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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





gestern | heute | morgen | 20. Feb | 21. Feb | 22. Feb | 23. Feb | 24. Feb | 25. Feb |

13 Hörspiele im Zeitraum Montag, 21. Januar 2019

Wer hat Lukas gebissen?

Sendetermine: DLR - Montag, 21. Jan 2019 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sebastian Hocke
Produktion: EIG 2017, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Sebastian Hocke
Komponist(en): Christopher Schuh
Ton: Andrej Tschitschil
Inhaltsangabe: Stella und Lukas trennen sich, wenige Stunden später ist er tot. Die Polizei geht nicht von Mord aus.
Der gefragte Hundepsychologe Lukas Bernardin verschwindet nach einem Streit mit seiner Freundin Stella. Stunden später wird er am anderen Ende der Stadt tot aufgefunden. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Stella, die von der Polizeiarbeit nicht wirklich überzeugt ist, bittet eine engagierte Journalistin um Hilfe. Die beiden werten Lukas‘ Mailboxnachrichten und Mitschnitte seiner letzten Hundetherapie-Sitzungen aus: Er wurde gebissen, so viel ist schon mal klar.
Mitwirkende:
Marie Luisa Kerkhoff
Sebastian Brandes
Isabel Martinez
Ina Piontek
Werner Braunschädel
Marthe Römer
Torben Titze
Alma Maja Ernst
Anke Beutel
Tobias Borchers
Martin Bauch
Christin Tanger
Jana Scheel
Memphis Tennessee
Klaus-Dieter Hocke
Sebastian Hocke
Links: Externer Link Homepage von Sebastian Hocke
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Ausgelacht

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 21. Jan 2019 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Natascha Beller
Patrick Karpiczenko
Produktion: SRF 2019, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Krimi
Regie: Reto Ott
Komponist(en): Martin Bezzola
Dramaturgie: Reto Ott
Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Wer hat den Agenten Wolfisberg umgebracht? Und was spielt sich ab hinter den Kulissen der Schweizer Kleinkunstszene? Antworten auf diese brennenden Fragen liefert das erste Hörspiel des Autorenduos Natascha Beller und Patrick Karpiczenko. Eine Kriminalkomödie auf Mundart mit Starbesetzung.
Wolfisberg ist tot. Die Leiche des umtriebigen Künstleragenten liegt irgendwo in der Aargauer Landschaft. Wer hat ihn ins Jenseits befördert? Und aus welchem Grund? Der Verdacht fällt auf den buntgemischten Haufen seiner Klienten. Es sind Bühnenkünstler, die vertraglich von Wolfisberg abhängig, aber auch persönlich mit ihm verbandelt waren. Dazu gehören zum Beispiel Bippo, der alte Clown, oder Marisa, die Glasharfenspielerin aus Osteuropa, Johannes Pfütz, der aufstrebende Slampoet, und nicht zuletzt Georg Singer, ein Komiker mit zweifelhaftem Talent und bescheidenen Erfolgen. Singer macht sich verdächtig, als er seinen Manager öffentlich für die serbelnde Karriere verantwortlich macht. Aber auch die anderen Künstler reagieren auffallend nervös. Sie streuen hinter der Bühne Verdächtigungen und spinnen Intrigen.
Wenn Witze töten könnten, oder: Kleinkunst macht kriminell. Nach dieser Devise haben die studierten Filmemacher Natascha Beller und Patrick Karpiczenko ihren ersten SRF-Radiokrimi konstruiert. Als aktive Humorhandwerker - u.a. bei der "Deville Late Night"-Show - kennen sie die Mechanismen und Machenschaften der Unterhaltungsbranche bestens. Und sie fürchten sich auch nicht vor grenzwertigen Pointen.
Mitwirkende:
Wolfisberg Andreas Matti
Georg Singer Samuel Streiff
Johannes Pfütz Joël von Mutzenbecher
Marisa Ágota Dimén
Bippo Joachim Rittmeyer
Emelie Carolin Schär
Polizistin Liliane Amuat
Polizist Nicola Mastroberardino
Moderator 1 Julian Thorner
Moderatorin Mia Hofmann
Moderator 2 Andreas Müller-Crepon
Nachrichtensprecherin Ranja Kamal
Redaktor Geri Dillier
Zuschauer Rebecca Dütschler
Zuschauer Felix Münger
Zuschauer u.a.
Links: Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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Horchposten 1941

