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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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9 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 19. Februar 2019

Man kann hier nicht schreiben, ohne sich die Hand zu verbrennen

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 19. Feb 2019 16:05, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Eva Roither
Produktion: ORF 2017, 39 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Im August 2016 wird sie in ihrer Wohnung in Istanbul festgenommen. Der Vorwurf: Die Schriftstellerin und Journalistin sei Mitglied einer illegalen Organisation, sie zerstöre die Einheit und Integrität des Staates. Ein Witz, ein Missverständnis, dachte sie damals. Asli Erdogan ist zu dieser Zeit im Beirat der pro-kurdischen Zeitung Özgür Gündem, für die sie auch regelmäßig Kolumnen verfasst. Zeitgleich werden über 20 weitere MitarbeiterInnen dieser Zeitung verhaftet. Davor hatte die Staatsanwaltschaft die Schließung von Özgür Gündem angeordnet.
Asli Erdogan wird über vier Monate lang inhaftiert und im Dezember nach internationalen Protesten unter Auflagen wieder freigelassen. Sie muss in der Türkei bleiben, bei der Gerichtsverhandlung am 22. Juni droht ihr eine hohe Gefängnisstrafe. "In diesem Land gibt es keine politischen Gefangenen. Jeder ist ein Terrorist" - kommentiert Asli Erdogan die Verhaftungswelle seit dem Putschversuch im Juli 2016. Mittlerweile sind mehr als 40.000 Menschen mit Gefängnisstrafen belegt und über 100.000 Beschäftigte u.a. des öffentlichen Dienstes, der Justiz, der Polizei und des Militärs sind entlassen oder suspendiert worden. Über 160 JournalistInnen sind im Gefängnis. In der Rangliste von Reporter ohne Grenzen liegt die Türkei auf Platz 155 von 180 untersuchten Ländern. Asli Erdogan, Jahrgang 1967, zählt zu den wichtigsten türkischen Autorinnen der jüngeren Generation.
Die Physikerin, die in den 1990ern am Kernforschungsinstitut CERN in Genf gearbeitet hat, hat sich in ihrer literarischen und journalistischen Arbeit sehr entschieden gegen alle Formen der Unterdrückung ausgesprochen. Sie warnte schon früh vor dem wachsenden Autokratismus des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, prangerte die staatlichen Repressionen gegen Kurden an, gehörte mit zu den ersten Intellektuellen, die sich öffentlich bei den Armeniern für das erlittene Unrecht entschuldigten.
Immer wieder hat sich Asli Erdogan von türkischen Nationalisten bedroht gefühlt und hat für längere Zeit im Ausland gelebt. "Mein Gefühl der Zugehörigkeit ist nicht sehr groß", sagt sie in einem Interview, "aber ich bin eine türkischsprachige Autorin. Das ist meine einzige Verbindung zur Türkei und gleichzeitig die tiefstmögliche: meine Sprache. In ihr lebe ich." Eva Roither hat Asli Erdogan in Istanbul besucht.
Mitwirkende:
Silvia Meisterle
Karl Menrad
Philip Scheiner
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Mich mir merken

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 19. Feb 2019 19:04, (angekündigte Länge: 38:00)
Autor(en): Ruth Benrath
Produktion: SWR 2015, 39 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Judith Lorentz
Technische Realisation: Sonja Rebel
Technische Realisation: Thomas Monnerjahn
Inhaltsangabe: Eine Tochter besucht ihre Mutter im Pflegeheim und verwickelt sie in ein Gespräch über früher. Sie will das Erinnerungsvermögen der Mutter anregen, indem sie ihr Geschichten über das einstige Familienleben entlockt. Dabei kommt es zu einer spiegelbildlichen Identitätsvergewisserung: Die Mutter erzählt der Tochter Geschichten aus ihrem Vorleben, die diese nicht kennt, ebenso wie die Tochter die Mutter an Geschichten aus der gemeinsamen Vergangenheit erinnert, die diese mehr und mehr zu vergessen droht. Die Erinnerungsarbeit, die Mutter und Tochter in ihrem Gespräch leisten, stellt nicht nur den Versuch dar, den Gedächtnisverlust der Mutter wenn nicht aufzuhalten, so doch vielleicht abzumildern, sondern auch das Bemühen der Tochter, sich der eigenen Kindheitserinnerungen zu vergewissern, deren Garant einst die Mutter war. »Das Hörspiel MICH MIR MERKEN ist der Versuch, das Thema Demenz anhand einer Mutter-Tochter-Begegnung zu inszenieren. Dabei interessiert mich am meisten, wie Erkenntnis und Sprache einer dementen Person funktionieren. Sowohl die Verengung als auch die Erweiterung der mütterlichen Wahrnehmung, die gerade in ihrer Fehlleistung eine erstaunliche Poetizität entfaltet, habe ich versucht, in der Kommunikation zwischen den beiden Figuren abzubilden, denen jeweils eine innere Stimme beigesellt ist«, schreibt die Autorin zu ihrem Hörspiel.
Mitwirkende:
Christine Schorn
Tanja Wedhorn
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Männer und Frauen sind gleichberechtigt - Der Kampf um Grundgesetzartikel 3, Absatz 2

