HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

AKTUELLE INFORMATION

HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

gestern | heute | morgen | 25. Mär | 26. Mär | 27. Mär | 28. Mär | 29. Mär | 30. Mär |

21 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 19. Januar 2019

Die Jagd nach dem Täter 25:

Die Tote aus Hafenbecken 1

Sendetermine: DLF - Samstag, 19. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 34:35)
Autor(en): Wolfgang Menge
Produktion: NDR 1958, 35 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Siegfried Oswald Wagner
Inhaltsangabe: Kriminalhörspiel nach einer wahren Begebenheit in Hamburg:
Auf der Suche nach seiner Braut hatte sich ein gewisser Albert Blosch an die Fersen von Reporter Strack geheftet, der nun seinerseits bei der Polizei nachfragt. Tatsächlich kennt man dort eine Herta Gruber, denn die 35-jährige Prostituierte wird seit 8 Wochen vermisst.
Wenig später wird ihre Leiche aus dem Hafenbecken 1 des Hamburger Seehafens gezogen, um Hals und Füße ein dickes Tau geschlungen, an dessen Ende eine Kurbel zum Beschweren befestigt wurde. Und damit beginnen die Ermittlungen für Kommissar Rose von der Mordkommission Hamburg.
Sie führen nach Harburg. Dort, in der "Mexiko Bar", wo sie sich regelmäßig aufhielt, wurde Herta Gruber auch zum letzten Mal gesehen, ehe sie, zusammen mit einem jungen Mann, im Taxi zur Wilhelm-Weber-Straße fuhr.
Und die Wilhelm-Weber-Straße liegt genau am Hafenbecken 1...
Mitwirkende:
Strack, Reporter Werner Rundshagen
Albert Blosch Herbert Steinmetz
Mädchen Helga Feddersen
Mann Otto Thiermann
Kommissar Rose Ulrich Matschoss
Frl. Schneider, Sekretärin Christine Marquardt
Lange Adolf Hansen
Schulz Heinz Roggenkamp
Polizist Willy Witte
Assistent Lüchow Cay-Dietrich Voss
Beamter Herbert Asmis
Knapp, Taxifahrer Hartwig Sievers
Lyck Günther Jerschke
Mädchen Inge Fabricius
spanischer Kommissar Heinz Klingenberg
Van Heeren Hans Tügel
Fahrer Wolfgang Borchert
Schwedischer Kommissar Holger Hagen
Kapitän Helmut Peine
Rechling Hans Irle
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

"… du hast als denkmal dann mein zart gedicht …" - Eine Lange Nacht von der Geschichte des Sonetts

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 19. Jan 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Martin Erdmann
Produktion: DLF/DLR 2006, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Inhaltsangabe: Das Sonett ist eine europäische Gedichtgattung mit einer erstaunlichen Geschichte. Erfunden wurde es, nach allem, was man weiß, im 13. Jahrhundert am Hofe des Stauferkaisers Friedrich II. in Neapel, und es hält sich bis heute. Es wanderte in alle Literatursprachen Europas bis nach Georgien und China. Manchmal geriet es in Mode und erregte den Unmut zum Beispiel Goethes, dessen berühmte Zeile „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister“ allerdings nicht nur selbst aus einem Sonett stammt, sondern auch einen wesentlichen Zug dieser Gattung zusammenfasst: die Beschränkung auf 14 Zeilen in einer vorgegebenen Anordnung. Dabei hat das Sonett inhaltlich eine große Vielfalt erreicht: War es bei Francesco Petrarca noch vorwiegend Liebeslyrik, so kommt bei William Shakespeare die Reflexion über das eigene Schreiben hinzu. Charles Baudelaire erkundet im Sonett die Blumen des Bösen und des Häßlichen. Rainer Maria Rilke benutzt das Sonett für Beobachtungen an Alltagsgegenständen. Dies sind nur ein paar Stationen auf einer kleinen Reise durch die Geschichte des Sonetts, von seinem ersten bedeutenden Repräsentanten Petrarca bis in die unmittelbare Gegenwart über zwei Kontinente hinweg in sieben verschiedenen Sprachen. Das Wort Sonett kommt vom italienischen ‚sonare‘, (klingen), und es bot in allen Sprachen seinen Dichtern immer wieder eine Möglichkeit, auszuprobieren, wie die eigene Sprache klingt.
Mitwirkende:
Konrad Beikircher
Roland Riebeling
Birte Schrein
Mark Weigel
Patrizia Zięciowska
Martin Erdmann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Mit einem Bein im Reihenhaus

