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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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30 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 20. Januar 2019

Jacky & Grimm

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Jan 2019 07:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 5:00)
Autor(en): Patrick Lenz
Simon Santschi
Auch unter dem Titel: Am Flughafen (1. Teil)
Im Café (2. Teil)
Im Aquarium (3. Teil)
In den Bergen (4. Teil)
Im Fußballstadion (5. Teil)
Produktion: WDR 2012, ca. 45 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Christoph Pragua
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Der Hund Jacky und der Dachs Grimm sind beste Freunde und sie machen gerne Ausflüge, die meistens ganz harmlos beginnen, im Verlauf jedoch im totalen Chaos enden: Auf dem Flughafen gerät plötzlich das gesamte Gepäck durcheinander, im Café bekommen die Gäste anstatt Erdbeertörtchen Tomaten mit Sahne und im Fußballstadion rennt Grimm einfach erbost aufs Spielfeld, um dem Schiedsrichter die rote Karte abzunehmen. Jacky ist es, der dann seinen Freund Grimm im größten Trubel an die Pfote nimmt, um sich mit ihm aus dem Staub zu machen.
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Der Anhalter

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Jan 2019 08:04 Teil 3/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Stephan Beuting
Sven Preger
Auch unter dem Titel: Letzte Ausfahrt Zürich (1. Teil)
Geschlossene Anstalt (2. Teil)
So ein Schwachsinn (3. Teil)
Mitfahrgelegenheiten (4. Teil)
Zahltag (5. Teil)
Endstation (6. Teil)
Produktion: WDR 2016, 143 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephan Beuting
Sven Preger
Technik: Timo Ackermann
Inhaltsangabe: Er hat seine Kindheit in der Psychiatrie verbracht, mehr als 14 Jahre lang. Weggesperrt, geschlagen, missbraucht - in den 1950er und 60er Jahren war das. Sein Leben hat er danach nie so richtig auf die Kette gekriegt. Nun will Heinrich nur noch Schluss machen und sucht eine Mitfahrgelegenheit. Diese Geschichte erzählt der Anhalter den Journalisten Stephan Beuting und Sven Preger. Unabhängig voneinander, mit einem Jahr Abstand. Am selben Ort: einer Tankstelle am Kölner Verteilerkreis. Das ist kein Zufall: Denn Heinrich ist seit Jahrzehnten als Tramper unterwegs. Als die beiden Reporter sich zufällig davon erzählen, beschließen sie, sich auf die Suche zu machen: nach diesem Mann und nach der Wahrheit? Was ist, wenn nur ein Bruchteil von seinen Geschichten stimmt? Wenn er wirklich als Kind in einer Psychiatrie geschlagen und missbraucht wurde? Dann ist er eines von tausenden Kindern, die bis heute auf eine Entschädigung warten.
Mitwirkende:
Sven Preger
Stephan Beuting
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Iwan, der Dummkopf

Sendetermine: DLR - Sonntag, 20. Jan 2019 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leo Tolstoi
Produktion: DDR 1978, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Kinder
Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Annegret Berger
Komponist(en): Herwart Höpfner
Inhaltsangabe: Was macht man mit einem Dummkopf, der seinen gierigen Brüdern, zwei an der Zahl, Semion dem Kriegsmann und Taras dem Dickbauch, ohne Murren das vorzeitig eingeforderte Erbe lässt, ja ihnen auch noch hilft, ihre Wünsche zu erfüllen? Der von früh bis spät fleißig und brav ist, das Feld des Vaters bestellt, sich um das Vieh kümmert und immer freundlich zu jedermann ist? Ja, sich dazu um Malanja, die stumme Schwester kümmert und für sie sorgt! Die kleinen Teufel sind am verzweifeln. Sollten sie doch Zank und Streit unter die Menschen bringen, wie es sich für richtige Teufel gehört. Macht und Reichtum hatte sie der Alte gelehrt, sind seit jeher die zwei sichersten Mittel dazu. Und nun dieser Iwan, dieser Narr! Gewinnt auch noch die Prinzessin für sich, so dass sie den Palast verlässt und ihm auf den Bauernhof folgt. Da muss der Oberteufel wohl persönlich ans Werk! Wäre doch gelacht, wenn es ihm nicht gelänge, hier endlich Zwietracht zu säen ...
Mitwirkende:
Iwan Siegfried Worch
Vater Werner Godemann
Taras Horst Lampe
Semjon Roland Hemmo
Malanja Karin Weser
Oberer Teufel Walter Niklaus
Zwickdich Axel Holst
Zwackdich Clemens Weinert
Lämmchen Thomas Bärsch
Prinzessin Gesine Creutzburg
Bote Eberhard Strauß
Gawrilowna Gertrud Bendler
Carla Valerius
Barbara Zinn
Petra Gorr
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Alles auf Null: Start in ein neues Berufsleben

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Jan 2019 11:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Susanne Wankell
Produktion: WDR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Mit dem Beruf verdient man Geld. Er ist und bringt aber weit mehr: Status und Anerkennung, Pflicht und Alltag. Flexibilität und die Bereitschaft für Neues - das gehört täglich dazu. Was aber passiert, wenn der Beruf nicht mehr passt, wenn ein Schicksalsschlag oder ein Umzug zur Umorientierung zwingen? Im Erwachsenenleben einen neuen Beruf zu erlernen, braucht Mut, Eigeninitiative und Risikofreude. Und macht viel Mühe. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist geprägt von Zertifikaten und Qualifikationen - Voraussetzungen für einen Neustart. Erfahrungen werden gerne genommen, zahlen sich oft aber nicht in Euro und Cent aus. Die Arbeitsverwaltung bietet Unterstützung, setzt jedoch strenge Maßstäbe. Einfach nur etwas anderes machen - das ist im öffentlichen Fördersystem nicht vorgesehen. Ausnahmen bestätigen die Regel - nämlich dann, wenn der Bedarf an Fachkräften riesengroß ist, etwa in den Schulen.
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Die New York Times versus Donald Trump - Wahrheitssuche in Zeiten "alternativer Fakten"

