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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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Vor der Kaserne vor dem großen Tor - Eine Lange Nacht über Musik im Zweiten Weltkrieg

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Aug 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 31. Aug 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Knut Benzner
Produktion: DLF/DLR 2017, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Knut Benzner
Ton und Technik: Günter Arnold
Inhaltsangabe: "Lily Marleen" kannte jeder. Dieses sentimentale Soldatenlied, 1939 von Lale Andersen gesungen, ist wohl bis heute das bekannteste aus jenen vernebelten Jahren. Als Andersens Kontakte zu Schweizer Juden öff entlich wurden, ließ Joseph Goebbels das Lied 1942 verbieten. Musik, ob Gospel, Swing, Oper oder Schlager, wurde zur Propaganda, als Instrument des Widerstands, zur Agitation und nicht zuletzt zum Vergnügen der Bevölkerung eingesetzt. Der Rundfunk bot zum ersten Mal ein Medium zur weltweiten Verbreitung. Musik wurde zum Massenphänomen. „Wir haben es hier mit einer rätselhaften Situation zu tun: dem Nebeneinander von Kunst und Verbrechen?, so der britische Historiker Patrick Bade, Autor einer Kulturgeschichte der Musik im Zweiten Weltkrieg, Musik war für die Kriegsbemühungen allgegenwärtig. Eine "Lange Nacht" voller Beispiele aus Radio- Ansprachen, Durchhalteparolen, lärmenden Lauten und schrillen, scharfen Tönen.
Mitwirkende:
Stephan Schad
Volker Hanisch
Michael Haffke
Knut Benzner
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Es geschah in Berlin 370:

Teure Reise nach Italia

Sendetermine: DLF - Samstag, 31. Aug 2019 00:05, (angekündigte Länge: 27:36)
Autor(en): Werner Brink
Produktion: RIASBerlin 1965, 28 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Werner Oelschläger
Inhaltsangabe: Das Ehepaar Halbig erfüllt sich einen Traum. Als verspätete Hochzeitsreise bucht es einen günstigen Italienurlaub. Zunächst geht alles gut und die Stimmung ist prima. Doch schon in München wird ihnen der Koffer geklaut. Damit nicht genug. In Italien werden sie erst Opfer eines Geldwechselbetrügers, dann stellt sich heraus, dass ihr Reiseveranstalter zwar Geld kassiert, aber gar kein Hotel gebucht hat und schließlich müssen sie auch noch für andere Leute die Restaurantrechnung bezahlen. Es geschah in Berlin als vertonte Reisewarnung der Kripo.
Mitwirkende:
Kurt Waitzmann
Hermann Wagner
Beate Hasenau
Helmut Ahner
Wolfgang Neusch
Karl Haas
Ruth Süssenguth
Rudi Stark
Siegfried Dornbusch
Inge Landgut
u.a.
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Als Tourist in der DDR - Land und Leute an der Oder

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Aug 2019 05:05
Autor(en): Helga Finke
Produktion: DLF 1975, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Auf der Suche nach Kleist, das Leben in Eisenhüttenstadt, „Junge Pioniere“ am Werbellinsee: Eindrücke aus einem Land, das es nicht mehr gibt.
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Dass Du recht lange für mich da bist - Eine Frauengeschichte

