber
Produktion: BR/Igel-Records 2010, 71 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Komponist(en): Peter Tschaikowsky
Inhaltsangabe: Frolowskoje im Februar 1891- Peter Iljitsch Tschaikowsky komponiert Ballettmusik für den "Nussknacker". Eigentlich ist das eine reizende Geschichte für Kinder, vielleicht auch für Erwachsene, aber bestimmt nicht für Mäuse! Warum auch sollten sich die Nagetierchen für Marie und Fritz interessieren, die am Weihnachtsabend mechanische Puppen geschenkt bekommen? Was juckt sie der schrille Onkel Drosselmeyer, ein hölzerner Nussknacker oder gar eine klebrige Zuckerfee? Bei den Schlapko-Brüdern, die sich mit ihrer Mäusefamilie im Haus von Tschaikowsky eingenistet haben, sieht das anders aus: Die sind ganz wild auf die Geschichte, denn darin kämpft schließlich ein Mäusekönig gegen Zinnsoldaten! Nacht für Nacht stöbern sie klammheimlich in der Partitur herum. Dummerweise hinterlassen die Mäuse dabei kleine braune Ködelchen. Tschaikowsky ist entrüstet und holt sich eine Katze als Kammerjäger ins Haus. Jetzt wird es ungemütlich zwischen Klavier, Nussknacker und Partitur ...
Mitwirkende:
Sunnyi Melles Udo Wachtveitl
Hubert Mulzer
Stefan Wilkening
Rudolf Wessely
Michael Habeck
Paul Herwig
Mira Dietl
Ferdinand von Canstein
Jochen Striebeck
Thomas Loibl
Nico Holonics
Jule Ronstedt
Catalina Navarro-Kirner
Max Hanft
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Lampedusa - Musik einer Insel zwischen Europa und Afrika

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 30. Mai 2020 14:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dorette Deutsch
Produktion: BR 2020, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Die zwanzig Quadratkilometer große Insel im Mittelmeer, südlichster Außenposten Europas, liegt näher an Nordafrika als an Europa. Die Ankunft der Migrantenschiffe hat Lampedusa international bekannt gemacht. Hoch über dem Hafen liegt das Theater Punto M, wo der Liedermacher Giacomo Sferlazzo in der Manier der sizilianischen "Cantastorie" die Odyssee der Migranten besingt. Obwohl Lampedusa bis 1843 kaum besiedelt war, war es in seiner Geschichte ein Ort, wo sich Kulturen begegneten: Hier machten sizilianische Fischer halt, wenn sie von der tunesischen Küste kamen und brachten nordafrikanische Klänge und Instrumente nach Europa. Von "lampo", "Blitz", leitet sich sein Name ab. Lampedusa, das wilde Eiland, hat sogar die Fantasie der Dichter beschäftigt, die William Shakespeares etwa, der hier seinen "Sommernachtstraum" angesiedelt hat. Fürst Potemkin im fernen Russland wollte hier ein Militärlager errichten. Giuseppe Tomasi di Lampedusa hat in seinem "Leopard" die Stimmung der Insel eingefangen, wie sie in die berühmte Filmmusik eingegangen ist. 1843, zur Hoch-Zeit vieler neapolitanischer Lieder, besiedelten Bauern und Handwerker aus Neapel im Auftrag von Ferdinand II die Insel und brachten ihre Lieder mit. 2003 schließlich gründete Liedermacher Claudio Baglioni sein Musikfestival "O` Scià", (wörtlich "mein Atem"), das der besonderen Atmosphäre Lampedusas eine Stimme gab. Heute sind es junge Künstler der Insel, die an die Geschichte der Insel und die Musik zweier Kontinente erinnern.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Wurlitzers - Musikfamilien zwischen Mozart und Maratonga