Sendetermine: DLF - Dienstag, 19. Feb 2019 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Gudula Geuther
Produktion: DLF 2009, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Karin Beindorff
Inhaltsangabe: „Männer und Frauen haben grundsätzlich die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.” So hätte der Parlamentarische Rat den Gleichberechtigungssatz im Grundgesetz formuliert – kaum mehr als das Wahlrecht für Frauen. Der Rechtsanwältin und hessischen SPD-Landtagsabgeordneten Elisabeth Selbert genügte das nicht. Sie forderte die Umgestaltung des gesamten Zivilrechts. Trotzdem dauerte es fast 20 Jahre, bis die off enkundigsten Ungleichheiten aus dem Familienrecht getilgt waren. Bis Ende der 60er-Jahre mussten Frauen ihren Mann um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten wollten, Männer konnten den Arbeitsplatz ihrer Frau kündigen und ihr Geld verwalten. In der Erziehung der Kinder konnten Väter erst nach weiteren rechtlichen Auseinandersetzungen nicht mehr das letzte Wort beanspruchen. Heute steht in der Verfassung: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleich berechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.” Darüber, ob Männer und Frauen tatsächlich gleichberechtigt sind, gehen die Meinungen auseinander.
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Europäer. Bürger. Musiker - Der russisch-deutsche Pianist Igor Levit

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 19. Feb 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christian Möller
Produktion: WDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gerrit Booms
Technische Realisation: Olaf Dettinger
Inhaltsangabe: Er sei 'einer der ganz großen Pianisten dieses Jahrhunderts' das schrieb die FAZ schon über den Studenten Igor Levit. Inzwischen ist er zu einem Künstler gereift, der nicht nur musikalisch, sondern auch politisch Stellung beziehen will. 'European. Citizen. Pianist', so die knappe Selbstbeschreibung in Igor Levits Twitter-Account. Und zwar, das ist ihm wichtig, in dieser Reihenfolge. Den Bürger und Europäer erlebt man, wenn er kurz nach dem 'Brexit'-Votum am Ende eines Konzerts bei den BBC Proms in London unangekündigt Beethovens 'Ode an die Freude' spielt. Oder wenn er sich auf Twitter mit Politikern der AfD anlegt. Als Musiker sucht Levit die Herausforderung, wenn er in einer CD-Einspielung statt einem gleich drei der größten Variationszyklen der Musikgeschichte, von Bach, Beethoven und dem zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Frederic Rzewski, aufnimmt. Oder wenn er ein gemeinsames Projekt mit der Performance-Künstlerin Marina Abramovic realisiert.
Mitwirkende:
Lisa Sophie Kusz
Konstantin Lindhorst
Florian Jahr
Justine Hauer
Kertin Thilemann
Glenn Goltz
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Geld - Nach Texten von Gertrude Stein

Sendetermine: DLF - Dienstag, 19. Feb 2019 20:10, (angekündigte Länge: 39:10)
Autor(en): Ulrike Haage
Produktion: DLF 2016, 40 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrike Haage
Komponist(en): Ulrike Haage
Inhaltsangabe: »Es ist schon sehr komisch mit dem Geld«, schreibt Gertrude Stein in einem von fünf kurzen Texten, die 1936 in der Saturday Evening Post erstmals veröffentlicht wurden. »Was die Menschen von den Tieren unterscheidet, ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Gefühle und die gleichen Gewohnheiten wie Menschen... Aber was kein Tier kann, ist zählen, und was kein Tier kennt, ist Geld.« In ihrem ureigenen Stil aus rhythmisierter Prosa, Wiederholungen und Satzschleifen reflektiert Stein Aspekte eines aktuellen Themas: "Ist Geld nun Geld oder ist Geld nun nicht Geld?". Gertrude Steins Texte bilden die Grundlage für eine Sprach- und Soundperformance der Berliner Musikerin und Klangkünstlerin Ulrike Haage. Auf zwei Flügeln, einer davon mit Münzen und Geldscheinen präpariert, interpretiert sie ihren Soundtrack, der das Thema "Geld" zunächst in Töne verwandelt. Gertrude Steins Texte stehen im Dialog mit Einwürfen und Kommentaren von Aesop, Carson McCullers, Marcel Mauss und anderen.
Mitwirkende:
Dörte Lyssewski
Bernhard Schütz
Gerd Wameling
Ken Yamamoto
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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ARD Radio Tatort 131:

Plastik im Apfelgarten

Sendetermine: RB 2 - Dienstag, 19. Feb 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Mosebach
Produktion: HR 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Wolfertz
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Roland Grosch
Ton und Technik: André Bouchareb
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Inhaltsangabe: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobstwiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fachwerkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Mitwirkende:
Kommissar Haas Felix von Manteuffel
Frau Felsenstein Susanne Schäfer
Kriminalassistent Teschenmacher Ole Lagerpusch
Rainer Maria Schrobendorff Werner Wölbern
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Das Kräuseln der Luft auf dem Bahnsteig

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 20. Feb 2019 00:05
Autor(en): Hanna Bader
Wiebke Kistenbrügger
Produktion: EIG 2018, 20 Min. (Stereo) - Feature
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Höricht - Silbengestöber

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 20. Feb 2019 00:05
Autor(en): Gabriele Hasler
Produktion: EIG 2018, 6 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
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Die Vollkommenheit der Fugen

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 20. Feb 2019 00:05
Autor(en): Malte Abraham
Produktion: EIG 2018, 13 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Malte Abraham
Mitwirkende:
Nathalie Wendt
Lea Ostrovskiy
Preise / Auszeichnungen: Track 5 Kurzhörspiel-Wettbewerb (ORF) 2018
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