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 31. Aug 2019 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 31. Aug 2019 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Barbara Felsmann
Auch unter dem Titel: Die Geschichte einer Frauenfreundschaft (Untertitel)
Produktion: MDR 1996, 46 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Karin Hutzler
Schnitt: Venke Decker
Regieassistenz: Frank Düsekow
Inhaltsangabe: Die 75-jährige Ursel aus Magdeburg erzählt nach dem Tod ihrer "geliebten Stine" von ihrer beider Freundschaft. Es war eine Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Menschen. Doch die Persönlichkeitsentfaltung der einen wäre ohne die der anderen nicht denkbar gewesen. Erst im Alter beginnt Ursel über ihre lesbische Liebe nachzudenken. Schließlich war die Freundschaft mit Stine so eng, so intim, so seelisch nah, dass beide auch zusammen hätten leben können. Aber Stine sehnte sich nach einer Familie, wollte Ehefrau sein und Mutter und konnte doch auf die Freundschaft mit Ursel nie verzichten. Nur weil sie die Freundin an ihrer Seite wusste, konnte sein den alltäglichen Familienstress überstehen. Gemeinsam flohen sie in die Welt der Musik und Literatur. Ursel dagegen hat nie geheiratet.
Mitwirkende:
Maria Hartmann
Simone von Zglinicki
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Der talentierte Mr. Vossen - Jagd auf einen Millionenbetrüger

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 31. Aug 2019 09:05
Autor(en): Christoph Heinzle
Produktion: NDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Plötzlich ist Felix Vossen verschwunden. Am 3. März 2015 besteigt er ein Flugzeug von London nach Zürich. Eine internationale Fahndung nach dem charmanten Lebemann und smarten Spross der westfälischen Frottier-Textil-Dynastie Vossen läuft an. Denn er schuldet Anlegern bis zu 60 Millionen Euro. Erst nach einem knappen Jahr fasst ihn die Polizei in Spanien. Doch wie viel Geld ist noch übrig? Jahrelang war der Investmentbanker und Filmproduzent zwischen London und Zürich gependelt, zwischen Finanzelite und Filmstars. Als Daytrader machte der 42-Jährige großes Geld, mit Filmen wie "I, Anna" mit Charlotte Rampling verdiente er sich einen Ruf als Produzent. Wie hat er das geschafft? Wer ist Felix Vossen?
Mitwirkende:
Christoph Heinzle
Tilo Werner
Nina Petri
Uli Pleßmann
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Die Welt, die ich mir als Kind versprochen habe - Begegnungen mit Norbert Gstrein

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 31. Aug 2019 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas David
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Blockhaus
Technische Realisation: Theresia Singer
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Inhaltsangabe: Wenn Norbert Gstrein Romane schreibt, ist das auch der Versuch, den Zuschreibungen seiner Tiroler Herkunft zu entkommen. Featureautor Thomas David hat den Schriftsteller deshalb in sein Heimatdorf begleitet und erforscht darüber hinaus die Ursprünge von Gstreins neuem Roman "In der freien Welt". Geboren wurde Norbert Gstrein 1961 im österreichischen Tirol als Sohn eines Hoteliers. Aber schon in seinen beiden wichtigen Romanen "Die englischen Jahre" von 1999 und "Das Handwerk des Tötens", der vier Jahre später erschien, hat sich der Schriftsteller erzählerisch weit von seiner Heimat entfernt. So spielt das erste kompliziert aber großartig konstruierte Buch größtenteils in einem englischen Gefangenenlager 1940, das zweite erzählt von einem Kriegsberichterstatter, der im Kosovo umgekommenen ist. Für seinen jüngsten Roman "In der freien Welt", hat Gstrein San Francisco, die Bronx und Tel Aviv als Schauplätze gewählt. Er erzählt darin die Geschichte eines schwierigen, jüdischen Schriftstellers und Malers und lässt einen österreichischen Ich-Erzähler auftreten, den seine Studien- und Stipendienaufenthalte unablässig in die Ferne führen. Der Journalist und Literaturkritiker Thomas David hat in Norbert Gstreins Werk einen Prozess der "Entheimatung" beobachtet und ist deshalb mit ihm an seinen Kindheitsort gefahren. In seinem Feature begegnet er neben Familienangehörigen, Freunden und Lehrern Gstreins auch dem amerikanischen Schriftsteller Alan Kaufman, dessen Biografie seinen neuen Roman inspiriert hat.
Mitwirkende:
Jean Paul Baeck
Ralf Drexler
Links: Externer Link Homepage von Thomas David
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Mein Papa ist mein Papa, ich werfe ihm nichts vor