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 30. Mai 2020 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ulrike Zöller
Produktion: BR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Peter Preuß
Inhaltsangabe: Wurlitz ist ein kleiner Ort in Oberfranken - mit nur einem berühmten Bürger: Hans Vogt, den Erfinder des Tonfilms. Was für ein Zufall, dass ausgerechnet ein Wurlitzer dem Unternehmen Wurlitzer in den USA schwer schadete: Franz Rudolf Wurlitzer, ein Instrumentenbauer, war 1853 in die USA ausgewandert und hatte begonnen, neben Streichinstrumenten, Harfen, Klavieren und Orgeln an einem Wunderwerk zu bauen: Die „Mighty Wurlitzer“ mit über 1200 Pfeifen begleitete als Kinoorgel vor allem Stummfilme, live im Kinopalast. Nach der Erfindung des Tonfilms wandte sich die Firma Wurlitzer dem Bau von elektrischen Orgeln und vor allem von Musikboxen zu, die auf Wunsch den gewählten Titel erklingen lassen: Jukeboxes oder „Wurlitzers“ genannt. Unter Klarinettisten bedeutet der Name aber etwas ganz anderes: „Die Wurlitzer“ ist eine heute noch von Hand gefertigte Meisterklarinette: Das Familienunternehmen befindet sich inzwischen im mittelfränkischen Neustadt an der Aisch.
Mitwirkende:
Katja Schild
Friedrich Schloffer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Fall Bolwieser

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 30. Mai 2020 15:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 88:55)
Autor(en): Oskar Maria Graf
Produktion: BR 1969, 105 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Edmund Steinberger
Bearbeitung: Edmund Steinberger
Inhaltsangabe: Die Geschichte spielt 1930 in einer bayerischen Kleinstadt. Der Bahnhofsvorstand Xaver Bolwieser ist seit sechs Jahren mit Hanni, einer Brauereibesitzerstochter, verheiratet. Die Ehe ist kinderlos, aber das tut Bolwiesers Glück keinen Abbruch: Er betet seine schöne, tüchtige und temperamentvolle Frau an. Lieber als im Wirtshaus verbringt er, wenn er keinen Nachtdienst hat, den Abend daheim. Daß er Hanni so leidenschaftlich ergeben ist, hat ihm den Ruf eines Pantoffelhelden eingetragen. Das stört Bolwieser solange nicht, bis ihm zugetragen wird, daß seine Frau ein Verhältnis mit dem neuen Torbräuwirt, einem Freund Bolwiesers, hat. Im Prozeß gegen die Verleumder schwört der biedere Bahnhofsvorstand einen Meineid, um die Ehre seiner Frau zu retten. Als Hanni dann ihren alten Liebhaber gegen einen neuen austauscht, setzt nicht ihr Mann das Unheil in Gang, sondern der verschmähte Torbräuwirt.
Mitwirkende:
Erzähler Theo Fischer
Xaver Bolwieser, Bahnhofsvorstand Fritz Straßner
Hanni, seine Frau Elfie Pertramer
Neithart, Hannis Vater Karl Tischlinger
Franz Merkl, Gastwirt und Metzger Max Griesser
Amtsgerichtsrat Edmund Steinberger
Rechtsanwalt Finkelberg Hellmuth Kirchammer
Greinbräuwirt Hans Stadtmüller
Schafftaler, Friseur Gustl Weishappel
Sekretär Mangst Rolf Castell
Aspirant Scherber Michael Schanze
Oberförster Windegger Karl Obermayr
Stempflinger Willy Harlander
Der alte Färmann Ludwig Schmid-Wildy
Saxinger Ernst Barthels
Wirt Alfred Pongratz
Gefängnisdirektor Olf Fischer
Anwalt Walter Netzsch
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Grenzfall

