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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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32 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 10. Februar 2019

Neues aus Miesdripülz 0:

Baldrian Ai und der Schmetterling

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 10. Feb 2019 07:05
Autor(en): Wilhelm Nünnerich
Produktion: WDR , 7 Min. () - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Wilhelm Nünnerich
Inhaltsangabe: In Miesdripülz ist das Leben geruhsam und friedlich. Baldrian Ai liebt es, in Ruhe gelassen zu werden. Außerdem schläft er gerne und wenn er nicht schläft, kaut er an den Blättern seines Cecropiabaumes. Als Wahrsager des berühmten Baumfürstentums Miesdripülz ist er bei allen anderen Faultieren hoch angesehen ... wenn sie mal wach sind. Leider wird die Ruhe dieses himmlischen Ortes immer wieder empfindlich gestört, zum Beispiel durch Hein Wupp, Froschkaiser, Papst und Weltrekordhalter im Weltrekordhalten. Oder Schlemihl Schlabbersack, ein Schneckerich, der Baldrian in schöner Regelmäßigkeit den Schlaf raubt. Dagegen sind Zak und Kalinchen noch harmlos.
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Der Anhalter

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 10. Feb 2019 08:04 Teil 6/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Stephan Beuting
Sven Preger
Auch unter dem Titel: Letzte Ausfahrt Zürich (1. Teil)
Geschlossene Anstalt (2. Teil)
So ein Schwachsinn (3. Teil)
Mitfahrgelegenheiten (4. Teil)
Zahltag (5. Teil)
Endstation (6. Teil)
Produktion: WDR 2016, 143 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephan Beuting
Sven Preger
Technik: Timo Ackermann
Inhaltsangabe: Er hat seine Kindheit in der Psychiatrie verbracht, mehr als 14 Jahre lang. Weggesperrt, geschlagen, missbraucht - in den 1950er und 60er Jahren war das. Sein Leben hat er danach nie so richtig auf die Kette gekriegt. Nun will Heinrich nur noch Schluss machen und sucht eine Mitfahrgelegenheit. Diese Geschichte erzählt der Anhalter den Journalisten Stephan Beuting und Sven Preger. Unabhängig voneinander, mit einem Jahr Abstand. Am selben Ort: einer Tankstelle am Kölner Verteilerkreis. Das ist kein Zufall: Denn Heinrich ist seit Jahrzehnten als Tramper unterwegs. Als die beiden Reporter sich zufällig davon erzählen, beschließen sie, sich auf die Suche zu machen: nach diesem Mann und nach der Wahrheit? Was ist, wenn nur ein Bruchteil von seinen Geschichten stimmt? Wenn er wirklich als Kind in einer Psychiatrie geschlagen und missbraucht wurde? Dann ist er eines von tausenden Kindern, die bis heute auf eine Entschädigung warten.
Mitwirkende:
Sven Preger
Stephan Beuting
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Tanjas Tanz

Sendetermine: DLR - Sonntag, 10. Feb 2019 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Milena Baisch
Produktion: DLR 2017, 43 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Christine Nagel
Komponist(en): Peter Ewald
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Judith Geffert
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhaltsangabe: Tanja träumt davon, eine federleichte Balletttänzerin zu werden.
Tanja - die wegen ihrer Figur mit dem Spitznamen „Tonnja“ gehänselt wird - träumt davon, eine federleichte Balletttänzerin zu werden. Nachdem sie in der Ballettschule zunächst plumpsend scheitert, entdeckt die Ballettlehrerin ihr besonderes und etwas spezielles Talent: Wenn Tanja Musik richtig gefällt, dann kann sie bis an die Decke springen. Und genau das muss ein Ungeheuer können. Tanja bekommt die Hauptrolle in der Ballettaufführung „Das Ungeheuer im Elfenland“. Premiere ist auf einem Straßenfest und viele Kinder aus Tanjas Klasse schauen sich die Aufführung an. Tanja ist sehr aufgeregt, doch es wird ein großer Erfolg. Sie springt enorm hoch und bekommt sehr viel Applaus. Mit der Kraft des Ungeheuers ertanzt sie sich den Respekt ihrer Mitschüler.
Mitwirkende:
Boris Aljinovic
Mia Sperling
Claire Wegener
Tilda Jenkins
Jakob Heimendahl
Theo Tkaczyk
Levon Schlegel
Cathlen Gawlich
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Kaufhaus ohne Kunden: Auf den Spuren der Einkäufer von heute

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 10. Feb 2019 11:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Maike Galen
Produktion: WDR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Wehrhan
Technische Realisation: Gudrun Hausen
Regieassistenz: Leyla Margareta Jafarian
Inhaltsangabe: Einst waren sie glamouröse Einkaufstempel, nun schrumpfen sie immer mehr zusammen: Das gute alte Kaufhaus verliert seine Kunden - an Shoppingcenter, Discounter und das Internet. Während es früher als chic galt, durchs Kaufhaus zu schlendern und man sich sicher sein konnte, dort auch alles zu bekommen, herrscht in den Schmuck-, Kosmetik- oder Spielzeugabteilungen heute oft gähnende Leere. Die letzten beiden Kaufhausketten fusionieren, gehen auf in einer gemeinsamen Warenhaus-AG. Die Kunden zieht es derweil in die großen Shoppingzentren am Stadtrand, sie kaufen beim Discounter oder shoppen ganz bequem im Internet. Was fehlt dem klassischen Warenhaus heute? Dok 5 begibt sich auf die Spuren der Kunden. Warum ist das Kaufhaus so aus der Mode geraten? Und ist das gute alte Warenhaus überhaupt noch zu retten?
Mitwirkende:
Hendrik Stickan
Jonas Baeck
Josef Tratnik
Sigrid Burkholder
Olaf Reitz
Michael Müller
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Silvia, Massai, Kämpferin