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 05:05
Autor(en): Lou Bohm
Produktion: RIAS 1987, 37 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Horst Bosetzky wurde am 1. Februar 1938 in Berlin geboren. 1969 promovierte er in Soziologie und wurde Professor an einer Fachhochschule. Bosetzkys Liebe galt der Literatur, unter dem Kürzel -ky verfasste er Kriminalromane mit Bezug zu seiner Heimatstadt sowie zur eigenen Biografie. Er starb am 16. September 2018.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der erste deutsch-deutsche Krimi

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 05:05
Autor(en): Harald Kleinschmidt
Produktion: DLF 1989, 10 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Horst Bosetzky wurde am 1. Februar 1938 in Berlin geboren. 1969 promovierte er in Soziologie und wurde Professor an einer Fachhochschule. Bosetzkys Liebe galt der Literatur, unter dem Kürzel -ky verfasste er Kriminalromane mit Bezug zu seiner Heimatstadt sowie zur eigenen Biografie. Er starb am 16. September 2018.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Sherlock Holmes als Leitfigur

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 05:05
Autor(en): Falk Schwarz
Produktion: DLF 1987, 6 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Horst Bosetzky wurde am 1. Februar 1938 in Berlin geboren. 1969 promovierte er in Soziologie und wurde Professor an einer Fachhochschule. Bosetzkys Liebe galt der Literatur, unter dem Kürzel -ky verfasste er Kriminalromane mit Bezug zu seiner Heimatstadt sowie zur eigenen Biografie. Er starb am 16. September 2018.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Knochenmann - die jenseitige Welt des Anthropologen Karl Großschmidt

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 19. Jan 2019 09:05
Autor(en): Ernst Weber
Produktion: ORF 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: 'Knochen lügen nicht', sagt Karl Großschmidt - und er muss es wissen. Wo Knochen untersucht werden, ist der weltweit anerkannte Anthropologe zugegen: Auf historischen Friedhöfen und antiken Gräberfeldern, in Gruften von Pfarrkirchen, in Kriegsgräbern oder beim Hausbau - wenn die Besitzer auf Zufallsfunde stoßen. In St. Pölten, am Domplatz, hat er bisher mehr als 17.000 Skelette untersucht.
Der Anthropologe stellt Alter und Geschlecht der Verblichenen fest, er kann erkennen, unter welchen Krankheiten sie litten, er sieht manchmal auch, woran sie starben. Und er zieht Rückschlüsse auf deren Lebensweise. Römische Gladiatoren etwa seien keine Muskelmänner, sondern dicke Vegetarier gewesen, die sich von Bohnen und Getreide ernährt hätten. Das hat er aus dem Gebein der Berufskämpfer aus einem Friedhof in Ephesos gelesen.
Knochen sind auch im privaten Alltag von Karl Großschmidt allgegenwärtig: Das Gebein des berühmten Minnesängers Neidhart von Reuental etwa untersuchte er daheim am Küchentisch, seine Familie begleitete ihn zu Grabungen in die Türkei. Sein Haus im Weinviertel wird ausgebaut - um Platz für Knochen zu schaffen, die an der Medizinischen Universität Wien nicht mehr gelagert werden können.
Mitwirkende:
Elisabeth Findeis
Raphael Sas
Andreas Maurer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Nicht ohne meine Oud - Die Geschichte des Musikers Thabet Azzawi