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 30. Mai 2020 17:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 54:00)
WDR 3 - Samstag, 30. Mai 2020 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Merle Kröger
Produktion: WDR 2013, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Margareth Obexer
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Andreas Westphalen
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Was geschah 1992 bei der kleinen Stadt Kollwitz im deutschpolnischen Grenzgebiet? Sicher ist: Es gab zwei Tote, rumänische Roma, die über die grüne Grenze nach Deutschland wollten. Ein Fall, der 20 Jahre in den Akten verstaubte. 2012 im Europa der "offenen Grenzen": Wie Zehntausende anderer Migranten schlägt sich Adriana als Wanderarbeiterin durch. Doch auch auf den Feldern Südeuropas wird die Arbeit knapp. Sie fasst den Entschluss, nach Deutschland zu reisen, um Gerechtigkeit und Entschädigung für den Tod ihres Vaters vor 20 Jahren einzufordern. Aber in Kollwitz will niemand an die Vergangenheit erinnert werden - schon gar nicht von einer verdächtigen Fremden. Mattie Junghans, selbst fremd und vertraut zugleich in Deutschland, kommt zufällig mit der Geschichte in Berührung. Sie folgt ihrer Spur quer durch Europa und in die Vergangenheit - um am Ende in den politischen und wirtschaftlichen Machenschaften der Gegenwart zu landen.
Mitwirkende:
Matti Anja Herden
Nadina Carmen Birk
Adriana Ariella Hirshfeld
Nick Florian Lukas
Jahn Rainer Homann
Matthiesen Andrea Wolf
Wedemeier Peer Augustinski
Jasmin Yvon Jansen
Liviu Nedjo Osman
Georgel Ahmet Tahir
Volker Kai Hufnagel
Silvia Eva Christian
Marius Mark Oliver Bögel
Mädchen Johanna Bergmann
Berghaus Andreas Grothgar
Hajo Maximilian Hilbrand
Schölling Wolf Aniol
Wärterin Ulrike Prager
NPD-Politiker Martin Zuhr
Frau Ilse Strambowski
Wachpolizist/Polizist Daniel Schüßler
Hausmeister Volker Niederfahrenhorst
Vivek Sabiullah Anwar
Sekretärin Franziska Arndt
Bankangestellte Justine Hauer
Angelika Ismeta Stojkovic
Sergiu Jonas Baeck
Mihal Jean Paul Baeck
Lili Paula Fritz
Florin Zejhun Demirov
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Vorname Jonas

Sendetermine: DLR - Samstag, 30. Mai 2020 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas Heise
Produktion: Funkhaus Berlin 1989, 54 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Originalton
Regie: Thomas Heise
Originalton-Aufnahme: Hans Blache
Originalton-Aufnahme: Thomas Heise
Schnitt: Anett Gudra
Schnitt: Katrin Heyer
Mischung: Rolf Haberland
Inhaltsangabe: "Vorname Jonas" beschreibt den Werdegang eines 20-jährigen DDR-Heranwachsenden, der nach einem Jahr Knast wieder in die sozialistische Gesellschaft eingegliedert werden soll. Das Doku-Hörspiel enthält rare O-Töne aus der Abteilung Inneres, die in den SED-Kreisleitungen angesiedelt und auch für die Resozialisierung von "Straftätern" zuständig war: Jonas hatte als Schulverweigerer eine Heimkarriere hinter sich. Nach der neunten Klasse hing er bei seinen quartalssaufenden Eltern rum - arbeitete also nicht, was den DDR-Strafbestand des "Asozialen Verhaltens" erfüllte. Jonas will wieder auf den "geraden Weg", wie es überall bei Behörden und Betrieben heißt. Der Staat unterstützt ihn auf diesem "geraden Weg" des rechtschaffenen Werktätigen, der von Staat und staatlichen Betrieben sanktioniert wird. Aber er hält keine Arbeitsstelle durch. Warum genau, weiß er auch nicht.
Heise sollte sein Originalton-Hörspiel 1983 für den DDR-Rundfunk produzieren. Doch schon das Schnittmanuskript wurde von der Zensur abgelehnt. Als die Bänder zum Löschen freigegeben worden waren, klaute Heise 30 Stunden Originalton, der erst 1989 bei der DDR-Akademie der Künste geschnitten und bei einer AdK-Veranstaltung vorgeführt wurde. (Matthias Gottwald, Märkische Allgemeine, 07.06.2006)
Mitwirkende:
Thomas Heise
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Kinder des Krieges – Erinnerungen an Kindheitstage im Jahre 1945

