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AKTUELLE INFORMATION

HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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Darknet Poetry

Sendetermine: DLR - Freitag, 30. Aug 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lasse-Marc Riek
Tobias Schmitt
Produktion: DLR 2018, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Zu Erkundungszwecken schicken zwei Klangkünstler selbstprogrammierte Bots ins Darknet.
Jenseits der Suchmaschinen liegt das Darknet. Einerseits gilt es als die dunkle Seite des Internet - Kriminalität, Drogenhandel, Schattenwirtschaft. Anderseits steht es in Zeiten von Abhörskandalen und Whistleblowern für Anonymität und freien Zugang. Für "Darknet Poetry" ließen die beiden Autoren sogenannte "Onion-Seiten" von selbstprogrammierten Bots durchstöbern. Die gesammelten Textfragmente speisten sie verschlüsselt in eine Klangkomposition ein, die die Parallelwelt in ihren verschiedenen Facetten hörbar macht.
Mitwirkende:
Julia Kümmel
Laura Cisneros
Sebastian Scherer
Bernd Herzogenrath
Links: Externer Link Homepage von Lasse-Marc Riek
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False Memory

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 30. Aug 2019 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Sandra Doedter
Produktion: WDR 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Regieassistenz: Eva Schwert
Inhaltsangabe: Kann man Erinnerungen manipulieren?
Wie sehr können wir unserer Erinnerung trauen? Wissen wir wirklich noch genau, was vor 20 oder 30 Jahren an diesem einen besonderen Tag passiert ist? Oder können bestimmte Einflüsse dazu führen, dass wir uns an etwas ganz Falsches erinnern?
Hauptkommissarin Agnes Winkel hat ein Problem: Ihr junger, ehrgeiziger Kollege Jan Schrag rollt alte Mordfälle wieder auf. In einen dieser Fälle war Agnes verwickelt. Was unbedingt geheim bleiben muss, wenn ihre Karriere, ihr guter Ruf und ihre Beziehung nicht in Gefahr geraten sollen. Aber alle Versuche, Jan von seinen Recherchen abzuhalten, scheitern. Als Agnes zufällig über eine Studie zum Thema „Manipulation von Erinnerungen“ stolpert, kommt ihr eine perfide Idee: Wie wäre es, wenn jemand anders sich plötzlich genau an den damaligen Fall erinnern würde? Und diese Erinnerungen rein gar nichts mit Agnes Winkel zu tun hätten? Ein Kriminalhörspiel, das auf Forschungsergebnissen zur Erinnerungsfälschung beruht.
Das Manuskript zum Hörspiel wurde gefördert von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.
Mitwirkende:
Linda Pfeifer Maya Bothe
Agnes Winkel Bettina Engelhardt
Jan Schrag Moritz Führmann
Bernd Berger Daniel Werner
Ohm Axel Gottschick
Micha(ela) Susanne Pätzold
Kalle Oliver Bedorf
Robert Werner Ludger Burmann
PC-Ladenbesitzer Jan Sabo
Buchhändler Ben Artmann
Bedienung Kantine Christina-Maria Greve
Lydia Benecke Lydia Benecke
Axel Petermann Axel Petermann
Henning Freiberg
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Hirsche rufen Jäger, Jäger Hirsche

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 30. Aug 2019 20:00, (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Hermann Bohlen
Produktion: EIG 2001, 35 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Dokumentation
Regie: Hermann Bohlen
Ton: Gregor Schuster
Inhaltsangabe: Ein Hörspiel im klassischen Stil, spielt im Wald und handelt u.a. von der Lockjagd. Wußten Sie, daß man den Hirsch auch rufen kann? Bohlen nicht. Bis er vor einem Jahr in Dortmund einen Hirschruf-Wettbewerb auf der Messe "Jagd und Hund 2000" besuchte. Jäger eiferten um den Pokal für die gelungenste Nachahmung der urigen Laute, die der Hirsch in der Brunftzeit ausstößt. In seinem Hörspiel kommen nun weniger Jäger zu Wort als ihre Widersacher: Eine Pilzsammlerin und ein Wilderer treffen im Wald aufeinander.
Äste knacken, Enten quacken, Hirsche röhren, eine Frau sucht Pilze und begegnet einem Mann, der sich im Gebüsch versteckt hat. Er ist redselig - anders als die Jäger sonst. Er führt vor, wie er Vogel- und Tierrufe imitiert, klärt sie über die Psyche von Rotwild und Jägern auf, verrät ihr auch, wo die besten Pilze stehen. Ihr ist die Situation nicht ganz geheuer, ihm gelingt es immer wieder, sie zum Bleiben zu bewegen. Sie ist die Frau des neuen Jagdpächters, aus seinem Rucksack tropft Blut...
Mitwirkende:
Lisa die Pilzsammlerin Bettina Kurth
Georg der Wilderer Hermann Bohlen
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Der seltsame Fall des Adam Molinnus - Die Erfindung eines Lebens