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 20. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simone Hamm
Produktion: WDR 2018, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer
Technische Realisation: Gudrun Hausen
Technische Realisation: Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Peter Simon
Inhaltsangabe: Für Donald Trump ist die New York Times 'Müll; richtiger Müll'. Niemals zuvor habe ein Präsident das Recht auf freie Berichterstattung über seine Amtsführung so sehr in Frage gestellt, beklagt Chefredakteur Dean Baquet. Unabhängiger Journalismus sei wichtiger denn je. Der allerdings ist zurzeit kein einfaches Geschäft. Fast täglich erscheinen neue Enthüllungen in der New York Times - über Trump und die Russlandconnection zum Beispiel. Viele seiner Lügen werden akribisch aufgelistet. Geschadet hat das dem Präsidenten bisher wenig. Bei der Times mag man ihn und seine Politik verurteilen, aber Trump ist gut für die Bilanz: 2,5 Millionen Leser haben ein kostenpflichtiges Online-Abo abonniert. Die Aktien der New York Times steigen. Die Autorin hat an Redaktionskonferenzen der Times teilgenommen und deren Reporter begleitet. Und sie erzählt von der langen Geschichte des oft als 'graue Tante' verspotteten Traditionsblatts, das mit dem Immobilientycoon Trump nicht erst seit dessen Umzug ins Weiße Haus in einer Art Hassliebe verbunden scheint.
Mitwirkende:
Daniel Wiemer
Klaus Dieter Klausnitzer
Nikolaus Benda
Olaf Reitz
Rainer Homann
Caroline Schreiber
Tom Jacobs
Simone Hamm
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 321:

Spekulationen

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 20. Jan 2019 11:10
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 2009, 24 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Herr Trachsel war bei Familie Strasser angestellt, um deren neurotische Katzen zu therapieren. Dann wurde er von einem Tag auf den anderen entlassen. Weil er nun befürchtet, dass den Katzen etwas zugestossen ist, bittet er Maloney um Hilfe. Dieser fährt zur Villa der Strassers und trifft auf eine Innendekorateurin, der die Strassers Geld schulden....
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Fiona Hecht Sibilla Semadeni
Gabriela Anton Julia Glaus
Bernhard Trachsel Andrej Togni
Andy Strasser Christian Samuel Weber
Agenturleiter Marco Biondi
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Matilda

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Jan 2019 14:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Roald Dahl
Produktion: WDR 2006, 85 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist(en): Mike Herting
Übersetzung: Sybil Gräfin Schönfeldt
Inhaltsangabe: Die meisten Eltern loben ihren Nachwuchs über den Klee. Sie halten ihre süßen Goldschätzchen für wahre Genies, selbst wenn sie die größten Esel sind. Das ist schlimm und geht einem mächtig auf die Nerven. Es gibt aber auch Eltern, die ihre Kinder komplett übersehen. Sie schieben sie aus der Bildfläche, um ungestört auf die Glotze zu starren und können es kaum erwarten, dass sie von allein groß werden und wieder aus ihrem Leben verschwinden. Diese Sorte Eltern ist noch viel schlimmer, und mit dieser Sorte Eltern ist Matilda geschlagen. Matilda aber ist wirklich ein Genie. Sie bringt sich bereits mit drei Jahren das Lesen bei, verbringt die Nachmittage fortan mit den interessantesten Leuten der Weltliteratur, und wenn ihre Eltern sie allzu sehr ärgern, sinnt sie auf Rache. Als Matilda in die Schule kommt, lernt sie vor allem zweierlei: Es gibt auch liebenswerte und verständige Erwachsene, wie ihre Lehrerin Fräulein Honig, und es gibt Erwachsene, die sind noch hundertmal schlimmer als ihre Eltern, wie die Schulleiterin Knüppelkuh. Um es mit der Knüppelkuh aufnehmen zu können, braucht es nicht nur einen blitzgescheiten Verstand, sondern übersinnliche Kräfte. Mit deren Hilfe allerdings plant Matilda die genialste Rache aller Zeiten ...
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Matilda Johanna Burg
Fräulein Honig Laura Maire
Knüppelkuh Hella von Sinnen
Herr Wurmwald Gerd Köster
Frau Wurmwald Caroline Schreiber
Frau Phelps Katinka Hoffmann
Pagagei Peter Nottmeier
Max von der Groeben
Carolin von der Groeben
Leon Stille
Artur Niederfahrenhorst
Charlotte Pfeifer
Fabian Fendel
Kai Hogenacker
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Orangen vor ihrem Fenster