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 30. Mai 2020 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Döring
Alexa Hennings
Uli Hufen
Christiane Kreiner
Jens Schellhass
Juliane Spatz
Auch unter dem Titel: Von Aachen bis zum Edersee (1. Teil)
Evakuierung, Widerstand und letzte Gefechte an der Saar (2. Teil)
Fluchtgeschichten zwischen Ostpreußen und Bremen (3. Teil)
Zwischen den Fronten - von Böhmen bis in die Reichshauptstadt (4. Teil)
Produktion: MDR/HR/NDR/RB/RBB/SR/SWR/WDR 2020, 114 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Bauernfeind
Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Rolf Kühn
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Henning Schmitz
Ton: Christian Alpen
Musikaufnahme: Kaspar Wollheim
Ton: Kathrin Bollin
Schnitt: Christian Grund
Ton: André Lüer
Inhaltsangabe: Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs am 8. Mai 1945. Zeitzeugen erinnern sich an ihre Kindheitserlebnisse in den Kriegstagen, in der Zeit von Zusammenbruch und Neubeginn. Mit dem Überfall auf Polen begann Hitlerdeutschland 1939 einen Angriffskrieg, der deutsche Soldaten weit über die Reichsgrenzen hinaus führte. Mit den ersten alliierten Luftangiffen auf deutsche Städte und Verkehrswege kehrte der Krieg ab 1942 nach Deutschland zurück. In aller Zerstörungskraft wurde er für die deutsche Bevölkerung spürbar. Im Herbst 1944 erreichten die Frontlinien deutsches Gebiet, bis zur Kapitulation wurde die Lage unübersichtlich und chaotisch. Im Osten flohen Hundertausende vor der Roten Armee nach Westen, dort stand links vom Rhein mit Aachen die erste deutsche Großstadt unter amerikanischer Besatzung. Vielerorts brach die militärische Gegenwehr einfach zusammen, andernorts wurde jedoch bis zum Schluss erbittert gekämpft. In einer großen ARD Dokumentation erinnern sich Zeitzeugen, wie sie als Kinder Krieg und Zusammenbruch, Untergang und Neubeginn erlebt haben.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Grenzfall

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 30. Mai 2020 17:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 54:00)
WDR 3 - Samstag, 30. Mai 2020 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Merle Kröger
Produktion: WDR 2013, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Margareth Obexer
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Andreas Westphalen
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Was geschah 1992 bei der kleinen Stadt Kollwitz im deutschpolnischen Grenzgebiet? Sicher ist: Es gab zwei Tote, rumänische Roma, die über die grüne Grenze nach Deutschland wollten. Ein Fall, der 20 Jahre in den Akten verstaubte. 2012 im Europa der "offenen Grenzen": Wie Zehntausende anderer Migranten schlägt sich Adriana als Wanderarbeiterin durch. Doch auch auf den Feldern Südeuropas wird die Arbeit knapp. Sie fasst den Entschluss, nach Deutschland zu reisen, um Gerechtigkeit und Entschädigung für den Tod ihres Vaters vor 20 Jahren einzufordern. Aber in Kollwitz will niemand an die Vergangenheit erinnert werden - schon gar nicht von einer verdächtigen Fremden. Mattie Junghans, selbst fremd und vertraut zugleich in Deutschland, kommt zufällig mit der Geschichte in Berührung. Sie folgt ihrer Spur quer durch Europa und in die Vergangenheit - um am Ende in den politischen und wirtschaftlichen Machenschaften der Gegenwart zu landen.
Mitwirkende:
Matti Anja Herden
Nadina Carmen Birk
Adriana Ariella Hirshfeld
Nick Florian Lukas
Jahn Rainer Homann
Matthiesen Andrea Wolf
Wedemeier Peer Augustinski
Jasmin Yvon Jansen
Liviu Nedjo Osman
Georgel Ahmet Tahir
Volker Kai Hufnagel
Silvia Eva Christian
Marius Mark Oliver Bögel
Mädchen Johanna Bergmann
Berghaus Andreas Grothgar
Hajo Maximilian Hilbrand
Schölling Wolf Aniol
Wärterin Ulrike Prager
NPD-Politiker Martin Zuhr
Frau Ilse Strambowski
Wachpolizist/Polizist Daniel Schüßler
Hausmeister Volker Niederfahrenhorst
Vivek Sabiullah Anwar
Sekretärin Franziska Arndt
Bankangestellte Justine Hauer
Angelika Ismeta Stojkovic
Sergiu Jonas Baeck
Mihal Jean Paul Baeck
Lili Paula Fritz
Florin Zejhun Demirov
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das Dschungelbuch