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 10. Feb 2019 11:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Max Benyo
Produktion: NDR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Max Benyo
Inhaltsangabe: Die 38-jährige Silvia Sempeyu lebt am Rande der kleinen Ortschaft Loiktoktok in Kenia, einer Grenzstadt zu Tansania. Silvia ist Massai. Die Massai sind ein Nomadenvolk, das seit Jahrhunderten in den Hochebenen Kenias und Tansanias lebt. Sie leben von der Viehzucht, vorrangig von Kühen. Silvia wächst in einer männerdominierten (polygamen) Welt auf. Als junge Frau wird sie beschnitten, und, wie es der Brauch ist, im Tausch gegen Tiere mit einem Mann verheiratet, der sie schwängert. Später wird sie von diesem Mann misshandelt und flieht. Sie baut sich ein Haus in dem sie ihre beiden Zwillingstöchter großzieht. Silvias Ziel ist es, eine autarke Frauenkommune zu gründen, in der junge Frauen Schutz vor physischer und seelischer Gewalt finden können.
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Niemand kommt hier lebend wieder raus

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 10. Feb 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Albrecht Kunze
Produktion: WDR 2011, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Albrecht Kunze
Komponist(en): Albrecht Kunze
Inhaltsangabe: Als bei der Loveparade in Duisburg in der sich immer dichter zusammen-drückenden Menge 21 Menschen zu Tode kommen, ist es kein Zufall, dass dieses Unglück am Fuß der Treppe neben dem Tunnel geschieht. Denn diese Treppe ist einerseits das Versprechen, auf das Gelände zu kommen, um mit und inmitten der Menge den eigenen Körper tanzend zu überschreiten - und gleichzeitig die aussichtsreichste Chance, seinen Körper zu schützen und der Menge zu entweichen. Es geht um das, was nur das miteinander Tanzen verspricht, und um den Moment, wenn das Miteinander dieses Versprechen bricht. Wenn man mit- und ineinander feststeckt und nur noch Angst um sich selbst hat. Und es geht darum: dass man seinen Körper zwar sowieso niemals lebend verlässt, aber dies kein Grund ist, dass man das Leben oder das miteinander Tanzen sein lässt.
Mitwirkende:
Nikola Duric
Nina Kronjäger
Marie Löcker
Karolina Sauer
Claudia Splitt
Links: Externer Link Hörstücke von Albrecht Kunze
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 365:

Das Spukhaus

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 10. Feb 2019 11:10
Autor(en): Roger Graf
Produktion: SRF 2014, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Maloneys neuer Klient behauptet, dass es in seinem Haus spukt. Er vermutet, dass ein Nachbar der Verursacher des Spukes ist. Maloney soll zusammen mit einer Spiritistin herausfinden, wie der Spuk funktioniert.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Geraldine Lambert Sandra Moser
Lara Wiesner Sibilla Semadeni
David Kernen Peter Fischli
Florian Kummer Philipp Stengele
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Der Zauberpudding

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 10. Feb 2019 14:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Norman Lindsay
Auch unter dem Titel: Der Puddingbesitzer-Verein wird gegründet (1. Teil)
Der Zauberpudding wird gestohlen (2. Teil)
Neue Kämpfe mit alten Puddingdieben (3. Teil)
Der Pudding in Gefahr (4. Teil)
Produktion: RB 1995, 87 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Klaus Seehafer
Komponist(en): Rudolf Schmücker
Inhaltsangabe: Der Zauberpudding Albert verlangt, daß alle von ihm essen bis sie platzen. Seine Besitzer, der rauhbeinige Seemann Bill Barnacle, der verwegene Pinguin Sam Sawnoff und der wanderlustige Koalabär Bunvip Bluegum mit den guten Manieren langen auch tüchtig zu. Doch so viel Glück bleibt nicht ohne Neider. Puddingdiebe versuchen, in allerlei Verkleidungen, den Pudding an sich zu bringen, doch der Puddingbesitzer-Verein jagt ihnen Albert wieder ab. So geht es hin und her bis eine vollkommen überforderte Justiz schließlich den Fall klären soll. Ein Beispiel von australisch-englischem Humor für Kinder und Eltern mit ernsthaftem Sinn für Albernheiten.
Mitwirkende:
Erzähler Friedhelm Ptok
Albert, der Pudding Günther Jerschke
Bunyip Bluegum Jens Wawrczeck
Bill Barnacle Werner Rundshagen
Sam Sawnoff Alf Marholm
Watkin Wombat Christian Redl
Opossum Thomas Kylau
Wattleberry Gerlach Fiedler
Henderson Hedgehog Harald Halgardt
Papagei Balduin Baas
Dachs Hans Kemner
Hahn und Polizist Renato Grünig
Benjimen Brandysnap Manfred Steffen
Bürgermeister Harald Halgardt
Gerichtsdiener Gernot Endemann
Richter Ernst-Theo Richter
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Foxfinder

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 14:04, (angekündigte Länge: 96:00)
Autor(en): Dawn King
Produktion: SWR 2014, 95 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Ton: Daniel Senger
Technik: Sonja Röder
Übersetzung: Anne Rabe
Inhaltsangabe: Eine ländliche Gegend in einem totalitär regierten England der Zukunft: Das Ehepaar Samuel und Judith Covey wird nach einer Folge schlechter Ernten zur Zielscheibe des jungen William Bloor. Als Foxfinder obliegt ihm die Untersuchung, ob Füchse für die Misere des Hofes verantwortlich sein könnten. Von Kindesbeinen an vom Staat für seine Aufgabe ausgebildet, sieht Bloor im Fuchs den Todfeind der Menschen, fähig, Bauernhöfe zu kontaminieren, das Wetter zu beeinflussen, den Verstand zu manipulieren und Menschen zu töten. Samuel und Judith, noch in Trauer über den plötzlichen Tod ihres kleinen Sohnes, müssen damit umgehen, dass ihre Zukunft in den Händen eines Besessenen liegt ...
Mitwirkende:
Judith Covey Jacqueline Macaulay
Samuel Covey Wolfram Koch
Sarah Box Judith Engel
William Bloor Jacob Matschenz
Preise / Auszeichnungen: Kurd-Laßwitz-Preis 2015
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Was bleibet, stiften die Dichter - Else Lasker-Schüler im Exil