Sendetermine: DLF - Freitag, 30. Aug 2019 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Elke Pressler
Produktion: DLF 2019, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Elke Pressler
Technische Realisation: Elke Pressler
Inhaltsangabe: Ein Verbrecher? Ein Hasardeur? Ein Held? Oder ein Abenteurer und skrupelloser Opportunist? Oder doch eher ein Opfer geopolitischer Verschiebungen und historischer Wirrnisse? Wer war dieser Adam Molinnus? Regina Molinnus weiß nur eines genau: Er war ihr Großvater. Soviel scheint klar zu sein: Der Memeldeutsche Adam Molinnus, geboren 1897, verriet im spektakulären Kownoer Schauprozess 1934/35 – Deutsche gegen den litauischen Staat – kühn seine Nazi-Auftraggeber. Als Agent Ali spionierte er für die Litauer. Doch saß er anschließend wirklich in mehreren KZs ein – und warum soll er dort gebügelte Hemden getragen und Kuchen, Fürsorge und Besuch empfangen haben? In Hamburg erinnert an ihn ein Stolperstein – wieso, er lebte doch dort nie? Adam Molinnus war schon für seine Kinder ein Phantom und blieb bis heute ein Tabu. Die Enkel- und Urenkelgeneration fühlt sich wie ferngesteuert durch diese Leerstelle in der Familiengeschichte, konditioniert durch den Fluch des Schweigens und will endlich wenigstens einige Fragen klären.
Mitwirkende:
Stefan Schab
Achim Buch
Erik Scheffler
Elke Pressler
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Heimsuchung

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 30. Aug 2019 21:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 76:55)
Autor(en): Jenny Erpenbeck
Produktion: BR 2009, 154 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Wilfried Hauer
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Annegret Arnold
Inhaltsangabe: Kann man Heimat bauen? Ist sie tatsächlich festzulegen auf einen Flecken Erde und den Besitz eines Hauses? Oder ist Heimat die Kindheit in einem anderen Land, die mit Kriegsausbruch für immer verloren ging? Kann Heimat ein Land sein, aus dem man vertrieben wurde? Wie überwindet man das Heimweh, das durch den Verlust politischer Utopien ausgelöst wurde, das unabhängig ist von einem Land? Von der "Heimsuchung" erzählt das zweiteilige Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck. Über ein Jahrhundert hinweg, von der Kaiserzeit bis in die Nachwendezeit, verfolgt es die Lebenssituationen der wechselnden Bewohner, Nachbarn und Besucher eines Hauses im Brandenburgischen. Die Geschichte Deutschlands bzw. Europas spiegelt sich an dieser Heimstatt.
Den Anfangspunkt dieses historischen Reigens bildet ein Großbauer, der sein Waldgrundstück an einem märkischen See verkauft: unter anderem einem Architekten und einem jüdischen Tuchfabrikant. Der Grund, der stets für die landwirtschaftliche Nutzung und als Mitgift vorgesehen war, wird zu einer Erholungsoase für Berliner Sommerfrischler. Mit großer Liebe zum Detail errichtet der Architekt in den 1920er Jahren für sich und seine Frau ein Sommerhaus und verwurzelt ihrer beider Leben dort. Von den politischen Veränderungen der Nazizeit profitiert er. Dem jungen jüdischen Nachbarn, der seine Familie zurücklässt und emigriert, kauft er sein Erbgrundstück für die Hälfte des Verkehrswertes ab. 1945 wird das Haus von der Roten Armee besetzt und ein junger Major erfährt in der Begegnung mit der Architektengattin in einem Kleiderschrank, wie Fremde und Heimat für einen Moment eins werden können. Nachdem das Architektenpaar in den Westen flieht, pachtet eine Schriftstellerin das Grundstück am See, eine überzeugte Sozialistin, die aus der Emigration zurückkehrt, um mitzuhelfen, in der ehemaligen Heimat eine neue Heimat aufzubauen.
Doch die Realpolitik der DDR treibt sie in die innere Immigration. In der Nachwendezeit fordern die Erben des Architektenehepaars das Grundstück zurück und zwingen die Enkelin der Schriftstellerin zur Räumung des mittlerweile baufälligen Hauses. Dem Gebäude droht der Abriss. Jenny Erpenbeck stellt den historischen und politischen Umwälzungen die Figur eines Gärtners gegenüber. Jahr um Jahr gießt er im Sommer die Blumen, harkt im Herbst das Laub, spaltet Holz für den Winter, beschneidet Obstbäume und mäht im Frühjahr das junge Gras. Katja Langenbach behält in ihrer Hörspiel-Bearbeitung die subjektive Perspektive des Romans bei. Jede Figur erzählt ihre Geschichte in einer eigenen literarischen Form, in die sich mitunter andere Stimmen einmischen. So werden die Motivwiederholungen und Parallelerzählungen hervorgehoben, mit denen Jenny Erpenbeck die Episoden verwoben hat.
Mitwirkende:
Ludwig Paul Herwig
Arthur Walter Hess
Gärtner Peter Fricke
Doris Julia Loibl
Schriftstellerin Christiane Rossbach
Stefan Wilkening
Ulrike Arnold
Sylvana Krappatsch
Katharina Schubert
Bernd Moss
Nico Holonics
Wiebke Puls
Hildegard Schmahl
Elisabeth Wasserscheid
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Vor der Kaserne vor dem großen Tor - Eine Lange Nacht über Musik im Zweiten Weltkrieg