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 30. Mai 2020 19:04 Teil 1/3
Autor(en): Rudyard Kipling
Auch unter dem Titel: Das Menschenjunge (1. Teil)
Die vergessene Stadt (2. Teil)
Der Tanz der Elefanten (3. Teil)
Produktion: WDR 2007, 99 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Frank Erich Hübner
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Wim Wollner
Inhaltsangabe: "Denkt euch das heiße, dunkle Herz des Dschungels! Denkt euch die Moos bewachsenen Ruinen einer längst vergessenen Stadt! Denkt euch das Schwarz des Panthers, das Silbergrau der Wölfe und das Gelb des Tigers, der noch keine Streifen hat! Denkt euch den Jungen Mogli, der unter Wölfen aufgewachsen ist und an Balu, den Bären, der ihn lehrt, wie man von Bäumen Honig stiehlt und seinen Tag in ihrem Blätterdach verschläft. Hört ihr sie wachsen? Hört genau hin! Denn was da wispert, raschelt und im Unterholz rumort, sind die Geschichten, die euch nur das Dschungelbuch erzählt ..."
Mitwirkende:
Erzählerin Regina Lemnitz
Mowgli Luca Kemmer
Balu Traugott Buhre
Baghira Christian Redl
Vater Wolf Jens Wachholz
Mutter Wolf Tanja Haller
Shir Khan Wolfgang Hess
Kabaki Jens Wawrczeck
Attila Gerd Mayen
Ka Horst Mendroch
Affenführer Hanns Jörg Krumpholz
Hans Schulze
Vittorio Alfieri
Jürgen Schüller
Heinz Baumeister
Isis Krüger
Benny Hogenacker
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Uhr im Bauch

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 30. Mai 2020 20:00, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Jens Nielsen
Produktion: DRS 2008, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist(en): Hans Feigenwinter
Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Wenn man bedenkt, was in den gewöhnlichsten Umständen von morgens bis abends alles passieren kann, erkennt man den Alltag als Falle und das Leben als Überleben. So jedenfalls macht es uns eine Frau um die vierzig in Jens Nielsens Monolog «Die Uhr im Bauch» klar. Was sie erlebt und wie sie darauf reagiert, ist durchaus komisch, geht aber haarscharf an Katastrophen vorbei. Dabei tickt die Zeit nicht ganz richtig: Gefährliche Augenblicke scheinen für sie einfach nicht vorbeizugehen, anderseits gerät ihr beim Erzählen die Abfolge der Ereignisse durcheinander, und die Zeitachse krümmt sich zu Schlaufen.

Jens Nielsens Texte kreisen um die Tragikkomik des Lebens, um dessen Grenzen und um Spekulationen über mögliche Verbindungen zwischen Diesseits und Jenseits, ob ein junger Mann sich vorzeitig ins Sterberegister eintragen lassen will ('Max am Rand', 2003), ein Familienvater Datum und Uhrzeit seines Todes per Anruf vom lieben Gott mitgeteilt bekommt, und nach dem tatsächlichen Ableben von der Tochter mittels Karma- Lasso zurückgeholt wird ('Endidyll', 2007), oder ob eine Liebesgeschichte erst mit Tod und Auferstehung endet, weil es ein Happy End genau genommen nur in der ewigen Glückseligkeit geben kann ('Immer stimmt das dann plötzlich', 2008).
Mitwirkende:
Anette Herbst
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

