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Neues von DLF-Kultur

Ab 1. Juli verändern sich die Sendezeiten Montag bis Donnerstag von Hörspiel und Feature.

Das 'Freispiel' am Montag 0,05 Uhr und das Feature Mittwoch 0,05 Uhr verlassen diese Sendeplätze. Die Hörspiele Montag und Mittwoch 21,30 Uhr beginnen nun um 22,03 Uhr. Die neuen Termine im Einzelnen:

Mo. 22,03 Uhr - Hörspiel

Di. 22,03 Uhr - Feature

Mi. 22,03 Uhr - Hörspiel

Do. 22,03 Uhr - Klangkunst / Freispiel

Alle weiteren Termine bleiben erhalten, auch die Klangkunst Freitag 0,05 Uhr.

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Gedächtnis und Mohn - Schauspielerinnen und Schauspieler erlesen Paul Celan

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 27. Aug 2019 16:05
Autor(en): Philip Scheiner
Produktion: ORF 2018, 39 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Gedichte zwischen Tod und Leben, zwischen Vergessen und Erinnern: Paul Celan betrachtete in seinem ersten offiziellen Lyrikband, 'Mohn und Gedächtnis' (1952), auf vielfältige und verschlüsselte Weise das Trauern um die Opfer des Nationalsozialismus, sein Trauern auch um die Eltern, seine 'Überlebensschuld'. Die Sammlung enthält Celans bekanntesten Text 'Todesfuge', der unmittelbar das Sein, das Morden, das Sterben im Konzentrationslager verhandelt: 'Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends / wir trinken sie mittags wir trinken sie nachts', heißt es da. Jene 'schwarze Milch' ist eines der schlüssigsten Bilder in Celans Poesie.
Wohin führen seine vom Symbolismus und von Dichtern wie Hölderlin und Trakl beeinflussten Worte? Erschließen sie sich anhand von biografischen Betrachtungen, mittels literaturwissenschaftlicher Methoden? Per Intuition? Oder bleiben die Gedichte unergründlich? Wo und wie forschen jene Menschen, die uns, zumal im Radio, Lyrik näherbringen: Schauspielerinnen und Schauspieler? Wie gehen sie vor, um sich und den Hörer/innen Dichtung zu entschlüsseln? Kann man Celan 'ganz' verstehen?
In den Tonspuren unternehmen Schauspieler/innen eine gemeinsame Reise in und durch die (Be-)Deutungen seiner Lyrik, in die Gründe von 'Gedächtnis' und 'Mohn'.
Mitwirkende:
Brigitta Furgler
Katharina Knap
Florentin Groll
Rafael Schuchter
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Verschiebungen 1:

Man möchte ja kein Unmensch sein - Geschichte von Flucht und Deportation in der Nazizeit

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 27. Aug 2019 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Uta Reitz
Produktion: WDR 2019, 33 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Uta Reitz
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Luise Weigert
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Eine Frau sichtet die Hinterlassenschaft ihrer Mutter. Sie stößt auf Zeugnisse und Ereignisse, von denen sie keine Ahnung hatte. Welche Rolle spielte die Mutter darin?
Die Tochter ist auf der Suche nach persönlichen Spuren, nachdem sie vor Jahren jeden Kontakt zur Mutter verlor. Stattdessen findet sie Dokumente über die Konferenz von Evian 1938, die die Rettung der verfolgten Juden zum Ziel hatte, den Reichsbeauftragten im besetzten Dänemark 1943, der vorher schon in Paris die Judensäuberung organisiert hatte, den berüchtigten Madagaskar-Plan und vieles mehr. Unwillig macht sie sich daran, das Puzzle zusammenzusetzen.
Mitwirkende:
Lara Karin Pfammatter
Renate Margot Gödrös
Adil Omar Sheikh Khamiis
Friedhofsprecher Stefan Bockelmann
Sprecherin 1 Ursula Michelis
Sprecherin 2 Andrea Witt
Sprecher 1 Moritz Heidelbach
Sprecher 2 René Heinersdorff
Sprecher 3 Bernd Kuschmann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Auf die Beine schießen ist besser - Wie viel Schutz bietet das Völkerstrafrecht?