Sendetermine: DLR - Samstag, 31. Aug 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Knut Benzner
Produktion: DLF/DLR 2017, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Knut Benzner
Ton und Technik: Günter Arnold
Inhaltsangabe: "Lily Marleen" kannte jeder. Dieses sentimentale Soldatenlied, 1939 von Lale Andersen gesungen, ist wohl bis heute das bekannteste aus jenen vernebelten Jahren. Als Andersens Kontakte zu Schweizer Juden öff entlich wurden, ließ Joseph Goebbels das Lied 1942 verbieten. Musik, ob Gospel, Swing, Oper oder Schlager, wurde zur Propaganda, als Instrument des Widerstands, zur Agitation und nicht zuletzt zum Vergnügen der Bevölkerung eingesetzt. Der Rundfunk bot zum ersten Mal ein Medium zur weltweiten Verbreitung. Musik wurde zum Massenphänomen. „Wir haben es hier mit einer rätselhaften Situation zu tun: dem Nebeneinander von Kunst und Verbrechen?, so der britische Historiker Patrick Bade, Autor einer Kulturgeschichte der Musik im Zweiten Weltkrieg, Musik war für die Kriegsbemühungen allgegenwärtig. Eine "Lange Nacht" voller Beispiele aus Radio- Ansprachen, Durchhalteparolen, lärmenden Lauten und schrillen, scharfen Tönen.
Mitwirkende:
Stephan Schad
Volker Hanisch
Michael Haffke
Knut Benzner
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Es geschah in Berlin 370:

Teure Reise nach Italia

Sendetermine: DLF - Samstag, 31. Aug 2019 00:05, (angekündigte Länge: 27:36)
Autor(en): Werner Brink
Produktion: RIASBerlin 1965, 28 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Werner Oelschläger
Inhaltsangabe: Das Ehepaar Halbig erfüllt sich einen Traum. Als verspätete Hochzeitsreise bucht es einen günstigen Italienurlaub. Zunächst geht alles gut und die Stimmung ist prima. Doch schon in München wird ihnen der Koffer geklaut. Damit nicht genug. In Italien werden sie erst Opfer eines Geldwechselbetrügers, dann stellt sich heraus, dass ihr Reiseveranstalter zwar Geld kassiert, aber gar kein Hotel gebucht hat und schließlich müssen sie auch noch für andere Leute die Restaurantrechnung bezahlen. Es geschah in Berlin als vertonte Reisewarnung der Kripo.
Mitwirkende:
Kurt Waitzmann
Hermann Wagner
Beate Hasenau
Helmut Ahner
Wolfgang Neusch
Karl Haas
Ruth Süssenguth
Rudi Stark
Siegfried Dornbusch
Inge Landgut
u.a.
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