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 19. Jan 2019 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Samstag, 19. Jan 2019 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Karin Hutzler
Produktion: MDR 2019, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Karin Hutzler
Ton: Holger König
Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
Inhaltsangabe: Die Geschichte von Thabet Azzawi beginnt wie ein Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. In einer Stadt in Syrien lebten einst drei Brüder Thabet, Abdelwahhab und Musab. Eines Tages rettete der Arzt Musab einem kleinen Mädchen das Leben und erhielt als Dank dafür eine Oud geschenkt, die Laute gab er an seinen kleinen Bruder Thabet weiter, und der verliebte sich in die Musik. Das Instrument hat der berühmte und bekannteste syrische Meister Ali Khalife gebaut. Mit dieser Oud beginnt die Geschichte des Musikers Thabet Azzawi. 1990 im syrischen Deir ez-Zor geboren, studierte er wie sein Vater und seine Brüder Medizin. Die Familie gehörte zur Opposition gegen die Assad- Regierung. Der Bürgerkrieg zwang Thabet, seine Heimat zu verlassen. Drei Jahre dauerte die Flucht. Sein Weg führte über den Libanon, Jemen, Dschibuti in die Türkei. Einmal, kurz nach Thabets Flucht aus Syrien, kehrte er in das inzwischen schwer umkämpfte Deir ez-Zor zurück, nur um seine Oud zu holen. Später übergab er auf seiner Reise aus der Türkei nach Deutschland seine Oud einem Paketdienstleister, in der Hoffnung, dass die Oud wohlbehalten nach Deutschland transportiert werden würde. Doch die Laute wurde zerstört. 2015 erreichte Thabet Azzawi Dresden. Ein Gitarrenbauer aus der Neustadt reparierte die Oud und gab ihr ihren Klang zurück. In Dresden setzte Thabet Azzawi sein Medizinstudium fort, lernte Musiker der „Banda Internationale“ kennen. Der Band, die seit vielen Jahren mit Weltmusik und lauten Beats gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft musiziert. Thabet Azzawi komponiert, trat mit den Dresdner Philharmonikern auf und gab an der Musikhochschule in Dresden einen Kurs über orientalische Musik. Die Oud, für die er mehrmals auf der Flucht sein Leben riskierte, ist immer an seiner Seite. Heute ist Azzawi Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und genießt bis zum Ende seines Studiums in Deutschland eine finanzielle Begabtenförderung.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Man wird von einer Ordnung angeweht

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 19. Jan 2019 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Norbert Hummelt
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Peter Simon
Inhaltsangabe: Der Schriftsteller Hermann Lenz - Ein Gespräch mit Peter Handke "Nie jemand hat in deutscher Sprache solche Absätze geschrieben. Ein Satz gibt den anderen auf eine Weise, wie das noch nie geschehen ist", sagt Peter Handke über den großen Erzähler Hermann Lenz, den es immer wieder neu zu entdecken gilt. Als Hermann Lenz, geboren 1913 in Stuttgart, aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, wollte er nichts anderes als in der Dachstube sitzen und schreiben. Das tat er auch, und seine Bücher erschienen, doch lange Zeit mit mäßigem Erfolg. Dann griff ein begeisterter Leser ein: der junge Peter Handke, der in Romanen wie "Der Kutscher und der Wappenmaler" oder "Verlassene Zimmer" in unruhigen Zeiten lesend ein Zuhause fand. Durch Handkes Hilfe wurde Lenz jenseits der 60 doch noch zu einem preisgekrönten Autor und konnte bis zu seinem Tod 1998 seinen großen autobiographischen Romanzyklus fortschreiben. Norbert Hummelt hat Peter Handke im November 2015 in Paris besucht. Im stillen, hoch konzentrierten Gespräch erinnert sich Handke auf sehr persönliche Weise an Begegnungen mit Hermann Lenz und schildert die Faszination, die von dessen Büchern ausgeht. So entsteht das Porträt einer seltenen Freundschaft zweier bedeutender Schriftsteller.
Mitwirkende:
Matthias Ponnier
Jens Harzer
Ulrich Haß
Marco Leibnitz
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Big Data - oder die Vermessung des Individuums

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 19. Jan 2019 13:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gabriele Knetsch
Produktion: BR/WDR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexandra Distler
Ton und Technik: Susanne Harasim
Inhaltsangabe: Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit“ unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität.
Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken - im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware - angeblich "im Dienste der Menschheit“, dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden.
Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen.
Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.
Mitwirkende:
Gabriele Knetsch
Jennifer Güzel
u.a.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Rausch

