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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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6 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 23. April 2019

Modekrise an Rhein und Ruhr

Sendetermine: WDR 5 - Dienstag, 23. Apr 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Kessen
Produktion: WDR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Mode aus Deutschland? Das war einmal ein Erfolgsmodell. Heute herrscht die Krise: Unternehmenspleiten und Überlebenskampf sind Alltag. Mitten im Zentrum der Probleme: Nordrhein-Westfalen.
Der Modekonzern Gerry Weber aus dem westfälischen Halle hat den Kampf ums Überleben verloren – Ende Januar wurde die Insolvenz beantragt. Der Textilhersteller Ahlers aus Herford – bekannt durch die Marken Pierre Cardin und Pioneer – verzeichnet rückläufige Umsätze und baut Stellen ab. Der Modeklassiker Esprit aus Ratingen meldete zuletzt einen Verlust von rund 270 Millionen Euro. Dok 5 reist durch die Modelandschaft an Rhein und Ruhr, besucht die Modemesse Düsseldorf, trifft auf textile Klassiker, befragt Ladenbesitzerinnen, Verkäufer, spricht mit dem Modenachwuchs und angesagten Bloggerinnen. Auch die Geschichte der Mode an Rhein und Ruhr ist Thema, um das Rätsel zu lösen: Wie konnte die einstmals blühende Branche so in die Krise geraten?
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Michelangelo Buonarotti

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 23. Apr 2019 16:05
Autor(en): Barbara Zeithammer
Auch unter dem Titel: Der Maler als Dichter (Untertitel)
Produktion: ORF 2016, ca. 40 Min. () - Feature
Inhaltsangabe: Seine Pietà im Petersdom, der überlebensgroße David aus Marmor, die monumentalen Fresken in der Sixtinischen Kapelle - Michelangelo Buonarroti wurde von seinen Zeitgenossen "Il Divino - der Göttliche" genannt.
Der Künstler selbst sah sich in erster Linie als Bildhauer, doch er war auch Maler, Architekt und Dichter und leistete auf all diesen Gebieten etwas Bedeutendes. Neben seinen bildnerischen Werken sind von Michelangelo heute etwa 300 Gedichte erhalten, von denen ein großer Teil seiner langjährigen Freundin Vittoria Colonna und seinem Freund Tommaso de' Cavalieri gewidmet ist.
Diese Gedichte seien "Denkmäler seiner inneren Entwicklung", schrieb Carl Frey 1897 in der ersten kritischen Edition einer Gesamtausgabe. Aus den Gedichten sei "der innere Roman seines Lebens ersichtlich", schrieb Georg Simmel in seinem Aufsatz "Michelangelo als Dichter" und weiter: "Er war unliebenswürdig und ungehobelt in seinem Auftreten und zeigte doch in seinen Gedichten, wie weich und widerstandslos, von zartestem Empfinden durchgeistet, sein Inneres war."
Wenn Michelangelo von seinen Gefühlen übermannt wurde, legte er Meißel und Pinsel beiseite und griff zur Feder: "Er warf sich gegen die Sprache mit der ganzen Wucht seines im Stein nicht unterzubringenden Gefühls", schrieb Rainer Maria Rilke, der viele von Michelangelos Gedichten übersetzte.
Michelangelo Buonarotti, der am 6. März 1475 geboren wurde, starb am 18. Februar 1564.
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Ewig ohne Dauer

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 23. Apr 2019 19:04
Autor(en): Christian Uetz
Produktion: WDR 2004, 39 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): Bert Wrede
Inhaltsangabe: "WO BLEIBT DEIN GOTTZWANG? Wo, wo bleibt deine absolute Liebe?" Sprachverdichtung bis zur Implosion. Ein Gefühl - durchleuchtet bis auf den Grund seiner Fadenscheinigkeit. Ein Affekt - zelebriert bis zur letzten Konsequenz.

"Es ist die Verliebtheit die größere Lust, gegen die jede Lust nichts ist.
Es ist der Geist, der uns geil macht, nicht die Orgasmustechnik.
Es ist die Sprache, die uns lebendig macht, nicht das Sportstudio.
Es ist die Musik, die uns high macht, nicht die Bratwurst.
Kommen wir zuerst zur platonischen Höhe, kommen alle anderen Höhen von selbst, bis wir sterben vor Lust, weil es so schön ist, dass wir es nicht mehr ertragen und endlich wahnsinnig werden, was wir schon sind.
Und warum sollen wir nicht wahnsinnig werden wollen in dieser wahnsinnigen Welt?
Diese verdammte Realität kann wirklich nur dazu dienen, darin toll zu werden Utopie.
Verlorene aller Welt vereinigt euch!
Verlassene, Verkrampfte, Verstörte aller Welt vereinigt euch!
Unglückliche, Depressive, Schizophrene, Neurotiker aller Welt vereinigt euch!
Ihr alle, die ihr mit diesem Leben nichts anfangen könnt
vereinigt verschmelzt verliert verliebt euch immer neu!"