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 10. Feb 2019 14:04, (angekündigte Länge: 56:00)
WDR 3 - Sonntag, 10. Feb 2019 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Stephen Tree
Produktion: SFB-ORB/BR/DRS 1999, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephen Tree
Ton: Iris König
Ton: Peter Kainz
Inhaltsangabe: Ende der 1930er Jahre kämpft die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler - eine mittellose, alte Frau - um eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz. Von den Schweizer Sicherheitsbehörden wird sie beobachtet und bespitzelt. Man fertigt ein Dossier über den unliebsamen Gast an: unsauber“, „auf Unterstützung Dritter angewiesen“, „sie läßt sich nicht fortjagen“. Als es der Behörde endlich gelingt, sie aus dem Land zu weisen, schreibt sie von Jerusalem aus flehentliche Briefe an die „höheren Persönlichkeiten“ der Schweiz. Sie erhält prompt die Erlaubnis zur erneuten Einreise - und Wird wieder ausgewiesen. Immerhin gelingt es ihr unter diesen Umständen zweimal, zwischen Jerusalem und Zürich hin- und herzupendeln. Erst der Zweite Weltkrieg hält sie endgültig in Palästina fest.
Mitwirkende:
Angela Winkler
Peter Simonischek
Mathias Gnädinger
Clemens Schick
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Auf der Suche nach der verlorenen Heimat - Tomi Ungerer, sein Vater und das Elsass

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eggert Blum
Produktion: SWR 2008, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Patrick Blank
Technik: Johannes Grosch
Technik: Nicole Jörg
Inhaltsangabe: Der 1931 in Straßburg geborene Tomi, eigentlich Jean-Thomas Ungerer hat mehr als 150 Bücher geschrieben und illustriert und etwa 40.000 Zeichnungen und über 300 Plakate Ölbilder, Lithographien und Skulpturen geschaffen.
Trotz seiner Weltkarriere blieb er immer tief in seiner elsässischen Heimat verwurzelt.
Am 9. Februar 2019 starb Tomi Ungerer im Alter von 87 Jahren im Haus seiner Tochter in Irland.
Mitwirkende:
Rebecca Klingenberg
Sandra Helmeke
Albrecht Echle
Patrick Blank
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Die heile Welt des Verbrechens - Stephan Derrick und die BRD

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 14:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Rafael Jové
Produktion: rbb 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rafael Jové
Ton: Martin Scholz
Ton: Iris König
Regieassistenz: Jonas Kühlberg
Inhaltsangabe: Als Oberinspektor Stephan Derrick 1998 aus dem Münchner Polizeidienst schied, tat er das als erfolgreichste deutsche Serienfigur aller Zeiten. Weltweit sah man dem melancholisch-spröden, stets korrekt gekleideten Ermittler gern dabei zu, wie er sich fast gewaltfrei gegen die omnipräsente menschliche Mordlust stemmte. 12 Jahre später wurde Horst Tappert, Darsteller des tadellosen Beamten, posthum als Mitglied der Waffen-SS enttarnt. OEffentlichkeit und Sender waren entsetzt, die TV- Reihe "Derrick" blieb fortan unwiederholt. Mit einigen Jahrzehnten Abstand und im Licht des wachsenden Interesses an den skurrilen und düsteren Seiten der "alten BRD" lohnt sich ein erneuter Blick in die Untiefen der Derrick-Welt, wo wie in einem Kuriositätenkabinett das Nostalgische gleich neben dem Grauenhaften aufbewahrt wird.
Mitwirkende:
Simon Frisch
Anja Herzog
Rafael Jové
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Thabo - Detektiv und Gentleman 3:

Der Rinder-Dieb

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 10. Feb 2019 14:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Angela Gerrits
Produktion: NDR 2019, 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Janine Lüttmann
Komponist(en): Jan-Peter Pflug
Ton und Technik: Corinna Gathmann
Ton und Technik: Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Lisa Krumme
Dramaturgie: Jörgpeter Clarenau
Inhaltsangabe: Schauplatz: Ein kleines Land im Südosten Afrikas. Hier lebt Thabo, dessen große Leidenschaft Kriminalfälle sind. Er ist stolz auf seine Freundschaft zu Miss Agatha – einer älteren, kauzigen Britin, mit der Thabo alte „Miss-Marple“-Filme schaut. Doch dazu kommt er eine Weile nicht: Echte Fälle sind aufzuklären – und gleich zwei auf einmal: Eine Brandstiftung am Gobolondo Mountain und das Verschwinden einer ganzen Rinderherde. Die Polizei in Person von Inspector Quinton Gwebu ist (wieder einmal) erfolglos, also macht sich Thabo mit seinem besten Freund Sifiso und Miss Agathas Nichte Emma an die Arbeit. Mitten in den Ermittler- Eifer der Kinder platzt eine neue Nachricht: Miss Agatha wurde entführt.
Mitwirkende:
Felix Lengenfelder
Katharina Matz
Peter Kaempfe
Julia Bareither
Julian Greis
Lazlo Charisius
Lientje Fischhold
Pascal Odys
Birte Kretschmer
Martin Seifert
Wolf-Dietrich Sprenger
Douglas Welbat
u.a.
Links: Externer Link Homepage Angela Gerrits
Externer Link Homepage von Jan-Peter Pflug
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Was bleibet, stiften die Dichter - Else Lasker-Schüler im Exil

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 10. Feb 2019 14:04, (angekündigte Länge: 56:00)
WDR 3 - Sonntag, 10. Feb 2019 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Stephen Tree
Produktion: SFB-ORB/BR/DRS 1999, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephen Tree
Ton: Iris König
Ton: Peter Kainz
Inhaltsangabe: Ende der 1930er Jahre kämpft die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler - eine mittellose, alte Frau - um eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz. Von den Schweizer Sicherheitsbehörden wird sie beobachtet und bespitzelt. Man fertigt ein Dossier über den unliebsamen Gast an: unsauber“, „auf Unterstützung Dritter angewiesen“, „sie läßt sich nicht fortjagen“. Als es der Behörde endlich gelingt, sie aus dem Land zu weisen, schreibt sie von Jerusalem aus flehentliche Briefe an die „höheren Persönlichkeiten“ der Schweiz. Sie erhält prompt die Erlaubnis zur erneuten Einreise - und Wird wieder ausgewiesen. Immerhin gelingt es ihr unter diesen Umständen zweimal, zwischen Jerusalem und Zürich hin- und herzupendeln. Erst der Zweite Weltkrieg hält sie endgültig in Palästina fest.
Mitwirkende:
Angela Winkler
Peter Simonischek
Mathias Gnädinger
Clemens Schick
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Meister und Margarita