Sendetermine: WDR 3 - Montag, 21. Jan 2019 19:04 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jochen Langner
Andreas Westphalen
Auch unter dem Titel: Die Blockade (1. Teil)
Der Marsch (2. Teil)
Produktion: DLF/WDR/Radio Echo Moskau 2017, 115 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Jochen Langner
Andreas Westphalen
Dramaturgie: Sabine Küchler
Übersetzung: Mikhail Evstiougov-Babaev
Inhaltsangabe: Das zweiteilige, deutsch-russische Hörspiel "Horchposten 1941 “ thematisiert mit Hilfe von authentischen russischen und deutschen Texten den Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum der vielstimmigen akustischen Collage steht die Blockade Leningrads. Während der 900 Tage währenden deutschen Belagerung fanden etwa eine Million Leningrader den Tod. Briefe, Tagebücher und Dokumente lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Deutsche und russische Schauspieler geben dem Dialog, dem Zuhören und Verstehen der verschiedenen Erinnerungen, Kulturen und Generationen ihre Stimme. Es geht dabei auch um die Entdeckung des Anderen, um die eigene Identität und Verantwortung im Erinnern dieses Krieges. Das Hörspiel wird am selben Tag von Deutschlandfunk und Radio Echo Moskau ausgestrahlt.
Mitwirkende:
Jean-Paul Baeck
Jonas Baeck
Andrey Bazhin
Alexey Bobrov
Martin Bross
Sergey Buntman
Sigrid Burkholder
Kirill Byrkin
Anna Emshanova
Natalya Cernyavsakya
Alexander Grishin
Bernt Hahn
Stefko Hanushevsky
Marerike Hein
Phillipp Alfons Heitmann
Karl-Heinz Herber
Ilya Isaev
Elisabeth Juhnke
Anna Kovaleva
Dmitriy Krivoschapov
An Kuon
Jochen Langner
Julius Langner
Tatyana Matukhova
Jona Mues
Victor Panchenko
Juliane Pempelford
Evgeniy Red` ko
Daniel Rothaug
Alexandra Rozovskaya
Maria Ryschenkova
Julia Schäfle
Katharina Schmalenberg
Daria Semenova
Fjodor Shklovsky
Michael Shklovsky
Denis Shvedov
Irina Tarannik
Xenia Teplitzky
Louis Friedemann Thiele
Denis Vasiliev
Hanna Werth
Bruno Winzen
Mark Zak
Links: Externer Link Homepage von Jochen Langner
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D’Abentür vom Clà Ferrovia - d`Reis ins Liechterland