Christian Uetz schleudert seine philosophische Liebeslyrik mit solcher Vehemenz in den Äther, dass am Ende der Fluch des Menschseins selbst greifbar ist: Erklären können wir es noch so gut - es hört doch nicht auf, weh zu tun. Immer neu.
Mitwirkende:
Christian Uetz
Er Andreas Grothgar
Sie Bettina Engelhardt
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Giftgas in Duma - Glaubenskrieg um einen Chemiewaffeneinsatz

Sendetermine: DLF - Dienstag, 23. Apr 2019 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Marc Thörner
Produktion: DLF 2019, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anna Panknin
Inhaltsangabe: Der bisher letzte mutmaßliche Giftgaseinsatz in Syrien soll zu Dutzenden von Toten geführt haben und löste einen US-geführten Luftschlag aus. Was spielte sich am 7. April 2018 in der damals umkämpften Stadt nahe Damaskus wirklich ab? Regimegegner beschuldigen das Assad-Regime, die eigene Bevölkerung zu vergiften. Fürsprecher des syrischen Machthabers werfen dagegen den von Saudi Arabien unterstützten Oppositionellen vor, Baschar al Assad für alle Zukunft diskreditieren zu wollen. Ein unabhängiger Untersuchungsbericht von der OPCW, der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, liegt auch gut ein Jahr nach dem Vorfall noch immer nicht vor. Marc Thörner recherchierte unter anderem im syrischen Duma und im Hauptquartier der oppositionellen syrischen Zivilschutzorganisation Weißhelme. Er geriet in den Fokus des syrischen Geheimdienstes und in ein Labyrinth von Propaganda, Korruption und Verschwörungstheorien. Eine Spurensuche mit aufschlussreichen Einsichten.
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Ein Bund fürs Leben

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 23. Apr 2019 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jan Tengeler
Produktion: NDR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Inhaltsangabe: „Also: das Beste, was mir passiert ist in meinem Leben, habe ich dem Bund zu verdanken.“ – gab der Vater zu seinem 80. Geburtstag vor geladener Festgemeinschaft zu Protokoll. Gemeint war der Bund fürs Leben mit seiner Frau. Kennengelernt hatten sich die Eltern über einen anderen ‚Bund‘: über ‚Alemanno-Borussia‘, einer studentischen Verbindung aus Berlin. Dort hatte der Vater zu Beginn der 60er Jahre seine Studienjahre verbracht, kurz bevor andere Studenten die 68er Revolution ausriefen. ‚Burschenschaften‘ haben bis heute den Ruf, eher am rechten Rand der Gesellschaft zu stehen. Aber stimmt das überhaupt? Im Gespräch mit den alten Weggefährten des Vaters wird deutlich, dass sich viele eher als liberal bezeichnen. Aufgrund mangelnden Zulaufs kämpft sie allerdings seit Jahren gegen die Selbst-- Auflösung. Ungeachtet dessen pflegen die alten Bundesbrüder einen Gemeinschaftssinn, die der Sohn, der Autor dieses Features, mal bestaunt, mal bewundert.
Links: Externer Link Homepage von Jan Tengeler
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Jemand schreit in unseren Rosen

Sendetermine: DLF - Dienstag, 23. Apr 2019 20:10, (angekündigte Länge: 38:50)
Autor(en): Lukas Bärfuss
Produktion: DRS 2004, 39 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Komponist(en): Martin Schütz
Ton: Aldo Gardini
Inhaltsangabe: Ein Ehepaar legt sich zum Schlafen hin. Es ist nach Mitternacht, spät für die beiden. Sie waren beim Sohn zu Besuch, es gab viel zu besprechen. Der Mann fragt sich müde, welche Vorteile sein Sohn darin sehen könnte, eine ältere Frau zu heiraten. Die Gedanken gehen im Kreis, es beängstigt ihn, dass das Leben des Sohnes bis ins Detail dem eigenen gleicht. Er fasst den Beschluss, sein Leben zu ändern. Doch nun sollte er wirklich schlafen, denn schon in fünf Stunden wird der Wecker klingeln. Endlich geht der Atem gleichmässiger, sinkt der Kopf tiefer ins Kissen. Aber dann fällt in den ersten Schlaf ein Schrei, der keinen Zweifel lässt an einer grossen Not. Der Mann tritt ans Fenster, sieht jemanden in seinen geliebten Rosen stehen, zieht den Mantel über und geht aus dem Haus. Damit beginnt eine nächtliche Odyssee, in welcher der Mann seine private Sinnkrise in der Öffentlichkeit verhandelt sieht und schliesslich zu einer überraschenden (Selbst)-Erkenntnis findet.
Mitwirkende:
André Jung
Karin Neuhäuser
Sebastian Rudolph
Bettina Stucky
Links: Externer Link Homepage Martin Schütz
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