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 15:05 Teil 5/12, (angekündigte Länge: 52:02)
Autor(en): Michail Bulgakow
Produktion: BR 2014, 620 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg
Inhaltsangabe: Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm.
Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt - jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben - sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle. I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den 'Gottlosen' um uns herum - wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der 'neue Mensch' war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße - Wohnung Nr. 50 - zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels - weit davon entfernt böse zu sein: 'Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein... I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert) "Meister und Margarita - dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen - ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen - in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman - nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun - ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es - objektiv betrachtet - im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche 'Poesija Russland' zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert)
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Manfred Zapatka
Karl Markovics
Valery Tscheplanowa
Wolfram Berger
Felix von Manteuffel
Milan Peschel
Dietmar Bär
Werner Wölbern
Jeanette Spassova
Samuel Finzi
Stefan Wilkening
Thomas Thieme
Wolfram Koch
Jens Harzer
Gottfried Breitfuß
Margit Bendokat
Caroline Ebner
Steffen Scheumann
Stephan Bissmeier
Götz Schulte
Johannes Silberschneider
Hans Kremer
Hendrik Arnst
Christiane Roßbach
Natali Seelig
Lars Rudolph
Jaqueline Macauly
Stephan Zinner
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Die Strafe

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 17:04, (angekündigte Länge: 53:01)
Autor(en): Guy de Maupassant
Auch unter dem Titel: Zum Tode verurteilt (Buchvorlage)
Produktion: DDR 1976, 53 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Unterhaltung
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Jochen Hauser
Ton: Erika Schüttauf
Ton: Lothar Fahrig
Regieassistenz: Annegret Berger
Inhaltsangabe: Im kleinen Fürstentum Monaposso ereigneten sich bisher keine größeren Ungeheuerlichkeiten als daß der Hund des Ministers vors Casino Royal gepinkelt hat. Und nun: ein veritabler Mord! Robert Prevon, Portier des Moonlight-Hotels, hat seine Frau Madelaine mit der Axt erschlagen, weil sie ihm das Abendessen zu verleiden drohte. Der einfältige Mörder soll hingerichtet werden, doch die Guillotine müßte erst für eine Unsumme von Frankreich ausgeborgt werden. Da auch kein Henker zur Verfügung steht, wird Prevon zu lebenslanger Haft begnadigt. Monaposso hat aber auch kein Gefängnis, so daß Fürst und Minister eine neue, kostengünstige Lösung für die Verwahrung des Delinquenten ersinnen müssen.
Mitwirkende:
Jaques Degrée, der Justizminister Wolfgang Brunecker
seine Frau Rose Marylu Poolman
General Paul Desastre, der Kriegsminister Wolfgang Sörgel
seine Frau, Madame Desastre Christa Lehmann
der Finanzminister Graveau Werner Schoch
Fürst Mococco von Monapossa Alfred Struwe
Prevon Uwe Zerbe
Erzähler Walter Niklaus
Bedienstete Carla Valerius
Staatsanwalt Fred-Arthur Geppert
Verteidiger Viktor Schmidt
1. Beisitzer Jan Franz Krüger
2. Beisitzer Werner Hahn
Louis Jürgen Wolters
Klaus Drescher
Heinz Gothe
Thomas Eichhorn
Margot Recht
Sieglinde Reimann
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Falsch verbunden

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 17:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Lucille Fletcher
Auch unter dem Titel: Sorry, Wrong Number (Originaltitel)
Produktion: DRS 1954, 40 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Krimi
Regie: Kurt Bürgin
Übersetzung: Heinz Liepmann
Inhaltsangabe: Mrs. Stevenson will eigentlich nur ihren Mann anrufen. Doch sie wird falsch verbunden - und Zeugin, wie zwei Männer einen Mord planen. Für Stevenson beginnt eine Telefon-Odyssee: Ihr Mann ist nicht zu erreichen, und die Polizei glaubt ihr nicht. Langsam ahnt sie, dass sie das Opfer werden könnte.
Lucille Fletchers Hörspiel wurde 1943 urgesendet - und wurde prompt zum Klassiker; völlig zu Recht, denn Fletcher erzählt so einfach wie raffiniert, ohne Erzähler, ohne aufwendige Rahmenhandlung. Vor allem aber erzählt Fletcher fürs Hören: in Telefonaten. Die kranke Mrs. Stevenson ist an ihr Bett gefesselt, und kann nirgendwohin mit ihrer Angst. Ob sie beim Störungsdienst, bei der Vermittlung oder bei der Polizei anruft: Nirgendwo kann man ihr helfen, immer wird sie weitergeleitet. Da ist jemand nicht nur am Telefon, sondern mit der Welt falsch verbunden.
Mitwirkende:
Mrs. Elbert Stevenson Brigitte Horney
erste männliche Stimme Adolf Spalinger
zweite männliche Stimme Hans Berg
Auskunft Diana Elisabeth Teutenberg
Störungsdienst Tilli Breidenbach
Aufsicht Monika Gubser
Ebba Johannsen
Walter Klam
Hanns Krassnitzer
Toni von Tuason
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Winter in Maine

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 10. Feb 2019 17:05
Autor(en): Gerard Donovan
Produktion: WDR 2012, 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Thomas Blockhaus
Bearbeitung: Thomas Blockhaus
Komponist(en): Bernd Keul
Technische Realisation: Brigitte Angerhausen
Technische Realisation: Barbara Göbel
Übersetzung: Thomas Gunkel
Inhaltsangabe: Julius lebt zurückgezogen in den einsamen Wäldern Neuenglands. Als ein Unbekannter seinen Hund erschießt, wird der introvertierte Eigenbrötler von bisher unbekannten Gefühlen überwältigt - Einsamkeit, Verzweiflung und Rache. Mit dem Gewehr seines Großvaters zieht Julius durch die winterlichen Wälder und erschießt Jäger, die mutmaßlichen Mörder seines Hundes. Während er immer tiefer in seinen Rachegefühlen versinkt, tritt zugleich eine Sprache von archaischer Wucht an die Oberfläche: Julius entlehnt die Wörter aus der Sprache Shakespeares, die ihm sein belesener Vater beibrachte.
Mitwirkende:
Julius / Winsome Udo Wachtveitl
Claire Bettina Engelhardt
Troy Thomas Loibl
Vater (70) Ulrich Voß
Vater (40) Stephan Grossmann
Julius (12 J) Jakob Göss
Jäger 1 + 2 / Reporter Jochen Langner
Jäger 3 / Polizist Oliver Krietsch-Matzura
Kellnerin / Wetterfrau Caroline Schreiber
Reporterin Jennifer Frank
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Der Weg zur deutschen Teilung - 1945 bis 1949