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 19. Jan 2019 14:00, (angekündigte Länge: 52:55)
Autor(en): August Strindberg
Auch unter dem Titel: Brott och brott (Originaltitel)
Produktion: ORF 1971, 53 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Regie: Klaus Gmeiner
Bearbeitung: Klaus Gmeiner
Regieassistenz: Uta Werner
Schnitt: Martha Prosser
Ton: Josef Adelberger
Übersetzung: Heinrich Goebel
Inhaltsangabe: Nach seinem neuesten Bühnenerfolg lernt der Dichter Maurice die Bildhauerin Henriette kennen und wird derart von ihren Reizen gefangengehalten, daß er seine Lebenskameradin Jeanne, mit der er eine kleine Tochter hat, völlig vergißt. Der Rausch mit Henriette steigert sich so weit, daß er den Tod seines Kindes wünscht. Tatsächlich stirbt die Kleine. Maurice wird von Gewissensqualen verfolgt, man verdächtigt ihn des Mordes, sein Stück wird abgesetzt, die Freunde wenden sich von ihm ab, und selbst Henriette steht nicht mehr zu ihm. Auch als sich herausstellt, daß das Kind eines natürlichen Todes gestorben ist, finden die beiden nicht mehr zueinander. Maurice gibt sogar Jeanne auf, weil alle Lockungen dieser Welt ihm weniger bedeuten als ein Gang zur Kirche, wo er für seine Gedankenschuld, den gewünschten Tod des Kindes, Absolution erhofft.
Mitwirkende:
Maurice Michael Heltau
Jeanne Eva Orler
Henriette Hilde Mikulicz
Adolphe Wolfgang Stendar
Emile Branko Samarovski
Madame Catherine Susi Nicoletti
Abbe Eduard Dossovel
Kommissar Jörg Hube
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Konferenz der Tiere

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 19. Jan 2019 14:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Erich Kästner
Auch unter dem Titel: Ein Buch für Kinder und Kenner (Zusatz)
Produktion: SWR/HR 2018, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Nicole Paulsen
Bearbeitung: Nicole Paulsen
Komponist(en): Bernd Keul
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Ton und Technik: Jürgen Glosemeyer
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Sonja Röder
Ton und Technik: John Krol
Inhaltsangabe: Als der Elefant Oskar, der Löwe Alois und die Giraffe Gisela erfahren, dass die x-te internationale Konferenz der Menschen ergebnislos aufgelöst wurde, wollen die drei Freunde nicht weiter zusehen, wie die Menschen die Welt zugrunde richten. Gemeinsam beschließen sie, eine Konferenz der Tiere einzuberufen, um die Menschen um ihrer Kinder willen endlich zu einem weltweiten Friedensschluss zu bewegen. Unter dem Motto "Es geht um die Kinder" setzen die Tiere alles daran, den Menschen endlich vor Augen zu führen, dass es an der Zeit ist, sich die Hände zu reichen. Unter dem Eindruck des gerade zu Ende gegangenen Zweiten Weltkriegs und des beginnenden Kalten Krieges schuf Erich Kästner mit "Die Konferenz der Tiere" eine Tierparabel, die heute - leider - wieder zunehmend an Aktualität gewinnt.
Mitwirkende:
Erzähler Ernst-August Schepmann
Oskar, der Elefant Berthold Toetzke
Alois, der Löwe Mechthild Großmann
Gisela, die Giraffe Hedi Kriegeskotte
Paul, der Eisbär Waldemar Kobus
Maxi, die Maus Michael Tregor
Reinaldo, der Stier Adolfo Assor
Ulla, die Eule Katja Brügger
Gudrun, das Känguru Anne Lessmeister
Tierstimmen männlich Santiago Ziesmer
Tierstimmen weiblich Cathlen Gawlich
Sofia Flesch-Baldin
Ernst Konarek
Kirstin Petri
Max Ruhbaum
Frauke Vetter
Johannes Wördemann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das Trapez aus dem Morgenland - Das Hackbrett als Welt-Klassikinstrument

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 19. Jan 2019 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ulrike Zöller
Produktion: BR 2018, 56 Min. (Stereo) - Feature
Ton und Technik: Susanne Harasim
Inhaltsangabe: Es dient nicht dem Zerkleinern von Kalbs- oder Kohlköpfen. Das etwas brutale deutsche Wort "Hackbrett" für dieses einfühlsame Instrument ist durchaus irreführend. "Dulce Melos" - süßer Klang wurde eines der vielen trapezförmigen Instrumente im Mittelalter passender genannt. Hackbrettinstrumente sind im europäischen Raum bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wegen ihres silbrigen Klangs bis ins 18. Jahrhundert beliebte Kammermusikinstrumente. Eigentlich aber stammt es wohl aus Persien und wird in der klassischen Musik Chinas oder Weißrusslands in ungebrochener Tradition kammermusikalisch oder orchestral eingesetzt. Dass heute in Europa, nach einer jahrhundertelangen Zeit der Vernachlässigung neben zeitgenössischen Werken Folk, Rock, Jazz, Blues oder Techno mit dem Hackbrett gespielt wird: Das trapezförmige Instrument nimmts mit Fassung und dankt für die neue Aufmerksamkeit mit Csárdás-Seele und Country-Mood, im Konzert- oder Clubstil. Oder auch ganz entspannt im Hier und Jetzt, wenn indische Ragameister ihm meditative Klänge entlocken.
Mitwirkende:
Falk Häfner
Michael Hafner
Johannes Hitzelberger
Charles Owen
Ulrike Zöller
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das Wetter vor 15 Jahren