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 21. Jan 2019 19:05 Teil 7/10, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): Linard Bardill
Auch unter dem Titel: Wer zu spät kommt, muss in den letzten Wagon einsteigen - und schon beginnt ein Abenteuer! (1. Teil)
Ein Blonk ist wie ein Wurmloch: irgendwo kommt man rein und wieder raus - etwa in der Wüste. (2. Teil)
Mit Mutabor, schnellen Füssen und viel Mut geht’s ab durch die Höhle! (3. Teil)
Kaum in der Wüste schon wieder in Chur... (4. Teil)
Schöne und böse Überraschungen. (5. Teil)
Typisch für ein Blonk: was man denkt, wird wahr! (6. Teil)
Salim kann sich retten und weiss, was die schwarze Karawane vor hat! (7. Teil)
Die Schlucht der 1000 Dämonen und ein Fürst der Finsternis. (8. Teil)
Ein kleines Wiedersehen und ein grosses Rätsel. (9. Teil)
Wenn eine kleine Feder einen grossen Fürsten besiegt! (10. Teil)
Produktion: SRF/EIG , 72 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Päivi Stalder
Komponist(en): Martin Bezzola
Technik: Basil Kneubühler
Technik: Ueli Karlen
Inhaltsangabe: Stell dir vor, du willst in die Berge und landest plötzlich in der Wüste! Und nicht nur das, du wirst auch noch von einer schwarzen Karawane verfolgt! Alles beginnt in Chur: Auf dem Weg zum Bahnhof stolpern Anouk, Ben und der Vater über einen Beduinen und sein Kamel. Was für ein komisches Bild! Und es wird noch merkwürdiger: Als Anouk, Ben und der Vater endlich im Zug sitzen, merken sie, dass sie in einem sehr ungewöhnlichen Wagon sitzen… Auch der Kontuktör ist ein komischer Kauz. Er heisst Clà Ferrovia und der Zug ist sein Zuhause! Anouk erzählt dem Kontuktör vom Beduinen und was er gerufen hat: "Blonk! Blonk!" Da wird es plötzlich still im Wagon. Der Vater ist eingeschlafen, und Anouk und Ben verstehen gar nichts mehr. Sie wollten doch in die Berge Ski fahren! Was ist passiert? Clà Ferrovia weiss es: Sie sind durch ein "Blonk" in der Wüste gelandet! Jetzt beginnt für Anouk, Ben und Clà Ferrovia eine abenteuerliche Reise. Sie werden von der schwarzen Karawane verfolgt, bekommen von einer Zauberin Hilfe, finden den Beduinen aus Chur, werden vom Fürst der Dunkelheit bedroht, rennen durch Höhlen, reisen ins Tal der Tausend Dämonen bis sie endlich ans Ziel gelangen: ins Lichterland! Dort sammeln sie Sternensteine, die den dunklen Fürsten besiegen – und die den müden und kranken Menschen helfen.
Mitwirkende:
Erzähler Linard Bardill
Clà Ferrovia Marius Tschirky
Anouk Nina Schoch
Ben Robin Zanetti
Vater/Passant/Hauptmann/Fürst der Finsternis Gian Rupf
Zirza/BigZis Franzsiska Schläpfer
Salim/77 Bombay Street Matt Buchli
Mutter Päivi Stalder
Gesang Abdullah Alhussainy
Links: Externer Link Homepage von Bardill
Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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Auf der Suche nach Schorsch

Sendetermine: SWR 2 - Montag, 21. Jan 2019 19:30 Teil 3/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 29:00)
Autor(en): Charly Kowalczyk
Gebhard Stein
Auch unter dem Titel: Sex in der Anstalt (1. Teil)
Triebhemmer ohne Rezept (2. Teil)
Spielt Schorsch Fußball? (3. Teil)
Recherche nach Aktenlage (4. Teil)
Schorsch, der Mensch (5. Teil)
Produktion: SWR 2018, 137 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Schorsch lebt 1972 in einer Behinderteneinrichtung der Diakonie im badischen Kork, als ihn der Ersatzdienstleistende Gebhard Stein kennenlernt. Der 14-Jährige ist voller Lebensfreude, neugierig und aufgeschlossen. Sein wachsendes sexuelles Interesse wird allerdings in der evangelischen Einrichtung als Bedrohung empfunden. Gebhard Stein muss ihm deswegen ein Medikament mit der Bezeichnung SH 8.0714 geben. Er beobachtet, wie ihm Brüste wachsen, seine Haut weicher wird, der Bart nicht mehr wächst. Hängt das mit dem Medikament zusammen? 40 Jahre später will Gebhard Stein endlich wissen, was damals geschehen ist und was aus Schorsch wurde. Er nimmt Kontakt zu dem Journalisten Charly Kowalczyk auf. Gemeinsam gehen sie auf Suche nach Schorsch.
Folge 1: Sex in der Anstalt Gebhard Stein und Charly Kowalczyk fahren nach Kork, um erste Spuren von Schorsch zu suchen. Gebhard Stein erzählt, wie er seinen Zivildienst 1972 erlebt hat. Wusste Schorsch, was er da einnahm, und war sein Vormund damit einverstanden? Was war das überhaupt für ein Medikament?
Folge 2: Triebhemmer ohne Rezept Erste Recherchen ergeben, dass es sich bei SH 8.0714 um ein Hormonpräparat der Firma Schering handelt, das 1973 unter dem Namen Androcur auf den Markt kommt. Eine hohe Dosierung kann eine chemische Kastration bedeuten. Wie hoch war sie bei Schorsch? Der Vorstand der Diakonie Kork teilt mit, es gäbe keine Akten mehr aus dieser Zeit.
Folge 3: Spielt Schorsch Fußball? Der Autor erfährt den vollständigen Namen, doch weder das Amtsgericht in Kehl noch das Diakonische Werk Württemberg können weiterhelfen, selbst ein Genealoge ist ratlos. In Kork haben sich die Recherchen herumgesprochen, und so kommt ein weiterer anonymer Hinweis auf den Geburtsort von Schorsch. Der Autor macht sich auf den Weg.
Folge 4: Recherche nach Aktenlage SH 8.0714 wurde Anfang der 70er Jahre auch in anderen Einrichtungen an Jugendlichen mit geistiger Behinderung getestet. Später wurden sie häufig in eine Psychiatrie eingewiesen. Charly Kowalczyk erfährt, dass Schorsch 1976 ebenfalls von Kork in eine psychiatrische Anstalt kam. Warum?
Folge 5: Schorsch, der Mensch Gebhard Stein und Charly Kowalczyk treffen Schorschs Schwester, die über die Vormundschaftsakte ihres Bruders verfügt, und wir erfahren seine vollständige Geschichte.
Mitwirkende:
Tjadke Biallowons
Michael Wittenborn
Bert Linnemann
Martin Ruthenberg
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Alles auf Null: Start in ein neues Berufsleben