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 18:05 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Hans Sarkowicz
Produktion: HR 2019, ca. 250 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hans Sarkowicz
Christiane Kreiner
Ton und Technik: Melanie Ihnken
Inhaltsangabe: 8. Mai 1945: Nach dem verheerenden Krieg kapituliert das nationalsozialistische Deutschland vor den Siegermächten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion. Wie auf der Konferenz von Jalta entschieden, wird das Staatsgebiet unter den alliierten Mächten aufgeteilt.
Die folgenden Jahre sind geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau, Displaced Persons und Vertriebenen, Demilitarisierung und Entnazifizierung, Lebensmittelknappheit und Währungsreformen.
Doch die Spannung zwischen den beiden Teilen Deutschlands steigt: Während die Westzonen unter Anleitung der westlichen Alliierten demokratisiert werden, entsteht im Osten Deutschlands eine Volksdemokratie nach sowjetischem Vorbild. 1949 ist die Teilung Deutschlands besiegelt.
Mitwirkende:
Torben Kessler
Christoph Pütthoff
Michael Schütz
Birgitta Assheuer
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Gehen

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas Bernhard
Produktion: RB 2011, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Barbara Schäfer
Bearbeitung: Barbara Schäfer
Inhaltsangabe: Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinaufgekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klarwerden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.
"Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden."
Mitwirkende:
Johannes Silberschneider
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Bilder von uns

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 18:20, (angekündigte Länge: 80:00)
Autor(en): Thomas Melle
Produktion: DLR/NDR 2017, 80 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Komponist(en): Hans Platzgumer
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn
Ton und Technik: Sonja Rebel
Regieassistenz: Anke Beins
Inhaltsangabe: Ein Mann, noch keine 40 Jahre alt, erfolgreicher Manager eines Großunternehmens, wird von einem Foto aufgeschreckt. Es landet aus dem Nichts heraus auf seinem Mobiltelefon: Er als zehnjähriger Junge. Nackt. Wer hat ihm das geschickt.7 Erinnerungs-Bilder aus seiner Schulzeit drängen in sein Bewusstsein. Katholisches Eliteinternat, Fotoshooting im Umkleideraum, im Park, Berührungen ??" er war sicherlich nie Opfer von sexuellem Missbrauch. Oder doch? Ersucht Kontakt zu drei Klassenkameraden. Einer von ihnen könnte der Absender des Fotos sein. Seine Suche nach Antworten entwickelt sich zu einem komplexen, bedrängenden Psychokrimi, einem Kampf um Recht und Unrecht, um die Deutungshoheit über die eigene Vergangenheit, das eigene Leben.
Mitwirkende:
Jesko Max von Pufendorf
Malte Nico Holonics
Johannes Sebastian Blomberg
Konstantin Oliver Urbanski
Bettina Eva Meckbach
Lehrerin Cristin König
Sandra Deborah Kaufmann
Friedhelm Ptok
Maria Hartmann
Wilfried Hochholdinger
Links: Externer Link Homepage Hans Platzgumer
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Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke

Sendetermine: DLR - Sonntag, 10. Feb 2019 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Mary Shelley
Auch unter dem Titel: Frei nach Motiven aus Mary Shelleys biografischen Notizen (Zusatz)
Produktion: DLR 2018, 70 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Cristin König
Bearbeitung: Cristin König
Komponist(en): Friederike Bernhardt
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Ton und Technik: Gunda Herke
Regieassistenz: Jürg Andreas Meister
Inhaltsangabe: In einer wetterdüsteren Woche am Genfer See wird das Monster "Frankenstein" zum Leben erweckt. 1816. Am Genfer See trifft sich eine besondere Gesellschaft: Lord Byron, Percy Shelley, Mary Shelley, ihre Stiefschwester und ein befreundeter Arzt. Alle gerade mal um die 20, unverheiratet. Gewitter und Dauerregen halten die Fünf im Haus. Sie vertreiben sich die Zeit mit Vorlesen, Politisieren und Fantasieren - die Idee zu "Frankenstein" entsteht. Jahre später sterben die drei Männer durch Drogen, Selbstmord, Ertrinken. Die einsame Mary Shelley erinnert sich an jene Nacht, in der das Monster geboren wurde.
Expertenkommentar: Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats:
"Das Monster spricht. Schauspieler Steven Scharf verleiht ihm die schmeichelnde Stimme eines Liebhabers, der sich sicher ist, dass aller vorgetragener Widerstand gegen ihn nur pro forma geleistet wird. Weil die Bindung zu seiner Schöpferin ewig währt: „ich bin aus deiner Seele rausgesprungen,“ erinnert es Mary Shelley gleich im Prolog von Cristin Königs Hörspiel „Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke...“ [...] Und als sich die früh gealterte Shelley, gespielt von Julika Jenkins, ziert und der Ehre der Autorschaft widersetzen will, beharrt das Monster, aufdringlich, penetrant, unwiderstehlich: „deine Seele hast du mir eingehaucht“. Nein, aus dieser süßen Gefangenschaft wird es seine Schöpferin eben so wenig entlassen, wie es ihr die Frage beantwortet, warum alle tot sind: ihr geliebter Percy, Lord Byron, John Polidori, die ganze Gesellschaft, aus deren Gesprächen in der Villa Coligny am Genfer See, Frankenstein entstanden war, in jener Nacht im Sommer 1816....
„Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke...“ [...] ist Hörspiel des Monats Juni. Auf packende und zugleich hochliterarische Weise spürt Autorin König damit - in mokanter Umkehr einer trivialen biographistischen Herangehensweise - dem Einfluss des Werks aufs Leben der Autorin nach, und weckt deren Erinnerung mittels einer faszinierenden Montage aus Bonmots, Gewaltfantasien, Zitaten und Gedichtauszügen der teuren Toten, ganz wie Shelleys Romanheld sein Geschöpf aus Leichenteilen zusammenfügt. Durch realistische Geräusche (Flügelschlagen, Donner, Kaminknistern) entstehen Klanglandschaften, die sich, dank Friederike Bernhardts diskreter Kunst mal unterlegt, mal durchkreuzt von artifiziellen atmosphärischen Sounds, von Cellospiel und elektronisch bearbeiteten Gesängen in Gedächtnis- und Seelenräume verwandeln, durchweht von subtilem Grauen. Dieser Umgang mit literarisch-kulturellem Erbe und seiner Last musealisiert es nicht, sondern belebt es geradezu unheimlich und fesselt die Hörer."
Mitwirkende:
Mary Shelley Julika Jenkins
Percy Shelley Patrick Güldenberg
Claire Clairmont Veronika Bachfischer
Lord Byron Trystan Pütter
John Polidori Sebastian Schwarz
Das Monster Steven Scharf
Max Urlacher
Musiker (Violoncello) Kristina Koropecki
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 06 2018
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Hundelebensberatung