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 19. Jan 2019 15:05, (angekündigte Länge: 85:33)
Autor(en): Wolf Haas
Produktion: HR/DLR 2018, 86 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Oliver Sturm
Produktionsassistenz: Cordula Huth
Ton und Technik: Martin Eichberg
Ton und Technik: Melanie Inden
Ton und Technik: Eugenie Kleesattel
Ton und Technik: Julia Kümmel
Ton und Technik: Ursula Potyra
Regieassistenz: Miriam Brand
Regieassistenz: Gerald Michel
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhaltsangabe: Die Liebesgeschichte von Vittorio und Anni. Oder doch von Wolf Haas, der mit einer Kritikerin flirtet?
Seit 15 Jahren studiert Vittorio Kowalski wie besessen die Wetterdaten eines fernen Alpendorfs. Er kennt die Hoch- und Tiefwetterlagen eines jeden Tages auswendig, ist mit den täglichen Luftdruckschwankungen, Niederschlagsmengen und Sonnenstunden vertraut. Dann wird er mit diesem verrückten Spezialwissen sogar Wettkönig bei ‚Wetten, dass …?‘. Niemand kann sich dieses Faible erklären. Außer vielleicht ein gewisser Wolf Haas, der sich diese Liebesgeschichte ausgedacht, sie aber noch nicht veröffentlicht hat. Jedenfalls sagt er das der Literaturkritikerin, die ihn gerade interviewt.
Mitwirkende:
Wof Haas Felix Römer
Literaturbeilage Maren Kroymann
Thomas Gottschalk Ulli Diehr
Anni Valerie Koch
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 19. Jan 2019 17:05, (angekündigte Länge: 54:00)
NDR Info - Samstag, 19. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Klassentreffen - Zehn Jahre nach der Förderschule

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Arne Schulz
Urs Spindler
Produktion: NDR/DLF 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Technische Realisation: Tobias Falke
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Zehn Jahre sind vergangen, seit die Schüler der Klasse 10b an der Regenbogenschule, einer Förderschule mit Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, ihren Abschluss gemacht haben. Für die elf jungen Männer endete damit eine behütete Zeit, die Autor Arne Schulz als Zivi miterlebte. Mit Co--Autor Urs Spindler macht er sich auf die Suche: Was ist aus der Clique geworden? Aus dem Duo Patrick und Christian, aus Carsten, der schon ein Praktikum im Lager sicher hatte. Aus Daniel, der immer lachte, und aus Ömer, der Seele der Klassen-gemeinschaft? Christian ist leicht zu finden: Er postet Urlaubs-fotos aus Teneriffa. Carsten hat einen Job gefunden: Staplerfahrer. Daniel arbeitet in der Caritas-Werkstatt. Von den übrigen Schülern aber fehlt jede Spur. Bis eine Nachricht von Ömer eintrifft: Einladung zum Klassentreffen.
Mitwirkende:
Jonas Minthe
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Matilda