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 21. Jan 2019 20:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Susanne Wankell
Produktion: WDR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Uta Reitz
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Mit dem Beruf verdient man Geld. Er ist und bringt aber weit mehr: Status und Anerkennung, Pflicht und Alltag. Flexibilität und die Bereitschaft für Neues - das gehört täglich dazu. Was aber passiert, wenn der Beruf nicht mehr passt, wenn ein Schicksalsschlag oder ein Umzug zur Umorientierung zwingen? Im Erwachsenenleben einen neuen Beruf zu erlernen, braucht Mut, Eigeninitiative und Risikofreude. Und macht viel Mühe. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist geprägt von Zertifikaten und Qualifikationen - Voraussetzungen für einen Neustart. Erfahrungen werden gerne genommen, zahlen sich oft aber nicht in Euro und Cent aus. Die Arbeitsverwaltung bietet Unterstützung, setzt jedoch strenge Maßstäbe. Einfach nur etwas anderes machen - das ist im öffentlichen Fördersystem nicht vorgesehen. Ausnahmen bestätigen die Regel - nämlich dann, wenn der Bedarf an Fachkräften riesengroß ist, etwa in den Schulen.
Mitwirkende:
Edda Fischer
Simon Roden
Frauke Poolman
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Meister und Margarita

Sendetermine: BR 2 - Montag, 21. Jan 2019 20:05 Teil 2/12, (angekündigte Länge: 50:53)
Autor(en): Michail Bulgakow
Produktion: BR 2014, 620 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg
Inhaltsangabe: Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm.
Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt - jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben - sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle. I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den 'Gottlosen' um uns herum - wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der 'neue Mensch' war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße - Wohnung Nr. 50 - zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels - weit davon entfernt böse zu sein: 'Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein... I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert) "Meister und Margarita - dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen - ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen - in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman - nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun - ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es - objektiv betrachtet - im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche 'Poesija Russland' zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert)
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Manfred Zapatka
Karl Markovics
Valery Tscheplanowa
Wolfram Berger
Felix von Manteuffel
Milan Peschel
Dietmar Bär
Werner Wölbern
Jeanette Spassova
Samuel Finzi
Stefan Wilkening
Thomas Thieme
Wolfram Koch
Jens Harzer
Gottfried Breitfuß
Margit Bendokat
Caroline Ebner
Steffen Scheumann
Stephan Bissmeier
Götz Schulte
Johannes Silberschneider
Hans Kremer
Hendrik Arnst
Christiane Roßbach
Natali Seelig
Lars Rudolph
Jaqueline Macauly
Stephan Zinner
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: RB 2 - Montag, 21. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
MDR Kultur - Montag, 21. Jan 2019 22:00, (angekündigte Länge: 55:00)
RBB Kultur - Montag, 21. Jan 2019 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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Geronimo