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 10. Feb 2019 19:04
Autor(en): Tom Heithoff
Produktion: EIG 2009, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Tom Heithoff
Komponist(en): Tom Heithoff
Inhaltsangabe: Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-4-Empfänger (der arme Hund) bekommt als Eingliederungsmaßnahme einen Köter (auch das ein armer Hund) aufgedrückt. Leider hasst er die Viecher. Der Beamte vom Arbeitsamt (das ist jetzt schon der dritte arme Hund) muss die absurde Maßnahme rechtfertigen. Ein Hundepsychologe und eine Tierheimberaterin geben flankierende Auskünfte zum Thema. Und es wird klar: Unser Hundeleben wird erst durch die richtige Beratung richtig schlecht.
Mitwirkende:
Dominik Stein
Lorenz Eberle
Christine Winkelvoss
Helmut Winkelvoss
Tom Heithoff
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis des Hörspielsommers Leipzig 2009
Das lange brennende Mikro (Jurypreis für das beste Langhörspiel beim Berliner Hörspielfestival) 2009
Links: Externer Link Homepage Tom Heithoff
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Die Ausrottung der Nachbarschaft

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 10. Feb 2019 20:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kai Magnus Sting
Produktion: WDR 2012, 100 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Komödie
Krimi
Live-Hörspiel
Inhaltsangabe: Wenn einem nacheinander fast die ganze Nachbarschaft abgemurkst wird, was bleibt da anderes übrig, als mal nachzuforschen, warum das so ist und wer dahinter steckt? So ist es auch bei dem kriminalistischen Dreigestirn Alfons Friedrichsberg, Jupp Straeten und Willi Dahl, die eigentlich nur in Ruhe den Sommer auf dem Balkon genießen wollen. Was sie allerdings nicht können, weil direkt vor ihrer Tür die gruseligsten Dinge geschehen.
Nach seinem ersten Hörspielkrimi "Leichenpuzzle" bringt Kai Magnus Sting jetzt die Fortsetzung seines detektivischen Verwirrspiels mit dem skurrilen Rentnertrio live auf die Bühne des Ebertbads in Oberhausen.
Mitwirkende:
Kai Struwe
Susanne Pätzold
Andreas Oblowering
Fritz Eckenga
Wilfried Schmickler
Stefanie Überall
Gerburg Jahnke
Jochen Malmsheimer
Henning Venske
Kai Magnus Sting
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Ich bin bloß ein Clown, warum haben sie Angst vor mir? - Der Satiriker Bassem Youssef und die Revolution in Ägypten

Sendetermine: DLF - Sonntag, 10. Feb 2019 20:05
Autor(en): Christian Lerch
Produktion: ORF 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Christian Lerch
Technik: Elmar Peinelt
Inhaltsangabe: 'Die Regierung möchte also verhindern, dass die Bevölkerung in Massen auf dem Tahrir protestiert? Dann soll sie besser nicht verlautbaren, dass ausländische Feinde Taschengeld und Fastfood an Demonstranten auf dem Platz verteilen'. Die Lügen und Widersprüche des Mubarak-Regimes waren eine reichhaltige Quelle für den Satiriker Bassem Youssef, erst auf YouTube, dann einige Monate später im Hauptabendprogramm des ägyptischen Fernsehens.
Mit seiner Gegenüberstellung von Wirklichkeit und politischer Propaganda konnte Bassem, im Brotberuf Herzchirurg, die Energie der Generation Tahir über zwei Jahre lang am Leben erhalten und das Land politisieren. Mehr als 30 Millionen Zuseher/innen lachten befreit auf, wenn Bassem, der Moderator der Show Al-Bernameg (?Die Show'), die Lügen des Präsidenten, von Politikern oder der Medienelite offenbarte.
Zuweilen blieben ihm und seinen Zusehern das Lachen im Halse stecken, als etwa die Armee die Erfindung einer 'Anti-Aids-Maschine' öffentlich feierte, ohne jeglichen wissenschaftlichen Beweis: 'Gerade als Mediziner war ich von dieser Propaganda besonders verärgert. Ich kann es nicht leiden, wenn Menschen die krank sind, auch noch belogen werden'.
Das Mubarak Regime wurde vom Volk gestürzt, der Muslimbruder und Kurzeitpräsident Mohammed Mursi von Bassem mit Spot, Häme und Sarkasmus aus dem Amt gejagt. Nach dem Militärcoup unter der Führung des Generals Abdel Fattah el-Sisi wurde schnell klar, dass Bassem zu erfolgreich und für die Armeeführung zu einem Problem geworden war: 'Nur schwache Regime verbieten Worte oder verhindern politische Satire'.
2014 war Bassem Youssef gezwungen, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aus Ägypten zu fliehen und lebt seitdem im US-Exil. Dort findet er, nicht zuletzt durch die Präsidentschaft des ehemaligen Reality-TV-Stars Trump, eine Vielfalt an politischen Widersprüchen und Lügen vor. Liebstes Ziel seiner Satire ist bis heute aber die ehemalige Heimat am Nil, wo in der Zwischenzeit mehr als 60.000 Journalisten, Intellektuelle und Kritiker der Diktatur im Gefängnis sitzen und mehrere Tausend spurlos verschwunden sind.
Mitwirkende:
Peter Knaack
Harald Schröpfer
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Der König der Parallelwelten - Die Kunst des Schriftstellers und Musikers Daniel Wisser