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 31. Aug 2019 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Claudia Haarmann-Paasche
Ulrike Klausmann
Produktion: DLF/WDR 1992, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Prangenberg
Ton und Technik: Hans-Martin Renz
Ton und Technik: Jutta Stein
Inhaltsangabe: Ost-Jugendliche auf der Suche nach der neuen Identität
Mitwirkende:
Doris Plenert
Gereon Nußbaum
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Wunsch, Indianer zu werden oder Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 31. Aug 2019 14:00
Autor(en): Peter Henisch
Auch unter dem Titel: Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete (Zusatz)
Produktion: ORF 1992, 62 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Biographie
Regie: Götz Fritsch
Inhaltsangabe: Wenn Karl May und Franz Kafka einander zufällig auf einem Ozeandampfer nach Amerika treffen, wird daraus ein merkwürdiges Aufeinandertreffen zweier literarischer Genres, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten ...
Mitwirkende:
Karl May Thomas Thieme
Klara Cornelia Lippert
Franz Kafka Hans Piesbergen
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Georg Friedrich Händel - Eine Hörbiografie

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 31. Aug 2019 14:05 Teil 8/9, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Handstein
Auch unter dem Titel: Opern für den Gänsemarkt (1685-1706) (1. Teil)
Giorgio Federico Hendel (1706-1710) (2. Teil)
Musik für eine Metropole (1710-1717) (3. Teil)
Oper AG (1718-1728) (4. Teil)
Italiens Zwitschervögel (1729-1733) (5. Teil)
Konkurrenz belebt das Geschäft (1733-1737) (6. Teil)
Glory to God (1737-1742) (7. Teil)
Schlachten und Helden (1743-1749) (8. Teil)
How dark, O Lord... (1749-1759) (9. Teil)
Produktion: BR 2016, 228 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bernhard Neuhoff
Ton und Technik: Michael Krogmann
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: Am Anfang war ein kleiner Junge in einer kleinen Stadt. Die Musik zog ihn magisch an, und bald zog er aus in die weite Welt, in südliche Gefilde, von denen sich die Musiker Wunderdinge erzählten. Er lebte in glänzenden Palästen, schuf nie gehörte Klänge, doch eines Tages ging er zurück und eroberte die größte Stadt des Nordens mit seiner Musik. Händels beispielloser Aufstieg hat etwas märchenhaftes, aber er ist auch die Erfolgsstory eines genialen Künstlers, der sich in einer knallharten Geschäftswelt behauptet. Launische Kastraten und eitle Primadonnen, exzentrische Lords und edle Königinnen, Musiknarren und Opernfeinde bevölkern die damals aufregendste Kulturmetropole: London. Die neue Hörbiografie von Jörg Handstein verfolgt Händels Weg durch diese faszinierende Welt - und erschließt sein Werk auch jenseits der Hits und Hallelujas.
Mitwirkende:
Udo Wachtveitl
Bernhard Schir
Gert Heidenreich
Folkert Dücker
Thomas Albus
Beate Himmelstoß
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Das Spinnennetz