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 14:04, (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Jürg Federspiel
Produktion: HR/NDR/DRS 1964, 49 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Regie: Kurt Hirschfeld
Inhaltsangabe: 1961 in einer französischen Kleinstadt. Ein Mann auf Zimmersuche. Er kommt mit dem Concierge einer ehemaligen Pension ins Gespräch. Der Concierge, gespielt von Gustav Knuth, renoviert gerade ein Zimmer, in dem während des zweiten Weltkrieges ein junges Mädchen lebte, das einen deutschen Deserteur liebte, und ihn bei sich versteckt hatte. In den letzten Tagen des Krieges wurde der Deserteur von der SS verhaftet und umgebracht. Während der Mann mit dem Concierge redet, sitzt seine Frau im Hotel und spricht mit einem eingebildet anwesenden, ehemaligen Geliebten. Schnell wird klar, dass die beiden das Liebespaar aus der Rue Saint Cloche waren, von dem auch der Concierge erzählt hat; dass der fremde Gesprächspartner des Concierge ein ehemaliger SS-Offizier ist, und dass das junge Mädchen ihren damaligen Geliebten an ihren heutigen Ehemann verraten hat. Lange genug hat das Ehepaar versucht, die Schuld am Tod des Deserteurs zu verdrängen und ist darüber unglücklich geworden. Nun soll auf irgendeine Weise gesühnt werden. Damit eine Zukunft möglich wird.
Mitwirkende:
Der Fremde Ernst Schröder
Der Concierge Gustav Knuth
Die Concierge Elisabeth Lennartz
Die Frau Miriam Spoerri
Der Riese Wolfgang Reichmann
Maurice Kurt Beck
Die fremde Stimme Mathias Wieman
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Salvator Mundi - Erlöser des Kunstmarktes - Wie ein verschollen geglaubter Leonardo zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 20. Jan 2019 14:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Christian Lerch
Auch unter dem Titel: Erlöser des Kunstmarktes - Wie "Salvator Mundi" zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde (alternativer Hörspieltitel)
Produktion: ORF/BR 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Christian Lerch
Technik: Martin Leitner
Inhaltsangabe: Bei einer Londoner Auktion 1958 wird das Bild 'Salvator Mundi' für 45 britische Pfund von einem anonymen Privatier gekauft. Der 'Retter der Welt' verschwindet danach für über 40 Jahre von der Bildfläche. Damals wie heute ist kaum ein unabhängiger Experte der Meinung, dass Leonardo Da Vinci persönlich Pinsel an das Gemälde gelegt hat. Angenommen wird, dass 'Retter der Welt' in des Meisters Werkstatt entstanden sei. Das Bild im heutigen Zustand sei bloßes Resultat unzähliger Restaurationsarbeiten.
Das Renaissance-Gemälde wird in den alarmgesicherten Räumlichkeiten des Zollfreilagers Genf aufbewahrt. Es ist eines von tausenden Kunstwerken, die zoll- und steuerbefreit in dem grauen, mehrstöckigen Depot im Viertel La Praille lagern. Dieser sogenannte 'Bunker der Kunst' in Genf ist für die Einen ein nützlicher Ort, um Kunstwerke als Investment zu 'parken', für andere ist das Zollfreilager gemauertes Symbol für das Verschwinden der Kunst.
Trotz der irrationalen Preisgestaltung dient der globale Kunstmarkt seit gut einem Jahrzehnt der Vermögensvermehrung und das Zollfreilager in Genf wird dementsprechend auf 50.000 m2 vergrößert. Im November 2017 wird 'Salvator Mundi' bei einer Auktion der Öffentlichkeit präsentiert und Kunstsammler/innen angeboten. Für mehr als 450 Millionen Dollar findet das Ölgemälde einen neuen Besitzer und wird zur bislang teuersten Geschichte aus Leinwand, Holz und Farbe.
Mitwirkende:
Alina Fritsch
Alexandra Henkel
Katharina Knap
Markus Meyer
Hans Piesbergen
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Die Liebeslaube Oder: Auf gute Erde ist zu achten!

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 14:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Stefan Zednik
Auch unter dem Titel: Eine Kunstbegehung (Untertitel)
Produktion: SWR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulrich Lampen
Inhaltsangabe: Raum im Raum aus Holz und Tischlerplatten, 1 Fenster, 1 Lampe, 1 Badewanne, 1 Bett, 1 Heizung, 1 Küchenschrank, grauer Holzboden, Wände und Decke weiß verputzt, 416 cm lang, 285 cm breit, 315 cm hoch, Rheydt Deutschland, 1985 bis heute – das ist die Beschreibung des Kunstwerks. "Liebeslaube" ist der Titel, und es gehört zum "Haus u r", dem bekanntesten Werk des Künstlers Gregor Schneider, benannt nach der Adresse seines Elternhauses: Unterheydener Straße in Rheydt. Das "Haus u r" ist eine begehbare Großinstallation aus verfremdeten Zimmern und Kammern, Fluren, Kellern und Verschlägen. Die "Liebeslaube" hat keine Tür. Man muss durch ein Wandloch von hinten in den Küchenschrank unter der Spüle durchkriechen. Dann richtet man sich auf und sieht: ein Bett und ein Bad. Ein Plattenkocher, ein Teeservice, Schallplatten mit einem Italienisch-Sprachkurs. Es könnten die Requisiten einer Geschichte sein. Aber welcher? Und wo bleibt die Liebe in dieser Laube? Eine Frage führt zur nächsten. Und ganz schnell werden die Fragen existenziell: Was ist Raum? Was ist Zeit? Wohnen wir noch? Oder leben wir schon?
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Himmelsbande

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 20. Jan 2019 14:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christa-Maria Zimmermann
Auch unter dem Titel: Die letzte Fahrt der Hindenburg (Roman)
Produktion: NDR/BR 2006, 100 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Stefan Richwien
Heidi Knetsch
Komponist(en): Rudolf Schmücker
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Martin Hansen
Regieassistenz: Judith Büschleb
Inhaltsangabe: "Zeppelin marsch!" tönt es über den Platz. Es ist der 3. Mai 1937. Das Luftschiff mit dem Namen "Hindenburg" ist auf dem Weg nach Amerika. Thea schaut aus dem Fenster. Sie lässt Deutschland hinter sich - das Land, aus dem sie als Halbjüdin vertrieben wurde. Drei Tage wird es dauern, bis der Zeppelin New York erreicht. Spannung liegt in der Luft, einige Passagiere verhalten sich merkwürdig. Und Thea darf nicht erkannt werden, denn sie reist mit dem Pass einer Freundin. Wenn das der hochrangige Nazi wüsste, der nur wenige Reihen entfernt sitzt. Zwei weitere Menschen haben Angst, entdeckt zu werden: Es sind Juwelendiebe, die geraubte Klunker in den Bauch eines Teddies genäht haben. So haben mehrere Passagiere gute Gründe, das Ende der Reise herbeizusehnen. Endlich erreicht das Luftschiff die amerikanische Küste und nähert sich dem Landeplatz Lakehurst. Die Motoren verstummen. In die Stille hinein ertönt ein leiser Knall...
Mitwirkende:
Walter Arthur Kreye
Birte Kretschmer
Susanne Schrader
Konstantin Graudus
Jürgen Uter
Christoph Bantzer
Philipp Baltus
Victoria von Trauttmansdorff
Wilfried Dziallas
Meo Wulf
Niklas Garrn
Nelia Novoa
Jette Kaempfe
Kai Roßnagel
Katina Kluge
Dilan Sina Balhan
u.a.
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Macbeth, seine Lady und die Musik. Eine Spurensuche.