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 10. Feb 2019 20:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Sabine Nikolay
Produktion: ORF 2019, 39 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Robert Pawlecka
Inhaltsangabe: Daniel Wisser wird gerne als 'Kärntner' Schriftsteller bezeichnet und ist doch eigentlich aus dem Burgenland. Daniel Wisser war jahrzehntelang Systembetreuer der EDV-Anlagen einer Großbank und ist doch eigentlich Schriftsteller. Daniel Wisser hat kein Instrument gelernt und ist doch eigentlich Musiker.
Und eigentlich ist die eigentliche Welt seit der Autor Daniel Wisser im Jahr 2018 für seinen Roman 'Königin der Berge' mit dem österreichischen Buchpreis ausgezeichnet wurde, eigentlich die wirkliche Welt. Wissers Oeuvre umfasst derzeit fünf Romane und einen Band mit Kurzprosa. Außerdem schreibt er an einem nicht-partizipativem Web-Roman. Aus den Büchern des Autors Daniel Wisser spricht große Empathie und unendliche Sympathie für die Welt mit allen ihren Ausformungen: im Innen, im Außen, im Gesagten und Ungesagten, in der Zurückhaltung und Zurücknahme, in dieser und in der jenseitigen Welt - aber auch in direkter, unverblümter Kritik. Und während Leserin und Leser Tränen über die Wangen rinnen, lachen sie gleichzeitig über die skurrilen Beobachtungen, den Wortwitz und die hohe Kunst der komprimierten Sprache. Hier ist kein Wort zu viel, aber auch keines zu wenig.
Ebenso reduziert agiert der Musiker Daniel Wisser, der mit dem Ersten Wiener Heimorgelorchester die großen Dramen des Lebens in musikalisch auf das wesentliche reduzierten Songs mit ebenso reduzierten Texten präzise beschreibt. Dass Daniel Wisser sowohl in der Musik als auch in der Wortkunst zu Hause ist, macht seine Lesungen zu einzigartigen, multimedialen Ereignissen.
Mitwirkende:
Pippa Galli
Nikolai Kinski
Michael Köppel
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Der jüngste Tag

Sendetermine: SWR 4 - Sonntag, 10. Feb 2019 21:03 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ödön von Horváth
Produktion: SWR mit der KUMEDI Riegel 2016, 104 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Live-Hörspiel
Regie: Klaus Spürkel
Bearbeitung: Klaus Spürkel
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhaltsangabe: Ein kleiner Bahnhof in einem kleinen Ort in Süddeutschland zu Dampflokzeiten. Das Personal: Der Stationsvorstand, ein »Hiesiger«, seine Frau, etliches älter als er und »nicht von hier«, nebst ihrem Bruder, der Wirt des Gasthauses, die Tochter des Wirts, die Bedienung, Reisende, Fremde, und natürlich das Dorf, in dem sich alle als »seit jeher von hier« fühlen. Ein ganz normaler kleiner Ort eben. Nun geschieht etwas, was die gewohnte Ordnung durcheinanderbringt: Der pflichtbewusste Stationsvorstand versäumt es, ein Signal für den durchfahrenden Eilzug zu geben. Ein Zugunglück mit Toten und Verletzten ist die Folge. Der von allen geschätzte Stationsvorstand wird verhaftet, kommt aber durch die Falschaussage Annas, der Tochter des Wirts, wieder frei. Ein großes Fest wird gefeiert. Danach sagt seine eigene Frau gegen ihn aus. Die Stimmung beginnt zu kippen, bis eine regelrechte Jagd auf ihn losgeht.
Der Aufführungsort, die KUMEDI in Riegel, ist ein ehemaliger kleiner Bahnhof in einem kleinen Ort in Süddeutschland ...
Mitwirkende:
Thomas Hudetz Christoph Hüllstrung
Frau Hudetz Doris Wolters
Alfons, ihr Bruder Klaus Spürkel
Wirt zum Wilden Mann Volkmar Straub
Anna, seine Tochter Cornelia Schmidt
Ferdinand, ihr Bräutigam Frank Sauer
Leni, Kellnerin Gisela Strähle
Frau Leimbguber Sigi Schwarz
Waldarbeiter Hugo Rendler
Gendarm/Kriminaler/Kommisar Georg Blumreiter
Kohut, Heizer Diebold Maurer
Vertreter Martin Graff
Staatsanwalt Rolf Dienewald
Ein Gast/Moderator Klaus Gülker
Streckengeher/Pokorny Thomas C. Breuer
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Die Kulturumverteilungsmaschine - Wer hat, dem wird gegeben

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 10. Feb 2019 21:05
Autor(en): Ina Plodroch
Produktion: DLF 2018, 49 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helga Mathea
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Kiwi Eddy
Inhaltsangabe: Im Zeitalter der Kreativität wollen immer mehr Menschen von der Kunst leben. Doch mit ihren Ideen wirklich Geld zu verdienen, gelingt den wenigsten. Da springt die Gesellschaft in die Bresche und fördert, was sie für gesellschaftlich relevant hält. Comic, Pop, Oper – die Trennung von U und E ist angeblich aufgehoben; nicht jedoch in der Förderpolitik. Die klassischen Gewerke stecken nach wie vor den Löwenanteil ein. In Köln zum Beispiel ist jedes Ticket in Schauspiel und Oper mit 165 Euro bezuschusst. Wer profitiert? Und was davon kommt bei den Autoren und Schauspielern an? Wer hat, dem wird gegeben – ein ähnliches Bild bei den Verwertungsgesellschaften. Woher stammt das Geld, das VG Wort und GEMA verteilen, und wie gerecht ist diese Verteilung eigentlich? Erwachsen ist die Idee des Urheberrechts und der nationalen Kultur mit dem Entstehen des Bildungsbürgertums Ende des 19. Jahrhunderts. Ina Plodroch hat recherchiert, wie sehr die Interessen der Ärztesöhne und Fabrikantentöchter noch heute in der historisch gewachsenen Kulturförderung stecken und in welchem Ausmaß die gesamte Gesellschaft für die Hobbys der Bessergestellten zahlt.
Mitwirkende:
Florian Seigerschmidt
Ina Plodroch
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Rheinsberg