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 19. Jan 2019 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Roald Dahl
Produktion: WDR 2006, 85 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist(en): Mike Herting
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Philine Velhagen
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Sybil Gräfin Schönfeldt
Inhaltsangabe: Die meisten Eltern loben ihren Nachwuchs über den Klee. Sie halten ihre süßen Goldschätzchen für wahre Genies, selbst wenn sie die größten Esel sind. Das ist schlimm und geht einem mächtig auf die Nerven. Es gibt aber auch Eltern, die ihre Kinder komplett übersehen. Sie schieben sie aus der Bildfläche, um ungestört auf die Glotze zu starren und können es kaum erwarten, dass sie von allein groß werden und wieder aus ihrem Leben verschwinden. Diese Sorte Eltern ist noch viel schlimmer, und mit dieser Sorte Eltern ist Matilda geschlagen. Matilda aber ist wirklich ein Genie. Sie bringt sich bereits mit drei Jahren das Lesen bei, verbringt die Nachmittage fortan mit den interessantesten Leuten der Weltliteratur, und wenn ihre Eltern sie allzu sehr ärgern, sinnt sie auf Rache. Als Matilda in die Schule kommt, lernt sie vor allem zweierlei: Es gibt auch liebenswerte und verständige Erwachsene, wie ihre Lehrerin Fräulein Honig, und es gibt Erwachsene, die sind noch hundertmal schlimmer als ihre Eltern, wie die Schulleiterin Knüppelkuh. Um es mit der Knüppelkuh aufnehmen zu können, braucht es nicht nur einen blitzgescheiten Verstand, sondern übersinnliche Kräfte. Mit deren Hilfe allerdings plant Matilda die genialste Rache aller Zeiten ...
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Matilda Johanna Burg
Fräulein Honig Laura Maire
Knüppelkuh Hella von Sinnen
Herr Wurmwald Gerd Köster
Frau Wurmwald Caroline Schreiber
Frau Phelps Katinka Hoffmann
Nigel Max von der Groeben
Lavendel Carolin von der Groeben
Rupert Artur Niederfahrenhorst
Amanda Zazie-Charlotte Pfeiffer
Fred Leon Stille
Papagei Peter Nottmeier
Fabian Fendel
Kai Hogenacker
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Unbekannte Meister 4

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 19. Jan 2019 19:04
Autor(en): Jakob Nolte
Auch unter dem Titel: Eine Einführung in das Werk von Klara Khalil (Zusatz)
Produktion: BR 2018, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jakob Nolte
Komponist(en): Moritz Löwe
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Christian Schimmöller
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Inhaltsangabe: Werbung ist nur Werbung, und sonst nichts. Eine Radiosendung beispielweise kann zum einen eine unterhaltende oder auch informative Sendung sein, aber auf der anderen Seite auch Werbung für den Sender und alle Beteiligten. Dasselbe gilt für Jobs, Freizeit, selbst Altruismus. Es gibt nichts, was nicht auch Werbung wäre. Außer Werbung. Denn Werbung ist nur Werbung. Zumindest die Werbung, an der die Außenseiterkünstlerin Klara Khalil interessiert war und die sie völlig neu gedacht hat. Sie habe den herkömmlichen Begriff von 'Reklame' revolutioniert, sagen ihre Befürworter; andere halten ihre Werke für weltfremd, elitär und nicht in einem Kontext außerhalb von Galerien und Museen denkbar. Einige wenige behaupten sogar, dass nur ihr spektakulärer Tod den treuen Kreis an Faszinierten erklären kann, der sich um sie gebildet hat. Alles, was sie ihrer Nachwelt hinterließ, waren neun Mappen mit je fünf DinA2-großen Plakaten und zwei 500 GB-Festplatten ihrer nach Datum sortierten Arbeiten. Der Großteil des Materials sind Radiowerbungen. Wobei auch ein paar Videos zu finden sind. Bis zu ihrem Tod mit 52 Jahren sind so Tausende von Clips, Einspielern, Kampagnen und Radio-Features entstanden, die, so schätzt man, von niemandem je gesehen oder gehört wurden.
Einer der wenigen klaren Einflüsse in dem Werk von Klara Khalil ist die britische Musikpionierin und Mitarbeiterin des BBC Radio Workshops Delia Derbyshire, die in den 1960er Jahren sozusagen die elektronische Musik erfunden hat. Erst nach ihrem Tod 2008 fand man, ebenso wie bei Klara Khalil, in ihrer Wohnung zahlreiche Tonbänder mit bisher nicht veröffentlichtem Material der Künstlerin. Darunter befand sich ein experimentelles Tanzstück, das dem heutigen Techno sehr ähnlich ist. Die englische Zeitung The Times bezeichnete Delia Derbyshire daraufhin als "Godmother of Electronic Dance Music".
Das Hörspiel Unbekannte Meister 4, in dem Jakob Nolte mit Zitaten und Anleihen spielt, beleuchtet die Hintergründe von Khalils Arbeit. Für sie, die aufklärerische Visionen von Vermarktung hatte, war eines klar: Werbung, als ein elementarer Bestandteil der menschlichen Kommunikation, dient lediglich dazu, Aufmerksamkeit zu erregen. Dennoch fühlte sich diese außergewöhnliche Künstlerin beschützt vom Werberaum. Denn es ist sinnstiftend, wenn jemand möchte, dass man seine oder ihre Produkte kauft - und ohne einen Sinn wäre man immerhin verloren, so Khalil.
Mitwirkende:
Katja Bürkle
Nicolai Despot
Ercan Karacayli
Mira Mann
Helga Fellerer
Mehmet Sözer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Wir