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 15:03
Autor(en): Florian Hauser
Produktion: , Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Lady Macbeth versucht am Ende noch das Ufer des Guten zu erreichen, was ihr nicht mehr gelingt. Ihr Mann dagegen ist erst auf naive Weise gut, endet dann aber ganz auf der Seite des Bösen. Was passiert da? Und was machen Komponisten, allen voran Giuseppe Verdi, aus dieser üblen Geschichte?
Macbeth - Shakespeares kürzeste und dunkelste Tragödie. Eine grandiose Studie über Macht, Grausamkeit und die Umkehrung der Werte, die seit jeher die Menschen in Bann zieht. Ein ewig aktueller Stoff, seit 400 Jahren. Generationen von Schülern haben ihn durchgearbeitet, Regisseure haben ihn verfilmt und inszeniert, Historikerinnen und Philologen haben ihn analysiert – und Komponisten haben ihn vertont. Allen voran Giuseppe Verdi. Um seine Vertonung dreht sich dieses Feature. Aber nicht nur. Auch andere Komponisten kommen vor: ein Erzähler, eine Psychiaterin, ein Philosoph und eine Musikwissenschaftlerin. Sie reflektieren über Macbeth, seine Frau, über Rausch und sogenannten point-of-no-return.
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Man wird von einer Ordnung angeweht

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 20. Jan 2019 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Norbert Hummelt
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Peter Simon
Inhaltsangabe: Der Schriftsteller Hermann Lenz - Ein Gespräch mit Peter Handke "Nie jemand hat in deutscher Sprache solche Absätze geschrieben. Ein Satz gibt den anderen auf eine Weise, wie das noch nie geschehen ist", sagt Peter Handke über den großen Erzähler Hermann Lenz, den es immer wieder neu zu entdecken gilt. Als Hermann Lenz, geboren 1913 in Stuttgart, aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, wollte er nichts anderes als in der Dachstube sitzen und schreiben. Das tat er auch, und seine Bücher erschienen, doch lange Zeit mit mäßigem Erfolg. Dann griff ein begeisterter Leser ein: der junge Peter Handke, der in Romanen wie "Der Kutscher und der Wappenmaler" oder "Verlassene Zimmer" in unruhigen Zeiten lesend ein Zuhause fand. Durch Handkes Hilfe wurde Lenz jenseits der 60 doch noch zu einem preisgekrönten Autor und konnte bis zu seinem Tod 1998 seinen großen autobiographischen Romanzyklus fortschreiben. Norbert Hummelt hat Peter Handke im November 2015 in Paris besucht. Im stillen, hoch konzentrierten Gespräch erinnert sich Handke auf sehr persönliche Weise an Begegnungen mit Hermann Lenz und schildert die Faszination, die von dessen Büchern ausgeht. So entsteht das Porträt einer seltenen Freundschaft zweier bedeutender Schriftsteller.
Mitwirkende:
Matthias Ponnier
Jens Harzer
Ulrich Haß
Marco Leibnitz
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Meister und Margarita

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 15:05 Teil 2/12, (angekündigte Länge: 50:53)
Autor(en): Michail Bulgakow
Produktion: BR 2014, 620 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg
Inhaltsangabe: Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm.
Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt - jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben - sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle. I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den 'Gottlosen' um uns herum - wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der 'neue Mensch' war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße - Wohnung Nr. 50 - zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels - weit davon entfernt böse zu sein: 'Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein... I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert) "Meister und Margarita - dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen - ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen - in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman - nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun - ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es - objektiv betrachtet - im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche 'Poesija Russland' zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert)
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Manfred Zapatka
Karl Markovics
Valery Tscheplanowa
Wolfram Berger
Felix von Manteuffel
Milan Peschel
Dietmar Bär
Werner Wölbern
Jeanette Spassova
Samuel Finzi
Stefan Wilkening
Thomas Thieme
Wolfram Koch
Jens Harzer
Gottfried Breitfuß
Margit Bendokat
Caroline Ebner
Steffen Scheumann
Stephan Bissmeier
Götz Schulte
Johannes Silberschneider
Hans Kremer
Hendrik Arnst
Christiane Roßbach
Natali Seelig
Lars Rudolph
Jaqueline Macauly
Stephan Zinner
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Die Vegetarierin

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 17:00, (angekündigte Länge: 72:00)
Autor(en): Han Kang
Produktion: NDR 2017, 73 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Technische Realisation: Irene Schuck
Regieassistenz: Eva Solloch
Übersetzung: Ki-Hyang Lee
Inhaltsangabe: Sie führen ein ruhiges Leben, die Südkoreanerin Yeong Hye und ihr Mann. Pflichtbewusst und emotionsgedimmt pflegen sie eine Art friedlicher Koexistenz. Bis Yeong Hye irgendwann entscheidet, sich vegetarisch zu ernähren und fast alle tierischen Produkte im Haushalt entsorgt. Ein subversiverAkt in einem Land mit strengen sozialen Normen. Die Eltern schreiten ein, versuchen mit brachialer Gewalt ihren Widerstand zu brechen. Ohne Erfolg. Schließlich verweigert siejedes Essen und geht selbstentschieden ihren Weg zu Ende. Die poetische Geschichte einer passiven Rebellion, einer Existenzverweigerung zum Preis des eigenen Lebens.
Mitwirkende:
Ehemann Paul Herwig
Yong-Hye Meike Droste
Schwester Judith Engel
Schwager Wolfgang Pregler
Vater Michael Wittenborn
Mutter Hedi Kriegeskotte
Bruder Jonas Minthe
Ziu Franz Ferdinand Möller-Titel
Chef Achim Buch
Frau Anne Moll
Jae Stefan Haschke
P, Ex-Freundin Anne Weber
Arzt Sebastian Rudolph
Pfleger Julian Greis
Hizu Angelika Richter
Kellner Tarek Youzbachi
Sprecherin Beate Rysopp
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
SWR 4 - Sonntag, 20. Jan 2019 21:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
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Unbekannte Meister 4

