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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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10 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 13. Februar 2019

Honig und Eisen - Eine Reise durch das Kriegsgebiet der Ostukraine

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 13. Feb 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christiane Seiler
Produktion: DLR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Christiane Seiler
Ton: Jean Szymczak
Regieassistenz: Matthias Karow
Übersetzung: Maxim Melnyk
Inhaltsangabe: Der Krieg spaltet die Bevölkerung - eine Langzeitbeobachtung. Eine Grenze teilt das Donezkbecken im Osten der Ukraine. Offiziell heißt sie "Kontaktlinie", aber der Kontakt besteht aus tödlichen Schüssen und erniedrigenden Kontrollen an militärischen Checkpoints. Was wird aus Donezk, einst moderne Vorzeigestadt, jetzt verloren in einer politischen und rechtlichen Grauzone? Und Kramatorsk? Wird die verschlafene postsowjetische Provinzstadt sich zur blühenden ukrainischen Metropole entwickeln? Wie kommen die Menschen damit zurecht, Geiseln zu sein in einer absurden Situation, die sie nicht gewählt haben?
Mitwirkende:
Anne Schirmacher
Simone Kabst
Jonathan Kutzner
Max Urlacher
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Hundertmal hören und spielen

Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 13. Feb 2019 19:04, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Wolf Vostell
Produktion: WDR 1969, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Ein Aktionsspiel Ein Funk-Happening des Künstlers Wolf Vostell
1969: die Aktionskunst erobert das Radio. Im WDR Funkhaus startet eine legendäre RadioPerformance, die die Konventionen zwischen Sender und Empfänger auf den Kopf stellt. Die Leitungen mit den Anrufen empörter Hörer laufen heiß. Zu skurril sind die Aufforderungen der Radioperformance von Wolf Vostell: 'Lecken Sie beim Hören die Schaltknöpfe Ihres Radios' oder 'Schlagen Sie 17 Mal Ihre Kühlschranktür zu'. Das Hörstück ist ein interaktives Radio-Happening, die Grenzen zwischen Sender und Empfänger lösen sich auf, zwischen Rezipient und Akteur verwischen. Das Radio wird zum kommunikativen Resonanzkörper, in dem die Stimmen der anrufenden Hörer widerhallen. Ein grandioses Fundstück aus dem Archiv der deutschen Radiogeschichte und ein Sinnbild für das anhaltende provokative Potential des Mediums.
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ARD Radio Tatort 131:

Plastik im Apfelgarten

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 13. Feb 2019 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Mittwoch, 13. Feb 2019 21:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Mosebach
Produktion: HR 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Wolfertz
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Roland Grosch
Ton und Technik: André Bouchareb
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Inhaltsangabe: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobstwiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fachwerkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Mitwirkende:
Kommissar Haas Felix von Manteuffel
Frau Felsenstein Susanne Schäfer
Kriminalassistent Teschenmacher Ole Lagerpusch
Rainer Maria Schrobendorff Werner Wölbern
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Lockbuch

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 13. Feb 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Annemarie Bostroem
Nora Gomringer
Ulrike Haage
Produktion: NDR/DLF 2016, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Ulrike Haage
Komponist(en): Ulrike Haage
Regieassistenz: Jakob Schumann
Technische Realisation: Sven Kohlwage
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Dramaturgie: Ulrike Toma
Inhaltsangabe: Kleine Novelle von der Liebe und vom Verlassen-Werden
In der Liebe hat sich seit 1946 nicht viel verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Die Phasen kürzer. Notiert sind sie im "Lockbuch" von Nora Gomringer und Ulrike Haage. In dem Bewusstsein, dass alles eine Einheit bildet und wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance- Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1946. Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten sie in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park. Das Hörspiel ist der Lyrikerin Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb.
Mitwirkende:
Nora Gomringer
David Bennent
Gesang Christa Diwiak
Gesang Christfried Biebrach
Gesang NDR Chor
Flügel Ulrike Haage
Schlagzeug Philipp Scholz
Links: Externer Link Homepage Nora Gomringer
Externer Link Homepage Ulrike Haage
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ARD Radio Tatort 131:

Plastik im Apfelgarten

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 13. Feb 2019 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Mittwoch, 13. Feb 2019 21:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Mosebach
Produktion: HR 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Wolfertz
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Roland Grosch
Ton und Technik: André Bouchareb
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Inhaltsangabe: Die Großauheimer Apfelblüte war einst in der ganzen Region bekannt und der aus den Früchten gekelterte Apfelwein hochgerühmt. Doch inzwischen kommen die meisten Äpfel aus Italien und anstelle blühender Streuobstwiesen findet man jetzt Gebrauchtwagen auf grauem Asphalt. Sicher keine schöne Aussicht für Rainer Maria Schrobendorff aus seiner geerbten Fachwerkvilla, denn er blickt direkt auf Bulkes Autohandel. Die Aussichten von Bulke selbst sind aber noch trüber, denn Bulke liegt tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf in seinem Container. Oberflächlich betrachtet hätte man leicht von einem Selbstmord ausgehen können, doch nicht so Kommissar Haas. Bulke hatte zum Zeitpunkt seines Todes 3 Promille Alkohol im Blut, aber keine einzige leere Flasche findet sich im Raum, also nimmt der Kommissar zusammen mit seinem jungen Kollegen Teschenmacher die Ermittlungen auf. Bald stoßen sie auf das Gerücht, Bulke habe sich mit einer Bande von Autoschiebern eingelassen…
Mitwirkende:
Kommissar Haas Felix von Manteuffel
Frau Felsenstein Susanne Schäfer
Kriminalassistent Teschenmacher Ole Lagerpusch
Rainer Maria Schrobendorff Werner Wölbern
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Dat Swimmen in’n Speegel

Sendetermine: NDR 1 90,3 - Mittwoch, 13. Feb 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Snorre Björkson
Produktion: RB/NDR 2001, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Rudolf Schmücker
Ton und Technik: Uschi Berlin
Ton und Technik: Peter Nielsen
Regieassistenz: Marie Louise Rhode
Inhaltsangabe: Wenn der Tag um ist, wenn der junge Mann ins Bett geht und das Licht löscht, dann stürzt leise die Fassade ein, und es kommt ein seltsames Ungeheuer herangeschlichen, ein Ungeheuer namens "Traum". Boike macht eine Reise durch sein wahres Ich. Eine etwas peinliche, manchmal erschreckende Expedition. Aber zum Glück wird er geleitet von einem etwas sarkastischen, aber ausgesprochen tröstlichen, Elvis-Lieder singenden Busfahrer, dem "Stüürmann".
Mitwirkende:
Boike Rolf Petersen
Stüürmann Peter Kaempfe
Maike Sandra Keck
Silje Birte Kretschmer
Ullrieke Nicole Dierks
Bjarne Dirk Böhling
Pfarrer Wolf Rahtjen
Alte Frau Ruth Bunkenburg
Lehrer Edgar Bessen
Tante Ida Ursula Hinrichs
Grootvadder Lund Rolf Nagel
Mutter Edda Loges
Vater Wiegand Haar
Grootmudder Ingeborg Heydorn
Männerstimme Bernhard Wessels
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Schweine-Heinz

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 13. Feb 2019 21:30, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Hermann Bohlen
Produktion: DLR 2017, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hermann Bohlen
Judith Lorentz
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Heinz sucht die Nähe von Wildschweinen. Er will ihre Sprache lernen und Chef der Rotte werden.
Ich geh mal wieder, sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen und schippt drei Eimer voll Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hat’s mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt?
Mitwirkende:
Schweine-Heinz Heiko Pinkowski
Uschi Steffi Kühnert
Erzähler Hermann Bohlen
Leitbache Brigitte Grothum
dralles Schwein Annette Strasser
Nörgelschwein Anna Böttcher
skeptisches Schwein Cathlen Gawlich
Frischling A Bettina Kurth
Frischling B Mira Partecke
weitere Frischlinge Toni Lorentz
weitere Frischlinge Rubi Lorentz
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Catch as catch can