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 31. Aug 2019 15:05, (angekündigte Länge: 108:00)
Autor(en): Joseph Roth
Produktion: BR 2012, 108 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist(en): Jakob Diehl
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Wilfried Hauer
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: Joseph Roths erster Roman Das Spinnennetz beschreibt den unaufhaltsamen Aufstieg der Faschisten im Deutschland der 20er Jahre. Als enttäuschter Kriegsheimkehrer findet sich der ehemalige Leutnant Theodor Lohse nicht mehr zurecht. Zerbrochen sind seine Träume vom militärischen Triumph und seine Hoffnungen auf eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung. Stattdessen lebt er in ärmlichen Verhältnissen als Jurastudent und Hauslehrer bei einem reichen jüdischen Juwelier in Berlin. Sein Ehrgeiz treibt ihn schnell in die Arme einer rechtsradikalen Geheimorganisation, für die er zunächst als einer von vielen Spitzeln arbeitet. Endlich wieder einer klaren Führung verpflichtet, geht er über Leichen, um seine Aufgaben zu erfüllen, übereifrig, getrieben von der Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit und Kleinheit. Morde und militärische Kameradschaftlichkeit, Denunziation, ideologiefreies Kalkül und Paktieren mit politischen Gegnern sowie die Heirat in den deutschen Adel verschaffen ihm in der Folge eine Machtposition. Doch trotz seines gesellschaftlichen Aufstiegs findet Theodor keine Ruhe und leidet unter Verfolgungswahn. Angst und Selbstzweifel dominieren ihn bis zum Schluss, er wird nicht erlöst von dem ihn ewig quälenden Ehrgeiz, unter dem eine große innere Leere liegt. Joseph Roth beschreibt mit Theodor Lohse und den ihn umgebenden Menschen die deutsche Identitätssuche nach dem 1. Weltkrieg. Theodor ist ein Mensch ohne Halt in einer Gesellschaft der radikalen Gegensätze zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, Bürgertum, Adel und Proletariat, Hunger und Überfluss, Militarismus und kultureller Avantgarde, Spitzelwesen und lautstarken nationalen Studentenbewegungen, Antisemitismus und aufkeimender Demokratie, zwischen Gewalttätigkeit und Amüsierlust, zwischen Fortschritt und Reaktion. In dieser verwirrenden, explosiven gesellschaftlichen Gemengelage glaubt Theodor letztlich an nichts und niemanden - außer an sich selbst und sein Emporkommen. Einzig entscheidend ist, auf der Seite der Gewinner zu stehen. So mausert sich Theodor Lohse zum wichtigen Funktionär im sich anbahnenden nationalsozialistischen Deutschland. Das Spinnennetz erschien als Fortsetzungsroman vom 7.Oktober bis 6.11.1923 in der Wiener Arbeiterzeitung und nahm damit die Ereignisse des Hitlerputsches, der sich nur wenige Tage nach dem letzen Abdruck ereignete, auf prophetische Weise vorweg.
Mitwirkende:
Martin Carnevali
Norman Hacker
Lena Lauzemis
Bernd Moss
Steven Scharf
Thomas Thieme
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False Memory

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 31. Aug 2019 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Sandra Doedter
Produktion: WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Regieassistenz: Eva Schwert
Inhaltsangabe: Kann man Erinnerungen manipulieren?
Wie sehr können wir unserer Erinnerung trauen? Wissen wir wirklich noch genau, was vor 20 oder 30 Jahren an diesem einen besonderen Tag passiert ist? Oder können bestimmte Einflüsse dazu führen, dass wir uns an etwas ganz Falsches erinnern?
Hauptkommissarin Agnes Winkel hat ein Problem: Ihr junger, ehrgeiziger Kollege Jan Schrag rollt alte Mordfälle wieder auf. In einen dieser Fälle war Agnes verwickelt. Was unbedingt geheim bleiben muss, wenn ihre Karriere, ihr guter Ruf und ihre Beziehung nicht in Gefahr geraten sollen. Aber alle Versuche, Jan von seinen Recherchen abzuhalten, scheitern. Als Agnes zufällig über eine Studie zum Thema „Manipulation von Erinnerungen“ stolpert, kommt ihr eine perfide Idee: Wie wäre es, wenn jemand anders sich plötzlich genau an den damaligen Fall erinnern würde? Und diese Erinnerungen rein gar nichts mit Agnes Winkel zu tun hätten? Ein Kriminalhörspiel, das auf Forschungsergebnissen zur Erinnerungsfälschung beruht.
Das Manuskript zum Hörspiel wurde gefördert von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.
Mitwirkende:
Linda Pfeifer Maya Bothe
Agnes Winkel Bettina Engelhardt
Jan Schrag Moritz Führmann
Bernd Berger Daniel Werner
Ohm Axel Gottschick
Micha(ela) Susanne Pätzold
Kalle Oliver Bedorf
Robert Werner Ludger Burmann
PC-Ladenbesitzer Jan Sabo
Buchhändler Ben Artmann
Bedienung Kantine Christina-Maria Greve
Lydia Benecke Lydia Benecke
Axel Petermann Axel Petermann
Henning Freiberg
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Rückkehr ins All - Die Stunde Null der deutschen Raumfahrt