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Jan 2019 17:05
Autor(en): Jakob Nolte
Auch unter dem Titel: Eine Einführung in das Werk von Klara Khalil (Zusatz)
Produktion: BR 2018, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jakob Nolte
Komponist(en): Moritz Löwe
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Christian Schimmöller
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: Werbung ist nur Werbung, und sonst nichts. Eine Radiosendung beispielweise kann zum einen eine unterhaltende oder auch informative Sendung sein, aber auf der anderen Seite auch Werbung für den Sender und alle Beteiligten. Dasselbe gilt für Jobs, Freizeit, selbst Altruismus. Es gibt nichts, was nicht auch Werbung wäre. Außer Werbung. Denn Werbung ist nur Werbung. Zumindest die Werbung, an der die Außenseiterkünstlerin Klara Khalil interessiert war und die sie völlig neu gedacht hat. Sie habe den herkömmlichen Begriff von 'Reklame' revolutioniert, sagen ihre Befürworter; andere halten ihre Werke für weltfremd, elitär und nicht in einem Kontext außerhalb von Galerien und Museen denkbar. Einige wenige behaupten sogar, dass nur ihr spektakulärer Tod den treuen Kreis an Faszinierten erklären kann, der sich um sie gebildet hat. Alles, was sie ihrer Nachwelt hinterließ, waren neun Mappen mit je fünf DinA2-großen Plakaten und zwei 500 GB-Festplatten ihrer nach Datum sortierten Arbeiten. Der Großteil des Materials sind Radiowerbungen. Wobei auch ein paar Videos zu finden sind. Bis zu ihrem Tod mit 52 Jahren sind so Tausende von Clips, Einspielern, Kampagnen und Radio-Features entstanden, die, so schätzt man, von niemandem je gesehen oder gehört wurden.
Einer der wenigen klaren Einflüsse in dem Werk von Klara Khalil ist die britische Musikpionierin und Mitarbeiterin des BBC Radio Workshops Delia Derbyshire, die in den 1960er Jahren sozusagen die elektronische Musik erfunden hat. Erst nach ihrem Tod 2008 fand man, ebenso wie bei Klara Khalil, in ihrer Wohnung zahlreiche Tonbänder mit bisher nicht veröffentlichtem Material der Künstlerin. Darunter befand sich ein experimentelles Tanzstück, das dem heutigen Techno sehr ähnlich ist. Die englische Zeitung The Times bezeichnete Delia Derbyshire daraufhin als "Godmother of Electronic Dance Music".
Das Hörspiel Unbekannte Meister 4, in dem Jakob Nolte mit Zitaten und Anleihen spielt, beleuchtet die Hintergründe von Khalils Arbeit. Für sie, die aufklärerische Visionen von Vermarktung hatte, war eines klar: Werbung, als ein elementarer Bestandteil der menschlichen Kommunikation, dient lediglich dazu, Aufmerksamkeit zu erregen. Dennoch fühlte sich diese außergewöhnliche Künstlerin beschützt vom Werberaum. Denn es ist sinnstiftend, wenn jemand möchte, dass man seine oder ihre Produkte kauft - und ohne einen Sinn wäre man immerhin verloren, so Khalil.
Mitwirkende:
Katja Bürkle
Nicolai Despot
Ercan Karacayli
Mira Mann
Helga Fellerer
Mehmet Sözer
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Der diskrete Charme der Zollfreilager

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 18:04
Autor(en): Carsten Probst
Produktion: DLF 2018, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Ton und Technik: Daniel Dietmann
Ton und Technik: Roman Weingardt
Inhaltsangabe: Bevor Waren auf den Weg von Land A nach Land B gehen, werden sie oft in sogenannten Freeports zwischengelagert. Solange sie dort ruhen, fallen weder Steuern noch Zölle an. Bestimmte Güter verlassen diese Zollfreilager nie - sei es, weil sie maximal sicher aufbewahrt oder auch dauerhaft versteckt werden sollen. Kunstwerke zum Beispiel. Die Nachfrage nach zollfreien Kunstlagern wächst. Kunstliebhaber, Galeristen, Spediteure und Museen deponieren hier mitunter ganze Sammlungen, aber auch edle Weine, Schmuck, wertvolle Autos oder auch sensible Daten. Der Freeport Luxembourg, ein 60 Millionen Euro teurer Bau am Luxemburger Flughafen, ist mit einem gewaltigen Aufgebot an Sicherheitstechnik ausgestattet und birgt Kulturgüter von immensem Wert. Selbst weitab der Kunstzentren entstehen Orte von luxuriöser Exklusivität, wie das ZentralDepot im thüringischen Meiningen. Die größten Zollfreilager, etwa der Freeport in Genf, gelten wahlweise als größte Museen der Welt oder, so die New York Times, als Cayman Inseln der Kunstwelt. Denn in den letzten Jahren wurden allerlei höchst delikate Machenschaften unter dem Deckmantel der Diskretion enthüllt - von Geldwäsche und Steuerflucht bis zum Handel mit NS-Raubkunst und archäologischen Objekten, mit denen sich Diktatoren und Terrornetzwerke finanzieren. Und das alles unter den Augen der Zollbehörden? Carsten Probst hat sich in diesem Backstagebereich des Kunstbetriebes umgehört. Ganz diskret.
Mitwirkende:
Svenja Wasser
Michael Kamp
Bruno Winzen
Judith Jacob
Jürgen Albrecht
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De Fru in’n Daak

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jochen Schimmang
Produktion: RB/NDR 2010, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Bernd Keul
Übersetzung: Jochen Schütt
Inhaltsangabe: Hauptkommissar Lammers ist seit kurzem im Ruhestand und reist jetzt viel. Aber so richtig abschalten kann er noch nicht: Einmal Spürhund - immer Spürhund! Eben kommt er von einem Madeira-Urlaub zurück und glaubt, endlich den Schlüssel zu einem seit Jahren ungelösten Kriminalfall gefunden zu haben: dem Fall "Verena"!
Mitwirkende:
Hauptkommissar Lammers Wilfried Dziallas
Peter Groth Erkki Hopf
Nöthke Edgar Bessen
Verena Anne Moll
Herr Timm Peter Kaempfe
Angestellte Tanja Rübcke
Marlene Dettmers Sonja Stein
Frau Kriesch Ursula Hinrichs
Portugiese Hugo Dias
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Der Toupetkünstler