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 19. Jan 2019 20:00 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 46:00)
Autor(en): Jewgeni Iwanowitsch Samjatin
Produktion: SWR 2014, 95 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Ben Neumann
Komponist(en): Raphael Thöne
Regieassistenz: Constanze Renner
Geräusche: Max Bauer
Ton und Technik: Martin Vögele
Ton und Technik: Daniel Sänger
Ton und Technik: Andreas Priemer
Übersetzung: Gisela Drohla
Inhaltsangabe: Samjatins 1920 entstandener, dystopischer Roman "Wir" gilt als Vorläufer der Romane "Brave New World" von Aldous Huxley und "1984" von George Orwell. Er beschreibt die Gesellschaft des Einheitlichen Staates: Privatheit und Gefühle sind auf ein Minimum reduziert, allen Menschen werden Nummern anstelle von individuellen Namen zugeordnet; persönliche Freiheit, Liebe und Phantasie glaubt man überwunden zu haben. D-503 ist der Ingenieur eines großen Raumgleiters, durch den der Einheitliche Staat seine Macht über die irdische Welt hinaus manifestieren will. Vor dem ersten Testflug trifft D-503 auf die junge rebellische I-330 und verliebt sich in sie. I-330 zeigt ihm die Welt jenseits der gläsernen Städte, wo sich der Widerstand gegen das bestehende System sammelt.
Mitwirkende:
D-503 Andreas Pietschmann
I-330 Jana Schulz
O-90 Patrizia Ziolkowska
Wohltäter/Fonolektor Hanns Zischler
S-4711 Winfried Hochholdinger
A-71 Thomas Höhne
K-700 Sebastian Mirow
U-500 Hedi Kriegeskotte
Chor Collegium Musicum Baden-Baden,
Orchester Symphonieorchester Stuttgart des SWR,
Leitung Jonathan Stockhammer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Horchposten 1941

Sendetermine: DLF - Samstag, 19. Jan 2019 20:05, (angekündigte Länge: 114:00)
Autor(en): Jochen Langner
Andreas Westphalen
Auch unter dem Titel: Die Blockade (1. Teil)
Der Marsch (2. Teil)
Produktion: DLF/WDR/Radio Echo Moskau 2017, 115 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Jochen Langner
Andreas Westphalen
Dramaturgie: Sabine Küchler
Übersetzung: Mikhail Evstiougov-Babaev
Inhaltsangabe: Das zweiteilige, deutsch-russische Hörspiel "Horchposten 1941 “ thematisiert mit Hilfe von authentischen russischen und deutschen Texten den Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum der vielstimmigen akustischen Collage steht die Blockade Leningrads. Während der 900 Tage währenden deutschen Belagerung fanden etwa eine Million Leningrader den Tod. Briefe, Tagebücher und Dokumente lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Deutsche und russische Schauspieler geben dem Dialog, dem Zuhören und Verstehen der verschiedenen Erinnerungen, Kulturen und Generationen ihre Stimme. Es geht dabei auch um die Entdeckung des Anderen, um die eigene Identität und Verantwortung im Erinnern dieses Krieges. Das Hörspiel wird am selben Tag von Deutschlandfunk und Radio Echo Moskau ausgestrahlt.
Mitwirkende:
Jean-Paul Baeck
Jonas Baeck
Andrey Bazhin
Alexey Bobrov
Martin Bross
Sergey Buntman
Sigrid Burkholder
Kirill Byrkin
Anna Emshanova
Natalya Cernyavsakya
Alexander Grishin
Bernt Hahn
Stefko Hanushevsky
Marerike Hein
Phillipp Alfons Heitmann
Karl-Heinz Herber
Ilya Isaev
Elisabeth Juhnke
Anna Kovaleva
Dmitriy Krivoschapov
An Kuon
Jochen Langner
Julius Langner
Tatyana Matukhova
Jona Mues
Victor Panchenko
Juliane Pempelford
Evgeniy Red` ko
Daniel Rothaug
Alexandra Rozovskaya
Maria Ryschenkova
Julia Schäfle
Katharina Schmalenberg
Daria Semenova
Fjodor Shklovsky
Michael Shklovsky
Denis Shvedov
Irina Tarannik
Xenia Teplitzky
Louis Friedemann Thiele
Denis Vasiliev
Hanna Werth
Bruno Winzen
Mark Zak
Links: Externer Link Homepage von Jochen Langner
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 130:

