| | 1 | | |||||||||
Der Duft von Rosenholz |
|||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 2. Dez 2025 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
| ||||||||
| Autor(en): | Ulrike Prinz | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die Parfümindustrie und die Sataré-Mawé (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | DLF 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Matthias Kapohl | ||||||||
| Ton und Technik: Christoph RiesebergTon und Technik: Malte Wiegert | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Rosenholzöl war lange eine wichtige Zutat vieler raffinierter Parfüms. Doch die wachsende Nachfrage nach dem edlen Duft brachte tief im Amazonasgebiet Armut und Zerstörung. Vor hundert Jahren erlebten „exotische“ Düfte einen wahren Boom, der in der Parfüm-Industrie zu einer schier unstillbaren Nachfrage nach Rosenholz führte. Autorin Ulrike Prinz folgt der unsichtbaren Duftspur von Rosenholzöl bis tief in die Wälder des Amazonas, wo indigene Völker das Holz für die Industrie unter schwierigen Bedingungen aus dem Urwald schlugen. Die Gier nach exklusiven Düften hatte einen hohen Preis: Während indigene Gemeinschaften in Abhängigkeiten gerieten, wurde der Baumbestand in manchen Gegenden nahezu ausgerottet. Umweltschützer nahmen schließlich eine weltbekannte Marke ins Visier: Chanel Nr. 5 wurde zum Ziel von Boykottdrohungen. Denn in dem weltweit meistverkauften Parfüm befand sich Rosenholzöl. Doch die Geschichte des Rosenholzbaums endet hier nicht. Im brasilianischen Regenwald hat sich etwas verändert. Wer heute den Spuren des Rosenholzdufts folgt, trifft auf die indigenen Sataré-Mawé, die selbstbewusst neue Wege gehen – in Richtung Unabhängigkeit und ein gutes Leben. | ||||||||
| Mitwirkende: |
| ||||||||
| Links: | Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel Druckausgabe (PDF) |
||||||||
1 Datensätze gefunden in 0.034111976623535 Sekunden