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 13. Feb 2019 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 13. Feb 2019 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Peter Leonhard Braun
Produktion: SFB/WDR/BR/SR 1968, 55 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Originalton
Regie: Peter Leonhard Braun
Ton: Günther Genz
Schnitt: Arnhild Kabisch
Regieassistenz: Friedhelm von Petersson
Inhaltsangabe: "Jeder Ring, auch heute, steht mitten im blutigen Kolosseum. Die Zuschauer in Oberhemd, Jackett und Schlips sind Römer, Griechen, Altägypter. Sie sind jenes Wesen, das aus seiner Tiervergangenheit die Welt betrat. Ausgerüstet mit zwei Waffen: Intelligenz und Aggression....Der uralte Triebapparat hat nur einen feinen Anzug an."
So beschreibt der Autor Peter Leonhard Braun die Arena, in der seine radiophone Dokumentation spielt. Das Show-Ringen der Catcher ist für ihn nur eine Sonderform des domestizierten Zweikampfes, der jeder Sportveranstaltung zu Grunde liegt. Doch im Mittelpunkt seines Interesses stehen die Besucher auf den Rängen, die Protagonisten einer ganz eigenen Veranstaltung sind.
Aus Interviews mit Akteuren und denen, die sie beklatschen oder ausbuhen, aus emotionalen Äußerungen eines enthemmten Publikums entsteht eine akustische Psycho-Studie des Catchens. Der Ringkampf, als "Denkspiel der Glieder, als körperliches Schach mit 60 Grundgriffen und unzählbaren Kombinationen" ist eine Aktion, die von mehr als zwei Akteuren getragen wird. Sie erfaßt alle Zuschauer bis zur völligen Identifikation.
Bei seiner Erstausstrahlung Ende der 60er Jahre galt das Feature als wegweisend, weil es mit neuen Aufnahmetechniken erstmals den O-Ton in den Mittelpunkt stellte. Heute ist es ein Stück Radiogeschichte.
Mitwirkende:
Peter Mosbacher
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Blinder Glaube und Kalter Krieg - Wie die Stasi auf ihre eigene Propaganda reinfiel

Sendetermine: SWR 2 - Mittwoch, 13. Feb 2019 22:03, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Peter Hillebrand
Produktion: SWR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andrea Leclerque
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Robert Müller
Inhaltsangabe: Stasi-Chef Erich Mielke offenbart 1979 seinen ranghöchsten Offizieren, dass eine Abteilung seines Ministeriums jahrelang einen nicht existierenden Ring von eingeschleusten Super-Agenten verfolgte. Zwei Übersiedler aus dem Westen hatten 1966 unabhängig voneinander der Stasi erzählt, sie hätten als Kampfschwimmer für westliche Geheimdienste Einsätze in der DDR durchgeführt. Zuerst hielt man die beiden für "Spinner", aber ein hoher Stasi-Offizier übernahm die beiden Fälle. Er saß gerade an einer Doktorarbeit über die Bekämpfung eingeschleuster Agenten und brauchte Material. Weit über 100 unschuldige Menschen kamen in der Folge - ohne Beweise, nur aufgrund "erarbeiteter" Geständnisse - für Jahre in Stasi-Haft.
Mitwirkende:
Isabella Bartdorff
Sebastian Mirow
Stefan Roschy
Berth Wesselmann
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Catch as catch can

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 13. Feb 2019 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 13. Feb 2019 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Peter Leonhard Braun
Produktion: SFB/WDR/BR/SR 1968, 55 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Originalton
Regie: Peter Leonhard Braun
Ton: Günther Genz
Schnitt: Arnhild Kabisch
Regieassistenz: Friedhelm von Petersson
Inhaltsangabe: "Jeder Ring, auch heute, steht mitten im blutigen Kolosseum. Die Zuschauer in Oberhemd, Jackett und Schlips sind Römer, Griechen, Altägypter. Sie sind jenes Wesen, das aus seiner Tiervergangenheit die Welt betrat. Ausgerüstet mit zwei Waffen: Intelligenz und Aggression....Der uralte Triebapparat hat nur einen feinen Anzug an."
So beschreibt der Autor Peter Leonhard Braun die Arena, in der seine radiophone Dokumentation spielt. Das Show-Ringen der Catcher ist für ihn nur eine Sonderform des domestizierten Zweikampfes, der jeder Sportveranstaltung zu Grunde liegt. Doch im Mittelpunkt seines Interesses stehen die Besucher auf den Rängen, die Protagonisten einer ganz eigenen Veranstaltung sind.
Aus Interviews mit Akteuren und denen, die sie beklatschen oder ausbuhen, aus emotionalen Äußerungen eines enthemmten Publikums entsteht eine akustische Psycho-Studie des Catchens. Der Ringkampf, als "Denkspiel der Glieder, als körperliches Schach mit 60 Grundgriffen und unzählbaren Kombinationen" ist eine Aktion, die von mehr als zwei Akteuren getragen wird. Sie erfaßt alle Zuschauer bis zur völligen Identifikation.
Bei seiner Erstausstrahlung Ende der 60er Jahre galt das Feature als wegweisend, weil es mit neuen Aufnahmetechniken erstmals den O-Ton in den Mittelpunkt stellte. Heute ist es ein Stück Radiogeschichte.
Mitwirkende:
Peter Mosbacher
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