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 31. Aug 2019 18:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Meier-Hüsing
Produktion: RB 2019, 60 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Peter Meier-Hüsing
Technische Realisation: Eva Garthe
Technische Realisation: Adrian Eichmann
Inhaltsangabe: Das Feature "Rückkehr ins All" ist eine Zeitreise durch die Geschichte der deutschen Raumfahrt: mit zahlreichen historischen Originaltönen und aktuellen Interviews, unter anderem mit den früheren Astronauten Thomas Reiter, Ulf Merbold oder dem ESA-Generaldirektor Jan Wörner.
Noch Ende März 1945 schlagen deutsche V2-Raketen in London ein, wenige Wochen später ist Nazideutschland besiegt. Viele NS-Raketentechniker werden von den Amerikanern in der geheimen "Paperclip-Aktion" in die USA gebracht, um dort für die zivile Raumfahrt zu arbeiten.
In Deutschland: Tabula rasa - verbotene Forschung, zerstörte Infrastruktur und abgewanderte Wissenschaftler. Doch wenige Jahrzehnte später wird die Europäische Raumfahrtagentur ESA gegründet, Satelliten und Trägerraketen werden gebaut, deutsche Astronauten fliegen ins All und arbeiten auf der internationalen Raumstation. Was war geschehen?
In der Heide und am Nordseestrand schießen bereits in den 1950er Jahren wieder Raketenenthusiasten ihre Projektile in den Himmel – mit einfachsten technischen Mitteln und jenseits der Legalität. Ariane, Spacelab, Columbus und ISS
Die Franzosen fordern in den 1960ern den "autonomen Zugang zum Weltall" und animieren die erst widerstrebenden Deutschen zum Bau einer "Europa-Rakete". Die scheitert in den 1970er Jahren grandios, liefert aber trotzdem die Grundlage für das spätere so erfolgreiche Ariane-Programm, dem Transporter für Satelliten in den Orbit.
In den 1980er Jahren kommt die NASA auf Europa zu, das Weltraumlabor Spacelab entsteht und die ersten westdeutschen Astronauten fliegen damit ins All.
Das deutsche Forschungsmodul Columbus wurde ab den 1990er Jahren in Bremen entwickelt und zu einem wichtigen Element der Internationalen Raumstation. Heute, 50 Jahre nach der Mondlandung, träumt die Europäische Raumfahrtagentur ESA vom Bau eines Monddorfes, dem so genannten "Moon Village", im nächsten Jahrzehnt.
Mitwirkende:
Zitator Holger Postler
Sprecher Peter Meier-Hüsing
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Ein weites dunkles Land - Arbeits- und Lebensbereiche der psychiatrischen Klinik