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 18:20, (angekündigte Länge: 68:00)
Autor(en): Nikolaj Leskow
Produktion: HR 1954, 68 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Fränze Roloff
Bearbeitung: Günter Eich
Inhaltsangabe: Günter Eich, der um eigene Erfindungen gewiß nicht verlegen ist, hat wieder einmal nach einem schon vorliegenden Stoff gegriffen, um ihn aus dem Epischen ins Dramatische zu verwandeln. Graf Kamenski, der an Macht und Reichtum besitzt, was sich ein Mensch nur wünschen kann, hat ein Gesicht, das mehr dem eines Tieres als eines Menschen ähnelt. Arkadij Iljitsch, der Toupetkünstler, ein Genie unter den Schminkmeistern und Friseuren, versteht es allein, dem Gesicht des Grafen Würde zu verleihen. Eifersüchtig ist dieser darauf bedacht, daß kein Mensch sonst von Arkadijs Hand bedient wird. Als das Schicksal es anders fügt und Arkadij sogar des Grafen Liebesabenteuer zerstört, rast dieser. Arkadij wird zu den Soldaten verstoßen, seine Braut erniedrigt und aller Zukunft beraubt. Stärker aber scheint die Liebe. Arkadij kehrt geehrt und mit Geld wieder, die Braut zu lösen. Doch das Verhängnis ist wider die Liebenden. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)
Mitwirkende:
Graf Kamenskij Hanns Ernst Jäger
Arkadij Iljitsch Jürgen Goslar
Sergei Michailowitsch Benno Sterzenbach
Ljuba Dagmar Altrichter
Theaterdirektor Heinrich Troxbömker
Bühnenarbeiter Walter Dennechaud
Häscher Hans Otto Hilke
Kutscher Hans-Martin Koettenich
Pope Leonhard Steckel
Mann Peter Petrowa
Vagabund Willy Umminger
Zweiter Vagabund Herbert Ebelt
Offizier Hans Nikolaus Schilling
Gendarm Hans Otto Ball
Marfa Afra-Maria Crumeck
Nastasja Kara Gyl
Drossida Charlotte Joeres
Ein Weib Lotte Kleinschmidt
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POEsPYM

Sendetermine: DLR - Sonntag, 20. Jan 2019 18:30 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 77:00)
Autor(en): Edgar Allan Poe
Auch unter dem Titel: Grampus (1. Teil)
Tsalal (2. Teil)
Die Geschichte des Arthur Gordon Pym (Roman)
Produktion: DLR 2008, 157 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist(en): zeitblom
Ton und Technik: Thorsten Weigelt
Regieassistenz: Marcel Regenberg
Übersetzung: Hans Schmid
Inhaltsangabe: "Die Geschichte des Arthur Gordon Pym" ist Edgar Allan Poes einziger Roman. "Dieses Werk ist phantastischer als die wildeste Erfindung. Diejenigen, die Freude am Wunderbaren und am Schrecklichen haben, haben ein Fest vor sich." (Horace Greeley, 1838)
Die Geschichte beginnt im Juni des Jahres 1827 mit einer Meuterei an Bord der amerikanischen Brigg Grampus auf ihrem Weg in die Süd-Meere. Es folgt der Bericht über die Zurückeroberung des Schiffes durch die Überlebenden, ihren Schiffbruch und das nachfolgende Leiden, ihre Errettung durch den britischen Schoner Jane Guy, die kurze Reise dieses letzten Schiffes im antarktischen Ozean, seine Kaperung und das Massaker an seiner Besatzung inmitten einer Inselgruppe auf Höhe des vierundachtzigsten südlichen Breitengrades.

Die nervenaufreibende Fahrt, "ein Abenteuer des Unbewussten, ein Abenteuer, das zur Nachtzeit einer Seele stattfindet" (Bachelard), führt in ein seltsames südpolares Land mit mörderischen Eingeborenen, wo nichts weiß ist und wo riesige Felsklüfte die Form von titanischen ägyptischen Buchstaben haben, aus denen sich schreckliche Mysterien aus der Frühgeschichte der Menschheit entziffern lassen.
Romanpassagen, literatur-geschichtliche Fußnoten und immer wieder auffächernde Einschübe aus Poes abgründigem Buch verbinden sich in diesem Hörspiel zu einem furiosen Amalgam.
Mitwirkende:
Bernhard Schütz
Ulrich Noethen
Christian Wittmann
Nadeshda Brennicke
Tasteninstrumente Ali N. Askin
Schlagzeug Steve Heather
Perkussion Michael Weilacher
Tuba Natascha Zickerick
Baß zeitblom
Links: Externer Link Homepage Georg Zeitblom
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Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 20. Jan 2019 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Ulrich Bassenge
Produktion: WDR/SRF 2019, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mockumentary/Pseudo-Dokumentation
Regie: Ulrich Bassenge
Komponist(en): Ulrich Bassenge
Tontechnik: Sebastian Nohl
Tontechnik: Daniel Dietmann
Mischung: Benno Müller vom Hofe
Tontechnik: Ulrich Bassenge
Dramaturgie: Hannah Georgi
Inhaltsangabe: Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes. Jahre nach ihrem ersten Auftritt in "Bier auf dem Teppich" wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams.
Nach verflixten sieben Jahren trommelt Gitarrist Hannes seine ehemalige Band erneut zusammen. In einem abrissreifen Hörspielstudio hat er eine Aufnahmesession gebucht und nun will er mit Unterstützung seines Freundes und Produzenten Ludwig aus den alten Songs marktfähige Hits basteln. Sänger JJ, Bassist Georg und Schlagzeuger Yogo haben die Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten gearbeitet und setzen alles auf eine Karte.
Doch schon in den ersten Proben kristallisieren sich die Konflikte heraus. Zu tief sind die Gräben zwischen Kunstanspruch und Kommerz. Der Zahn der Zeit nagt: nicht nur am Selbstwertgefühl und den materiellen Existenzen, sondern auch an der psychischen Belastbarkeit der Bandmitglieder. Obendrein torpediert der merkwürdige Studiobesitzer Stauffer eine konstruktive Arbeitsatmosphäre. Dann betritt noch Influencerin Mona als Agentin der Plattenfirma das Parkett und die Ereignisse überstürzen sich.
"Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand" ist das Sequel zur Hörspielproduktion "Bier auf dem Teppich", die Ulrich Bassenge 2012 für den WDR realisiert hat. Auch dieses "verschärfte Menschenexperiment" entstand auf der Basis sprachlicher und musikalischer Improvisationen im Aufnahmestudio.
Mitwirkende:
Drummer Yogo Pausch
Bassist Georg Karger
Gitarrist Johannes Mayr
Sänger JJ Jones
Produzent Ulrich Bassenge
Influencer Mona Petri
Studiobesitzer Michael Stauffer
Produktionsassistentin Jasmin Schäffler
Toningenieur Daniel Dietmann
Tontechniker Sebastian Nohl
Plattenboss Bernhard Jugel
Fotografin Lea Gottschalk
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D’Abentür vom Clà Ferrovia - d`Reis ins Liechterland