Cascabel

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 19. Jan 2019 17:05, (angekündigte Länge: 54:00)
NDR Info - Samstag, 19. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Die Hammer Truppe auf der Spur des illegalen Exotenhandels
Diesmal wird’s giftig in Hamm. Der Mann, der mit dem Gift einer extrem seltenen Giftschlange ins Jenseits befördert wurde, hat zu Lebzeiten beim illegalen Handel mit exotischen Tieren mitgemischt.
In Hamm nichts Neues, denn die Stadt ist bekannt als Drehkreuz im internationalen Exotenschmuggel. Oder, um es mit Vorderbäumen zu sagen: „Alles was kreucht und fleucht und selten ist, kommt hier durch.“ Obwohl der erste Hauptverdächtige schnell aufgetan ist, haben Scholz & Co im Verlauf des Falls eine harte Nuss zu knacken. Denn der seltsame Adelige mit krimineller Vergangenheit erweist sich als schlangenglatt und schwer zu fassen. Aber die Jungs aus Hamm wären nicht da, wo sie sind, wenn sie vor unkonventionellen Ermittlungsmethoden zurückschrecken würden.
Mitwirkende:
Lenz Matthias Leja
Latotzke Sönke Möhring
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Alexander Hauff
Barbara Philipp
Markus Majowski
Michael Kamp
Feli Förtler
Björn Jung
Karin Buchali
Alexander Hauff
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

"… du hast als denkmal dann mein zart gedicht …" - Eine Lange Nacht von der Geschichte des Sonetts

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 19. Jan 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Martin Erdmann
Produktion: DLF/DLR 2006, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Inhaltsangabe: Das Sonett ist eine europäische Gedichtgattung mit einer erstaunlichen Geschichte. Erfunden wurde es, nach allem, was man weiß, im 13. Jahrhundert am Hofe des Stauferkaisers Friedrich II. in Neapel, und es hält sich bis heute. Es wanderte in alle Literatursprachen Europas bis nach Georgien und China. Manchmal geriet es in Mode und erregte den Unmut zum Beispiel Goethes, dessen berühmte Zeile „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister“ allerdings nicht nur selbst aus einem Sonett stammt, sondern auch einen wesentlichen Zug dieser Gattung zusammenfasst: die Beschränkung auf 14 Zeilen in einer vorgegebenen Anordnung. Dabei hat das Sonett inhaltlich eine große Vielfalt erreicht: War es bei Francesco Petrarca noch vorwiegend Liebeslyrik, so kommt bei William Shakespeare die Reflexion über das eigene Schreiben hinzu. Charles Baudelaire erkundet im Sonett die Blumen des Bösen und des Häßlichen. Rainer Maria Rilke benutzt das Sonett für Beobachtungen an Alltagsgegenständen. Dies sind nur ein paar Stationen auf einer kleinen Reise durch die Geschichte des Sonetts, von seinem ersten bedeutenden Repräsentanten Petrarca bis in die unmittelbare Gegenwart über zwei Kontinente hinweg in sieben verschiedenen Sprachen. Das Wort Sonett kommt vom italienischen ‚sonare‘, (klingen), und es bot in allen Sprachen seinen Dichtern immer wieder eine Möglichkeit, auszuprobieren, wie die eigene Sprache klingt.
Mitwirkende:
Konrad Beikircher
Roland Riebeling
Birte Schrein
Mark Weigel
Patrizia Zięciowska
Martin Erdmann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

21 Datensätze gefunden in 0.0064680576324463 Sekunden



gestern | heute | morgen | 25. Mär | 26. Mär | 27. Mär | 28. Mär | 29. Mär | 30. Mär |