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Aug 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Lindemann
Produktion: SFB/SDR/NDR 1982, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Lindemann
Inhaltsangabe: Deutschland ist durchzogen von einem Inselreich aus Psychiatrien. Gemeinsam bilden sie ein dunkles weites Land mitten unter uns. Ein Feature von 1982, das nichts von seiner Intensität verloren hat.
Ein weites dunkles Land, so hat man die Psychiatrie in Deutschland genannt. Man könnte, analog zu Solschenizyns Bild vom Archipel Gulag, die Psychiatrie als ein Inselreich bezeichnen, das fast unsichtbar nach eigenen Gesetzen existiert und in dem Menschen gepflegt, behandelt oder gefangen gehalten werden. Kranke, gestörte, behinderte Menschen oder solche, die in Sackgassen geraten sind. Es ist eine Welt für sich, mit ihren Regeln und Vorschriften, mit ihrer besonderen Menschlichkeit und ihrer besonderen Unmenschlichkeit.
Mitwirkende:
Wolfgang Unterzaucher
Friedhelm Ptok
Charles Wirths
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Nochmal Nr. 1 - Finale des Eurovision Contest 2019 in Israel

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 31. Aug 2019 19:04 Teil 7/8
Autor(en): Benjamin Teske
Produktion: RBB 2019, 26 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Benjamin Teske
Mareike Maage
Ton: Bodo Pasternak
Ton: Venke Decker
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Ireen Sheer singt ihren großen Hit "Heut' Abend hab ich Kopfweh". Sie steht auf der Bühne einer bestuhlten Stadthalle. Mit auf Tournee ist der junge Regisseur Benjamin Teske, der mit Schlager so gar nichts am Hut hat. Er begegnet Michael Holm, Roland Kaiser, Peggy March und vielen anderen. Alle waren einmal Stars. Und heute? Mit 17 hat man noch Träume. Und mit 70? Ireen Sheer feiert 2019 diesen Geburtstag und ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Und sie will's nochmal wissen. Sie will nochmal Nummer 1 sein. Und der junge Regisseur wird mehr und mehr zum Teil der Schlagerwelt, die sich anders darstellt als gedacht.
Mitwirkende:
Ireen Sheer
Benjamin Teske
Ronald Nitschke
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Badenheim

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 31. Aug 2019 19:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Aharon Appelfeld
Produktion: WDR 2009, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Anja Herrenbrück
Dramaturgie: Natalie Szallies
Übersetzung: Martin Kluger
Inhaltsangabe: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...
Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Mitwirkende:
Erzähler Ulrich Matthes
Martin Philipp Sonntag
Trude Lena Stolze
Dr. Pappenheim Friedhelm Ptok
Frau Zauberblit Corinna Kirchhoff
Dr. Schutz Bernhard Schütz
Leo Samitzky Tilo Prückner
Dirigent Hermann Treusch
Dr. Langmann Gerd Wameling
Gerti Tatja Seibt
Sally Verena von Behr
Vortragskünstler Wilfried Hochholdinger
Oberkellner Paul Burian
Karl Jörg Thieme
Lotte Marie-Lou Sellem
Zimbelmann Rüdiger Wandel
Salo Helmut Krauss
Konditor Wolfgang Condrus
Bäcker Klaus Herm
Mann Jürgen Kloth
Herr Werner Rehm
Inspektor / Wärter Udo Schenk
Mandelbaum Felix von Manteuffel
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Nie wieder! Kindheit unter Hitler 5:

Vom Christkind eine Landsknechtstrommel

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 31. Aug 2019 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Georg Wieghaus
Produktion: WDR 2003, 32 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisation: Herbert Kuhlmann
Technische Realisation: Anne Effertz
Regieassistenz: Maria Fremmer
Dramaturgie: Matthias Wegener
Inhaltsangabe: Als er Weihnachten 1934 endlich die ersehnte Trommel bekam, war Edgar 9 Jahre alt. Am Neujahrstag nahm er sie dann zum ersten Mal mit zum "Antreten". So stolz war er noch nie gewesen. Obwohl die Trommel viel zu schwer war und der Tragegurt andauernd von der schmalen Schulter rutschte, weshalb Edgar immer wieder aus dem Tritt kam. Aber das machte ihm nicht viel aus. Dafür marschierte er als Erster vor dem Fähnlein her und meinte, die Leute guckten nur ihn an. Er wurde schnell trittsicherer und marschierte von da an fast immer vorneweg. Er bestand die "Pimpfenprobe", wurde "Meisterschütze" und machte Karriere in der HJ. Mit 16 war er "der jüngste Bannführer des Reiches" und als Soldat schließlich bis zum Schluss vom "Endsieg" überzeugt. Erst später, nach dem Krieg, wurde Edgar G. allmählich klar, dass er in einem verbrecherischen System mitmarschiert war, und er begann, von seinen Erfahrungen zu erzählen, "damit junge Menschen heute auf so etwas nie mehr hereinfallen".
Mitwirkende:
Peter Fricke
Lorenzo Liebetanz
Raphael Alexander Meuther
Moritz Riewold
Stefan Kessissoglou
Sybille Jacqueline Schedwill
Christian Schramm
Ernst August Schepmann
Walter Renneisen
Robin Bamberg
Peter Davor
Eveline Matzura
Marietta Bürger
Elenor Holder
Götz Argus
Paul Faßnacht
Christoph Sterzenbach
Timon Schleheck
Max Schönberger
Marius Wurth
Jonathan Ruschke
Dominik Lenz
Timo Glosemeyer
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Die Hexenbraut

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 31. Aug 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Frank Schulz
Produktion: NDR 2017, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Wolfgang Seesko
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Christine Wegerle
Inhaltsangabe: Ein norddeutsches Dorf nahe Hamburg in den 70ern. Drei Jungen und zwei Mädchen wollen Freunde fürs Leben sein. Erste Spannungen entstehen in der Pubertät, vor allem zwischen dem Macker Freddie und dem versponnenen Willi, der unsterblich in die von allen begehrte schöne Lilo verliebt ist. Doch die liebt nur Freddie und wird ihn heiraten. Am Hochzeitstag verschwindet die Braut spurlos und Willi auch. Der wird wenig später erschossen neben seinem Wagen aufgefunden. Lilo wird von der Polizei gefasst und, obwohl sie ihre Unschuld beteuert, zu 17 Jahren ohne Bewährung verurteilt. Nun sind die 17 Jahre vorbei, und Lilo ist entschlossen, sich für das erlittene Unrecht zu rächen.
Mitwirkende:
Bernhard Schütz
Henning Nöhren
Marion Breckwoldt
Lisa Hrdina
Birte Schnöink
Mirco Kreibich
Jonas Nay
Hannes Hellmann
u.a.
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Vor der Kaserne vor dem großen Tor - Eine Lange Nacht über Musik im Zweiten Weltkrieg

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Aug 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 31. Aug 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Knut Benzner
Produktion: DLF/DLR 2017, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Knut Benzner
Ton und Technik: Günter Arnold
Inhaltsangabe: "Lily Marleen" kannte jeder. Dieses sentimentale Soldatenlied, 1939 von Lale Andersen gesungen, ist wohl bis heute das bekannteste aus jenen vernebelten Jahren. Als Andersens Kontakte zu Schweizer Juden öff entlich wurden, ließ Joseph Goebbels das Lied 1942 verbieten. Musik, ob Gospel, Swing, Oper oder Schlager, wurde zur Propaganda, als Instrument des Widerstands, zur Agitation und nicht zuletzt zum Vergnügen der Bevölkerung eingesetzt. Der Rundfunk bot zum ersten Mal ein Medium zur weltweiten Verbreitung. Musik wurde zum Massenphänomen. „Wir haben es hier mit einer rätselhaften Situation zu tun: dem Nebeneinander von Kunst und Verbrechen?, so der britische Historiker Patrick Bade, Autor einer Kulturgeschichte der Musik im Zweiten Weltkrieg, Musik war für die Kriegsbemühungen allgegenwärtig. Eine "Lange Nacht" voller Beispiele aus Radio- Ansprachen, Durchhalteparolen, lärmenden Lauten und schrillen, scharfen Tönen.
Mitwirkende:
Stephan Schad
Volker Hanisch
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