Sendetermine: SRF 1 - Sonntag, 20. Jan 2019 19:05 Teil 6/10, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): Linard Bardill
Auch unter dem Titel: Wer zu spät kommt, muss in den letzten Wagon einsteigen - und schon beginnt ein Abenteuer! (1. Teil)
Ein Blonk ist wie ein Wurmloch: irgendwo kommt man rein und wieder raus - etwa in der Wüste. (2. Teil)
Mit Mutabor, schnellen Füssen und viel Mut geht’s ab durch die Höhle! (3. Teil)
Kaum in der Wüste schon wieder in Chur... (4. Teil)
Schöne und böse Überraschungen. (5. Teil)
Typisch für ein Blonk: was man denkt, wird wahr! (6. Teil)
Salim kann sich retten und weiss, was die schwarze Karawane vor hat! (7. Teil)
Die Schlucht der 1000 Dämonen und ein Fürst der Finsternis. (8. Teil)
Ein kleines Wiedersehen und ein grosses Rätsel. (9. Teil)
Wenn eine kleine Feder einen grossen Fürsten besiegt! (10. Teil)
Produktion: SRF/EIG , 72 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Päivi Stalder
Komponist(en): Martin Bezzola
Technik: Basil Kneubühler
Technik: Ueli Karlen
Inhaltsangabe: Stell dir vor, du willst in die Berge und landest plötzlich in der Wüste! Und nicht nur das, du wirst auch noch von einer schwarzen Karawane verfolgt! Alles beginnt in Chur: Auf dem Weg zum Bahnhof stolpern Anouk, Ben und der Vater über einen Beduinen und sein Kamel. Was für ein komisches Bild! Und es wird noch merkwürdiger: Als Anouk, Ben und der Vater endlich im Zug sitzen, merken sie, dass sie in einem sehr ungewöhnlichen Wagon sitzen… Auch der Kontuktör ist ein komischer Kauz. Er heisst Clà Ferrovia und der Zug ist sein Zuhause! Anouk erzählt dem Kontuktör vom Beduinen und was er gerufen hat: "Blonk! Blonk!" Da wird es plötzlich still im Wagon. Der Vater ist eingeschlafen, und Anouk und Ben verstehen gar nichts mehr. Sie wollten doch in die Berge Ski fahren! Was ist passiert? Clà Ferrovia weiss es: Sie sind durch ein "Blonk" in der Wüste gelandet! Jetzt beginnt für Anouk, Ben und Clà Ferrovia eine abenteuerliche Reise. Sie werden von der schwarzen Karawane verfolgt, bekommen von einer Zauberin Hilfe, finden den Beduinen aus Chur, werden vom Fürst der Dunkelheit bedroht, rennen durch Höhlen, reisen ins Tal der Tausend Dämonen bis sie endlich ans Ziel gelangen: ins Lichterland! Dort sammeln sie Sternensteine, die den dunklen Fürsten besiegen – und die den müden und kranken Menschen helfen.
Mitwirkende:
Erzähler Linard Bardill
Clà Ferrovia Marius Tschirky
Anouk Nina Schoch
Ben Robin Zanetti
Vater/Passant/Hauptmann/Fürst der Finsternis Gian Rupf
Zirza/BigZis Franzsiska Schläpfer
Salim/77 Bombay Street Matt Buchli
Mutter Päivi Stalder
Gesang Abdullah Alhussainy
Links: Externer Link Homepage von Bardill
Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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Besonders sein - Eine Suche nach dem Rezept echter Originale

Sendetermine: DLF - Sonntag, 20. Jan 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Becker
Tabea Soergel
Produktion: DLF 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Wolfertz
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Roman Weingardt
Inhaltsangabe: Wann ist ein Original ein Original? Wenn es exzentrische Kleidung trägt, Hängebauchschweine als Haustiere hält oder unfassbare Geschichten im Ruhrpottdialekt erzählt? Die Sendung macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Originale. Obwohl unermüdlich totgesagt, gibt es sie auch heute noch, diese Originale - ob in der Politik, in der Kultur oder schlicht und einfach in der Fußgängerzone der Großstadt. Doch wann wird aus einem Durchschnittsbürger eine einzigartige Figur? Reicht dafür als Alleinstellungsmerkmal deftige Rhetorik, oder muss es schon mindestens eine gepunktete Fliege sein? Manch origineller Charakter macht seine Auff älligkeit zum Markenkern und ist damit sogar erfolgreich. Castingagenten erzählen ebenso vom Besonderen am Besonderen wie die Originale selbst - denn auf sie kommt es letztlich an. Und auf ihre Ecken und Kanten.
Mitwirkende:
Justine Hauer
Florian Seigerschmidt
Susanne Pätzold
Links: Externer Link Homepage Martin Becker
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Die Nobel-Affäre - Der geheime Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Sofie Hess.