V-Komplex

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 30. Mai 2020 21:05 Teil 2/4 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dorian Steinhoff
Tilman Strasser
Produktion: NDR 2020, ca. 220 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Matthias Kapohl
Komponist(en): Sommerplatte
Inhaltsangabe: Sie tragen schicke Frisuren, hören Elektro, trinken Frappuccino statt Dosenbier – und trotzdem sind „Die Befreiten“ eine rechts-extreme Organisation. Glaubt zumindest Katja: Die junge Verfassungsschutz-Mitarbeiterin will die Gruppe infiltrieren und so die „Neuen Rechte“ in ihrer verstaubten Behörde endlich zur Priorität machen. Verkabelt trickst sich die Agentin bis in die Führungsetage der Nachwuchs-Nazis und findet in Lukas, dem Anführer der Sektion Hannover, einen Für-sprecher, der an ihr nicht nur als politische Freundin interessiert ist. Bald muss sich Katja entscheiden, welche Opfer sie für ihre Überzeugung bringt. Dies sind ihre Aufnahmen ...
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Gestatten, mein Name ist Cox - Mord ist strafbar (Ein Spaßvogel im Kampf mit der Unterwelt)

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 30. Mai 2020 21:05 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Rolf Becker
Auch unter dem Titel: Mrs Chataway hat eine Überraschung (1. Teil)
Die abenteuerlichen Irrfahrten eines Taschenmessers (2. Teil)
Morgenstund hat Gold im Mund (3. Teil)
Nachts ging das Telefon (4. Teil)
Das strenge Helenchen (5. Teil)
Applaus für den Mann mit der Aktentasche (6. Teil)
Puzzlespiel (7. Teil)
Mord ist strafbar (8. Teil)
Mord ist strafbar (Ein Spaßvogel im Kampf mit der Unterwelt) (Untertitel)
Produktion: NWDR 1952, 205 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gertberg
Komponist(en): Siegfried Franz
Inhaltsangabe: Achtteilige Fassung:
1. Mrs Chataway hat eine Überraschung (27'36")
2. Die ebenteuerlichen Irrfahrten eines Taschenmessers (28'41")
3. Morgenstund hat Gold im Mund (25'04")
4. Nachts ging das Telefon (28'52")
5. Das strenge Helenchen (26'09")
6. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (30'20")
7. Puzzlespiel (27'13")
8. Mord ist strafbar (29'23")

Vierteilige Fassung:
1. Die ebenteuerlichen Irrfahrten eines Taschenmessers (53'05")
2. Morgenstund hat Gold im Mund (52'56")
3. Das strenge Helenchen (53'25")
4. Mord ist strafbar (51'16")

Paul Cox, passionierter Glücksspieler, der sich nur zu gerne in illegalen Spielhöllen und auf Pferderennbahnen aufhält, verführerischer Charmeur und Bonvivant, führt mit seiner Freundin Margit Simmons ein geruhsames Leben. Diese Ruhe wird jedoch aufs Empfindlichste gestört, als sein eigener Rechtsanwalt ihn zu erpressen beginnt. Als Cox in dessen Wohnung einbricht, um einige für ihn entlarvende Dokumente zu entwenden, ist Wallings bereits ermordet worden - und zwar mit dem Taschenmesser von Cox...

»Es gab eine Zeit, in der jeder halbwegs vernünftige Mensch geglaubt hätte, aufgrund von einwandfreien Indizien, wie man so schön sagt, ich sei der Mörder von Rechtsanwalt Wallings, ich Paul Cox. Und glauben Sie mir, die Indizien waren so einwandfrei, dass ich mich selber beinahe schon für den Mörder hielt. Ich saß über beide Ohren in der Tinte... «.
Paul Cox, von Scotland Yard gejagt, sucht auf eigene Faust den Mörder des Mannes, der ihn in einem Prozess um illegale Spielgewinne verteidigt und ihm zu seinem Geld verholfen hat. Auf überaus geistreiche und humorvolle Art und Weise hält er seine Verfolger ein ums andere Mal zum Narren und muss dabei feststellen, dass selbst engsten Vertrauten in dieser Angelegenheit nicht zu trauen ist. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als ein vermeintlicher Entlastungszeuge, Peter Fitzgerald, der Sohn seines Nachbarn, entführt wird.