Sendetermine: DLF - Dienstag, 27. Aug 2019 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Daniel Cil Brecher
Produktion: DLF 2019, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Ernst Hartmann
Ton und Technik: Hanna Steger
Inhaltsangabe: Der vor 20 Jahren ins Leben gerufene Internationale Strafgerichtshof in Den Haag bleibt umstritten. Schwergewichte wie die USA, Russland und China sind ihm nicht beigetreten. Dennoch hat seine Existenz Auswirkungen auf Politik und nationale Rechtssysteme. Der Anstoß für den Gerichtshof geht auf das Internationale Militärtribunal in Nürnberg 1945 zurück; seine Einrichtung weckte große Hoffnungen. Der Strafgerichtshof erhielt ein breites Mandat, für Kriegsverbrechen, Genozid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Frieden, die nationale Gerichte nicht verfolgen wollen oder können. Aber seine Möglichkeiten, dieses Mandat auszuführen, sind sehr beschränkt. Die 18 Richter haben bislang nur sechs Prozesse abgeschlossen und acht Angeklagte verurteilt, alle aus Afrika. Staaten wie die USA und Israel versuchen die Arbeit des Gerichtshofs zu behindern. Trotzdem agieren sie in Konfliktgebieten vorsichtiger, um keine Strafverfolgung eigener Soldaten zu riskieren. Das Feature untersucht die Arbeit des Gerichtshofes und seine Einflussmöglichkeiten, u.a. im Gazastreifen.
Mitwirkende:
Martin Rentzsch
Walter Gontermann
Andreas Laurenz-Maier
Thomas Balou Martin
Josef Tratnik
Judith Jacob
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A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion

Sendetermine: DLF - Dienstag, 27. Aug 2019 20:10, (angekündigte Länge: 51:00)
Autor(en): Mareike Maage
Theresa Schubert
Produktion: BR 2018, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Lorenz Schuster
Komponist(en): Lorenz Schuster
Ton und Technik: Winfried Messmer
Ton und Technik: Adele Kurdziel
Ton und Technik: Regina Staerke
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: Es gibt keine Menschen mehr. Maschinen, Computer und Algorithmen haben die Erde übernommen und ein System geschaffen, das sich selbst erhält. Störungsfrei zunächst, bis einige der technischen Geräte menschliche Verhaltensweisen zeigen, Spuren der vorangegangen Entwickler vielleicht. Ein Thermostat wird wetterfühlig, eine Maschine hat Angst abgeschaltet zu werden und ein hyperintelligenter Algorithmus verliebt sich in eine einfache Kabelschneidemaschine. Der zentrale Steuerungsalgorithmus des Systems richtet eine Plattform ein, um die Phänomene zu bündeln und auszuwerten. Hauptsächlich dient das Projekt aber dazu, den technischen Bestand vor einem Befall mit menschlichem Verhalten zu schützen und endet in fast allen Fällen im Abschalten der Maschinen.
Mitwirkende:
Christian Erdt
Therasa Greim
Sebastian Weber
Julia Riedler
Brigitte Hobmeier
Edmund Telgenkämper
Links: Externer Link Homepage von Mareike Maage
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Vier Frauen in der Wüste Gobi

Sendetermine: DLR - Dienstag, 27. Aug 2019 22:03, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Saar Slegers
Produktion: rbb 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Martin Scholz
Inhaltsangabe: Vier deutsche Frauen folgen ihrem Traum: sie reisen in die Mongolei auf der Suche nach den vom Aussterben bedrohten Wildkamelen. Tagelang sitzen sie schaukelnd auf dem Rücken ihrer Kamele und trotzen Hitze und Kälte der Wüste Gobi. Die Frauen kennen einander kaum, aber sie verbindet ein gemeinsames Ziel: Der Schutz der letzten Wildkamele.
Mitwirkende:
Walter Kreye
Saar Slegers
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