Sendetermine: DLR - Montag, 21. Jan 2019 21:30 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Leon de Winter
Produktion: NDR 2018, 216 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Andreas Bick
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Regieassistenz: Lisa Krumme
Übersetzung: Hanni Ehlers
Inhaltsangabe: Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte.
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Barbara Nüsse
Matthias Bundschuh
Stephanie Eidt
Birte Schnöink
Peter Kurth
Michael Rotschopf
Martin Engler
Konstantin Graudus
Julian Greis
Paul Herwig
Mirco Kreibich
Kai Maertens
Anne Moll
Alexander Radszun
Ibrahima Sanogo
Stephan Schad
Wolf-Dietrich Sprenger
Gala Winter
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: RB 2 - Montag, 21. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
MDR Kultur - Montag, 21. Jan 2019 22:00, (angekündigte Länge: 55:00)
RBB Kultur - Montag, 21. Jan 2019 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: RB 2 - Montag, 21. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
MDR Kultur - Montag, 21. Jan 2019 22:00, (angekündigte Länge: 55:00)
RBB Kultur - Montag, 21. Jan 2019 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
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Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand

Sendetermine: WDR Eins Live - Montag, 21. Jan 2019 23:03, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Ulrich Bassenge
Produktion: WDR/SRF 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mockumentary/Pseudo-Dokumentation
Regie: Ulrich Bassenge
Komponist(en): Ulrich Bassenge
Tontechnik: Sebastian Nohl
Tontechnik: Daniel Dietmann
Mischung: Benno Müller vom Hofe
Tontechnik: Ulrich Bassenge
Dramaturgie: Hannah Georgi
Inhaltsangabe: Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes. Jahre nach ihrem ersten Auftritt in "Bier auf dem Teppich" wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams.
Nach verflixten sieben Jahren trommelt Gitarrist Hannes seine ehemalige Band erneut zusammen. In einem abrissreifen Hörspielstudio hat er eine Aufnahmesession gebucht und nun will er mit Unterstützung seines Freundes und Produzenten Ludwig aus den alten Songs marktfähige Hits basteln. Sänger JJ, Bassist Georg und Schlagzeuger Yogo haben die Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten gearbeitet und setzen alles auf eine Karte.
Doch schon in den ersten Proben kristallisieren sich die Konflikte heraus. Zu tief sind die Gräben zwischen Kunstanspruch und Kommerz. Der Zahn der Zeit nagt: nicht nur am Selbstwertgefühl und den materiellen Existenzen, sondern auch an der psychischen Belastbarkeit der Bandmitglieder. Obendrein torpediert der merkwürdige Studiobesitzer Stauffer eine konstruktive Arbeitsatmosphäre. Dann betritt noch Influencerin Mona als Agentin der Plattenfirma das Parkett und die Ereignisse überstürzen sich.
"Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand" ist das Sequel zur Hörspielproduktion "Bier auf dem Teppich", die Ulrich Bassenge 2012 für den WDR realisiert hat. Auch dieses "verschärfte Menschenexperiment" entstand auf der Basis sprachlicher und musikalischer Improvisationen im Aufnahmestudio.
Mitwirkende:
Drummer Yogo Pausch
Bassist Georg Karger
Gitarrist Johannes Mayr
Sänger JJ Jones
Produzent Ulrich Bassenge
Influencer Mona Petri
Studiobesitzer Michael Stauffer
Produktionsassistentin Jasmin Schäffler
Toningenieur Daniel Dietmann
Tontechniker Sebastian Nohl
Plattenboss Bernhard Jugel
Fotografin Lea Gottschalk
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Schreckmümpfeli 0:

Auferstehung

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 21. Jan 2019 23:04
Autor(en): Ernst W. Heine
Produktion: DRS 2004, 13 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Reto Ott
Inhaltsangabe: Willkommen zu Hause!
Mitwirkende:
Erzähler Josef Ostendorf
Angelika Brenner Barbara Falter
Franz Brenner Michael Schacht
Sohn Andreas Brenner Raphael Clamer
Bonita Irina Kastrinidis
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