Gestern dachten wir, der Fall Wallings sei schon so gut wie geklärt, und heute beginnt das Rätselraten... «
Die Ermittlungen Inspektor Carters und seines Assistenten Collins von Scotland Yard geraten zunehmend ins Stocken. Grund genug für den Hauptverdächtigen Cox, seine eigenen Recherchen zu forcieren. In der Wohnung seiner bei einem Autounfall tödlich verunglückten Braut Margit Simmons findet Cox den entführten Paul Fitzgerald, der ihn im Mordfall Wallings wesentlich entlasten könnte. Immer klarer werden Cox die wahren Hintergründe des Mordfalls. Als er der Lösung denkbar nahe ist, sich der Polizei stellen und Inspektor Carter die Ergebnisse seiner Recherchen mitteilen möchte, wird er jedoch selbst Opfer einer Entführung...
Auch in der dritten Folge von »Gestatten, mein Name ist Cox« nimmt die Aufklärung des Falls Wallings überaus überraschende Wendungen. So ist auch erklärlich, dass Rolf Beckers Kriminalhörspiel aus den fünfziger Jahren bei seiner Erstausstrahlung zum »Straßenfeger« wurde.

»Inspektor, ich muss Ihnen ein Geständnis machen: Ich bin ein Idiot. Seit zwei Tagen laufe ich vor der Polizei davon, um Beweise für meine Unschuld im Mordfall Wallings zu finden, Beweise und Zeugen. Und von Anfang an habe ich einen stichfesten Beweis gehabt, dass ich nicht der Mörder gewesen sein kann. Der Witz ist nur, das ist mir gerade eben erst eingefallen...«
Was ist das für ein Beweis? Glaubt Inspektor Carter von Scotland Yard an die Unschuld Cox'? Und was kann jener ominöse Herr mit der Aktentasche, der Wallings noch kurz vor seiner Ermordung aufgesucht hat, zur Klärung des Falles beitragen? Welchen Part übernimmt in diesem dubiosen Spiel jener geheimnisvolle Mister Richardson, der immer dann auf der Bildfläche erscheint, wenn Cox am dringendsten Hilfe benötigt? Und welche Aufschlüsse schließlich bringt die Aussage eines gewissen Mister Montague?

Es ist über 50 Jahre her, daß der Slogan "Gestatten, mein Name ist Cox" zum ersten Mal erklang. Karl-Heinz Schroth sprach ihn im Nordwestdeutschen Rundfunk in der ersten deutschen Radio-Kriminalserie, die ein regelrechter Straßenfeger wurde. Geschrieben hatte sie der junge Rundfunkregisseur Rolf Becker während eines Gastvertrages bei der BBC in London. Um dem in deutschen Rundfunkanstalten üblichen Vorurteil gegen deutsche Kriminalautoren vorzubeugen, veröffentlichte er die Arbeit unter dem Namen seines englischen Onkels Malcolm F. Browne. Ein Hintergrund, der heute vergessen ist, ganz im Gegensatz zum "Cox", der in Höreranfragen immer wieder genannt wird.
Mitwirkende:
Stimme Wolfgang Borchert
Paul Cox Carl-Heinz Schroth
Mrs. Chataway Gustl Busch
Assistent Collins Manfred Steffen
Margit Simmons Karin Jacobsen
Inspektor Carter Heinz Klingenberg
Nat Herbert Steinmetz
Sergeant Reinhard Lenz
Mr. Fitzgerald Walter Grüters
Pit Fitzgerald Tonio von der Meden
Richardson Wolfgang Wahl
Wäscherin Tilla Hohmann
Kraftfahrer Rudolf Fenner
Wallings Carl Kuhlmann
Wachtmeister Werner Schumacher
Helen Bernhardt Freca-Renate Bortfeld
Henry Montague Richard Münch
Mr. Peacock Hans Zesch-Ballot
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Lou Reed in Offenbach