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 20. Jan 2019 20:15 (Ursendung)
Autor(en): Nikolaus Scholz
Produktion: ORF 2019, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Bis 1976 wurden die 221 in deutscher Sprache geschriebenen Briefe von Alfred Nobel an seine Geliebte Sofie Hess von der schwedischen Nobel-Stiftung unter Verschluss gehalten, ebenso jene 41 Briefe, die der Brummbär - als den er sich selbst bezeichnet - von seinem geliebten Sofiechen erhalten hatte. Das hatte durchaus seinen Grund. Der Briefwechsel zeigt eine unbekannte und zugleich intime Seite des 1833 in Stockholm geborenen Chemikers und Erfinder des Dynamits, und hätte wohl empfindlich am Image des renommierten Wissenschafters gekratzt.
Im Herbst 1876 waren sich die beiden zum ersten Mal in Baden bei Wien begegnet, wo der schwedische Erfinder die wesentlich jüngere Sofie Hess - sie war 26 Jahre alt, Nobel 43 - in einem Blumengeschäft kennen lernte.
2017 erschienen die Briefe erstmal komplett in englischer Übersetzung, herausgegeben von der in Wien geborenen Historikerin Erika Rummel. Rummel, Professorin an der Universität von Toronto, schrieb über ein Dutzend Sachbücher, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen in englischer Sprache widmete. Ihr jüngstes Buch "Drei Frauen und Alfred Nobel" spielt im Wien der Jahrhundertwende, und beleuchtet nicht nur die sozialen Zwänge, denen Frauen damals ausgesetzt waren, sondern auch die Kriegstraumata und die ethnischen Spannungen, die zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führten.
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ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
SWR 4 - Sonntag, 20. Jan 2019 21:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
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Geschichten aus der großdeutschen Metropulle

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 20. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ingrid Marschang
Produktion: NDR 2010, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Andrea Getto
Inhaltsangabe: Harry Krüger, Alkoholiker ohne festen Wohnsitz, hat einen Auftrag als undercover-Detektiv beim sogenannten "Dienst für soziale Sicherheit" an Land gezogen. Jetzt soll er mittels Fernrohr die Privatsphäre seiner Marzahner Nachbarn ausspionieren, um vorgetäuschter Bedürftigkeit und leidigem Sozialmissbrauch auf die Schliche zu kommen. Als Gegenleistung für seine Spionage-Tätigkeit gibt's Wohnung und Getränke gratis. Krüger bezieht Quartier im 18. Stock eines angeranzten Hochhauses mit erheblichem Leerstand, inmitten der Marzahner "Sterbefall- und Müllrabattenkultur". Er taucht tief ein ins Milieu der underdogs, begegnet einer pittoresken Mischpoke von Verlierern, zum Beispiel einer rüstigen Rentnerin, die überall ihre selbstgehäkelten Topflappen vertickt und sich als Nobelschuh-Einläuferin für zarte Minister-Füße ein paar Euro mehr verdient, einem Rilke zitierenden Professor, der ihm bei seinem dramatischen Ableben ein Manuskript hinterlässt, das Ungeheuerliches enthüllt: die Machenschaften der Regierung, die mit einem geförderten Programm, firmierend unter dem Titel "Rentnerzirkulation", ältere Besitzer und Mieter spekulativer Hausobjekte auf eine Reise schickt, von der sie nicht mehr zurückkehren. Am Ende sitzt auch Krüger in einem solchen Rentnerbus. Dort rumpelt er einem Versprechen entgegen, das ein Prospekt folgendermaßen ankündigt: "stilvolle Landpartie mit tollen Preisen: Picknick-Decke, Picknick-Korb und pfiffige Doppelurne für zwei Personen".
Mitwirkende:
Johann Marland Stefan Kaminski
Horst Mendroch
Udo Schenk
Hannes Stelzer
Van Kinh Nguyen
Tien Bach Pham
Mingh Thu Dahms
Marion Martienzen
Hannes Hellmann
Wolf-Dietrich Sprenger
Gabriela Maria Schmeide
u.a.
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Big Data - oder die Vermessung des Individuums

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 20. Jan 2019 21:05
Autor(en): Gabriele Knetsch
Produktion: BR/WDR 2019, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit“ unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität.
Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken - im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware - angeblich "im Dienste der Menschheit“, dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden.
Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen.
Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.
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Art´s Birthday 2018 - Rückblick

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 20. Jan 2019 23:00 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Nn
Produktion: ORF 2019, ca. 180 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Inhaltsangabe: Radiokunst - Kunstradio, selbst wichtiger Knotenpunkt im weltumfassenden Art's Birthday Netzwerk, präsentiert Auszüge aus den diesjährigen Feierlichkeiten zum Geburtstag der Kunst, sowie eine Reihe an Geschenken, die auf kunstradio.at eingelangt sind.
Der Art's Birthday geht zurück auf ein Konzept des Französischen Fluxus-Künstler Robert Filliou (1926-1987), der den 17. Jänner 1963 als eine millionsten Geburtstag der Kunst festlegte. Die Kunst sei geboren worden als, ein unbekannter Mann einen trockenen Schwamm in einen Kübel voll Wasser fallen ließ. Künstlerinnen und Künstler lassen diesen Moment und die Kunst hochleben, indem sie miteinander vernetzte Geburtstagsfeiern veranstalten. Es gibt Performances und Konzerte, Ständchen und Geschenke, Wunderkerzen und jede Menge Torten.
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Wer hat Lukas gebissen?

Sendetermine: DLR - Montag, 21. Jan 2019 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sebastian Hocke
Produktion: EIG 2017, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Sebastian Hocke
Komponist(en): Christopher Schuh
Ton: Andrej Tschitschil
Inhaltsangabe: Stella und Lukas trennen sich, wenige Stunden später ist er tot. Die Polizei geht nicht von Mord aus.
Der gefragte Hundepsychologe Lukas Bernardin verschwindet nach einem Streit mit seiner Freundin Stella. Stunden später wird er am anderen Ende der Stadt tot aufgefunden. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Stella, die von der Polizeiarbeit nicht wirklich überzeugt ist, bittet eine engagierte Journalistin um Hilfe. Die beiden werten Lukas‘ Mailboxnachrichten und Mitschnitte seiner letzten Hundetherapie-Sitzungen aus: Er wurde gebissen, so viel ist schon mal klar.
Mitwirkende:
Marie Luisa Kerkhoff
Sebastian Brandes
Isabel Martinez
Ina Piontek
Werner Braunschädel
Marthe Römer
Torben Titze
Alma Maja Ernst
Anke Beutel
Tobias Borchers
Martin Bauch
Christin Tanger
Jana Scheel
Memphis Tennessee
Klaus-Dieter Hocke
Sebastian Hocke
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