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 10. Feb 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kurt Tucholsky
Auch unter dem Titel: Ein Bilderbuch für Verliebte (Untertitel)
Produktion: DDR 1985, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Komödie
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Matthias Thalheim
Komponist(en): Thomas Natschinski
Inhaltsangabe: Claire und Wolfgang sind ein junges Paar aus Berlin. Sie studiert Medizin, er Jura. Für drei Tage fliehen sie aus ihrem Berliner Alltag nach Rheinsberg. In der ländlichen Gegend verbringen sie eine unbeschwerte Zeit. Sie spazieren im Wald, rudern mit einem Boot auf einem See und besichtigen die Umgebung. Es kommt zu zufälligen, kurzen Begegnungen mit anderen Leuten, und das junge Paar schlüpft dann immer wieder in verschiedene Rollen. Mal geben sie sich als Geschwister aus, mal als Ehepaar. Das junge, verliebte Paar ist voller Übermut. Sie necken sich, ahmen Tierstimmen nach, sind selbstironisch, brabbeln wie Kinder, spielen Spiele und erzählen sich Geschichten ohne Pointen. Ihre Zeit in Rheinsberg verbringen sie mit einer Leichtigkeit und einer Prise Hochnäsigkeit von Frischverliebten. Sie sind "glücklich, aber nie zufrieden". Claire und Wolfgang sind Verschworene in ihrer Liebeswelt.
Mitwirkende:
Claire Ulrike Krumbiegel
Wolfgang Gunter Schoß
Kastellan Georg Helge
Lissy Aachner Dagmar Manzel
Erzähler Kurt Böwe
Lissy Aachner
Carl Heinz Choynski
Curt Meisner
Yvonne Jadwiga
Christa Pasemann
Ruth Kommerell
Margarete Taudte
Tessy Fehring
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Dat Swimmen in’n Speegel

Sendetermine: NDR 1 Radio MV - Sonntag, 10. Feb 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Snorre Björkson
Produktion: RB/NDR 2001, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Rudolf Schmücker
Ton und Technik: Uschi Berlin
Ton und Technik: Peter Nielsen
Regieassistenz: Marie Louise Rhode
Inhaltsangabe: Wenn der Tag um ist, wenn der junge Mann ins Bett geht und das Licht löscht, dann stürzt leise die Fassade ein, und es kommt ein seltsames Ungeheuer herangeschlichen, ein Ungeheuer namens "Traum". Boike macht eine Reise durch sein wahres Ich. Eine etwas peinliche, manchmal erschreckende Expedition. Aber zum Glück wird er geleitet von einem etwas sarkastischen, aber ausgesprochen tröstlichen, Elvis-Lieder singenden Busfahrer, dem "Stüürmann".
Mitwirkende:
Boike Rolf Petersen
Stüürmann Peter Kaempfe
Maike Sandra Keck
Silje Birte Kretschmer
Ullrieke Nicole Dierks
Bjarne Dirk Böhling
Pfarrer Wolf Rahtjen
Alte Frau Ruth Bunkenburg
Lehrer Edgar Bessen
Tante Ida Ursula Hinrichs
Grootvadder Lund Rolf Nagel
Mutter Edda Loges
Vater Wiegand Haar
Grootmudder Ingeborg Heydorn
Männerstimme Bernhard Wessels
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Magneto Mori: Vienna

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 10. Feb 2019 23:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Mark Vernon
Produktion: EIG 2018, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Mark Vernon
Komponist(en): Mark Vernon
Inhaltsangabe: In 'Magneto Mori: Vienna' mischen sich Klänge aus der Vergangenheit und der Gegenwart Wiens miteinander. Im November 2018 wurden zwei Tage lang Tonaufnahmen der ganzen Stadt direkt mit einem tragbaren Tonbandgerät auf Magnettonband aufgenommen. Dieses Band wurde in Stücke geschnitten und mit einigen Magneten gemeinsam in der Erde vergraben. Die Magnete löschten die Teile des Tonbands mit denen sie direkt in Kontakt kamen. Nach einigen Tagen im schlammigen Boden eines Wiener Gartens wurden die verbleibenden Tonfragmente exhumiert, gewaschen, getrocknet und in zufälliger Reihenfolge wieder zusammengefügt.
Die absichtliche Teillöschung und Abnutzung der Wiener Aufnahmen hat künstlich bearbeitet klingenden Sounds hervorgebracht. Die Abnutzungserscheinungen wurden beschleunigt und die Zuordnung des Audiomaterials in eine bestimmte Zeitperiode ist dadurch schwierig geworden. Während Vernons Aufnahmen der Stadt in der Erde ruhten, hat er alte Kassetten, Diktiergeräte und Tonbandgeräte auf den lokalen Flohmärkten gesammelt und zusätzliche Aufnahmen in der Stadt gemacht. Die gefundenen Audioelemente reichen von neuen Aufnahmen, die Standortdaten enthalten bis fünfzig Jahre in die Vergangenheit.
Alle diese Elemente bildeten das Ausgangsmaterial für die radiophone Komposition 'Magneto Mori: Vienna', die einerseits ein Wien- und andererseits auch ein Zeitporträt darstellt. Es entstand eine Art archäologischer Ausgrabung gefundener Geräusche, verlorener Fragmente, vergrabener Erinnerungen und magnetischer Spuren.
In 'Magneto Mori: Vienna' werden Klänge präsentiert, die die diversen Prozesse und die Zeit überstanden haben.
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WENDY PFERD TOD MEXIKO

Sendetermine: DLR - Montag, 11. Feb 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Natascha Gangl
Produktion: ORF 2018, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Audio Art
Regie: Natascha Gangl
Inhaltsangabe: Ausgehend von dem Textmaterial des Buchdebüts der Dramatikerin und Theatermacherin Natascha Gangl "WENDY FÄHRT NACH MEXIKO", erschienen 2015 bei RITTER wird Sprache zu Klang und Klang zu Sprache. Aus dem Fragmentarischen wird das Dichte gewebt. Aus dem Brüchigen das Ganze. Gegenstimmen, Gegensätze und Misstöne finden zueinander und erklingen. Über die Verfremdung findet sich die Neudeutung. Im Verlorenen die Anfänge. Zeitstrukturen werden durch Loops befragt und montiert, Fieldrecordings aus Mexiko treffen auf Osojniks Gesang. Gesprochene Sprache verwandelt sich in Melodien, Noise verwandelt sich in bittersüße Rancheras.
Mitwirkende:
Natascha Gangl
Maja Osojnik
Matija Schellander
Joao Avilla
Barbara Briňon Anton
Eva Hoya
Moises Iglesias Kühn
Georg Leß
James Parker
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