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 30. Mai 2020 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Oliver Augst
Françoise Cactus
Brezel Göring
Produktion: HR/WDR 2020, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Oliver Augst
Komponist(en): Oliver Augst
Brezel Göring
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Melanie Inden
Inhaltsangabe: Ausgangsszenario: Ein 17-jähriger wird von seiner Freundin auf sein erstes Rock-Konzert in die Stadthalle Offenbach geschleppt – auf ein Konzert, das aber nie stattfindet, denn Mr. Reed bricht nach endloser Warterei und wenigen Minuten on Stage ab, verlässt nach kurzen Provokationen und Gewaltausbruch die Bühne. Tumult im Saal, Licht an, Stühle fliegen, Instrumente werden hastig weggeräumt, jemand klettert unter Johlen der Masse auf einen der PA-Türme und beginnt, die Boxen auf die Bühne krachen zu lassen "Der erste gute Sound des Abends!" kommentiert ein Konzertbesucher. Ein Star, der mit seinem "Auftritt" die deutsche Provinzcrowd um DAS Konzert ihres Lebens bringt. Um diese Skandal-Performance Reeds spinnt Oliver Augst mit den Pop-Eklektizisten Françoise Cactus und Brezel Göring von Stereo Total ein musikalisches Hörspiel. 12 Songs und die "Aussagen" von Zeitzeugen, die zum einen den Star aus Sicht seiner Wegbegleiter und anderer Zeitzeugen porträtieren und kommentieren, zum anderen eine subjektive Sicht aus der nachkriegsdeutschen Provinz auf die vermeintlich große weite Welt darstellt.
Mitwirkende:
Françoise Cactus
Brezel Göring
Oliver Augst
Links: Externer Link The official website of TEXTxtnd, Oliver Augst, Marcel Daemgen, Michaela Ehinger
Externer Link Blank-Homepage (Augst, Carl, Korn)
Externer Link Françoise Cactus @ Stereototal
Externer Link Brezel Göring @ Stereototal
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Von Feuern, Wildblumen und Drachenreitern - Eine Lange Nacht mit der Geschichtenerzählerin Cornelia Funke

Sendetermine: DLR - Samstag, 30. Mai 2020 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 30. Mai 2020 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Kerstin Zilm
Produktion: DLF/DLR 2020, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: „Es war eines meiner schönsten Jahre”, sagt Cornelia Funke über 2019, obwohl ihre Avocadofarm bei Buschbränden beinahe abgebrannt wäre. Denn gleichzeitig hat sie mit Regisseur Guillermo Del Toro ihr erstes großes Buch auf Englisch veröffentlicht und auf ihrem Grundstück in Malibu zum ersten Mal Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt empfangen. Geboren wurde Cornelia Funke 1958 in Dorsten, Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitete in Hamburg erst als Erzieherin und BuchIllustratorin. Die Geschichten, zu denen sie Zeichnungen schaffen sollte, wurden ihr schnell zu langweilig. Deshalb begann sie selbst zu schreiben. Ihr Buch über die Mädchenbande „Die Wilden Hühner” war 1993 ihr erster großer Erfolg und kam nur deshalb zustande, weil ihre Lektorin sie bat, endlich mal was ohne Feen, Gespenster, Drachen und Piraten zu schreiben. Es folgten internationale Bestseller für die Funke wieder tief in fantastische Welten eintauchte, wie „Herr der Diebe”, die „Tintenwelt”- und „Reckless”-Romane, und Hollywood-Verfilmungen. 2005 kam Cornelia Funke mit ihrer Familie nach Los Angeles, weniger als ein Jahr später starb ihr Mann. Da war die Stadt am Pazifik schon zum neuen Zuhause geworden. Auf ihrer Farm schreibt sie zwischen Hunden, Enten, Eseln und uralten Bäumen inzwischen auf Englisch und auf Deutsch und wird nie müde, immer wieder etwas Neues zu probieren.
Mitwirkende:
Cornelia Schönwald
Rainer Strecker
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

22 Datensätze gefunden in 0.005640983581543 Sekunden



gestern | heute | morgen | 6. Jul | 7. Jul | 8. Jul | 9. Jul | 10. Jul | 11. Jul |